CH304727A - Verfahren zum Echtfärben von anodisch oxydiertem Aluminium. - Google Patents

Verfahren zum Echtfärben von anodisch oxydiertem Aluminium.

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CH304727A
CH304727A CH304727DA CH304727A CH 304727 A CH304727 A CH 304727A CH 304727D A CH304727D A CH 304727DA CH 304727 A CH304727 A CH 304727A
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sulfonic acid
copper
anodically oxidized
oxidized aluminum
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • C25—ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25D—PROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D11/00—Electrolytic coating by surface reaction, i.e. forming conversion layers
    • C25D11/02—Anodisation
    • C25D11/04—Anodisation of aluminium or alloys based thereon
    • C25D11/18—After-treatment, e.g. pore-sealing
    • C25D11/24—Chemical after-treatment
    • C25D11/243—Chemical after-treatment using organic dyestuffs

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Description


  Verfahren zum     Echtfärben    von     anodisch    oxydiertem     Aluminium.       Die     vorliegende.Erfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren zum     Echtfärben    von     anodisch     oxydiertem Aluminium.

   Das Verfahren ist da  durch gekennzeichnet, dass     anodisch    oxydiertes  Aluminium in einem Färbebad mit Metallver  bindungen von zwei     Sulfonsäuregruppen    ent  haltenden     Monoazofarbstoffen    gefärbt wird,  deren Metallatom eine Ordnungszahl von 27  bis 29 besitzt und deren     Monoazofarbstoff    der  allgemeinen Formel  
EMI0001.0011     
    entspricht, worin     R1    einen     Benzolrest,    der in       1-Stellung    an die     Oxygruppe,

      in     2-Stellung     an die     Azogruppe    und in     6-Stellung    an die       Sulfonsäuregruppe    gebunden ist, und R2 einen  in Nachbarstellung zu einer     Oxygruppe    an die       Azogruppe    gebundenen ringförmigen Rest  einer     Oxyverbindung    bedeuten, dessen Ring  das Skelett der Zusammensetzung  
EMI0001.0023     
    besitzt, worin X ein Kohlenstoff- oder Stick  stoffatom darstellt.  



  Unter Aluminium sind auch dessen Legie  rungen zu verstehen, die sich bezüglich anodi-    scher Oxydation ähnlich     wie    Aluminium ver  halten.  



  Die beim vorliegenden Verfahren zu ver  wendenden Metallverbindungen können erhal  ten werden, indem man     Monoazofarbstoffe     der allgemeinen Formel (1) mit     nickel-    und  vorzugsweise mit     kobalt-    oder kupferabgeben  den Mitteln behandelt.  



  Die     Monoazofarbstoffe    der allgemeinen  Formel (1)     können    nach bekannten Methoden  aus     diazotierten        2-Amino-l-oxybenzol-6-sulfon-          Säuren    und     Naphtholen    oder vorzugsweise       Oxychinolinen    hergestellt werden.

   Als     2-          Amino-l-oxybenzol-6-sulfonsäuren    seien     Ver-          binditngen-    erwähnt wie.     4-Methyl-2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäure,        4-Methoxy-2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäure,        4-Brom-2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäure,        4-Chlor        -2-amino-l-          oxybenzol-6-sulfonsäure,        4-Nitro-2-amino-l-          oxybenzol    - 6 -     sulfonsäure,

      4 =     Acetylamino    - 2     -          amino    -1-     oxybenzol    - 6 -     sulfonsäure,    4 -     Tertiär-          amyl-    2 -     amino    -1-     oxybenzol-6-sulfonsäure    und  insbesondere     2-Amino-l-oxybenzol-4,6-disulfon-          säure.    Als     Naphthole    kommen     2-Oxynaphthalin     und deren     Kernsubstitutionsprodukte,    z. B.

    deren     Monosulfonsäuren,    sowie in     2-Stellung     kuppelnde     1-Oxynaphthaline    in Betracht.     Be-,     sonders wertvolle Resultate ergeben in Nach  barstellung zur     Oxygruppe    kuppelnde     Oxy-          chinoline    wie das     5-Chlor-8-oxychinolin,    das       N-Methyl-,        N-n-Butyl-    oder     N-Phenyl-4-oxy-          chinolon-(2)    und vor allem das     2,

  4-Dioxy-          chinolin.    -      Die Überführung der -Farbstoffe ' in die  beim vorliegenden Verfahren     verwendbaren     Metallverbindungen kann mit Farbstoffen ge  schehen, wie sie im Kupplungsgemisch vor  liegen. Sie kann auch mit dem filtrierten oder  mit dem durch     Umlösen    gereinigten Farbstoff  geschehen.  



  Als metallabgebende Mittel werden vor  zugsweise     Salze    verwendet, welche die genann  ten Metalle als Kation enthalten, wie z. B.     Ko-          baltacetat,        Kobaltsulfat,    Kupfersulfat, Kupfer  acetat. In manchen Fällen ist die Verwendung  komplexer Metallverbindungen von Vorteil,  z. B. in Form von     Metall-Ammin-Komplexen,     wie     Kupfertetramminsulfate    aus Ammoniak,       Pyridin    oder     Monoäthanolamin,    oder auch in  Form von Verbindungen, welche eines der ge  nannten Metalle im Anion komplex gebunden  enthalten, z.

   B. komplexe Kobalt- oder Kupfer  verbindungen der     Alkalisalze        aliphatischer          Aminocarbonsäuren    oder     Oxyearbonsäuren    wie  des     Glykokolls,    der Milchsäure und vor allein  der Weinsäure, wie     Natriumkupfertartrat.     



  Die Behandlung mit den metallabgebenden       Mitteln    kann nach, an sich bekannten Me  thoden erfolgen, z. B. durch Erwärmen auf  Temperaturen zwischen 50 und 120  im offenen  Gefäss, z. B. unter     Rückflusskühlung    oder ge  gebenenfalls im geschlossenen Gefäss unter  Druck, wobei die     pA-Verhältnisse    durch die  Natur des gewählten     Metallisierungsverfah-          rens    gegeben sind; z. B. eine saure     Kupferung     mit Kupfersulfat, eine alkalische     Kupferung     mit     Kupfertetramminsulfat.    Gewünschten  falls können bei der     Metallisierung    weitere  Stoffe, wie z. B.

   Alkohol, zugesetzt werden.  



  Was die Wahl des     Xietallisierungsverfah-          rens    anbelangt, kann bei den hier in Frage  kommenden Farbstoffen eine kürzere Behand  lungsdauer bei einer Temperatur von 70 bis  90  mit Salzen wie Acetaten oder Sulfaten ge  nügen.  



  Gemäss vorliegendem Verfahren wird in  einem Färbebad gefärbt, mit     wässrigen    Lösun  gen, die Metallverbindungen der     Monoazofarb-          stoffe    der allgemeinen Formel (1) enthalten,  deren Metallatom eine Ordnungszahl von 27  bis 29 besitzt. Diese Metallverbindungen, ins-    besondere die Kobalt- und Kupferverbindun  gen, ergeben wertvollere Resultate als die kom  plexen     Verbindungen    anderer Metalle bzw. als  die komplexen Metallverbindungen der ein  gangs angegebenen Zusammensetzung, deren  Rest R2 ein anderes Ringsystem als einen  Naphthalin- oder     Chinolinring    enthält. Das  Färbebad kann gleichzeitig mit der verwen  deten Metallverbindung noch Salze, z. B.

   Puf  fersalze oder andere Zusätze, enthalten, die  den     pH-Wert    und damit das     Aufziehvermögen     des Farbstoffes beeinflussen. Beispielsweise  kann das Färbebad mittels     Natriumaeetat    und  Essigsäure auf einen     pü-Wert    von etwa 5 bis  etwa 7 gebracht werden. .  



  Nach dem Färben wird das gefärbte Alu  minium wie üblich, z. B. durch die bekannte       Sealingoperation,    fertiggestellt.  



  Nach dem vorliegenden Verfahren erhält  man auf     anodisch    oxydiertem Aluminium sehr       wertvolle        Färbungen,    welche sieh in der Regel  durch- eine sehr gute     Wetter-    und Lichtecht  heit auszeichnen.  



  Das nachfolgende Beispiel dient zur Er  läuterung der Erfindung. Dabei bedeuten die  Teile Gewichtsteile, die Prozente Gewichtspro  zente, und die Temperaturen sind in Celsius  graden angegeben.    <I>Beispiel:</I>  Ein Gegenstand aus     Reinaliiminium,    wel  cher wie üblich im schwefelsauren     Elektrolyt.     mit 1,5     Amp.Idm2        anodisch    oxydiert wurde,  wird während     1/2    Stunde bei 65  in einem  Färbebad behandelt, welches 0,05 bis 0,2     gal     des wie folgt erhaltenen Farbstoffes enthält:

    46,3 Teile     Natriumsalz    des Farbstoffes aus       diazotierter        2-Amino-l-oxybenzol-4,6-disulfon-          säure    und     2,4-Dioxyehinolin    werden in 150  Teilen Nasser bei 70 bis 75  gelöst und die  erhaltene Lösung mit 20 Teilen kristallisiertem       Natriumacetat    und 120 Teilen einer 7,8 Teile  Kupfer enthaltenden     Kupfersulfatlösung    ver  setzt. Man rührt 70 bis 75 , scheidet den  gebildeten Kupferkomplex durch Zugabe von       Natriumchlorid    ab und filtriert.

   Der erhal  tene, kupferhaltige Farbstoff wird     getrocknet.     Er stellt ein braunes wasserlösliches Pulver      dar,     welches    sieh in     "Wasser    und     konz.    Schwe  felsäure mit orangegelber Farbe löst.  



  Es werden kupferrote Töne erhalten, wel  che nach der üblichen     Sealingoperation    in  kochendem Wasser eine ausgezeichnete Licht  echtheit aufweisen.  



  Das Färbebad kann gegebenenfalls mit  z. B.. 10     g/1        Natriumacetat        krist.        lind    1     cmsi1     40     %        iger    Essigsäure auf einen     pH-Wert    von  etwa 5 gestellt werden, wodurch das Aufziehen  des Farbstoffes noch erhöht wird.  



       Anodisch    oxydiertes Aluminium wird in  blaustichig roten Tönen gefärbt, wenn man  an Stelle des oben erwähnten Farbstoffes den  Kupferkomplex des Farbstoffes aus     diazotier-          ter        2-Amino-l-oxybenzol-4,6-disulfonsäure    und       ss-Naphthol    verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zum Echtfärben von anodisch oxydiertem Aluminium, dadurch gekennzeich net, dass anodisch oxydiertes Aluminium in einem Färbebad mit Metallverbindungen von zwei Sulfonsäuregruppen enthaltenden Mono- azofarbstoffen gefärbt wird, deren Metallatom eine Ordnungszahl von 27 bis 29 besitzt und deren Monoazofarbstoff der allgemeinen For mel EMI0003.0025 entspricht, worin R, einen Benzolrest, der in 1-Stellung an die Oxygruppe,
    in 2-Stellung an die Azogruppe und in 6-Stellung an die Sulfonsäuregruppe gebunden ist, und R2 einen in Nachbarstellung zu einer Oxygruppe an die Azogruppe gebundenen, ringförmigen Rest einer Oxyverbindung bedeuten, dessen Ring (las Skelett der Zusammensetzung EMI0003.0038 besitzt, worin X ein Kohlenstoff- oder Stick stoffatom darstellt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kupferverbindungen der Monoazofarbstoffe der im Patentanspruch I angegebenen allge meinen Formel. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung von Kobaltverbindungen der Monoazofarbstoffe der im Patentanspruch I angegebenen Formel. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung von Metallverbindungen der Monoazofarbstoffe der im Patentanspruch I angegebenen, a11- gemeinen Formel, worin die zweite Sulfon- säuregruppe im Rest R, enthalten ist. 4. Verfahren gemäss Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die Verwendung der Kupferverbindung des Monoazofarbstoffes der Formel EMI0003.0056 PATENTANSPRUCI-I II Das gemäss Patentanspruch I gefärbte Ma terial.
CH304727D 1952-01-30 1952-01-30 Verfahren zum Echtfärben von anodisch oxydiertem Aluminium. CH304727A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228120B (de) * 1961-08-16 1966-11-03 Durand & Huguenin Ag Verfahren zum Faerben von auf Aluminium erzeugten Aluminiumoxydschichten

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1228120B (de) * 1961-08-16 1966-11-03 Durand & Huguenin Ag Verfahren zum Faerben von auf Aluminium erzeugten Aluminiumoxydschichten

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