CH304857A - Elektrischer Kondensator aus metallisierten Dielektrikumsbändern. - Google Patents

Elektrischer Kondensator aus metallisierten Dielektrikumsbändern.

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CH304857A
CH304857A CH304857DA CH304857A CH 304857 A CH304857 A CH 304857A CH 304857D A CH304857D A CH 304857DA CH 304857 A CH304857 A CH 304857A
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  Elektrischer     Kondensator        aus        metallisierten        Dielektrikumabändern.       Die     Erfindung    bezieht sich     auf    elektrische  Kondensatoren, bei denen die     in    den     Dielektri-          kumsbändern    enthaltenen     elektrisch    leitenden  Fehlstellen vor oder während des Betriebes  mit     Hilfe    elektrischer Durchschläge unschäd  lich gemacht werden.

   Durch die bei den  Durchschlägen frei werdende elektrische Ent  ladungsenergie wird der Metallbelag an den  Fehlstellen geschmolzen     bzw.    verdampft, so  dass diese Stellen isoliert werden. Die Schich  ten der Metallbeläge     in    solchen selbstaushei  lenden Kondensatoren     sind    naturgemäss sehr       dünn,    um in     einem    ausreichenden Bereich  um die     elektrischen        Fehlstellen    herum     durch          Ausbrennen    entfernt werden zu können.

   Die  notwendige elektrische     Energie        beim    Durch  schlag muss eine gewisse     Mindestgrösse    haben,  durch welche die Grösse der     Ausbrennstelle,     das ist der Radius des     Ausbrennfleckes,    be  stimmt wird. Wenn der Radius des     Ausbrenn-          fleckes    ein gewisses Mass unterschreitet, be  steht die Gefahr, dass an solchen ungenügend  ausgebrannten Fehlstellen die Isolierung nicht  ausreicht.  



  Dies kann     zum    Beispiel bei Kondensatoren  aus metallisierten     Dielektrikumsbändern    der  Fall sein, welche für niedere Betriebsspan  nungen bestimmt sind und deren Belegungen  in üblicher Weise aus     mindestens    0,05     @C    star  ken Zink- oder     Kadmiuinschichten    bestehen.  



  Die Erfindung besteht darin, dass an Stelle  von     Zink    und Kadmium andere Metalle, die  eine grössere spezifische Leitfähigkeit aufwQi-         sen,    mir     Herstellung    von     Kondensatorbelegiuz-          gen    mit     kleinerer    Schichtdicke als 005     ,cc    ver  wendet sind.

   Derartige     Belegungen        brennen     auch bei niedrigen     Spannungen    noch einwand  frei     aus,    was bei     Belegungen        aus    Zink oder       Kadmium    mit einer Schichtdicke von     weniger          als        0,0'5,u        nicht    mit Sicherheit     zu    erwarten ist,

         weil    infolge der verhältnismässig kleinen     spe-          zifisehen        Leitfähigkeit.    dieser Metalle die     Aus-          brennenergie        zti    weit herabgesetzt wird,     wenn     die Schichtdicke kleiner     als    0,05 A ist.

   Als  besonders     geeignet    hat sich zum Beispiel     Alu-          minium    als     Belagmetall        erwiesen,    dessen Leit  fähigkeit     bekanntlich        verhältnismässig    hoch       ist.    Auch     Magnesium    hat eine höhere Leit  fähigkeit     als        Zink    und     Kadmiiun    und kann  daher ebenfalls     als        Belagmetall    verwendet  werden. Die Schichtdicke darf anderseits aber  nicht zu dünn gehalten werden.

   Brauchbare  Verhältnisse ergeben sieh noch, wenn der zwi  schen zwei auf die Schicht aufgesetzten, eine  quadratische Fläche auf zwei einander gegen  überliegenden Seiten     begrenzenden    Schneiden  gemessene Widerstand höchstens 50 Ohm be  trägt,     vorzugsweise    aber     in    dem Bereich von  1 bis 10 Ohm liegt.  



  Bei Verwendung von gut leitfähigen Me  tallbelägen mit einer     :Schichtdicke    von weni  ger als 0,05     ,u    ist nicht nur die     Ausbrenn-          energie,    sondern auch die Beanspruchung des       Dielektrikums    an der     Ausbrennstelle    wesent  lich     kleiner    als bei grösserer 'Schichtdicke     und          geringerer    Leitfähigkeit des     Belagmetalles.              Ein    besonderer Vorteil ergibt sich aus dein  geringeren Energieaufwand beim Ausbrennen  jeder     einzelnen    schwachen     

  .Stelle    des     Dielektri-          kums    insofern, als der geringe Energieauf  wand eine     viel    grössere Anzahl solcher schwa  cher Stellen des     Kondensators    auszubrennen  gestattet     und    dabei gleichzeitig die     Ausbrenn-          und    die     Betriebsspannung    des Kondensators  um     2V    bis 30     "/o    erhöht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTAl\TSPRUCH Elektrischer Kondensator aus metallisier ten Dielektrikumsbändern, dadurch gekenn zeichnet, dass die Metallschichten eine Schicht dicke von weniger als 0,05 ,u aufweisen lind aus einem Metall mit einer grösseren spezifi schen Leitfähigkeit als Zink und Kadmium bestehen. UNTERANSPRÜCHE 1. Elektrischer Kondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Alu minium als Belagmetall verwendet ist, 2. Elektrischer Kondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Ma gnesium als Belagmetall verwendet ist. 3.
    Elektrischer Kondensator nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand zwischen zwei einander gegen überliegenden Kanten einer quadratischen Fläche der 'Schicht höchstens 50 Ohin beträgt. 4. Elektrischer Kondensator nach Unter anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der genannte Widerstand einer quadratischen Fläche der Sclücht in dem Bereich von 1 bis 10 Ohm liegt.
CH304857D 1951-10-04 1952-08-28 Elektrischer Kondensator aus metallisierten Dielektrikumsbändern. CH304857A (de)

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CH304857D CH304857A (de) 1951-10-04 1952-08-28 Elektrischer Kondensator aus metallisierten Dielektrikumsbändern.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2730038A1 (de) * 1977-07-02 1979-01-11 Bosch Gmbh Robert Selbstheilender elektrischer kondensator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2730038A1 (de) * 1977-07-02 1979-01-11 Bosch Gmbh Robert Selbstheilender elektrischer kondensator

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