CH304921A - Rutsche zur Förderung von Stückgütern. - Google Patents

Rutsche zur Förderung von Stückgütern.

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CH304921A
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Eppenberger Paul
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Eppenberger Paul
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/06Chutes of helical or spiral form
    • B65G11/063Chutes of helical or spiral form for articles

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  • Chutes (AREA)

Description


  



  Rutsche zur Forderung von St ckg tern
In Rutschen zur   Forderung von Stück-    gütern wie SÏcke, Kisten, Ballen und dergleichen werden hÏufig wendelf¯rmige Rinnenkrümmer verwendet ; insbesondere kommen solehe Rinnenkrümmer als Verbindungsst ck   zwisehen    zwei geradlinigen Teilen der Rutschrinne zur Anwendung. Ferner ist die sog.



     Wendelrutsehe    üblicherweise aus einer Auf  einanderfolge    einer gr¯¯eren Anzahl von an sich   gleichen wendeiförmigen    Rinnenkrümmern aufgebaut. In Rutschen, an welche schwere Anforderungen gestellt werden, hat man die wendelf¯rmigen Rinnenkrümmer aus Gusseisen hergestellt, während die geradlinigen Teile der Rutsche aus den iiblichen   Bleeh-    rinnen bestehen. Gusseiserne Rinnenkrümmer stellen aber nicht nur verhÏltnismϯig schwere Stücke dar, sondern es ist häufig noch erfor  derlich,    eine Nachbearbeitung der wendelför  migen Rutsehfläche    vorzunehmen. Man hat die wendelförmigen Rinnenkrümmer wegen der leiehteren Bearbeitungsmögliehkeit und dem   geringeren    Gewicht auch aus Holz hergestellt.

   H¯lzerne Rinnenkr mmer haben indessen einen gr¯¯eren Verschlei¯, und sie sind   vergleiehsweise    kostspielig. Schliesslich hat man die wendelf¯rmigen Rinnenkr mmer auch aus einer grossen Anzahl von   sektorför-      migen    Blechst cken zusammengestellt, wobei die einzelnen Blechstiieke zuerst entsprechend dem gewünschten Querschnittsprofil vorgebogen und nachher miteinander verschweisst worden sind, Eine Nachbearbeitung der Rutschfläche ist meistens notwendig, und die Fertigungskosten werden dementsprechend hoch.   Blecherne    Rinnenkrümmer können in der Regel selbsttragend nicht a. usgeführt werden.



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Rutsche zur Forderung von   Stüek-    gutern mit wenigstens einem wendelformigen   Rinnenkrümmer, und    sie ist   dadureh      gekenn-    zeichnet, dass die wendelförmige Rutschfläche des Rinnenkrümmers durch eine Mehrzahl von Rundstäben gebildet ist, welche Rundstäbe nebeneinander entspreehend dem gewünschten Quersehnittsprofil der Rutschfläche angeordnet sind und sich schraubenförmig in der Rutschriehtung des Krümmers erstrecken, und dass ferner diese Rundstäbe auf ihrer von der Rutschfläche abgewendeten Seite unmit  telbar    untereinander verschweisst sind.



   Ausführungsbeispiele der vorliegenden Er  findung    sind in der Zeichnung sehematisch dargestellt, und zwar zeigen :
Fig.   1    eine perspektivische Ansicht des Rinnenkrümmers einer Rutsche,
Fig. 2 eine Draufsicht auf   die iibergangs-    stelle zwischen zwei gleichsinnig aneinander angeschlossenen Rinnenkr mmern, wobei jeder der beiden Rinnenkrümmer mit einem Endflansch versehen ist und die   Endflan-      schen    in üblicher Weise miteinander verschraubt sind, und
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine stossfreie Übergangsstelle zwischen zwei gleichsinnig aneinander   angesehlossenen    Rinnenkr mmern, die durch weehselseitige   Versehweissung    der ineinandergreifenden Rundstäbe der beiden Krümmer hergestellt ist.



   Der wendelförmige Rinnenkrümmer der Rutsche gemäss der Fig. 1 hat eine RutsehflÏche die beziiglich der strichpunktierten, senkrechten Achse 1 schraubenförmig   gestal-    tet ist. Der Krümmer ist aus einer   grosseren    Anzahl von Rundstäben 2 aufgebaut. Wie die in der   Zeiehnungsebene    mündenden Enden des Krümmers veranschaulichen, sind die Rundstäbe 2 l ckenlos nebeneinander   entspre-    ehend dem gewünschten Querschnittsprofil des Krümmers angeordnet. Jeder der RundstÏbe 2 ist demgemäss   schraubenförmig gebo-    gen, so dass sieh die Rundstäbe 2 ohne Ausnahme in der Rutschrichtung des Krümmers erstrecken.

   Die obere und innere Seite der Rundstäbe 2 (Fig.   1,    reehter unterer Teil des Krümmers) wird unmittelbar als Rutsehflache verwendet, auf welcher die eingelegten Stüekgüter wie Ballen,   Säeke,    Kisten und dergleichen mit schraubenf¯rmiger Bahn abwÏrts gleiten. Auf der untern und Ïu¯ern Seite   (Fig.    1, linker oberer Teil des Krümmers) sind die Rundstäbe 2 unmittelbar miteinander verschweisst. Diese Verschweissung der Rundstäbe 2 wird zweckmϯig derart durchgeführt, dass in regelmässigen   Abstän-    den voneinander quer zur schraubenförmigen Rutschrichtung verlaufende Sehweissnähte 3 über die l ckenlos aneinandergereihten RundstÏbe 2 gezogen werden.

   Wird eine derartige   Versehweissung    der Rundstäbe 2 auf ihrer von der RutschflÏche abgewendeten Seite auch nur einigermassen sorgfältig ausgeführt, dann er übrigt sieh ein Naeharbeiten der Rutsehfläehe.



  Rinnenkrümmer   soleher    Bauart können ohne   Sehwierigkeit    als selbsttragende Krümmer ausgebildet werden. Man kann jedes ge  wünschte    Querschnittsprofil der   Rutschrinne    anwenden und insbesondere ausser dem äussern Rand auch den innern Rand hochziehen und ferner den Durchmesser, das Gefälle und den Umlenkwinkel des Krümmers entsprechend den jeweiligen Anforderungen bemessen.



     Uni    den   Rinnenkrümmer    mittels an sich bekannten Schraubverbindungen an andere Krümmer oder an geradlinige Teile der Rutsche anschliessen zu können, werden die Enden des Kr mmers mit einem Endfansch 4 versehen, welcher sich auf der von der   Rutsehfläche    abgewendeten Seite der Rundstäbe 2 erstreckt und in der Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist. Dieser Endflansch 4 wird vorzugsweise derart hergestellt, dass an dem betreffenden Ende des Krümmers die RundstÏbe 2 in solcher Weise aus der RutschflÏche abgewinkelt sind. dass sie selbst den Flansch 4 darstellen.

   Wie die in vergr¯¯ertem Ma¯stab gezeigte Draufsicht   auf die Rutschfläche ge-      mäss      der Fig. 2 zeigt, sind    die au¯en   reehts    befindlichen Rundstäbe   2    entsprechend dem Querschnittsprofil des Krümmers radial nach aussen abgewinkelt, während die links innen befindlichen RundstÏbe 2 zur Bildung des Flansches 4 senkrecht nach unten abgewinkelt sind, so da¯ sie einen Flansch ergeben, dessen Vorderansicht   derjenigen    der Fig.   I    entspricht.

   In der unmittelbaren Umgebung der   abgewinkelten Rundstäbe 2 und gegebenen-    falls auch an den abgewinkelten Teilen der    Rundstäbe2selbstkönnenSchweissnähte3 (Fig.@ 2) auf der von der RutschflÏche abge-    wendeten Seite der RundstÏbe 2 gezogen werden, um eine hinreichende Steifheit des Flansches 4 zu erhalten. Im übrigen zeigt die Fig. 2 eine Schraubverbindung zwischen den Enden von zwei an   sieh    gleich ausgebildeten Rinnenkr mmern. Der eine Rinnenkrümmer ist aus den RundstÏben 2, und der andere Rinnenkrümmer ist aus den Rundstäben 2' hergestellt. Beide   Rinnenkrümmer    haben Flanschen 4 bzw. 4 eleh letztere in bekannter Weise mittels Schraubenbolzen        Unterlagschciben 6 und Gewindelaschen 7 aneinander befestigt sind.



   Eine stossfreie Verbindung zwischen zwei gleichsinnig   aneinander angeschlossenen Rin-      nenkrümmern    zeigt die Fig. 3, wobei nur ein Teil der Rundstäbe 2 bzw. 2' der beiden Kr mmer angegeben ist. Radial von aussen nach innen gezählt, stehen der erste, dritte, fünfte, siebente der Rundstäbe 2 des einen Krümmers an   seinemEndenachrechtsüberden    zweiten, vierten, sechsten, achten seiner RunclstÏbe vor. Umgekehrt stehen bei dem   anschlie-    ¯enden, aus den RundstÏben 2' bestehenden Krummer der zweite, vierte, sechste, aehte seiner RundstÏbe 2' ber den ersten, dritten, f nften, siebenten seiner Rundstäbe naeh links vor.

   Die in ihrer schraubenförmigen LÏngsrichtung (in der Fig. 3 ist dies die Um   fangsrichtung der Kreisbogen) vorstehenden    RundstÏbe 2 des Kr mmers ragen dabei in   die    L cken zwischen den vorstehenden RundstÏben 2' des andern Kr mmers hinein, so da¯ beide Kr mmer mit ihren Rundstäben 2 und 2' wechselseitig an ihren Enden   inein-      andergreifen.    Durch Schwei¯nÏhte 3 (Fig. 3),   weiche    auf der von der RutschflÏche abgewendeten Seite unmittelbar  ber die wech   selseitig ineinandergreifenden Rundstäbe 2    und 2' zu zichen sind, können die beiden Kr mmer aneinander befestigt werden.

   Diese in der Fig. 3 veranschaulichte Befestigungsart ist insbesondere f r sto¯freie Wendelrutschen   welche    welehe aus einer entspreehenden An  zaM    von einzelnen wendelförmigen Rinnen  krümmern aufgebaut werden sollen.   



     Rutschen    mit wendelförmigen Rinnen Kr mmern der beschriebenen Bauart haben den Vorteil, dass die   eingelegten Stückgüter    in den Krümmern vermöge ihrer gerippten RutschflÏche zusÏtzlich gef hrt werden. Das bei glatten RutschflÏchen in den Krümmern der bisher üblichen   Bauart gelegentlieh auf-    tretende ¯berwerfen der St ckg ter wird   durci    die zusätzliehe Führung mittels einer gerippten RutschflÏche vermieden.

   Nebstdem hat die   gerippte Rutschfläche    in einem Rin   nenkrümmer die Eigenschaft, dass Stückgüter    von stark verschiedener OberflÏchenbeschaffenheit, von verschiedenem Gewicht und von    verschiedenen äussern Abmessungen gleich-    mässiger gebremst werden, als dies mit glatter   Rutschfläehe    im Kriimmer der Fall ist. Bei sonst gleichen Ïu¯ern Abmessungen der RutschflÏche sind schlie¯lich die Herstellungskosten der neuen Krümmer geringer als diejenigen der bisher üblichen Krümmer aus   1lolz,    Gu¯ oder Blech.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Rutsche zur Förderung von Stiickgiitern mit wenigstens einem wendelform igen Rinnenkrümmer, dadureh gekennzeichnet, dass die wendelförmige Rutschfläche des Rinnenkrümmers durch eine Mehrzahl von Rundstäben gebildet ist, welche Rundstäbe nebeneinander entsprechend dem gewünsehten Querschnitts- profil der RutschflÏche angeordnet sind und sich sehraubenförmig in der Rutschrichtung des Krümmers erstrecken, und dass ferner diese Rundstäbe auf ihrer von der Rutschflache abgewendeten Seite unmittelbar untereinander versehweisst sind.
    UNTERANSPRUCH : 1. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschwei¯ung der Rundstäbe des wendelf¯rmigen Rinnenkrüm- mers auf ihrer von der Rutschfläche abgewendeten Seite durch eine Mehrzahl einzelner, quer zur schraubenförmigen Rutsehriehtung verlaufender Schweissnähte bewerkstelligt ist.
    2. Rutsche nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens das eine Ende des wendelförmigen Rinnenkrümmers mit einem Endflansch versehen ist, welcher sich auf der von der Rutschfläche abgewendeten Seite der Rundstäbe erstreckt.
    3. Rutsche naeh Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens an einem Ende des wendelförmigen Rinnenkrümmers die Rundstäbe derart aus der Rutsehfläehe abgewinkelt sind, dass die abgewinkelten Teile der Rundstäbe unmittelbar den Endflansch bilden.
    4. Rutsehe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei zwei gleichsinnig an einander ansehliessenden wendelförmigen Rinnenkrümmern an den einander zugewendeten Enden jedes der beiden Krümmer abwechs lungsweise einzelne Rundstäbe über benach- barte Rundstäbe desselben Krümmers in der schraubenförmigen Längsrichtung der RundstÏbe gesehen vorstehen und jeweilsr die vorstehenden Rundstäbe des einen Krümmers in die Lücken zwischen den vorstehenden Bund- stäben des andern Krümmers hineinragen, so da¯ beide Krümmer mit ihren Rundstäben wechselseitig ineinandergreifen.
    5. Rutsche nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden wendelförmi- gen Rinnenkrümmer durch wenigstens eine Schweissnaht miteinander verbunden sind, welche Schweissnaht auf der von der Rutschfläche abgewendeten Seite unmittelbar ber die wechselseitig ineinandergreifenden RundstÏbe beider Krümmer gezogen ist.
CH304921D 1952-09-26 1952-09-26 Rutsche zur Förderung von Stückgütern. CH304921A (de)

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