CH304800A - Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen. - Google Patents

Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen.

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CH304800A
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CH
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molding
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Inventor
Seboldwerk Badische Maschin Ag
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Badische Maschinenfabrik Ag Se
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C19/00Components or accessories for moulding machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description


  Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von     Formkästen.       In der     Gie        ssereitechnik    gehen zur Zeit die  Bestrebungen immer mehr dahin, die einzel  nen, zum Fliessbandverfahren gehörigen Ar  beitsgänge so zu mechanisieren, zu verein  fachen und aufeinander<U>abzustimmen,</U>     dass    eine  pausenlose und möglichst kurze Fliessband  arbeit möglich ist. Es wird ferner grösster  Wert auf die Schonung der Kräfte des Per  sonals gelegt. Dasselbe gilt natürlich auch für  im Einzelbetrieb arbeitende Formmaschinen.  



  Einer der Arbeitsgänge, der eine verhält  nismässig lange Zeit beanspruchte und eine  zügige Fliessbandarbeit ausserordentlich er  schwerte, war das     Auf-    und Absetzen der  Formkästen auf     bzw.    von der Formmaschine  sowie das Wenden und Zulegen der Form  kästen. Bei grösseren Formkästen, die nicht  mehr von Hand transportiert werden konnten,  hat man bisher oberhalb der einzeln oder in  Reihe aufgestellten     P.ormmaschinen    Hebe  zeuge angeordnet, die<B>'</B> sowohl die leeren Form  kästen von den Stapelplätzen abholten als  auch die fertigen Formen wieder von der       Formmasehine    abhoben und an die Giessstelle  oder auf Rollgänge absetzten.

   Es versteht sich  von selbst,     dass    bei diesem Arbeitsverfahren  grosse Zeitverluste eintraten und vor allem  ein kontinuierlicher Betrieb deswegen nicht  möglich ist, weil das Aus- und Einhängen, das  Anheben und Absetzen sowie Transportieren  der     Fornikästen    eine gewisse Geschicklichkeit  der     Bedienungsmannschaften    und somit eine  gewisse Zeit erfordert, die nur schwer     unter-          3       schritten werden konnte. Hinzu kommt,     dass     diese Hebezeuge in der Regel mehrere Form  maschinen bedienen müssen, wodurch diese       Unsicherheitsfaktoren    sich noch vergrössern.  



  Da bei einem rationellen     Fliessbandbetrieb     jeder einzelne Arbeitsgang, zeitlich gesehen,  gleich wichtig ist, richtet sieh der Erfolg stets  nach dem schwächsten Glied in der Reihe der  Arbeitsgänge. Es leuchtet ohne weiteres ein,       dass    das bisherige Verfahren des Auf- und     Ab-          setzens,    Wendens und     Zulegens    der -Form  kästen ein solches schwaches Glied im     Giesserei-          Fliessband-Verfahren    ist, das ein zeitsicheres,  rationelles Fliessbandarbeiten     Rielit'oder    nur  in beschränktem Umfang     zulässt.     



  Diesen Nachteil auszuschalten, ist Aufgabe  der vorliegenden Erfindung. Diese betrifft  eine Vorrichtung zum mechanischen Bewegen  von Formkästen, insbesondere zum     Auf-    und  Absetzen, Wenden sowie Zulegen von Form  kästen auf     bzw.    von im Einzelbetrieb oder       Fliessbandbetrieb    arbeitenden     Forrämaschinen     für Giessereien, dadurch gekennzeichnet,     dass     sie einen in waagrechter Ebene um<B>3600</B> in  ,jeder Drehrichtung schwenkbaren Hauptaus  leger, ein an diesem     angelenktes,    in.

       lotreeh-          ter    -und waagrechter Ebene schwenkbares, wei  teres Auslegergerüst und     ein,an    letzterem für  sich in waagrechter Ebene" schwenkbar gela  gertes     Aufnahmegerät    für die Formkästen auf  weist  Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Aus  führungsbeispiel, des     Erfindungs        geenstandes:         Die     Fig.   <B>1</B>     und    4 zeigen<B>je</B> eine     Seiten-          ansieht    in verschiedenen     Sell-wenklagen.     



       Fig.    2 zeigt einen     Grundriss.     



       Fig.   <B>3</B> zeigt im     GrLmdriss    eine beispiels  weise Anordnung der Vorrichtung in einer  Formanlage mit zwei Formmaschinen.  



  Die     Fig.   <B>5</B> und<B>6</B> zeigen eine Seitenansicht  der eigentlichen     Tragvorrielitung    in vergrö  ssertem Massstab, und  die     Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> zeigen<B>je</B> eine Draufsicht  hierzu.  



  Die Vorrichtung weist eine z. B.     auf        K-Li-          gellagern    leicht drehbare Säule<B>1</B>     auf,    an der  ein Ausleger 2 befestigt ist. Die Säule<B>1</B> ist  um<B>3600</B> nach beiden Drehrichtungen beliebig  drehbar. Am freien Ende des Auslegers 2  ist ein Lager<B>3</B> mit senkrechter Achse 4     an-          g   <B>-</B>     eordnet,    in welchem eine Welle frei drehbar  gelagert ist, an deren oberem und unterem  Ende zwei zueinander parallele gleich lange  Lenker<B>5</B> in lotrechter Ebene schwenkbar     an-          gelenkt    sind.

   An den vordern Enden sind  die Lenker<B>5</B> an einer eine senkrechte Achse<B>6</B>  aufweisenden Welle     angelenkt,    welche im mitt  leren Teil als Doppelkolben 22 ausgebildet  ist. Die beiden senkrechten Wellen mit den  Achsen 4 und<B>6</B> sowie die beiden Lenker<B>5</B>  bilden ein Gelenkparallelogramm.  



  Der Doppelkolben 22 ist in einem beid  seitig wirkenden Zylinder<B>23</B>     längsversehieb-          bar    und drehbar gelagert. Wenn in den<B>Zy-</B>  linderraum oberhalb des Kolbens 22 ein Druck  mittel     eingepresst    wird, hebt sieh daher der  Zylinder<B>23</B> um ein entsprechendes Mass an,  welches ausreicht, um eine am Zylinder sit  zende Traggabel<B>8,</B> welche unter die Trag  zapfen<B>9</B> eines Formkastens<B>10</B> gebracht wor  den ist, so weit anzuheben, um diesen Form  kasten auszuschwenken und, falls es sich um  einen     Unterkas.ten    handelt, zu wenden.  



  Durch Einlassen des Druckmittels unter  halb des Kolbens 22 in den Zylinder<B>23</B> senkt  sich der Zylinder teils durch sein Eigenge  wicht, teils durch das Druckmittel und gibt die  Zapfen<B>9</B> des Formkastens<B>10</B> frei, so     dass     die Traggabel<B>8</B> wieder ausgeschwenkt werden  kann. Diese Massnahme ist deswegen vorge  sehen, -weil die Traggabel<B>8</B> beim Einführen in    den Formkasten etwas tiefer liegen     muss    als  die Zapfen des Formkastens<B>10.</B> Auch beim  Absetzen des Formkastens<B>10</B>     muss    die Auf  nahmevorrichtung<B>8</B> etwas abgesenkt werden  können, um sie aus dem Formkasten<B>10</B> heraus  ziehen zu können.  



  Der untere, hintere Gelenkzapfen ist mit  dem obern, vordern Gelenkzapfen des     Gelenk-          parallelogrammes    durch eine     Diagonalstrebe   <B>7</B>  verbunden. Diese     Diagonalstrebe   <B>7</B> ist in ihrer  wirksamen Länge veränderbar und besteht  deshalb aus zwei Teilen, nämlich aus einem  Zylinder 20 und einem in diesem längsver  schiebbar gelagerten Kolben 21. Der Zylinder  20 kann analog dem Zylinder<B>23</B> beidseitig  wirkend ausgebildet sein, wobei der Kolben  21 ebenfalls als Doppelkolben auszubilden ist.

    Die in die beiden Enden der Zylinder 20 und  <B>23</B>     m-ändenden,    nicht dargestellten Leitungen  für die Zu- und Abfuhr des Druckmittels  können als biegsame Rohre ausgebildet sein,  welche zweckmässig mit ihren andern Enden       an.ein    Steuerorgan angeschlossen sind, -welches  vorteilhaft an einer nicht dargestellten obern  Verlängerung der durch den Zylinder<B>23</B> hin  durchgeführten Welle angeordnet ist.  



  Die Zufuhr des Druckmittels zum Steuer  organ erfolgt durch nicht dargestellte Leitun  gen von einem im Ausleger 2 angeordneten  Behälter 24 aus, der im Falle der Verwendung  eines flüssigen Druckmittels von einer     Förder-          p-Lunpe   <B>25</B> und im Falle eines gasförmigen  Druckmittels von einer     DruckluItanlage    ge  speist wird. Es kann dann sowohl unmittel  bar mit Druckluft als     aueh    mit Druckflüssig  keit, auf welche die Druckluft mittelbar ein  wirkt, gearbeitet werden.  



  Durch entsprechende Beeinflussung des  Steuerorgans von Hand     lässt    sich dann nach  Belieben einerseits die wirksame Länge der     Dia-          gonalstrebe    und anderseits die Höhenlage des  Zylinders<B>23</B> gegenüber dem Kolben 22 ver  ändern. In beiden Fällen wird dadurch die  Traggabel<B>8</B> in ihrer Höhenlage verstellt.  



  Am untern Ende der durch den Zylinder  <B>23</B> hindurchgeführten Welle befindet sich ein  fussartiger     Fortsatz   <B>11,</B> der auf der Unter  seite mit seitlichen     Führangsrollen    12 ver-      sehen ist, die in eine abnehmbare, geradlinige  Führung eingreifen. Diese Führung besteht  aus zwei parallelen waagrechten Schienen<B>13,</B>  von denen die eine an ihrem. einen Ende kreis  bogenförmig abgebogen ist     (Fig.    2) und deren  Abstand voneinander so bemessen ist,     dass    die  Führungsrollen 12 zwischen die Schienen ohne  weiteres     einführbar    sind. Die Führungsschie  nen<B>13</B> stützen sieh mit ihrem andern Ende  auf einen beispielsweise durch Einrammen im  Maschinenfundament verankerten Dorn 14  ab.

   Wie aus     Fig.    2 ersichtlich, sind die     Füh-          rangsschienen   <B>13</B> mittels einer waagrechten  Strebe<B>15,</B> welche anderseits am Gestell einer  Formmaschine<B>16</B>     angelenkt    ist, seitlich ab  gestützt.  



  Der Ausleger 2 samt den Lenkern<B>5</B> und  der Traggabel<B>8</B>     lässt    sich von Hand unter  Drehen der Säule<B>1</B> -um ihre Achse in waag  rechter Ebene     versellwenken.    Ebenso können  die Lenker<B>5</B> samt der Traggabel<B>8</B> -um die  Achse 4 und die Traggabel<B>8</B> für sich um  die Achse<B>6</B> waagrecht     verschwenkt    werden,  so     dass    gemäss     Fig.   <B>3</B> die Traggabel<B>8</B> dadurch  in die verschiedensten Stellungen gebracht  werden kann.  



  Da auf den Formmaschinen verschieden  lange, breite und hohe Formkästen     gepresst     werden,     muss    die Vorrichtung diesen Erforder  nissen     angepasst    werden können. Um bei  spielsweise verschieden breite Formkästen  durch die Traggabel<B>8</B> erlassen zu können,  lagert man     zweekmässigerweise    gemäss den       Fig.   <B>7</B> und<B>8</B> die vordern Teile<B>81'</B> der Trag  gabel<B>8</B> am hintern Querteil<B>81</B> der Traggabel<B>8</B>  um einen lotrechten Bolzen<B>26</B> in waagrechter  Ebene schwenkbar.

   An den hintern, freien  Enden der     Traggabelteile   <B>8"</B> sind Stangen<B>28</B>       angelenkt,    die parallel zum hintern Querteil<B>8'</B>  der Traggabel<B>8</B> verlaufen. Von den Stangen  <B>28</B> weist die eine ein Linksgewinde und die  andere ein Rechtsgewinde auf.

   Eine auf dem  Aussengewinde der Stangen 28     aufgeschraubte     Mutter<B>27</B> bewegt beim Drehen die beiden  Stangen<B>28</B> und damit auch die     Traggabelteile          Rff    gegenläufig so,     dass    die Traggabel<B>8</B> für  Formkästen verschiedener Breite ohne wei  teres einstellbar ist     (Fig.   <B>8).</B>    Aber auch der Höhe nach können die  Formkästen verschiedene Ausmasse aufwei  sen. An sich könnte man zwar die Höhenlage  der vordern     Traggabelteile        W'    durch Betäti  gung des Druckzylinders 22,<B>23</B> einstellen.

   Dies  würde aber nach jedem Absetzen eines Form  kastens eine neue Höheneinstellung der Trag  gabel<B>8</B> durch den     Druekzylinder    22,<B>23</B> er  fordern, was nicht     nur    sehr zeitraubend wäre,  sondern auch noch eine erhebliche Geschick  lichkeit des Bedienungsmannes zur Voraus  setzung hätte.

   Um dies zu vermeiden, sind  gemäss den     Fig.   <B>5</B> bis<B>8</B> die vordern     Traggabel-          teile    aus<B>je</B> zwei Einzelteilen     W'    und<B>8..</B> ge  bildet, von denen die Teile     W'    gegenüber den  Teilen<B>8...</B> um einen     waagreeliten    Bolzen<B>31</B>  in lotrechter Ebene schwenkbar sind     (Fig.   <B>6</B>  und<B>8).</B> Auf das hintere Ende der     Traggabel-          teile   <B>8"</B> wirkt eine Schraube<B>32</B> derart ein,

         dass    die jeweilige Höhenlage der     Traggabel-          teile   <B>W'</B> veränderbar ist     (Fig.   <B>5</B> und<B>6).</B>  



  Die     Einstellbarkeit    der vordern     Traggabei-          teile        W'    der Höhe nach entsprechend der Höhe  der jeweiligen Formkästen bedingt aber auch,       dass    die Haltefeder<B>29,</B> die in die     Haltegriffe     <B>33</B> der     Fornikästen    eingreift und diese beim  Transport in der Waagrechten hält, dieser  Verstellung der Traggabel<B>8</B> folgen kann. Zu  diesem Zwecke ist die Haltefeder<B>29</B> am Ma  schinenteil<B>6</B> an einem der Höhe nach ver  stellbaren     Schieber    34 befestigt, der in eine  beliebige Höhenstellung     ver-    und feststellbar  ist.

   Die Feststellung kann beispielsweise durch  eine nicht dargestellte Schraube oder     derglei-          ehen    erfolgen.  



  Um auch bei verschieden langen Form  kästen die Wirksamkeit der Haltefeder<B>29</B>  zu gewährleisten, ist sie an einem in dem  höhenverstellbar gelagerten Schieber 34 in  waagrechter Ebene verschiebbaren Schieber<B>30</B>  befestigt, der gegenüber dem     Schkber    34 ver  schiebbar und in jeder Lage feststellbar ist.  Die Feststellung erfolgt ebenfalls durch eine  Schraube oder dergleichen.  



  Gemäss der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Ge  samtanordnung einer vollständigen Form  anlage sind zwei Formmaschinen B und     C,     die in Reihe angeordnet sind, Der Standort      <B>d</B> er Säule<B>1</B> der Vorrichtung ist mit<B>A</B> be  zeichnet. -Gegenüber den     Formmasehinen    be  finden sieh     Rollgänge   <B><I>D, E</I></B> und<B>F,</B> die als  Zubringer für das nicht dargestellte Fliess  band vorgesehen sind, wobei der     Rollgang   <B>E</B>  als Zubringer für leere Formkästen dient.  



  Auf der Formmaschine B befindet sich ein  leerer Oberkasten, der vorher mittels der Trag  gabel<B>8</B> hier abgesetzt wurde, während     auf    der  Formmaschine<B>C</B> die Form des Unterkastens  <B>10</B> in bereits     gepresstem    Zustande vorliegt.  Dieser Unterkasten der Maschine<B>0</B> -wird nun  durch die Vorrichtung mittels der Traggabel<B>8</B>  aufgenommen, gewendet Lind auf den Rollgang  <B>7</B> abgesetzt. Sodann wird von dem benach  barten<B>-</B>     Rollgang   <B>E</B> der nächste leere Kasten  durch die Vorrichtung mittels der Traggabel  <B>8</B> abgeholt und auf die Formmaschine     C    ab  gesetzt.  



  Nunmehr wird mittels der Traggabel<B>8</B> der  inzwischen     lertiggepresste    Oberkasten von der       Fornunaschine'B    abgeholt und auf den. be  reits     auf    den Rollgang     F.abgesetzten    Unter  kasten gesetzt, worauf diese beiden Kästen  auf dem Rollgang<B>F</B> abgefahren werden kön  nen.  



  -Anschliessend wird mittels der Traggabel  <B>8</B> der nächste leere Formkasten vom Roll  gang<B>B</B>     auf    die     Fornimaschine    B aufgesetzt  und dann der inzwischen auf der Form  maschine<B>C</B>     gepresste    Unterkasten aufgenom  men, gewendet, auf den     Rollgang   <B>D</B> abgesetzt  und anschliessend von dem Rollgang<B>E</B> der  nächste leere Formkasten auf die     Form-          masehine   <B>C</B> aufgesetzt.  



  Sodann wird der geformte Oberkasten von  der Formmaschine B auf den bereits     auf    dem  Rollgang<B>D</B> befindlichen Unterkasten aufge  setzt, worauf anschliessend der nächste leere       Formhasten    von dem Rollgang<B>E</B> auf die  Formmaschine B aufgesetzt wird     usw.,    immer  unter Verwendung der Traggabel<B>8,</B> welche  nach Bedarf in die jeweils erforderlichen La  gen gebracht wird.  



  Aus dein erläuterten Beispiel ergibt sich  ohne weiteres,     dass    mit der beschriebenen und  dargestellten Vorrichtung- eine wesentliche  Beschleunigung     dds        Auf-    und.     Absetzens    der         Formkästen    auf-     bzw.    von     d#r        bzw.    den Form  maschinen sowie des Wendens und     Zulegens     -unter erheblicher Einsparung an Personal er  reicht werden kann.

   Die Vorrichtung     lässt    aber  auch, insbesondere bei     Fliessbandanlagen,    eine  zeitmässig und arbeitsmässig wandlungsfähige  Planung und Berechnung zu, wobei insbe  sondere ein pausenloses und reibungsloses Ar  beiten der Formmaschinen ermöglicht ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1: Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen Tür Giessereien, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen in waagrechter Ebene um<B>3600</B> in jeder Drehrichtung schwenk baren Hauptausleger<B>(1,</B> 2) ein an diesem angelenktes, in lotrechter und waagrechter Ebene schwenkbares, weiteres Auslegergerüst <B>(5, 7)</B> und ein an letzterem für sieh in waag rechter Ebene schwenkbar gelagertes Auf nahmegerät<B>(8)</B> für die Formkästen<B>(10)</B> auf weist.
    UNTBRANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das genannte wei tere Auslegergerüst als mit einer Diagonalver- strebung versehener GelenkparaHelogramm- träger ausgebildet ist, der in waagreehter Ebene drehbar am Hauptausleger angelenkt ist. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkpar- allelogrammträger zwei um ihre senkrechte Achse drehbare und zwei mit diesen durch waagrechte Gelenkzäpfen verbundene, überein- andierliegende und zueinader parallele Glieder aufweist. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass die Diagonal- strebe <B>(7)</B> des Gelenkparallelogrammes in ihrer wirksamen Länge verstellbar ist. 4.
    Vorrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Diagonalstrebe <B>(7)</B> aus einem Druckzylinder (21) und<B> </B> einem in letzterem längsverschiebbar gelagerten Kol ben (20) besteht. <B>5.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet,.
    dass das mit dein Ilauptausleger (2) verbundene Glied des Ge- lenkparallelogrammträgers als senkrechte, in einem Lager<B>(3)</B> des Hauptauslegers dreh bare Welle ausgebildet ist, an deren oberem und unterem Ende<B>je</B> einer der benachbarten (1 Tlieder (5) angelenkt ist. <B>6.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet,
    dass eines der Glieder mit senkrechter Achse des Gelenkparallelo- grammträgers als Kolben (22) ausgebildet ist, der längsverschiebbar und drehbar in einem Zylinder<B>(23)</B> gelagert ist. <B>7.</B> Vorrichtung nach Unteransprüchen <B>5</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das der im Hauptausleger (2) gelagerten Welle gegen überliegende Glied des Gelenkparallelogramm- trägers als Kolben (22) ausgebildet ist.
    <B>8.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass am genannten<B>Zy-</B> linder<B>(23)</B> eine Traggabel<B>(8)</B> sitzt, deren Arme zur Aufnahme der Zapfen<B>(9)</B> der Formkästen<B>(10)</B> eingerichtet sind. <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vordern Teile (8") der Traggabel<B>(8)</B> in mindestens einer Ebene verseliwenkbar sind.
    <B>10.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die vordern Teile (8") der Traggabel<B>(8)</B> am hintern Querstück (S') um einen lotrechten Bolzen <B>(26)</B> in waagrechter Ebene schwenkbar. ge lagert sind.
    <B>11.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an den hintern Enden der Traggabelteile (8") <B>je</B> eine Stange <B>(28)</B> a-ngelenkt ist, wobei die eine Stange mit Rechtsgewinde, die andere dagegen mit Links gewinde auf einer gemeinsamen Mutter<B>(27)</B> läuft, so dass durch Drehen dieser Mutter die vordern Teile,<B>(8")</B> der Traggabel<B>(8)</B> in waag rechter Ebene verschwenkbar sind. 12.
    Vorrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die vordern Teile der Traggabel aus zwei Teilen (S'I, 8111) be stehen, von denen der eine Teil (8") gegen über dem andern (8"') um einen waagrechten Bolzen<B>(31)</B> in lotrechter Ebene verschwenk- bar ist.
    <B>18.</B> Vorrichtung nach Ünteranspruch <B>12,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (8") der aus den beiden Teilen (8", <B>8 ... )</B> be stehenden Traggabel<B>(8)</B> durch- ein auf das hintere Ende einwirkendes Stellmittel <B>(32)</B> in lotrechter Ebene verstellbar ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine Halteleder <B>(29),</B> die den Formkasten in der Waagrechten hält, an verschwenkbaren Schiebern (34,<B>30)</B> bef estigt ist.
    <B>15.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslegergerüst <B>(5, 7)</B> gegenüber dem Hauptausleger (2) und das Aufnahmegerät<B>(8)</B> gegenüber dem Aus legergerüst<B>(5, 7)</B> sowie dem Hauptausleger (2) in beliebiger Drehrichtung in waagrechter Ebene gegeneinander frei verschwenkbar sind.
    <B>16.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Haupt ausleger (2) gegenüberliegende Glied mit senkrechter Achse<B>(6)</B> des Gelenkparallelo- grammträgers einen untern, fussartigen Fort- satz <B>(11)</B> aufweist, an dem Führungsrollen (12) befestigt sind, welche mit Führungsschie nen<B>(13)</B> zusammenarbeiten. <B>17.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs schienen<B>(13)</B> auf einem Befestigungsteil (14) abgestützt sind, der im Maschinenfundament abnehmbar verankert ist.
    <B>18.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs schienen<B>(13)</B> durch eine an einer Form maschine<B>(16)</B> angreifende Strebe<B>(15)</B> gegen seitliche Kräfte verankert ist. <B>19.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Hauptausleger (2) ein Druckmittelbehälter (24) und an einer Tragsäule (1') des Hauptau#slegers (2) eine Pumpe<B>(25)</B> für die Zufuhr des zum Betrieb von Steuerzylindern (20 und<B>23)</B> bestimmten Druckmittels angeordnet sind.
CH304800D 1951-12-24 1952-10-13 Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen. CH304800A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119468B (de) * 1956-08-24 1961-12-14 Eduard Mezger Zentriervorrichtung zu einer Vorrichtung zum Umsetzen von leeren Formkasten von einer Zubringereinrichtung auf einen Formmaschinentisch und der fertigen Form von da zur Abtransporteinrichtung
US3103044A (en) * 1959-07-09 1963-09-10 Joly Gabriel Mould stripping machine
DE1162972B (de) * 1957-09-24 1964-02-13 Hartung Jachmann Ag Vorrichtung zum segmentweisen Herstellen genauer Formen von Duesendeckeln fuer Dampf- oder Gasturbinen

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DE1119468B (de) * 1956-08-24 1961-12-14 Eduard Mezger Zentriervorrichtung zu einer Vorrichtung zum Umsetzen von leeren Formkasten von einer Zubringereinrichtung auf einen Formmaschinentisch und der fertigen Form von da zur Abtransporteinrichtung
DE1162972B (de) * 1957-09-24 1964-02-13 Hartung Jachmann Ag Vorrichtung zum segmentweisen Herstellen genauer Formen von Duesendeckeln fuer Dampf- oder Gasturbinen
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