CH304890A - Kamm zur Behandlung der Kopfhaut. - Google Patents
Kamm zur Behandlung der Kopfhaut.Info
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Description
Kamm zur Behandlung der Kopfhaut. Die Behandlung der Kopfhaut mit Flüs sigkeiten oder Salben wird dadurch erschwert, dass die Flüssigkeit oder Salbe nicht durch die Haare hindurch auf die Kopfhaut gebracht wird, sondern ganz oder doch zum grössten Teil von den Haaren aufgefangen und auf genommen wird. Dieser Übelstand wirkt sich insbesondere bei häuslichen Behandlungen, wo keine weiteren Hilfsmittel zur Verfügtuug stehen, nachteilig aus und bedingt, abgesehen von ungenügender Behandlung der Kopfhaut, einen unverhältnismässig grossen Verbrauch von Flüssigkeiten oder Salben, mit welchen die Kopfhaut behandelt werden soll.
Dieser Übelstand wird durch die vorliegende Erfin dung behoben.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Kamm zur Behandlung der Kopfhaut, dessen Zähne mit in ihrer Längsrichtung verlaufen den, durchgehenden Bohrungen versehen sind, in welchen je ein unter der Wirkung einer Feder geschlossen gehaltenes Ventil vorgese hen ist, dessen Ventilkegel mit einem aus der Spitze des Zahnes vorstehenden Stift zum Lüften des Ventils, welcher die Bohrung des Zahnes mit Spiel durchsetzt, versehen ist, und dass am Rückenteil des Kammes ein Behälter für die zur Behandlung der Kopfhaut be stimmte Substanz angeordnet ist.
Da bei Verwendung dieses Kammes die zur Behandlung .der Kopfhaut- bestimmte Flüssigkeit oder Salbe an den Spitzen des Kammes austritt, welche auf der Kopfhaut gleiten, wird die Flüssigkeit oder Salbe direkt auf die Kopfhaut aufgetragen.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt. Es zeigen: Fig.1 einen Längsmittelschnitt durch einen Kamm zur Behandlung der Kopfhaut, Fig. 2 eine Ansicht dieses Kammes von der Schmalseite, Fig. 3 und 4 zwei Seitenansichten und Fig. 5 eine Draufsicht auf eine Einzelheit. Der dargestellte Kamm zur Behandlung der Kopfhaut besitzt einen Rückenteil 1 aus Hartgummi, Kunststoff oder dergleichen, wel- eher auf der dem Rücken gegenüberliegenden Seite mit Zähnen 2 besetzt ist.
Im Rückenteil 1 und in den Zähnen 2 sind in Längsrichtung der Zähne verlaufende, durchgehende Boh rungen 3 vorgesehen, welche gegen den Rük- ken zu einen weiteren Teil 4 besitzen. Die Schultern 5 zwischen den weiteren Teilen 4 und den engeren, an den Spitzen der Zähne 2 mündenden Bohrungen 3 sind mit Dichtungs ringen 6 belegt, welche je durch eine mit einem Gewindekopf 7 versehene, in ein Innen gewinde des weiteren Teils 4 der Bohrung 3 eingeschraubte Büchse 8 gehalten sind.
In je der dieser Büchsen 8 ist eine zweite Büchse 9 angeordnet, welche an ihrem gegen den Zahn 2 zu liegenden Ende einen Ventilkegel 10 be sitzt, welcher mit dem als Ventilsitz dienen den Dichtungsring 6, der zu diesem Zwecke eine konische Einbuchtung besitzt, zusammen- wirkt. In die Büchse 9 ist ein Stift 11 aus Hartgummi oder dergleichen fest eingepresst, dessen vorderer Teil den engen Teil der Boh rung 3 durchsetzt und bis über die Spitze des Zahnes 2 vorsteht.
Zwischen der Innenwand dieses engen Teils der Bohrung 3 und dem Stift 11 ist Spiel von 1/1o bis 2/1o mm ge wahrt; dieses Spiel ist in Fig.1 der deutliche ren Darstellung wegen wesentlich grösser ge zeichnet. Der Gewindekopf 7 besitzt einen Steg 12, in welchem eine Führungsöffnung 13 für den hintern Teil des Stiftes 11 vorgesehen ist. In die Büchse 8 ist eine Druckfeder 14 ein gesetzt, welche sich gegen den Steg 12 ab stützt und den Ventilkegel 10 auf den als Ven tilsitz wirkenden Dichtungsring 6 drückt.
Die Büchse 9 ist kürzer als die Büchse 8, und wenn der Ventilkegel 10 auf dem Dichtungs ring 6 aufsitzt, ist der Abstand des Endes der Büchse 9 vom Steg 12 etwas kleiner als die Länge des über die Spitze des Zahnes 2 vor stehenden Teils des Stiftes 11. Auf den Rük- kenteil 1, welcher eine Schulter 15 besitzt, ist ein flaches Gehäuse 16 dicht aufgesetzt, wel ches mit einer durch eine Verschlussschraube 17 abschliessbaren Einfüllöffnimg versehen ist. Dieses Gehäuse 16 bildet den Behälter für die Substanz, mit welcher die Kopfhaut be handelt werden soll.
Zum Behandeln der Kopfhaut wird der Kamm wie beim Kämmen durch die Haare geführt und dabei leicht an den Kopf ange drückt. Dabei werden die aus den Zähnen 2 vorstehenden Enden der Stifte 7.1 in diese Zähne zurückgedrückt, was bewirkt, dass die fest auf den Stiften 11 sitzenden Büchsen 9 in den Büchsen 8 gegen den Rücken des Kam mes zu verschoben und die Ventilkegel 10 von den als Ventilsitz wirkenden Dichtungsringen 6 abgehoben werden. Die im Gehäuse 16 ent haltene Substanz, mit welcher die Kopfhaut behandelt werden soll, kann nun durch die Büchsen 8 und den Zwischenraum zwischen den Stiften 11 und der Innenwand der Boh rungen 3 in den Zähnen 2 hindurch direkt auf die Kopfhaut fliessen und auf diese einwirken,
ohne dabei von den Haaren behindert zu wer den. Infolge der erwähnten Bemessung der Länge der Büchsen 9 lassen sich die Stifte 11 nicht vollständig in die Zähne 2 zurückver- schieben, sondern nur so weit, bis die Büchse 9 am Steg 12 der Büchse 8 anstösst, und es wird dadurch erreicht, dass Schuppen oder andere Fremdkörper nicht in die Bohrungen 3 eindringen und diese verstopfen können.
Wird zur Behandlung der Kopfhaut eine Flüssigkeit verwendet, so fliesst diese beim Andrücken des Kammes an den Kopf von selbst durch die Büchsen 8 und die Bohrun gen 3 der Zähne 2 auf die Kopfhaut. Gegebe nenfalls kann durch Zusammendrücken der Breitseiten des aus Blech oder einem geeigne ten, elastischen Kunststoff bestehenden Ge häuses 16 eine das Austreten der Flüssigkeit aus den Bohrungen 3 fördernde Pumpenwir kung erzielt werden. Soll die Kopfhaut mit.
einer Salbe behandelt werden, so wird mit Vorteil ein Gummiballgebläse oder eine an dere geeignete Vorrichtung an das Gehäuse 16 angeschlossen, um die im Gehäuse 16 befind liche Salbe unter Druck zu setzen und durch die Büchsen 8 und die Bohrunen 3 auszusto ssen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kamm zur Behandlung der Kopfhaut, da durch gekennzeichnet, dass seine Zähne mit in ihrer Längsrichtung verlaufenden, durch gehenden Bohrungen versehen sind, in wel chen je ein unter der Wirkung einer Feder geschlossen gehaltenes Ventil vorgesehen ist, dessen Ventilkegel mit einem aus der Spitze des Zahnes vorstehenden Stift zum Lüften des Ventils, welcher die Bohrung des Zahnes mit Spiel durchsetzt, versehen ist, und dass am Rückenteil des Kammes ein Behälter für die zur Behandlung der Kopfhaut bestimmte Substanz angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kamm zur Behandlung der Kopfhaut.nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die die Zähne in Längsrichtung durchsetzenden Bohrungen einen gegen den Rücken des Kammes zu liegenden weiteren Teil besitzen, wobei auf der diesen weiteren Teil begrenzenden Schulter ein Dichtungsring angeordnet ist, welcher durch eine in diesen weiteren Teil der Bohrung eingesetzte Büchse gehalten ist, und dass in dieser Büchse eine zweite Büchse angeordnet ist, an deren gegen die Spitze des Zahnes zu liegendem Ende ein durch eine in der erstgenannten Büchse an geordnete Druckfeder auf den den Ventilsitz bildenden Dichtungsring angedrückter Ventil kegel sitzt und in welche der Stift zum Lüf ten des Ventils fest eingepr esst ist.2. Kamm zur Behandlung der Kopfhaut naeh Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die den Dich tungsring haltende Büchse einen Gewindekopf aufweist, welcher in ein Innengewinde in der sie aufnehmenden Bohrung eingeschraubt ist. 3.Kamm zur Behandlung der Kopfhaut nach Patentanspruch Lind Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äussere Büchse an ihrem gegen den Rücken des Kam mes zu liegenden Ende einen Steg mit einer Führungsöffnung zur Führung des in die an- clere Büchse eingesetzten Stiftes aufweist, gegen welchen Steg die in die äussere Büchse eingesetzte, auf den Ventilkegel einwirkende Druckfeder sich abstützt, wobei die Länge der innern Büchse so bemessen ist,dass bei auf dem Ventilsitz aufsitzendem Ventilkegel der Abstand des Endes dieser Büchse vom Steg der andern Büchse kleiner ist als die Länge des über die Spitze des Zahnes vorstehenden Teils des in diese Büchse eingepressten Stiftes. 4. Kamm zur Behandlung der Kopfhaut nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Behäl ter zur Aufnahme der zur Behandlung der Kopfhaut bestimmten Substanz aus einem dicht auf den Rückenteil des Kammes aufge setzten, flachen Gehäuse besteht, welches mit einer durch eine Verschlussschraube abschliess baren Einfüllöffnung versehen ist.5. Kamm zur Behandlung der Kopfhaut nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine an die Einfüllöffnung des Behälters anschliessbare Vorrichtung zum Unterdrucksetzen der im Be hälter enthaltenen Substanz vorgesehen ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| WO1989010075A1 (fr) * | 1988-04-29 | 1989-11-02 | Schering Aktiengesellschaft Berlin Und Bergkamen | Applicateur pour le traitement de la peau |
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- 1952-10-08 CH CH304890D patent/CH304890A/de unknown
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