CH305231A - Schleudergiessverfahren zum Herstellen von Hohlkörpern. - Google Patents

Schleudergiessverfahren zum Herstellen von Hohlkörpern.

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CH305231A
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flowable
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Ag Moser-Glaser Co
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Moser Glaser & Co Ag
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Description


      Schleudergiessverfahren    zum Herstellen von Hohlkörpern.    Es ist bereits bekannt, bei elektrischen Ge  räten einzelne Bauteile, wie Spulen, in Kunst  harz einzubetten, indem man sie mit. flüssigen       lronomeren    des betreffenden Kunstharzes,     vor-          zugsweise    im Vakuum, durchtränkte und als  dann die     Polvmerisation    des     Mononieren    bis  zur     völligen    Verfestigung und Erhärtung  durchführte.

   Es sind auch Kunstharze be  kannt, welche sieh für dieses Verfahren beson  ders<U>eignen,</U> indem die     Polymerisation    ohne       Abspaltung    flüchtiger Bestandteile erfolgt,  so dass ein blasenfreies Ausfüllen der     zu    fül  lenden Räume     durch    das hergestellte Kunst  harz erreichbar ist.

   Jedoch haben sich bei der       praktischen        Ausführung    dieses Verfahrens in  sofern     Schwierigkeiten    und Unzulänglich  keiten ergeben, als vorerst das Mononiere nach  dem Einfüllen zwar die gesamten zu füllen  den     Räume        wirklieb    ausfüllt, während der an  schliessenden     Polymerisation    jedoch teilweise  wieder ausfliesst, so dass nicht sämtliche Räume       vollständig    mit     Kunstharz    ausgefüllt sind und  daher ein unbefriedigendes Resultat entsteht.       Dieser    Schwierigkeit kann man allerdings da  durch. begegnen, dass man den Gegenstand,  z.

   B. also die Spule, in eine Giessform einsetzt..  Dieses Verfahren ist jedoch insofern verhält  kostspielig, weil jede     Spulengrösse     eine besondere Form erfordert, und ist auch       nnzulä        nglieh,    als bei den     bisher    verwendeten       Kiiiisiliarzen    während der     Verfestigung    in der  Form ein Schwinden eintritt, so dass das Her  ausnehmen des fertigen Giesskörpers aus der  Form     Schwierigkeiten    bereiten kann oder un-    möglich ist.

   Die letzteren Unzulänglichkeiten  treten natürlich auch dann auf, wenn Spulen  nicht nur mit Kunstharz ausgefüllt, sondern  in einen meist zylindrischen     Kunstharzkörper     eingebettet werden sollen.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,  ein Verfahren zu erreichen, welches grund  sätzlich diese Schwierigkeiten und Unzuläng  lichkeiten umgeht. Die Erfindung betrifft ein       Schleudergiessverfahren    zum Herstellen von  Hohlkörpern unter anschliessender     überfüh-          rung    des fliessfähigen Materials in einen festen,  mindestens zum Teil aus     Polymerisationskunst-          harzen    bestehenden Körper, dadurch gekenn  zeichnet, dass man in der Form fixierte Be  standteile eines elektrischen Gerätes     mitein-          giesst.    Man kann hierbei z.

   B. so vorgehen,  dass mindestens zum Teil ein aus solchen       Kunstharz-Ausgangsstoffen    bestehendes fliess  fähiges Material     verwendet    wird, welche ohne  Abspaltung flüchtiger Bestandteile durch       Polymerisation    oder Polyaddition aushärten.

    Da das fliessfähige Material infolge An  wendung des Schleuderverfahrens durch Zen  trifugalkrä,fte in seinen Räumen gehalten  wird, und zwar bis zur Überführung in den  festen formbeständigen Zustand, fallen auch  selbsttätig die vorher erwähnten Nachteile be  züglich des Sehwindens der Form weg, da die  Giessform nach der Rotationsachse zu durch  keinerlei Bauteile begrenzt ist, sich vielmehr  hier eine freie Oberfläche des Materials bildet,  welche zwanglos den durch das Schwinden her  beigeführten Formänderungen folgen kann.

        In Anlehnung an die bei den bekannten       Amvei-,sdes        Schleudergiessv    er  fahrens üblichen     Arbeitsweisen    kann auch       giessfähiges        -Material    verwendet     werden,    das  auf Grund erhöhter, über dem     Sehmei-zpnnl,:

  #t     liegender Arbeitstemperaturen in     fliess-          fähi(Yem    Zustand gehalten wird, wobei das       nachträgliche        Überführen    in den festen Zu  stand     durch    entsprechende     Temperaturherab-          setzung    erfolgt.

   Für die bei der     Anwendung     des Verfahrens bei elektrischen     @-.'egenstänclen     besonders interessierenden Kunstharze     ergeben     sich     für    bestimmte     Anwendungsfälle        günstige          Resultate    auf dieser Basis unter     Verwendung          thermoplastischer    Kunstharze.

   An den     Begriff          Jer        Fliessfähi-heit    sind mit Rücksicht     darauf,     dass die     Materialteilchen        -unter    dein Einfluss       der        Zentrifugalkraft    in die zu füllenden       Räume        bewegt        werden,    leine starren     Anfor-          derungen    zu stellen, da je nach der     gewählten     Drehzahl die     Zentrifugalkraft    in ihrer Grösse  beeinflussbar ist.  



  Es hat sieh jedoch     gezeigt,    dass auch     Polv-          n        zerisations-    bzw.     Kondensationsvorgänge,    ins  besondere zur     Bildung    von     Kunstharzen,    wie  sie in der Elektrotechnik zum Behandeln und  Einbetten von     Spulen        verwendbar    sind, durch  das Schleuderverfahren nicht gestört     werden.     Es ist nicht     erforderlich,        class    das fliessfähige  Material     homogen    ist.

       Vielmehr        kann        auch          heterogenes        Material        Vei#@re-iduil,@    finden,     Bio-          bei    sich nicht sämtliche Bestandteile im Blei  ehen     flüssigen        Ajre;atzitstand        zii    befinden  ])rauchen.     Vielmehr    können     auch    in festem       .@gg@regatzl-stand        befindlielie    Teile Bestand  teil eines solchen in seiner Gesamtheit fliess  fähigen     Gemisch    es sein.

   Soweit als     fliessfähi7#es     Material ein Gemisch von     Stoffen    mindestens  derart angenähert     gleicher    spezifischer     Ge-          wicllte    verwendet.

   wird, dass die     Rotationsbe         e-          Sullg    keine     Entmischung        bewirkt,    unterschei  det sieh ein solches     ilaterial    nicht von aus  einem einzigen fliessfälligen chemischen Stoff  bestehender-     -Material    hinsichtlich des     Verhal-          tens    im Verlaufe des vorliegenden     Verfahren:

  ,.     Wenn es sieh jedoch in     besonderen    Fällen  darum handelt, die     aufzufüllenden    Räume  -lach gewissen Gesetzmässigkeiten mit     Material            unterschiedlicher        Beschaffenheit        aufzufüllen,     dann kann dies unter     Umständen    trotzdem  in einen     Sehleudervorgan7#        erfohen,

      wenn  für die Materialien     unterschiedlicher    Beschaf  fenheit     hierfür        geeignete        unterschiedliche    spe  zifische     Gewiellte        vorgesehen    werden     können.     Es kann in solchen Fällen z.

   B. als     fliessfähiges     Material ein     (Teiiliseh    von solchen Stoffen       untersebiedlicl-er    spezifischer     Gewichte        ver-          -%xrendet    und die     Anordnung    so     ---etroffen    wer  den sowie die spezifischen Gewichte nebst den       Men-enverhältnissen    der Stoffe     derart        -e"#eri-          einander        abgestuft        werden,

      dass der     für\    einen       bestimmten    Raum vorbestimmte Material  bestandteil. ein um so grösseres Spezifisches  Gewicht     aufweist,    je     2röf.')er    der radiale Ab  stand dieses Raumes von der     Piotationsaelise     ist.

   In     solchen    Fällen findet     dann    durch den       Schleudervorg-aiig,ganz        von    selbst eine Tren  null-, des     (-leniiselles    in die einzelnen -Material  bestandteile nach der     Abstufinig    der spezifi  schen Gewichte statt,     dergestalt,    dass der Ma  terialbestandteil mit dem grössten     spezifischen          Gewicht.    sich in den     aiu    weitesten von der Ro  tationsachse     entfernten    Räumen     ansammelt,

            wogegen    die     Materialbestandteile    mit     niedri-          (Yerem        spezifisehei-.-r        Gewicht    in den der Rota  tionsachse     entsprechend        i-äheren    Räumen ab  gelagert     werden.    Da das     Volumen    der ein  zelnen     aufzufüllenden        P        iiiire    bekannt. ist, so  kann die erforderliche     Materialmenge    vorbe  stimmt werden.     -Fenn    es sieh z.

   B. darum       handelt,    feste, bei der     vorgeseheneii        Dureli-          führung    des Verfahrens nicht in     fliessfähigem          Zustand    befindliche Stoffe in der     Rotations-          aehse    näherliegenden Räumen     abzulagern    als  das übrige     -Material,        dann    kann      < i15    fliess  fähiges     Material    ein Gemisch     verwendet    wer  den,

   welches     ausser    diesen festen Stoffen einen  flüssigen     Materialbestandteil        von        ..i#öf)ei#eni     spezifischem Gewicht     auf;;-eist    als     dasj        eilige          der    festen Stoffe. Handelt es sieh     dagegen     z. B.     darum,    bei einer Einbettung     von        elektri-.     sehen Bauteilen, z.

   B. von     Iiondensatorllelü_@#u     auf der     Aussensehielit    eine erhöhte     Dielektrizi-          tätskonstante    zu erzielen, dann kann nach Ein  setzen der Bauteile in die Giessform in der vor  bestimmten     Anordnun-    in die rotierende Giess-      form ein fliessfähiges     Material    für die Bildung  der     Einbettun;

  -    eingeführt werden, welches  ausser flüssigen Materialbestandteilen niedri  gerer     Dielektrizitätskonstante    noch in     vorbe-          stinnnter        Menge    feste Stoffe mit entsprechend  höherer     Dielektrizitätskonstante        aufweist,     deren spezifisches Gewicht grösser als das  jenige des flüssigen     Materialbestandteils    ist,  so dass die festen Stoffe in den der Rotation       entferntest    liegenden     Räumen        abgela-ert    wer  den.  



       :\        ielit    mit Material auszufüllende Räume       können        dureli    Füllkörper gegen Materialzu  tritt     w < ilirend    des Schleuderns     geschlitzt    wer  den.

       1.s    steht also auch nichts im Wege, in ein       und    demselben     Sehleuderprozess    verschiedene       iiielit    miteinander durch das Material zu ver  bindende     CTegenstände    in die gleiche Giessform       einzusetzen    und     deichzeitig    zu behandeln,  wenn diese Gegenstände durch entsprechend       angeordnete    und gestaltete     Distanzkörper    von  einander     --etrennt    werden,

       welelie    mindestens  an den     finit    dem fliessfähigen Material in     Be-          rübruno-    kommenden Stellen eine die Adhäsion  des fliessfähigen Materials hindernde     Ober-          fläehenbesehaffenheit    haben. Es können auch  Distanzkörper, welche von     vornherein    letz  terer Forderung nicht genügen, durch eine       Oberflächenbehandlung,    z. B. durch Lackieren,  mindestens an den in Betracht     kommenden     Stellen in die geeignete Form übergeführt wer  den,     um    jedes Haften des fliessfähigen Ma  terials an diesen Stellen zu unterbinden.  



  ES kann jedoch durch das stufenweise       Durchführen    des Verfahrens auch ein wahl  weiser Aufbau des Materials in den aufzufül  lenden Räumen in Form von     sedimentartig     an     -vordneten    Stoffen unterschiedlicher Be  schaffenheit erreicht werden, indem minde  stens in einer Verfahrensstufe ein fliessfähiges  Material in die Giessform eingefüllt wird,     wel-          clies    nach     Überführung    in den festen Zustand       eine    unterschiedliche Beschaffenheit hat als  las in den andern     Verfahrensstufen        verwen-          (lete    Material.

   Auf diese Weise ist es auch       möglich,    eine solche Zwischenschicht beim       fertigen    Gegenstand     durch    einen     Hohlraum          rii    ersetzen, indem das betreffende Material    nach Durchführen der letzten Verfahrens  stufe durch eine das andere eingefüllte Ma  terial nicht beeinflussende Behandlung aus  diesem Raum wieder entfernt wird. Für ein  solches nachträglich wieder     zu    entfernende Ma  terial kann ein     Stoff    mit. niedrigerem Schmelz  punkt verwendet werden, so dass das Wieder  entfernen durch     Herausschmelzen    erfolgen  kann.

   Analog kann jedoch auch das Wieder  entfernen durch Behandeln des betreffenden  Materialteils mittels eines für dieses     spezifi-          sehen    Lösungsmittels erfolgen, welches nur  dieses eine Material auflöst, ohne die andern  Materialien anzugreifen.  



  Es ist in vielen Fällen zweckmässig, den  Schleuderraum unter     überdruck    bzw. im Ge  gensatz hierzu unter Vakuumdruck zu halten  oder mit einer luftfreien, z. B.     inerten,    Atmo  sphäre zu versehen. Die Verfahrensdurchfüh  rung lässt sich solchen Vorschriften leicht an  passen, da sich die Giessform nach aussen  hermetisch abschliessen lässt und Mittel an  geordnet werden können, um Luft bzw. Gase  aus der Giessform abzusaugen bzw. unter  Überdruck zu halten.

   Das Arbeiten im Va  kuum ist. besonders     wichtig,        um    ein blasen  freies     Ausfüllen    der Räume mit dem fliess  fähigen Material zu gewährleisten, was ins  besondere für die Verbesserung der     dielektri-          schen    Eigenschaften des Materials von Bedeu  tung ist.

   Auch im Falle der Durchführung  einer     Polymerisation    innerhalb der     Giessform     ist das Arbeiten im Vakuum oder in einer       inerten    Atmosphäre zur Verhinderung uner  wünschter     Oxydationen    oder     Dipolymerisatio-          nen    unter Umständen von     Bedeutung.     



  Einige Ausführungsbeispiele des erfin  dungsgemässen Verfahrens sind nachstehend  an Hand der beigefügten     Zeichnung,    welche  verschiedene Giessformen und in diesen her  gestellte bzw. in     Herstellung    begriffene Gegen  stände veranschaulicht, beschrieben.  



       Fig.    1 bis 8 zeigen im senkrechten Mittel  längssehnitt je ein Ausführungsbeispiel.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 ist  als Giessform ein zylindrisches Rohr 1 mit  waagrechter Achse     4-A,    welche als. Rota  tionsachse dient, vorgesehen. Auf Einzelheiten      bezüglich der Ausbildung des Antriebes und  der     'Materialzufuhr    braucht hier     nieht    einge  gangen zu werden, da es sich diesbezüglich um  dieselben Verhältnisse handelt, wie bei den  bekannten Anwendungsgebieten des     Schleu-          dergussverfahrens,    z. B. zum Herstellen von  Röhren aus in geschmolzenem Zustand ein  geführtem Metall.  



  In das Rohr 1 ist eine elektrische Spule 2  eingesetzt, deren Aussendurchmesser dem     In-          nendurchmesser    des Rohres 1 entspricht, so  dass die Spule auf ihrem ganzen Umfang  satt an der Rohrwandung anliegt. Die Spule  wird gegen     Verschiebungen    und Drehungen       gegenüber    dem Rohr 1 gesichert. Alsdann wird  das Rohr unter     Mitnahnne    der Spule um die  Rotationsachse in kontinuierliche Drehung ver  setzt. Alsdann wird fliessfähiges Material,  welches zur Herstellung einer Einbettung der       Spule    bestimmt ist, in das Rohr eingeführt,  z. B. in Form eines flüssigen     Monomeren    bzw.

    eines flüssigen     Vorpolymerisats    desselben auf       Kunstharzbasis.    Infolge der Rotation lagert  sich das fliessfähige Material in Form eines  Rotationskörpers 3 ab, der am Rohrmantel  an den nicht von der Spule besetzten Stellen  anliegt und einen von der eingeführten Ma  terialmenge abhängigen Innendurchmesser     -1     aufweist. Infolge der     Zentrifugalkraft    dringt.  das fliessfähige Material in alle offenen       Zwischenräume    der Spule ein, und die  Spule wird in das Material eingebettet.

   So  bald der     ge-;viinsehte    Endzustand erreicht ist,  wird die Zufuhr an fliessfähigem Material  beendet. -Unter Fortsetzung der Rotation er  folgt nun die Überführung des fliessfähigen       Materials    durch     Polymerisation    in den festen  Zustand. Die Rotation kann beendet werden,  wenn das zugeführte Material einen form  beständigen Zustand erreicht hat. Die     Poly-          merisation    selbst kann z.

   B. durch entspre  chende     Erwärmung    des Materials samt der  Giessform erreicht werden, bzw. kann das  fliessfähige Material bereits     Katalyten    enthal  ten, oder es kann eine Gasatmosphäre in die  Giessform eingeführt werden, welche die     Poly-          merisation    begünstigt. Nach Beendigung der       Rotation    wird der. fertige Gegenstand, das    ist im vorliegenden Fall die eingebettete und  ausgefüllte Spule, aus der     (liessform        entfernt.     



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    2  ist wieder die     gleiehe        (ziessfornr    1 mit der       Rotationsaehse        A-A        verwendet,    in       eleher     wieder eine elektrische Spule 2 eingesetzt ist,  welche gegen Verschieben und Verdrehen rela  tiv zur Giessform gesichert. ist.

   Im     CTegen-          satz    zu der Ausführungsform nach     Fig.1     soll jedoch die Spule     auf    ihrer Aussenseite  in einen     Kunstharzhohlzylinder    eingebettet  werden, wogegen die Innenseite frei bleiben  soll. Um die Einbettung auf der der Rotations  achse abgekehrten Seite der Spule 5     herbeizu-          führen,    besitzt die Spule einen kleineren  Durchmesser als die Form, so dass zwischen  ihr und der Formwandung ein durch Kunst  harz     auszufüllender    Raum verbleibt.

   Wird  nun fliessfähiges Material in die     CTiessfonn     während der Rotation derselben eingeführt,  dann bildet dieses unter     denn    Einfluss der Zen  trifugalkraft einen Rotationskörper 6, welcher  entsprechend der eingeführten     Materialrnen        ge     so bemessen ist, dass seine freie, der Rotations  achse zugekehrte     Oberfläche    mit der Spulen  innenseite bündig abschliesst. Das     fliessfähige          11Iaterial    dringt wieder in sämtliche Zwischen  räume der Spule ein, so dass die Spule sowohl       porenfrei        ausgefüllt    als auch in das Material  eingebettet ist.

   Nach während der Rotation  erfolgter Überführung des     Materials    in den  festen Zustand kann der     -ebildete    Gegenstand  in Form der ausgefüllten und eingebetteten  Spule aus der Giessform herausgenommen  werden.  



  Bei der Ausführungsform     gemäss        Fig.    3 ist  wieder eine rohrförmige Giessform 1 mit hori  zontaler Rotationsachse     -l-_1    verwendet. In  diese ist wieder eine Drahtspule 5 in der in       Fig.    2 erläuterten     relativen    Lage zur Giess  formwandung relativ zu dieser     unv        er:sehiebbar     eingesetzt.     Ausserdem    ist jedoch in     einem    Ab  stand innerhalb derselben noch eine Draht  wicklung 7 angeordnet.

   Beide Bauteile 5  und 7 sollen     derart    eingebettet werden, dass  die innere freie     Begrenzungsfläche    des Ein  bettungskörpers bündig mit der Innenseite  der Drahtwicklung 7 abschliesst. Auch die           Dralitwieklung    1 ist gegen relatives Verschie  ben und Drehen gegenüber der Giessform ge  sichert. Es wird nun während der Rotation       fliessfiiliiges        Einbettungsmaterial    in der er  forderliehen Menge eingeführt.

   Unter dem  Einfluss der     Zentrifugalkraft    bildet sieh ein  Rotationskörper 8, der alle offenen Räume  ausfüllt, also sowohl den Raum zwischen der       Ilolirwandun        g    und der Spule 5 als     auch    den  jenigen     zwischen        letzterer    und der Drahtwick  lung 7 sowie sämtliche Zwischenräume und  Poren innerhalb der beiden Bauteile 5 und 7.  Nach     Überführung    des eingefüllten Materials  in den festen Zustand wird die Rotation     be-          eildet.    und der gebildete     Gegenstand    aus der       I'orin    entnommen.

   Letzteres kann nach dem       völligen        Aushärten    oder     aber    schon nach     Er-          reichen    der     Formbeständigkeit        des    Materials       ertolgen.    Die vollständige Aushärtung kann  in einem nachfolgenden Prozess geschehen, sei  es,     um    die Schleuderform nicht lange zu     be-          #    aiispi<I>a</I>  <B>,</B>     -uellen,    sei es,

       um    das     EinbettunIsmaterial          -ut        bindefähig    für eine weitere     auf7ubrin-          ;nelide        Harzsehieht    zu erhalten.  



  Bei der     Ausführungsform    gemäss     Fig.    4 ist       wieder    als Giessform ein Rohr 1 mit     horizon-          tJer    Rotationsachse     1,l    vorgesehen.     Einzu-          lietten    sind zwei     Dra.litwieklungen    9 und 10,       (lergestalt,    dass zwischen beiden     Drahtwiek-          lun        --en    ein freier     Raum    bestehenbleibt.

   Die       1)i-alitwielzlungen    9 und 10 sind daher in einem       dieseln    freiem Raum entsprechenden Abstand        einander,    im übrigen     konzentrisch        zucin-          wider    in das Rohr 1     eino-esetzt    und relativ zu  diesem     svegen    Drehen und Verschieben ge  sichert. Es wird nun in drei Stufen gearbeitet.       lli    der ersten Stufe wird, wie im Ausführungs  beispiel nach     Fig.    2 erläutert, ein     Rotations-          körpei#    6 hergestellt.

   Nach     Uberfüllren    in den       festen    Zustand wird jedoch ohne -Unterbrechen  der Rotation ein fliessfähiges Material anderer       Beschaffenheit    verwendet, welches in die Form  eingefüllt, und zwar in einer solchen Menge,       lall    der     liolilzvlinderförniige    Zwischenraum 11       lius1-efüllt    wird, dessen Wandstärke dem     Ab-          ,

  (and    der     beiden        Wicklum@@en    9 und 10     ent-          sprielit.    Dieses Material wird ebenfalls in den       iesfen    Zustand     übel#gefiilirt    und hat im     festen       Zustand eine Beschaffenheit, die sich     zuni     nachträglichen     Wiederentfernen    eignet. Es  kann z. B. ein Material mit niedrigem Schmelz  punkt, wie z. B. ein Wachs, verwendet werden.

    Nach Vollendung der zweiten     Verfahrensstufe     wird ohne     Unterbrechung    des Rotationsvor  ganges in der dritten Stufe flüssiges, zum  Einbetten der     Wicklung    10 bestimmtes Ma  terial eingeführt und hierbei, wie im     Prinzip     an Hand der     Fig.    1 beschrieben, ein Rotations  körper 3 hergestellt. lach Überführung des  selben in den festen Zustand wird nun die  Rotation beendet. und nach Herausnehmen des  Gegenstandes aus der Form. das im     Hohl-          zylinderraum    11 befindliche Material, z. B.  durch     Herausschmelzen,    entfernt.

   Es resul  tieren dann zwei in der vorbestimmten Weise       eingebettete        Drahtwicklungen        aufeinander          Abmessungen.     



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    5 han  delt es sieh darum, eine     Kondensatordureh-          führung    herzustellen. Es wird wieder als  Giessform ein Rohr 1 mit     waagrechter    Rota  tionsachse     A-A    verwendet. In dieses Rohr  wird vorerst, die äussere     Kondensatorelekt.rode     12 eingesetzt, deren Aussendurchmesser mit  der lichten Weite des Rohres 1     übereinstimmt.     Der Bauteil 1.2 wird wieder gegen relatives  Verschieben und Drehen     gegenüber    dem Rohr  1 gesichert.

   Alsdann wird bei rotierender  Form fliessfähiges     siaterial    zur Bildung der  hohlzylindrischen     Kunstharzsehieht    13 ein  geführt, welcher die Elektrode 12 einbettet.  lach     Herführung    des eingefüllten     Materials     in den festen Zustand ist die erste Verfahrens  stufe beendet. Es wird nun auf die freie       orebildete    Oberfläche des Hohlkörpers 13, z. B.  durch Bestreichen mit Graphit, ein     Konden-          satorbelag        1-I    aufgetragen.

   Alsdann wird die  Form wieder in     Rotation    gesetzt und durch  Einführen von     geeignetem    fliessfähigem Ma  terial der Rotationshohlkörper 15 gebildet,  welcher den     Kondensatorbelag        111    einbettet.  Es ist zweckmässig, die Verfestigung des vor  her gebildeten Hohlkörpers 13 nur so weit vor  zutreiben, als zur Erreichung der Formbestän  digkeit unbedingt erforderlich ist, damit. sich  der in der zweiten     Verfahrensstufe    eingefüllte           Tlohlkörper        1.5    mit     dein    erstgenanten ein  wandfrei verbindet, was z.

   B. dann der Fall  ist, wenn der Hohlkörper 13, der aus Kunst  harz besteht, noch nicht weitgehend     auspoly-          merisiert    ist. Es wird nun nach entsprechen  der Verfestigung des Hohlkörpers 15 der  nächste     Kondensatorbelag    16 auf die freie  Oberfläche des Hohlkörpers 15 aufgebracht  und dann in einer weiteren Verfahrensstufe  der Rotationshohlkörper 17 gebildet usw. Nach  Beendigung der letzten Verfahrensstufe wird  die Rotation beendet, und der gebildete Gegen  stand aus der Giessform herausgenommen.

   Wie  ersichtlich, ist durch die erläuterte Unter  teilung des Verfahrens in mehrere Stufen  unter zwischenzeitlichem sukzessivem Einbrin  gen von Bauteilen in Form der Kondensator  beläge die vollständige Einbettung der letz  teren in einen zusammenhängenden Kunstharz  körper ermöglicht worden.    Bei der Ausführungsform nach     Fig.    6  handelt es sich um die Herstellung eines Hoch  spannungstransformators. Es wird eine Giess  form verwendet, die aus einem Rohr 18 mit  waagrechter Rotationsachse     A-A    besteht, wel  ches mit zwei nach aussen gerichteten     becher-          förmigen    Ansätzen 19 ausgerüstet ist, deren  Hohlraum unmittelbar in den Rohrhohlraum  übergeht.

   Um einen     Massenausgleich    zu er  zielen, sind auf der gegenüberliegenden Seite  entsprechende Gegenansätze 19' gleicher Ge  stalt vorgesehen, die in gleicher Weise mit  ihren Hohlräumen in den Rohrhohlraum über  gehen, so dass ein     symmetrischer    Schleuder  körper gebildet     wird.     



  Die Hochspannungswicklung 20 der Spule  wird nun in die Giessform eingesetzt und in  der vorbestimmten Lage gegen Verschieben       und    Drehen relativ zur Giessform gesichert.  Die Spule 20 ist an beiden Enden an Strom  ansehlussleitungen 21 bzw. 22 angeschlossen,  welche durch die Ansätze 19 zentral und zur       Spulenachse    radial hindurchgeführt sind. Die       Spulenachse    stimmt mit der Rotationsachse       A.-A    überein. Die     Stromanschlussleitungen     sind durch passende Bohrungen in den An  sätzen 19 hindurchgeführt.

      Die Giessform wird nun in Drehung ver  setzt, und es wird fliessfähiges Material zuge  führt in der vorbestimmten Beschaffenheit  und in einer Menge, die ausreicht, um sowohl  die Spule 20 und     Ansehlussleitungen    21 und  22 einzubetten als auch die Hohlräume der  Ansätze 19 sowie gegebenenfalls 19' auszufül  len. Alsdann erfolgt die Überführung des  fliessfähigen Materials in den festen Zustand.  Hierauf wird die Rotation beendet und durch  Auseinandernehmen der     zweiteili;'        ausf,'ebil-          deten    Giessform der gebildete Gegenstand frei  gelegt. Sind Ansätze 19' verwendet worden,  so werden diese nachträglich     weggeschnitten.     



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    7 han  delt es sieh um die Herstellung eines     Hoeh-          spannungstransformators    mit offenem Eisen  kern. Es     wird    eine     beeheHörmige    Giessform  23 verwendet, welche eine vertikale Rotations  achse     A-A    aufweist. und nach unten     dureli     einen     kugelig-schalenförmigen    Boden     ?4    ge  schlossen ist.

   In die Giessform 23 ist     1ä        ng:s     der zylindrischen     Wandung    eine     Hoehspan-          nungswieklung    25 eingesetzt,     welebe    an der       Beeherwandung    satt anliegt.

   Vor     clean    Ein  setzen weiterer     Bauteile    wird nun die Giess  form mit der dieser     gegenüber        gvgen        Ver;sehie-          ben    und Drehen gesicherten     Hoehspannun        \;:s-          wieklung    in Drehung versetzt.

   Alsdann     wird     von oben fliessfähiges Material mit vorbe  stimmter Beschaffenheit und Menge     ein;,e-          führt.    Infolge der Zentrifugalkraft wird das  Material nach aussen und infolge der unten  geschlossenen Form nach oben getrieben, wo  bei sich wegen des gleichzeitigen Einflusses  der Schwerkraft eine freie     Begrenzungsfläche     26 bildet, die im zylindrischen     Giessformteil     einen von unten nach oben in vorbestimmtem  Ausmasse     kontinuierlieli    zunehmenden radia  len Abstand von der Rotationsachse aufweist.

    Das fliessfähige Material nimmt daher eine  Form mit in Richtung der Achse nach unten  zunehmender Wandstärke an, in welcher die       Hoehspannungswieklung    25 unter Ausfüllen  aller Zwischenräume und Poren eingebettet  ist. Am Bodenteil 24 der Giessform ist. die  Wandstärke am grössten. Die gesamte freie  Begrenzungsfläche hat kelchförmige (para-           boloidisclie)    Gestalt. Die Rotation wird fort  gesetzt, bis das fliessfähige Material in den       festen    Zustand, z. B. durch     Polymerisation     in ein Kunstharz, übergeführt worden ist.

   Das  Material bildet nun den Isolierkörper 27, wel  cher in der Achsrichtung von oben nach unten  einen zunehmenden     Isolierwiderstand    auf  weist., wie er dem Spannungsverlauf der     Hoch-          spannung:swieklung    im Sinne der Bildung  einer gleichbleibenden Isolierfestigkeit dem  Sinne nach angepasst ist. Der gebildete Gegen  stand wird nun nach     Stillsetzen    der Rotation  aus der Form herausgenommen. Alsdann wird  die unterhalb der Wicklung 25 befindliche       Aussenfläehe    28 des Isolierkörpers mit einer  leitenden Schicht überzogen, ebenso die Innen  flüche     '?6    des Isolierkörpers.

   Ein Eisenkern  29, welcher eine Niederspannungswicklung 30       trägt,    wird nun in den Isolierkörper einge  setzt, wodurch im Prinzip der Transformator  fertiggestellt ist. Dieser steht allerdings in  der in     Fig.    7 dargestellten Lage gegenüber der       Gebrauchslage    auf dem Kopf.  



  Bei der     A.usführungsforin    nach     Fig.    8 han  delt es sich um die Herstellung eines Stütz  isolators. Es wird eine unten geschlossene, auf       der    Innenseite kelchförmige Giessform 31 mit       rertikaler    Rotationsachse     A-11    verwendet. In  die     Giessfoiin    31 ist eine zum Aufschrauben  der Sammelschiene bestimmte Kopfarmatur 32       zentriseh    zur Rotationsachse auf dein Boden  aufsitzend eingesetzt.

   Nun wird fliessfähiges  Material in der zur Bildung des Isolations  körpers erforderlichen Beschaffenheit und  Menge in die Form eingefüllt und alsdann  auf das Oberende der Form eine den obern  Drehzapfen 33 für die Form 31     aufweisende          Fussarmatur    34 zentrisch zur Rotationsachse  aufgesetzt. Die Form 31 mitsamt den Arma  turen 32 und 34 wird dann in Drehung ver  setzt. Unter dem Einfluss der Zentrifugal  kraft und der Schwerkraft nimmt. das einge  füllte     fliessfähi-e    Material die Gestalt 35 an,  in welche die beiden Armaturen 32 und 34 ein  gebettet sind. Die Rotation wird fortgesetzt,  bis das fliessfähige Material in den festen Zu  stand übergeführt worden ist.

   Das Material  bildet nun den     Isolierkörper    von der Gestalt    35, der nach     Herausnahme    aus der Form und  nach Drehung um 180  in der     Gebrauchslage     unten die     Fussarmatur    34 und oben die Kopf  armatur 32 trägt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schleudergiessverfahren zum Herstellen von Hohlkörpern unter ansehliessender Über führung des fliessfähigen Materials in einen festen, mindestens zum Teil aus Polymerisa- tionskunstliarzen bestehenden Körper, dadurch gekennzeichnet, dass man in der Form fixierte Bestandteile eines elektrischen Gerätes mit eingiesst. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder einzugiessende Bestandteil in die Schleudergiessform einge setzt und darin fixiert wird, worauf die Giessform unter Zuführen des fliessfähigen Materials so lange in Drehung versetzt wird, bis dieses Material in den festen Zustand übergeführt. ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss mindestens zum Teil aus thermoplastischem Kunstharz be stehendes Material verwendet wird und das Material bis zum Ausfüllen der in der Giess form befindlichen Räume auf einer den fliess fähigen Zustand des Kunstharzes gewähr leistenden Temperatur gehalten wird, worauf das Überführen des Materials in den festen Zustand durch Temperaturherabsetzung er folgt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zum Teil aus flüssigem Monomeren oder Vor polymerisat desselben bestehendes fliess fähiges Material verwendet wird und das Überführen in den festen Zustand durch Polymerisation während der Rotationsbewe gung erfolgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zum Teil ein aus solchen Kunstharz-Ausgangsstof- fen bestehendes fliessfähiges Material ver wendet wird, welche ohne Abspaltung flüch- ti'er Bestandteile aushärten. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schleuderraum unter Überdi-tick gehalten wird. 6. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Sehleuderrauni unter Vakuum gehalten wird. 7.
    Verfahren nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass der Schleuderraum mit einer luftfreien Atmosphäre versehen wird. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als fliessfähiges Ma- terial ein Gemisch von Stoffen mindestens der art angenähert gleicher spezifischer Gewichte verwendet wird, dass die Rotationsbewegung keine Entmischung bewirkt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als fliessfähiges Material ein Gemisch von Stoffen unterschied licher spezifischer Gewichte verwendet und die Anordnung so getroffen wird sowie die spezifischen Gewichte nebst den Mengenver hältnissen derart gegeneinander abgestuft wer den, da.ss der für einen bestimmten Rannt vor bestimmte 1Iaterialbestandteil ein um so grö sseres spezifisches Gewicht aufweist, je grösser der radiale Abstand dieses Raumes von der Rotationsachse ist. 10.
    Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeichnet, dass als fliessfähiges 31a- terial ein Gemisch von flüssigen und festen Stoffen verwendet wird. 11. Verfahren nach Unteransprüchen 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass feste Stoffe verwendet werden, deren spezifisches Gewicht kleiner als dasjenige der flüssigen Stoffe ist, so dass die festen Stoffe in der Ro tationsachse näher liegenden Räumen abge lagert werden. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in das Material mindestens auf der der Rotationsachse abge kehrten Seite einzugiessende Bestandteile in solchem Abstand von der Giessformwandung angeordnet werden, dass ihre Oberfläche mit letzterer einen auszufüllenden Raum bildet. 13.
    Verfahren nach Unteransprüchen 10 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bil dung einer Einbettung der einzugiessenden Bestandteile mit auf der A ussensehicht erhöh ter Dielektrizitätskonstanten feste Stoffe ver wendet werden, deren spezifisches Gewicht und Dielektrizitätskonstante grösser als die jenigen der flüssigen Stoffe sind, so da.ss die festen Stoffe in den der Rot _itionsaelise ent ferntest liegenden Räumen al:
    f,e lagert werden. 14. Verfahren nach Patentanspruell, da durch gekennzeichnet, dass nicht mit Material auszufüllende Räume durch L@ üllkörper gegen Materialzutritt geschützt werden. 15.
    Verfahren nach U nteransprueli 11, da durch gekennzeichnet, da ss nicht miteinander durch das Material zu verbindende, einzugie ssende Bestandteile durch Distanzkörper von- einander getrennt werden, welche mindestens an den mit dem fliessflilii-en Material in Be rührung kommenden Stellen eine die Adhäsion des fliessfähigen Materials hindernde Ober fläehenbesehaffenheit aufweisen. 16.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekeiiiizeiehiiet, dass stufenweise -e arbeitet wird und vorerst in einer ersten 'Stufe am weitesten von der Rotationsachse entfernt liegende Räume mit fliessfähigem Material gefüllt sowie dieses mindestens in solchem Ausmass in festen Zustand übergeführt wird, dass es formbeständig ist, bevor die zweite Verfahrensstufe dureh-eführt wird. 17.
    Verfahren nach U nteransprueh 16, da durch gekennzeichnet, dass nach Durchführen einzelner Verfahrensstufen vorerst in einer Zwisehenbehandlun- die Gestaltung von an schliessend zu füllenden Räumen beeinflusst. wird, bevor die nächste Verfahrensstufe ein geleitet wird. 18.
    Verfahren nach Unteransprue 1i 17, da durch gekennzeichnet, dass vorerst nur die in der ersten Verfahrensstufe zu behandelnden Bestandteile der Gegenstände in die C"'iessforiii eingesetzt und das Einsetzen weiterer Bestand teile in einer Zwischenbehandlung erfolgt. 19.
    Verfahren nach Lntei@an.sprucli 18, da durch gekennzeichnet, dass durch eine Zwi schenbehandlung auf mindestens einen Teil einer in der vorangegangenen Verfahrens stufe gebildeten Oberfläche eines dielektri- sehen Materials ein Kondensatorbelag aufge- braelit. wird. 20. Verfahren nach Unteranspi-.ich 19, da durch gekennzeichnet, dass der Kondensator belag durch Bestreichen der genannten Ma terialoberfläche mit einer elektrisch leitenden Schicht gebildet wird.
    '11. Verfahren nach Unteranspruch 16, da- clureii gelzennzeichnet, dass mindestens in einer Verfahrensstufe ein fliessfähiges Material ein gefüllt wird, welches nach Überführung in den festen Zustand eine unterschiedliche Beschaf fenheit hat als das in den andern Verfahrens stufen verwendete Material, und dass das erst genannte Material nach Durchführen der letzten Verfahrensstufe durch eine das andere eingefüllte Material nicht beeinflussende Be handlung aus seinem Raum wieder entfernt wird. 22.
    Verfahren nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass für das nachträg lich wieder zu entfernende Material ein solches mit \-egenüber allem andern Material niedri geren Sehmelzpunkt verwendet wird und das Wiederentfernen durch Herausschmel'zen er folgt. 23. Verfahren nach Unteranspruch 21, da durch gekennzeichnet, dass das Wiederent- fernen durch Behandeln des betreffenden Ma- terials durch ein für dieses spezifische Lö sungsmittel erfolgt. 24.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Überführung des fliessfähigen Materials in einen Rotations- Hohlkörper mit nach miten zunehmender Wandstärke eine nach tunten geschlossene Giessform mit vertikaler Rotationsachse ver wendet wird. 25. Verfahren nach Unteranspruch 24, da durch gekennzeichnet, dass zur Herstellung eines kelchförmigen Materialkörpers eine unten geschlossene becherförmige Giessform verwen det wird. 26.
    Verfahren nach Unteranspruch 25, da durch gekennzeichnet, dass zum Einbetten einer Hochspannungswicklung in einen Kunst- harzisolierkörper mit in Richtung der Achse nach einer Seite zunehmender Wandstärke die Wicklung in die Giessform eingesetzt, mit die ser zur Rotation gebracht, hierauf in die Giess form fliessfähiges Material, welches mindestens nach Überführen in den festen Zustand aus Kunstharz besteht, eingefüllt, verformt und verfestigt wird.
CH305231D 1952-05-23 1952-05-23 Schleudergiessverfahren zum Herstellen von Hohlkörpern. CH305231A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2961716A (en) * 1955-07-05 1960-11-29 Us Electrical Motors Inc Method of sealing the bore of a stator structure by extruding a liner and subjecting the liner to centrifugal force while curing
DE1131288B (de) * 1960-11-28 1962-06-14 Licentia Gmbh Verfahren zur Herstellung einer gewickelten Kondensatordurchfuehrung mit eingelegtenmetallischen Steuerbelaegen
DE2041047A1 (de) * 1969-08-21 1971-02-25 Ciba Geigy Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Koerpern,insbesondere elektrische Wicklungen,mit haertbaren Giessharzmassen

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DE2041047A1 (de) * 1969-08-21 1971-02-25 Ciba Geigy Verfahren und Vorrichtung zum Impraegnieren von Koerpern,insbesondere elektrische Wicklungen,mit haertbaren Giessharzmassen

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