CH305253A - Instrument für chirurgische Operationen. - Google Patents

Instrument für chirurgische Operationen.

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CH305253A
CH305253A CH305253DA CH305253A CH 305253 A CH305253 A CH 305253A CH 305253D A CH305253D A CH 305253DA CH 305253 A CH305253 A CH 305253A
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CH
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blade
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clamping
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Inventor
Maximiliano Dr Weihmann
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Maximiliano Dr Weihmann
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61B—DIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B17/00—Surgical instruments, devices or methods
    • A61B17/28—Surgical forceps
    • A61B17/2812—Surgical forceps with a single pivotal connection

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Description


  
 



  Instrument für chirurgische Operationen.



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Instrument zur Durchführung unblutiger Enucleationen und anderer Schnitte bei chi  rurgischen    Operationen. Besonders bei der   Enueleation    des Auges treten beim Durchschneiden von Venen   irnd    Arterien heftige Blutungen auf, Idie man kaum vermeiden kann und die den Chirurgen zwingen, unter erschwerten Umständen zu arbeiten. Auch die Zentralgefässe pflegen nach der Durchschneidung des Sehnerves heftig zu bluten, was den Operierenden zwingt, die letzten Phasen der Operation möglichst zu beschleunigen. Zur   Vermeklung    dieser Blutungen muss man den Sehnerv mit einer Klemmzange vor der   Durchsehneidung    zusammendrücken.

   Es lässt sich jedoch keine Klemme konstruieren, die in   der    Orbita hinter dem Auge noch genügend Raum zur Einführung einer Schere oder eines Sichelmessers frei lässt.



   Der Gegenstand vorliegender Erfindung betrifft nun ein Instrument für chirurgische Operationen, das gekennzeichnet ist durch eine chirurgische Klemmzange mit zwei Klemmschenkeln, die mit einer verschiebbaren Klinge kombiniert ist.



   An Hand der beiliegenden Zeichnung wird im folgenden eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise beschrieben.



   Fig. 1 ist eine Draufsicht auf das Instrument.



   Fig. 2 ist eine Seitenansicht dazu.



   Fig. 3 ist eine Draufsicht auf einen Teil des geöffneten Instrumentes, wobei einzelne Stellen weggeschnitten sind,   imd   
Fig. 4 zeigt dieselben Teile wie Fig. 3, aber in geschlossenem Zustand.



   Das chirurgische Instrument besitzt eine chirurgische Klemmzange 10 mit zwei   Elemmschenkeln    11   und    12 mit je einer Längsrille 13 für die biegsame, verschiebbare Klinge 14. Diese Klinge 14 ist mittels einer    Schraube 16 lösbar mit einem je Handgriff 15    verbunden. Der   Klemmschenkel    12 ist länger als der   Klemmschenkel    11. Der über das Ende des Schenkels 11 hervorstehende Teil 17 des Schenkels 12 ist so breit, wie die ganze Klemmzange, wie aus den Figuren gut ersichtlich ist. Zwischen dem Ende 18 des Schenkels 11 und dem gegenüberliegenden   Rand    des Schenkels 12 besteht ein schmaler   Trenuspalt    19. Auf dem Schenkel 12 befindet sich nahe bei der Klemmzangenachse 20 ein Schräubehen oder Bolzen 211.

   Die Klinge 14 besitzt einen Längsschlitz 22 mit einem    zur : Einführung des Schraubenkopfes 21    erweiterten Ende 23. Diese Schraube dient zur Führung und Begrenzung der   Klingen-    bewegung. Die Form der Klinge selbst ist ans den Fig. 3 und 4 zu ersehen. Sie gleicht im vordern Teil wenigstens annähernd der Form des längeren Klemmschenkels 12, wobei jedoch der grössere Teil 24 der Klinge so schmal ist, dass er nicht aus der Rille 13 dieses Schenkels austritt, während der vor  derste verbreiterte Teil 25 so breit ist, dass er bei geschlossener Klemmzange 10 in die Rille 13 des kürzeren Klemmschenkels 11 eintreten kann, wie es in Fig. 4 in gestrichelten Linien gezeichnet ist. Die Kante 26 (siehe Fig. 3) ist scharf geschliffen.



   Die Anwendung des Instrumentes ist sehr einfach; zum Beispiel bei der Enucleation des Auges wird es folgendermassen angewendet: Die Klemmzange 10 wird geschlossen und die Klinge 14 ganz nach vorn geschoben, wie es in den Figuren in ausgezogenen Linien gezeichnet ist Nach der Resektion der äussern   Augenniuskeln    öffnet man das Instrument und dringt mit ihm in die Orbita ein, so dass der Sehnerv beim Schliessen der Schenkel 11 und 12 eingeklemmt wird. Damit   wird    mit den Griffen 15 die Klinge   zurückgezogen,    so dass die scharfe Schneide 26 den Sehnerv   durchsehneidet.    Die Klinge wird   mm    aus der Klemmzange herausgenommen, während diese an ihrem Platz verbleibt   und    die Blutstillung besorgt.

   Hierauf wird der Augapfel entfernt und die Operation in gewohnter Weise beendet, was leichter geht als gewöhnlich, da keine Blutung auftritt.



   Das Instrument ist so konstruiert, dass die Wandfläche des Nervenstumpes sichtbar bleibt. Man kauterisiert sie vor dem Abnehmen der Klemme,   mn    die Zentral gefässe   Zll    schliessen.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Instrument für chirurgische Operationen, gekennzeichnet durch eine chirurgische Klemmzange mit zwei Klemmsehenkeln, die mit einer verschiebbaren Klinge kombiniert ist.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Klemme schenkel ungleich lang sind, und dass der über den kürzeren Klemmschenkel vorstehende Teil des längeren Klemmschenkels die Breite der ganzen Klemmzange aufweist.
    2. Instrument nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch einen Spalt zwischen dem verbreiterten Teil des längeren Elemmsehen- kels und dem kürzeren Klemmsehenkel.
    3. Instrument nach Patentauspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge in der Richtung der Elemmsehenkel verschiebbar ist.
    4. Instrument nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch je eine Rille für die Klinge mindestens im vordersten Teil jedes Klemmschenkels.
    5. Instrument nach den Unteransprüchen 1 und 4.
    6. Instrument nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeiehnet, dass die Klinge in ihrem vordern Teil wenigstens angenähert dieselbe Form aufweist, wie der längere Klemme schenkel, wobei jedoch der grössere Teil der Klinge so schmal ist, dass er nicht aus der Rille des längeren Klemmschenkels austritt, während der vorderste, verbreiterte Teil so breit ist, dass er bei geschlossener Klemme zange in die Rille des kürzeren Klemmsehen- kels eintreten kann.
    7. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge einen Längsschlitz und die Klemmzange einen Bolzen zur Begrenzung der Längsverschiebung aufweist.
    8. Instrument nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Klinge lösbar mit einem Handgriff verbunden ist.
CH305253D 1951-10-05 1952-09-24 Instrument für chirurgische Operationen. CH305253A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
MX305253X 1951-10-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH305253A true CH305253A (de) 1955-02-15

Family

ID=19742778

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH305253D CH305253A (de) 1951-10-05 1952-09-24 Instrument für chirurgische Operationen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2508791A1 (fr) * 1981-07-06 1983-01-07 Heiss Josef Medizintech Instrument pour la confection de sutures a deux branches utilise en chirurgie

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2508791A1 (fr) * 1981-07-06 1983-01-07 Heiss Josef Medizintech Instrument pour la confection de sutures a deux branches utilise en chirurgie

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