CH304800A - Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen. - Google Patents
Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen.Info
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Description
Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen. In der Gie ssereitechnik gehen zur Zeit die Bestrebungen immer mehr dahin, die einzel nen, zum Fliessbandverfahren gehörigen Ar beitsgänge so zu mechanisieren, zu verein fachen und aufeinander<U>abzustimmen,</U> dass eine pausenlose und möglichst kurze Fliessband arbeit möglich ist. Es wird ferner grösster Wert auf die Schonung der Kräfte des Per sonals gelegt. Dasselbe gilt natürlich auch für im Einzelbetrieb arbeitende Formmaschinen.
Einer der Arbeitsgänge, der eine verhält nismässig lange Zeit beanspruchte und eine zügige Fliessbandarbeit ausserordentlich er schwerte, war das Auf- und Absetzen der Formkästen auf bzw. von der Formmaschine sowie das Wenden und Zulegen der Form kästen. Bei grösseren Formkästen, die nicht mehr von Hand transportiert werden konnten, hat man bisher oberhalb der einzeln oder in Reihe aufgestellten P.ormmaschinen Hebe zeuge angeordnet, die<B>'</B> sowohl die leeren Form kästen von den Stapelplätzen abholten als auch die fertigen Formen wieder von der Formmasehine abhoben und an die Giessstelle oder auf Rollgänge absetzten.
Es versteht sich von selbst, dass bei diesem Arbeitsverfahren grosse Zeitverluste eintraten und vor allem ein kontinuierlicher Betrieb deswegen nicht möglich ist, weil das Aus- und Einhängen, das Anheben und Absetzen sowie Transportieren der Fornikästen eine gewisse Geschicklichkeit der Bedienungsmannschaften und somit eine gewisse Zeit erfordert, die nur schwer unter- 3 schritten werden konnte. Hinzu kommt, dass diese Hebezeuge in der Regel mehrere Form maschinen bedienen müssen, wodurch diese Unsicherheitsfaktoren sich noch vergrössern.
Da bei einem rationellen Fliessbandbetrieb jeder einzelne Arbeitsgang, zeitlich gesehen, gleich wichtig ist, richtet sieh der Erfolg stets nach dem schwächsten Glied in der Reihe der Arbeitsgänge. Es leuchtet ohne weiteres ein, dass das bisherige Verfahren des Auf- und Ab- setzens, Wendens und Zulegens der -Form kästen ein solches schwaches Glied im Giesserei- Fliessband-Verfahren ist, das ein zeitsicheres, rationelles Fliessbandarbeiten Rielit'oder nur in beschränktem Umfang zulässt.
Diesen Nachteil auszuschalten, ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Diese betrifft eine Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen, insbesondere zum Auf- und Absetzen, Wenden sowie Zulegen von Form kästen auf bzw. von im Einzelbetrieb oder Fliessbandbetrieb arbeitenden Forrämaschinen für Giessereien, dadurch gekennzeichnet, dass sie einen in waagrechter Ebene um<B>3600</B> in ,jeder Drehrichtung schwenkbaren Hauptaus leger, ein an diesem angelenktes, in.
lotreeh- ter -und waagrechter Ebene schwenkbares, wei teres Auslegergerüst und ein,an letzterem für sich in waagrechter Ebene" schwenkbar gela gertes Aufnahmegerät für die Formkästen auf weist Die beigefügte Zeichnung zeigt ein Aus führungsbeispiel, des Erfindungs geenstandes: Die Fig. <B>1</B> und 4 zeigen<B>je</B> eine Seiten- ansieht in verschiedenen Sell-wenklagen.
Fig. 2 zeigt einen Grundriss.
Fig. <B>3</B> zeigt im GrLmdriss eine beispiels weise Anordnung der Vorrichtung in einer Formanlage mit zwei Formmaschinen.
Die Fig. <B>5</B> und<B>6</B> zeigen eine Seitenansicht der eigentlichen Tragvorrielitung in vergrö ssertem Massstab, und die Fig. <B>7</B> und<B>8</B> zeigen<B>je</B> eine Draufsicht hierzu.
Die Vorrichtung weist eine z. B. auf K-Li- gellagern leicht drehbare Säule<B>1</B> auf, an der ein Ausleger 2 befestigt ist. Die Säule<B>1</B> ist um<B>3600</B> nach beiden Drehrichtungen beliebig drehbar. Am freien Ende des Auslegers 2 ist ein Lager<B>3</B> mit senkrechter Achse 4 an- g <B>-</B> eordnet, in welchem eine Welle frei drehbar gelagert ist, an deren oberem und unterem Ende zwei zueinander parallele gleich lange Lenker<B>5</B> in lotrechter Ebene schwenkbar an- gelenkt sind.
An den vordern Enden sind die Lenker<B>5</B> an einer eine senkrechte Achse<B>6</B> aufweisenden Welle angelenkt, welche im mitt leren Teil als Doppelkolben 22 ausgebildet ist. Die beiden senkrechten Wellen mit den Achsen 4 und<B>6</B> sowie die beiden Lenker<B>5</B> bilden ein Gelenkparallelogramm.
Der Doppelkolben 22 ist in einem beid seitig wirkenden Zylinder<B>23</B> längsversehieb- bar und drehbar gelagert. Wenn in den<B>Zy-</B> linderraum oberhalb des Kolbens 22 ein Druck mittel eingepresst wird, hebt sieh daher der Zylinder<B>23</B> um ein entsprechendes Mass an, welches ausreicht, um eine am Zylinder sit zende Traggabel<B>8,</B> welche unter die Trag zapfen<B>9</B> eines Formkastens<B>10</B> gebracht wor den ist, so weit anzuheben, um diesen Form kasten auszuschwenken und, falls es sich um einen Unterkas.ten handelt, zu wenden.
Durch Einlassen des Druckmittels unter halb des Kolbens 22 in den Zylinder<B>23</B> senkt sich der Zylinder teils durch sein Eigenge wicht, teils durch das Druckmittel und gibt die Zapfen<B>9</B> des Formkastens<B>10</B> frei, so dass die Traggabel<B>8</B> wieder ausgeschwenkt werden kann. Diese Massnahme ist deswegen vorge sehen, -weil die Traggabel<B>8</B> beim Einführen in den Formkasten etwas tiefer liegen muss als die Zapfen des Formkastens<B>10.</B> Auch beim Absetzen des Formkastens<B>10</B> muss die Auf nahmevorrichtung<B>8</B> etwas abgesenkt werden können, um sie aus dem Formkasten<B>10</B> heraus ziehen zu können.
Der untere, hintere Gelenkzapfen ist mit dem obern, vordern Gelenkzapfen des Gelenk- parallelogrammes durch eine Diagonalstrebe <B>7</B> verbunden. Diese Diagonalstrebe <B>7</B> ist in ihrer wirksamen Länge veränderbar und besteht deshalb aus zwei Teilen, nämlich aus einem Zylinder 20 und einem in diesem längsver schiebbar gelagerten Kolben 21. Der Zylinder 20 kann analog dem Zylinder<B>23</B> beidseitig wirkend ausgebildet sein, wobei der Kolben 21 ebenfalls als Doppelkolben auszubilden ist.
Die in die beiden Enden der Zylinder 20 und <B>23</B> m-ändenden, nicht dargestellten Leitungen für die Zu- und Abfuhr des Druckmittels können als biegsame Rohre ausgebildet sein, welche zweckmässig mit ihren andern Enden an.ein Steuerorgan angeschlossen sind, -welches vorteilhaft an einer nicht dargestellten obern Verlängerung der durch den Zylinder<B>23</B> hin durchgeführten Welle angeordnet ist.
Die Zufuhr des Druckmittels zum Steuer organ erfolgt durch nicht dargestellte Leitun gen von einem im Ausleger 2 angeordneten Behälter 24 aus, der im Falle der Verwendung eines flüssigen Druckmittels von einer Förder- p-Lunpe <B>25</B> und im Falle eines gasförmigen Druckmittels von einer DruckluItanlage ge speist wird. Es kann dann sowohl unmittel bar mit Druckluft als aueh mit Druckflüssig keit, auf welche die Druckluft mittelbar ein wirkt, gearbeitet werden.
Durch entsprechende Beeinflussung des Steuerorgans von Hand lässt sich dann nach Belieben einerseits die wirksame Länge der Dia- gonalstrebe und anderseits die Höhenlage des Zylinders<B>23</B> gegenüber dem Kolben 22 ver ändern. In beiden Fällen wird dadurch die Traggabel<B>8</B> in ihrer Höhenlage verstellt.
Am untern Ende der durch den Zylinder <B>23</B> hindurchgeführten Welle befindet sich ein fussartiger Fortsatz <B>11,</B> der auf der Unter seite mit seitlichen Führangsrollen 12 ver- sehen ist, die in eine abnehmbare, geradlinige Führung eingreifen. Diese Führung besteht aus zwei parallelen waagrechten Schienen<B>13,</B> von denen die eine an ihrem. einen Ende kreis bogenförmig abgebogen ist (Fig. 2) und deren Abstand voneinander so bemessen ist, dass die Führungsrollen 12 zwischen die Schienen ohne weiteres einführbar sind. Die Führungsschie nen<B>13</B> stützen sieh mit ihrem andern Ende auf einen beispielsweise durch Einrammen im Maschinenfundament verankerten Dorn 14 ab.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Füh- rangsschienen <B>13</B> mittels einer waagrechten Strebe<B>15,</B> welche anderseits am Gestell einer Formmaschine<B>16</B> angelenkt ist, seitlich ab gestützt.
Der Ausleger 2 samt den Lenkern<B>5</B> und der Traggabel<B>8</B> lässt sich von Hand unter Drehen der Säule<B>1</B> -um ihre Achse in waag rechter Ebene versellwenken. Ebenso können die Lenker<B>5</B> samt der Traggabel<B>8</B> -um die Achse 4 und die Traggabel<B>8</B> für sich um die Achse<B>6</B> waagrecht verschwenkt werden, so dass gemäss Fig. <B>3</B> die Traggabel<B>8</B> dadurch in die verschiedensten Stellungen gebracht werden kann.
Da auf den Formmaschinen verschieden lange, breite und hohe Formkästen gepresst werden, muss die Vorrichtung diesen Erforder nissen angepasst werden können. Um bei spielsweise verschieden breite Formkästen durch die Traggabel<B>8</B> erlassen zu können, lagert man zweekmässigerweise gemäss den Fig. <B>7</B> und<B>8</B> die vordern Teile<B>81'</B> der Trag gabel<B>8</B> am hintern Querteil<B>81</B> der Traggabel<B>8</B> um einen lotrechten Bolzen<B>26</B> in waagrechter Ebene schwenkbar.
An den hintern, freien Enden der Traggabelteile <B>8"</B> sind Stangen<B>28</B> angelenkt, die parallel zum hintern Querteil<B>8'</B> der Traggabel<B>8</B> verlaufen. Von den Stangen <B>28</B> weist die eine ein Linksgewinde und die andere ein Rechtsgewinde auf.
Eine auf dem Aussengewinde der Stangen 28 aufgeschraubte Mutter<B>27</B> bewegt beim Drehen die beiden Stangen<B>28</B> und damit auch die Traggabelteile Rff gegenläufig so, dass die Traggabel<B>8</B> für Formkästen verschiedener Breite ohne wei teres einstellbar ist (Fig. <B>8).</B> Aber auch der Höhe nach können die Formkästen verschiedene Ausmasse aufwei sen. An sich könnte man zwar die Höhenlage der vordern Traggabelteile W' durch Betäti gung des Druckzylinders 22,<B>23</B> einstellen.
Dies würde aber nach jedem Absetzen eines Form kastens eine neue Höheneinstellung der Trag gabel<B>8</B> durch den Druekzylinder 22,<B>23</B> er fordern, was nicht nur sehr zeitraubend wäre, sondern auch noch eine erhebliche Geschick lichkeit des Bedienungsmannes zur Voraus setzung hätte.
Um dies zu vermeiden, sind gemäss den Fig. <B>5</B> bis<B>8</B> die vordern Traggabel- teile aus<B>je</B> zwei Einzelteilen W' und<B>8..</B> ge bildet, von denen die Teile W' gegenüber den Teilen<B>8...</B> um einen waagreeliten Bolzen<B>31</B> in lotrechter Ebene schwenkbar sind (Fig. <B>6</B> und<B>8).</B> Auf das hintere Ende der Traggabel- teile <B>8"</B> wirkt eine Schraube<B>32</B> derart ein,
dass die jeweilige Höhenlage der Traggabel- teile <B>W'</B> veränderbar ist (Fig. <B>5</B> und<B>6).</B>
Die Einstellbarkeit der vordern Traggabei- teile W' der Höhe nach entsprechend der Höhe der jeweiligen Formkästen bedingt aber auch, dass die Haltefeder<B>29,</B> die in die Haltegriffe <B>33</B> der Fornikästen eingreift und diese beim Transport in der Waagrechten hält, dieser Verstellung der Traggabel<B>8</B> folgen kann. Zu diesem Zwecke ist die Haltefeder<B>29</B> am Ma schinenteil<B>6</B> an einem der Höhe nach ver stellbaren Schieber 34 befestigt, der in eine beliebige Höhenstellung ver- und feststellbar ist.
Die Feststellung kann beispielsweise durch eine nicht dargestellte Schraube oder derglei- ehen erfolgen.
Um auch bei verschieden langen Form kästen die Wirksamkeit der Haltefeder<B>29</B> zu gewährleisten, ist sie an einem in dem höhenverstellbar gelagerten Schieber 34 in waagrechter Ebene verschiebbaren Schieber<B>30</B> befestigt, der gegenüber dem Schkber 34 ver schiebbar und in jeder Lage feststellbar ist. Die Feststellung erfolgt ebenfalls durch eine Schraube oder dergleichen.
Gemäss der in Fig. <B>3</B> dargestellten Ge samtanordnung einer vollständigen Form anlage sind zwei Formmaschinen B und C, die in Reihe angeordnet sind, Der Standort <B>d</B> er Säule<B>1</B> der Vorrichtung ist mit<B>A</B> be zeichnet. -Gegenüber den Formmasehinen be finden sieh Rollgänge <B><I>D, E</I></B> und<B>F,</B> die als Zubringer für das nicht dargestellte Fliess band vorgesehen sind, wobei der Rollgang <B>E</B> als Zubringer für leere Formkästen dient.
Auf der Formmaschine B befindet sich ein leerer Oberkasten, der vorher mittels der Trag gabel<B>8</B> hier abgesetzt wurde, während auf der Formmaschine<B>C</B> die Form des Unterkastens <B>10</B> in bereits gepresstem Zustande vorliegt. Dieser Unterkasten der Maschine<B>0</B> -wird nun durch die Vorrichtung mittels der Traggabel<B>8</B> aufgenommen, gewendet Lind auf den Rollgang <B>7</B> abgesetzt. Sodann wird von dem benach barten<B>-</B> Rollgang <B>E</B> der nächste leere Kasten durch die Vorrichtung mittels der Traggabel <B>8</B> abgeholt und auf die Formmaschine C ab gesetzt.
Nunmehr wird mittels der Traggabel<B>8</B> der inzwischen lertiggepresste Oberkasten von der Fornunaschine'B abgeholt und auf den. be reits auf den Rollgang F.abgesetzten Unter kasten gesetzt, worauf diese beiden Kästen auf dem Rollgang<B>F</B> abgefahren werden kön nen.
-Anschliessend wird mittels der Traggabel <B>8</B> der nächste leere Formkasten vom Roll gang<B>B</B> auf die Fornimaschine B aufgesetzt und dann der inzwischen auf der Form maschine<B>C</B> gepresste Unterkasten aufgenom men, gewendet, auf den Rollgang <B>D</B> abgesetzt und anschliessend von dem Rollgang<B>E</B> der nächste leere Formkasten auf die Form- masehine <B>C</B> aufgesetzt.
Sodann wird der geformte Oberkasten von der Formmaschine B auf den bereits auf dem Rollgang<B>D</B> befindlichen Unterkasten aufge setzt, worauf anschliessend der nächste leere Formhasten von dem Rollgang<B>E</B> auf die Formmaschine B aufgesetzt wird usw., immer unter Verwendung der Traggabel<B>8,</B> welche nach Bedarf in die jeweils erforderlichen La gen gebracht wird.
Aus dein erläuterten Beispiel ergibt sich ohne weiteres, dass mit der beschriebenen und dargestellten Vorrichtung- eine wesentliche Beschleunigung dds Auf- und. Absetzens der Formkästen auf- bzw. von d#r bzw. den Form maschinen sowie des Wendens und Zulegens -unter erheblicher Einsparung an Personal er reicht werden kann.
Die Vorrichtung lässt aber auch, insbesondere bei Fliessbandanlagen, eine zeitmässig und arbeitsmässig wandlungsfähige Planung und Berechnung zu, wobei insbe sondere ein pausenloses und reibungsloses Ar beiten der Formmaschinen ermöglicht ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCI-1: Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen Tür Giessereien, dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen in waagrechter Ebene um<B>3600</B> in jeder Drehrichtung schwenk baren Hauptausleger<B>(1,</B> 2) ein an diesem angelenktes, in lotrechter und waagrechter Ebene schwenkbares, weiteres Auslegergerüst <B>(5, 7)</B> und ein an letzterem für sieh in waag rechter Ebene schwenkbar gelagertes Auf nahmegerät<B>(8)</B> für die Formkästen<B>(10)</B> auf weist.UNTBRANSPRüCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das genannte wei tere Auslegergerüst als mit einer Diagonalver- strebung versehener GelenkparaHelogramm- träger ausgebildet ist, der in waagreehter Ebene drehbar am Hauptausleger angelenkt ist. 2.Vorrichtung nach Unteranspruch <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Gelenkpar- allelogrammträger zwei um ihre senkrechte Achse drehbare und zwei mit diesen durch waagrechte Gelenkzäpfen verbundene, überein- andierliegende und zueinader parallele Glieder aufweist. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass die Diagonal- strebe <B>(7)</B> des Gelenkparallelogrammes in ihrer wirksamen Länge verstellbar ist. 4.Vorrichtung nach Unteranspruch<B>3,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Diagonalstrebe <B>(7)</B> aus einem Druckzylinder (21) und<B> </B> einem in letzterem längsverschiebbar gelagerten Kol ben (20) besteht. <B>5.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet,.dass das mit dein Ilauptausleger (2) verbundene Glied des Ge- lenkparallelogrammträgers als senkrechte, in einem Lager<B>(3)</B> des Hauptauslegers dreh bare Welle ausgebildet ist, an deren oberem und unterem Ende<B>je</B> einer der benachbarten (1 Tlieder (5) angelenkt ist. <B>6.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet,dass eines der Glieder mit senkrechter Achse des Gelenkparallelo- grammträgers als Kolben (22) ausgebildet ist, der längsverschiebbar und drehbar in einem Zylinder<B>(23)</B> gelagert ist. <B>7.</B> Vorrichtung nach Unteransprüchen <B>5</B> und<B>6,</B> dadurch gekennzeichnet, dass das der im Hauptausleger (2) gelagerten Welle gegen überliegende Glied des Gelenkparallelogramm- trägers als Kolben (22) ausgebildet ist.<B>8.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>7,</B> da durch gekennzeichnet, dass am genannten<B>Zy-</B> linder<B>(23)</B> eine Traggabel<B>(8)</B> sitzt, deren Arme zur Aufnahme der Zapfen<B>(9)</B> der Formkästen<B>(10)</B> eingerichtet sind. <B>9.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vordern Teile (8") der Traggabel<B>(8)</B> in mindestens einer Ebene verseliwenkbar sind.<B>10.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die vordern Teile (8") der Traggabel<B>(8)</B> am hintern Querstück (S') um einen lotrechten Bolzen <B>(26)</B> in waagrechter Ebene schwenkbar. ge lagert sind.<B>11.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>10,</B> dadurch gekennzeichnet, dass an den hintern Enden der Traggabelteile (8") <B>je</B> eine Stange <B>(28)</B> a-ngelenkt ist, wobei die eine Stange mit Rechtsgewinde, die andere dagegen mit Links gewinde auf einer gemeinsamen Mutter<B>(27)</B> läuft, so dass durch Drehen dieser Mutter die vordern Teile,<B>(8")</B> der Traggabel<B>(8)</B> in waag rechter Ebene verschwenkbar sind. 12.Vorrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die vordern Teile der Traggabel aus zwei Teilen (S'I, 8111) be stehen, von denen der eine Teil (8") gegen über dem andern (8"') um einen waagrechten Bolzen<B>(31)</B> in lotrechter Ebene verschwenk- bar ist.<B>18.</B> Vorrichtung nach Ünteranspruch <B>12,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der vordere Teil (8") der aus den beiden Teilen (8", <B>8 ... )</B> be stehenden Traggabel<B>(8)</B> durch- ein auf das hintere Ende einwirkendes Stellmittel <B>(32)</B> in lotrechter Ebene verstellbar ist. 14. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass eine Halteleder <B>(29),</B> die den Formkasten in der Waagrechten hält, an verschwenkbaren Schiebern (34,<B>30)</B> bef estigt ist.<B>15.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslegergerüst <B>(5, 7)</B> gegenüber dem Hauptausleger (2) und das Aufnahmegerät<B>(8)</B> gegenüber dem Aus legergerüst<B>(5, 7)</B> sowie dem Hauptausleger (2) in beliebiger Drehrichtung in waagrechter Ebene gegeneinander frei verschwenkbar sind.<B>16.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das dem Haupt ausleger (2) gegenüberliegende Glied mit senkrechter Achse<B>(6)</B> des Gelenkparallelo- grammträgers einen untern, fussartigen Fort- satz <B>(11)</B> aufweist, an dem Führungsrollen (12) befestigt sind, welche mit Führungsschie nen<B>(13)</B> zusammenarbeiten. <B>17.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs schienen<B>(13)</B> auf einem Befestigungsteil (14) abgestützt sind, der im Maschinenfundament abnehmbar verankert ist.<B>18.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch <B>16,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs schienen<B>(13)</B> durch eine an einer Form maschine<B>(16)</B> angreifende Strebe<B>(15)</B> gegen seitliche Kräfte verankert ist. <B>19.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass im Hauptausleger (2) ein Druckmittelbehälter (24) und an einer Tragsäule (1') des Hauptau#slegers (2) eine Pumpe<B>(25)</B> für die Zufuhr des zum Betrieb von Steuerzylindern (20 und<B>23)</B> bestimmten Druckmittels angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE304800X | 1951-12-24 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH304800D CH304800A (de) | 1951-12-24 | 1952-10-13 | Vorrichtung zum mechanischen Bewegen von Formkästen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH304800A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119468B (de) * | 1956-08-24 | 1961-12-14 | Eduard Mezger | Zentriervorrichtung zu einer Vorrichtung zum Umsetzen von leeren Formkasten von einer Zubringereinrichtung auf einen Formmaschinentisch und der fertigen Form von da zur Abtransporteinrichtung |
| US3103044A (en) * | 1959-07-09 | 1963-09-10 | Joly Gabriel | Mould stripping machine |
| DE1162972B (de) * | 1957-09-24 | 1964-02-13 | Hartung Jachmann Ag | Vorrichtung zum segmentweisen Herstellen genauer Formen von Duesendeckeln fuer Dampf- oder Gasturbinen |
-
1952
- 1952-10-13 CH CH304800D patent/CH304800A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1119468B (de) * | 1956-08-24 | 1961-12-14 | Eduard Mezger | Zentriervorrichtung zu einer Vorrichtung zum Umsetzen von leeren Formkasten von einer Zubringereinrichtung auf einen Formmaschinentisch und der fertigen Form von da zur Abtransporteinrichtung |
| DE1162972B (de) * | 1957-09-24 | 1964-02-13 | Hartung Jachmann Ag | Vorrichtung zum segmentweisen Herstellen genauer Formen von Duesendeckeln fuer Dampf- oder Gasturbinen |
| US3103044A (en) * | 1959-07-09 | 1963-09-10 | Joly Gabriel | Mould stripping machine |
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