CH304726A - Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Harzes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Harzes.

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CH304726A
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Albert Chemische Werke
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G79/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
    • C08G79/10Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing aluminium

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Description


      Verfahren        zur        Herstellung        eines        künstlichen        Harzes.       T.     Br        adley    beschreibt im USA - Patent       Nr.    2169577 die Verwendung von umoxydier  ten     Aluminium-    und Eisenseifen     mehrfach     ungesättigter     Fettsäuren    als     oxydativ    trock  nende     Anstrichmittel.    Ferner ist die Verwen  dung von     Aluminiumalkoholaten    in der Lack  fabrikation bekannt.

   Es ist     möglich,    das Ge  lieren pflanzlicher Öle durch Zugabe von       Aluminiumalkoholaten,    gelöst in organischen  Lösungsmitteln, stark     zu    beschleunigen bzw.  die Trockenzeiten von     oxydativ    trocknenden       eilen    herabzusetzen. Der     Gelierungsgrad    ist  dabei vom     Polymerisations-        und    Oxydations  grad des     Ölbestandteils,    von der Menge des  angewandten Alkoholorts und vom Anteil des       inerten        Lösungsmittels    abhängig.

   Durch das  leichte Gelieren der mit Alkoholatem versetz  ten     Anstrichmittel    sind die betreffenden A1  koholate als Katalysatoren anzusprechen, die  erst kurz vor der Verarbeitung den Lack  lösungen     zLigeführt    werden können. Die     zii     rasch eintretende     Gelbildung    macht das Ver  fahren für viele Zwecke unbrauchbar und er  laubt vor allem nicht die     Herstellung    lager  beständiger Lacklösungen. Ebenso ist ein Ar  beiten im     lösungsmittelfreien        Medium    nicht  möglich.  



  Demgegenüber     wurde    gefunden,     da.ss    durch       Lmsetzimg    von     Aluminiumalkoholaten,    insbe  sondere     Aluminiumbutylat,    mit     Verbindun-          gen,    die sich durch     Ketö-EnolLTautomerie          auszeiehnen,    organische     Metallverbindungen            6;L-    oder harzartiger,     zähflüssiger    Art     erhalten     werden können, die besondere Vorteile be  sitzen.  



  Die erhaltenen     Umsetzungsprodukte.        sind     je     nach    der Art der     Ausgangsstoffe    öl- oder  harzartige, zähflüssige     Produkte,    die für sich  allein oder nach dem     Verdünnen        mit        Lö-          sungsmitteln    rasch trocknende, klare     Filme     ergeben.  



  Gegenstand des vorliegenden     Patentes    ist  nun ein     VerfahrengurHerstellung    eines     künst-          lichen    Harzes, das     dadureh        gekennzeichnet    ist,  dass man     Aluminiiimbutylat    mit     Aeetessig-          säureäthylester        unter        Verwendung    von     minde-          stens    einem Mal     Acetessigsäureäthylesterauf     ein     Mol        Al'uminiumbiitylat    in der Wärme um  setzt.

   Um     Ausbeuteverluste    zu vermeiden, ist  es zweckmässig, beide Reaktionskomponenten  in \wasserfreiem Zustand     anzuwenden.    Die       Umsetzung    des Reaktionsgemisches wird vor  zugsweise unter     Anlegen    eines     Vakuums,    um  flüchtige Bestandteile zu entfernen, vorge  nommen.

   Das Produkt kann als Zusatz zu     Öl-          oder        ölmodifizierten        Alkydh"axzlacken        zur          Verbesserung    ihrer     lacktechnischen    Eigen  schaften     Verwendung        finden.     



  <I>Beispiel:</I>  1000     Gewichtsteile        Aluminiumbutplat        mit          Schmelzpunkt    101-102  C und dem     Alumi-          niiimgehalt    von 10,9 % werden mit 530 Ge  wichtsteilen     Acetessigsäureäthylestcr        unter         Rückfloss und Erwärmen     während    31/2 Stun  den zur Reaktion gebracht.     Daraufhin    werden  die flüchtigen Bestandteile bei 130-150  C       Badtemperatur    und Anlegen von Vakuum  oder     durch    Erhitzen des Reaktionsgemisches  auf -höhere Temperaturen ohne Vakuum ent  fernt.

   Es wird ein gelbliches,     opaleszierendes,          zähflüssiges    Harz     erhalten,    das     auf        Glasplat-          en        aufgestrichen        einen        klaren,    sehr     harten          Film.        liefert.    Es ist     in    den     üblichen        Lösungs-          mitteln,        wie        Alkoholen,

          Ketonen    und Benzol  und Benzinkohlenwasserstoff en sowie in       Estern    löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung eines künst lichen Harzes, dadurch gekennzeichnet, da.ss man Aliiminiumbutylat mit Acetessigsäure- äthylester unter Verwendung von mindestens einem Mol des letzteren auf ein Mol Alumi- niumbutylat in der Wärme umsetzt. Das erhaltene Produkt ist ein gelbliches, opaleszierendes, zähflüssiges Harz,
    das auf Glasplatten aufgestrichen einen klaren, sehr harten Film liefert. Es löst sich in Alkoholen, Ketonen, Estern und Benzol- und Benzinkoh- lenwasserstoffen.
CH304726D 1951-01-05 1951-10-26 Verfahren zur Herstellung eines künstlichen Harzes. CH304726A (de)

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