CH305190A - Spannpatrone für Werkzeugmaschinen. - Google Patents
Spannpatrone für Werkzeugmaschinen.Info
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Description
Spannpatrone für Werkzeugmaschinen. Die vorliegende Erfindung betrifft eine Spannpatrone für. auf Werkzeugmaschinen zu rotierende Arbeitsstücke, enthaltend Spannbacken aus Hartmetall mit einstell barem Durchlass für das Werkstück.
Gemäss der Erfindung ist die Spann patrone dadurch gekennzeichnet, dass in der Bohrung eines hülsenartigen Halters in des sen einem Endteil sternförmig verteilt und axial und radial verschiebbar die Spannbak- ken bildenden Hartmetallstücke und Klemm elemente derart eingelegt sind, dass zwischen je zwei Spannbacken ein Klemmelement liegt und die Innenseiten der genannten Backen und Elemente den Durchlass für das Werk stück begrenzen, und im andern Endteil des Halters zwei konzentrisch ineinanderliegende Gewindebolzen angeordnet sind, die für den Durchlass des Werkstückes bzw.
die Auf nahme des innern Gewindebolzens durch bohrt sind, das Ganze derart, dass durch Ver drehen des einen Bolzens die .Spannbacken bezüglich des Durchlassdurchmessers einge stellt und durch Verdrehen des zweiten Bol zens die Klemmelemente zum Fixieren und Lösen der Spannbacken in ihrer jeweiligen Stellung betätigt werden können.
In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht und Fig. 2 eine Stirnansicht der Spannpatrone. Fig. 3 zeigt einen Längsschnitt gemäss der Linie I-I in Fig. 4 und Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 3.
Die Fig. 5 bis 12 zeigen Details der Spann patrone je in zwei verschiedenen Ansichten bzw. Schnitten.
Die dargestellte Spannpatrone besitzt einen hülsenartigen Halter 1 aus Stahl, dessen Bohrung am in Fig. 3 linksseitigen Endteil sich konisch verjüngt. Der rechtsseitige End- teil der Bohrung weist ein Gewinde 2 zur Aufnahme eines durchbohrten, mit Aussen- und mit Innengewinde versehenen Bolzens 3 auf. Am ausserhalb des Halters 1 liegenden Ende ist der Bolzen 3 mit einem Sechskant 4 versehen. Durch den Bolzen 3 ist konzentrisch ein zweiter, mit einer Durchbohrung 5 für den Werkstückdurchlass versehener längerer Bolzen 6 geschraubt, dessen rechtsseitiges Ende ebenfalls mit einem Sechskant 7 versehen ist.
In den in Fig. 3 linken Endteil der Boh rung des Halters 1 sind, auf den Umfang gleichmässig sternförmig verteilt, im Quer schnitt rechtwinklige, im Längsschnitt tra pezförmige Hartmetallstücke 8 (Fig. 9 und 10) mit ihrer Längsrichtung parallel zur Hal terachse derart eingelegt, dass ihre vordern (linken) Stirnseiten 9 an der konischen Innen wand des Halters 1 anliegen.
Zwischen je zwei Hartmetallstücken 8 ist ein im Längs schnitt ebenfalls trapezförmiges, im Quer schnitt jedoch keilförmiges Klemmelement 10 (Fig.11 und 12) von grösserer Länge als die Stücke 8 in die Bohrung eingelegt (Fig.4). Die Innenseiten der genannten Hartmetall- stücke 8, welche die eigentlichen Spannbacken darstellen, und diejenigen der Klemmelemente 1.0 begrenzen einen praktisch kreisförmigen Durchlass 11 für ein zur Bearbeitung einzu spannendes, nicht gezeichnetes Werkstück. Die vordern (linken) Stirnseiten 12, der Klemm elemente 10 liegen dabei ebenfalls an der ko nischen Innenwand des Halters 1 an. Sowohl.
die Klemmelemente 10 als auch die Hart metallstücke 8 sind in der Bohrung des Hal ters 1 axial und radial verschiebbar. Die Höhe der Teile 8 ist dabei ein geringes grösser als diejenige der Teile 10.
Zwischen den Hartmetallstücken 8 und dem Bolzen 6 ist in die Bohrung des Halters 1 eine am vordern (linken) Ende kronenförmig ausgeschnittene, längsdurchbohrte Distanz hülse 13 (Fig. 3, 5 und 6) mit rechtsseitig an der Krone anschliessendem verjüngtem Schaft. eingelegt. Hierbei liegt die Stirnseite 1-1, die entsprechend der hintern Stirnseite 16 der Stücke 8 abgeschrägt ist, jedes zwischen zwei Ausschnitten stehengebliebenen Teils 15 der Hülse an der hintern Stirnseite 16 eines Hartmetallstückes 8 an, das andere stirn- seitige Ende 17 dieser Hülse 1.3 liegt an der vordern, in Fig. 3 linken Stirnseite des Bol zens 6 an.
Da die Klemmelemente 11 länger sind als die Stücke 8, kommen die erst genannten je mit einem Teil ihrer Länge in die im verjüngten Schaft der Hülse 13 aus laufenden Ausschnitte der Distanzhülse 13 zu liegen, ohne dieselbe jedoch mit der Stirn seite zu berühren (Fig. 3).
Eine zweite glatte Hülse 18 ist über den verjüngten Schaft auf die Hülse 13 auf geschoben. Die vordere, in Fig. 3 und 7 links seitige Stirnfläche 19, welche gegen ihre Achse zu konisch, entsprechend der Abschrä gung der hintern Stirnseite 20 der Klemm elemente 10 ausgedreht ist, liegt dabei an die Stirnseite 20 der in den Ausschnitten der Hülse 13 liegenden Teile der Klemmelemente 10 an die andere (rechte) Stirnseite der Hülse 18 an der vordern, in Fig. 3 linken Stirnseite des Bolzens 3.
Zum Einspannen des zur Bearbeitung auf Werkzeugmaschinen zu rotierenden Werk- stückes wird dasselbe in den in der Spann patrone vorhandenen Durchlass 11 eingeführt, darauf der Bolzen 6 an seinem Sechskant 7 derart verdreht, dass er sich in Fig. 3 nach links bewegt. Diese Linksbewegung wird über die Hülse 13 auf die Hartmetallspannbacken 8 übertragen, wodurch diese ebenfalls nach links bewegt werden.
Unter dem Einfluss der schrägen Stirnseiten 9 und 16 der Backen 8 und der konischen Verjüngung der Bohrung des Halters 1 sowie der schrägen Stirnseiten der Hülsenteile 15 vollführen die genannten Stücke 8 ausser der axialen eine radiale Be wegung im Sinne einer Verkleinerung des Durchlassdurchmessers, wobei die Stücke 8 mit ihrer Innenseite am Werkstück zum An liegen kommen und beim weiteren Drehen des Bolzens 6 dasselbe derart festspannen, dass es die rotierende Bewegung der auf der Werk zeugmaschine in Rotation versetzten Patrone ausführt.
Zum Fixieren der Backen 8 in der Spannlage wird der Bolzen 3 ebenfalls der art verdreht, dass er sich nach links in den Halter 1 hineinbewegt. Diese Bewegung ruft über die Hülse 18 eine axiale Bewegung der Klemmelemente 10 hervor, welche schliesslich ebenfalls durch die konische Verengung der Bohrung des Halters 1 und die Ausdrehung 19 der Hülse sowie die Schräge ihrer Stirn flächen 12 und 20 radial bewegt werden. Hierbei pressen sich die Flanken der Klemm- el.ement.e 10 an diejenigen der Hartmetall stücke 8 und halten diese dadurch. unverrück bar fest.
Zum Lösen der Spannbacken 8 muss dann zuerst wieder der Bolzen 8 in entgegen gesetztem Sinne als beschrieben verdreht werden, wodurch die Fixierung der Backen aufgehoben wird; zum Vergrössern des Durch lassdurchmessers zwecks Lösens des Werk stückes ist dann noch das Verdrehen des Bol zens 6 im entgegengesetzten Sinne wie vorher erforderlich.
Die beschriebene und dargestellte Spann patrone hat gegenüber denjenigen bekannter Ausführung den Vorteil, dass der Durchlass- durehmesser über einen grösseren Bereich verstellt werden kann, als dies bisher üblich war, wodurch das Auswechseln der Spann patrone gegen solche mit anderem Durchlass durchmesser weniger oft erforderlich ist und unproduktive Zeit eingespart werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Spannpatrone für auf Werkzeugmaschinen zu rotierende Arbeitsstücke, enthaltend Spann- baeken aus Hartmetall mit einstellbarem Durchlass für das Werkstück, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Bohrung eines hül senartigen Halters in dessen einem Endteil sternenförmig verteilt und axial und radial verschiebbar die Spannbacken bildender.Hartmetallstücke und Klemmelemente derart eingelegt sind, dass zwischen je zwei Spann backen ein Klemmelement liegt und die In nenseiten der genannten Backen und Ele mente den Durchlass für das Werkstück be grenzen, und im andern Endteil des Halters zwei konzentrisch ineinanderliegende Ge windebolzen angeordnet sind, die für den Durchlass des Werkstückes bzw. die Auf nahme des innern Gewindebolzens durchbohrt sind, das Ganze derart, dass durch Verdrehen. des einen Bolzens die Spannbacken bezüglich des Durchlassdurchmessers eingestellt und durch Verdrehen des zweiten Bolzens die Klemmelemente zum Fixieren und Lösen der Spannbacken in ihrer jeweiligen Stellung be tätigt werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.Spannpatrone nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hartmetall spannbacken rechteckigen und die Klemm elemente keilförmigen Querschnitt aufweisen. 2. Spannpatrone nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den Hartmetallspannbacken und dem zu ihrer Betätigung vorgesehenen Bolzen eine einerends kronenartig ausge- sehnittene, durchbohrte Distanzhülse mit an der Krone anschliessendem verjüngtem Schaft eingelegt ist,wobei die Stirnseite jedes zwi schen zwei Ausschnitten liegenden Teils an der hintern Stirnseite einer Spannbacke und das andere stirnseitige Ende der Distanzhülse an der vordern Stirnseite des genannten Bol zens anliegt, und die Klemmelemente je mit einem Teil ihrer Länge in der Längsrichtung frei beweglich in den Ausschnitten der Di stanzhülse liegen. 3.Spannpatrone nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass über dem verjüngten Schaft der Distanzhülse eine zweite Hülse geschoben ist, deren vorderes stirnseitiges Ende an der hin- tern Stirnseite der in den Ausschnitten der Distanzhülse liegenden Teile der Klemm elemente und deren andere Stirnseite an der vordern Stirnseite des zur Betätigung der Klemmelemente dienenden Bolzens anliegt.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH305190D CH305190A (de) | 1952-05-31 | 1952-05-31 | Spannpatrone für Werkzeugmaschinen. |
Country Status (1)
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1952
- 1952-05-31 CH CH305190D patent/CH305190A/de unknown
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