CH305751A - Verfahren zum Prüfen und Sortieren von Gegenständen, insbesondere von Werkstücken, in bezug auf mehrere Toleranzbereiche einer geometrischen Abmessung, sowie Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Prüfen und Sortieren von Gegenständen, insbesondere von Werkstücken, in bezug auf mehrere Toleranzbereiche einer geometrischen Abmessung, sowie Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Prüfen und Sortieren von Gegenständen, insbesondere von Werkstücken, in bezug auf mehrere Toleranzbereiche einer geometrischen Abmessung, sowie Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Es ist bekannt, dass in vielen Fällen in Serien hergestellte Gegenstände, insbesondere Werkstücke, in bezug auf eine oder mehrere geometrische Abmessungen geprüft oder in Gruppen sortiert werden müssen, innerhalb derer sehr enge Toleranzen bestehen.
Mit den bis heute bekannten Mitteln konnten solche Prüfungen bzw. Sortierungen entweder nur ungenau oder dann mit einem ganz erheb lichen Aufwand vorgenommen werden. Die vorliegende Erfindung ermöglicht das Prüfen und .Sortieren nach praktisch beliebig vielen Toleranzbereichen in einem einzigen Arbeits vorgang.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Prüfen und Sortieren von Gegenständen, ins besondere von Werkstücken, in bezug auf meh rere Toleranzbereiche einer geometrischen Ab messung sowie eine Vorrichtung zur Aus übung des Verfahrens.
Das Verfahren ist dadurch gekennzeich net, dass beim Prüfen mit dem Prüfling gleich zeitig die von der Abmessung abhängigen Lagen zweier voneinander unabhängiger Mess- organe derart --beeinfflusst werden, dass in einer vorbestimmten Läge - des einen .Mess- organs der durch das andere Messorgan fest gestellte Toleranzbereich sichtbar gemacht wird.
Die Vorrichtung zur Ausübung des Ver fahrens ist gekennzeichnet durch die zwei voneinander unabhängigen Messorgane sowie durch Mittel, um beim Durchführen des Prüf lings durch die Messeinrichtumg wenigstens beim Erreichen -der vorbestimmten Lage des einen Messorgans den- Toleranzbereich des Prüflings sichtbar zu machen.
Einige Ausführungsbeispiele der erfin dungsgemässen Vorrichtung sind in der beige fügten Zeichnung rein schematisch dargestellt, und zwar zeigen F'ig. 1 eine erste Ausführungsform der Vorrichtung mit einer Anzeigevorrichtung zur Erkennbarmachung des Prüfergebnisses, Fig. 2 eine Variante dazu, bei welcher die absolute Grösse der Toleranzbereiche verän derbar ist,
und Fig. 3 ein teilweise elektrisch arbeitendes Ausführungsbeispiel zur Prüfung und selbst tätigen, mechanischen Sortierung von Gegen ständen.
An Hand der Figuren werden im folgen den auch Ausführungsbeispiele des erfin- dungsgemässen Verfahrens beschrieben.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung weist eine horizontale, ebene Führungsfläche 1 auf, längs welcher ein zu prüfender Gegen stand, beispielsweise eine Welle 2, geführt werden kann. Ein erstes Mess- oder Abtast- organ 3 ist in einer senkrecht zur Führungs ebene 1 stehenden Richtung verschiebbar an geordnet und mit einer schief zur Führungs ebene 1 liegenden Abtastfläche 4 versehen.
Das Abtastorgan 3 steht mit einer mit ihm mechanisch gekuppelten Anzeigevorrichtung ä von der Gestalt eines Zeigerinstrumentes in Wirkverbindung, dessen Zifferblatt eine ein zige Marke 6 besitzt,
die als elektrisches Kon taktelement ausgebildet ist und mit dem eben falls als Kontaktelement dienenden Zeiger des Gerätes 5 zusammenarbeitet. Ein zweites Mess- oder Abtastorgan 7 ist in einer parallel zur Führungsebene 1 stehenden und mit der jenigen des ersten Abtastorgans 3 in einer gemeinsamen und rechtwinklig zur schiefen Abtastebene 4 angeordneten Ebene liegenden Richtung axial verschiebbar ausgebildet und mit einer rechtwinklig zu seiner Bewegungs-
richtung stehenden, ebenen Abtastfläche 8 versehen. Dieses Abtastorgan 7 steht eben falls mit einem mit ihm mechanisch gekuppel- ten Anzeigeinstrument 9 in Wirkverbindung, welches die Verschiebung des Organs 7 dann sichtbar macht, wenn eine elektrische Lampe 30 brennt, die unter Zwischenschaltung der Kontaktmarke 6 und des Zeigers des andern Messgerätes 5 an die Klemmen einer Strom quelle 31 angeschlossen ist.
Das Zifferblatt des Gerätes 9 weist mehrere Marken 10 auf, die mehrere Toleranzbereiche gegeneinander abgrenzen. Während das erste Abtastorgan 3 unter dem Einfluss der Schwerkraft bestrebt ist, seine Abtastfläche stets nach unten zu schieben, ist das zweite Abtastorgan 7 mit einer Feder 11 versehen, -um dasselbe stets elastisch in Fig.1 nach links zu drücken.
Die beiden Abtastorgane 3 und 7 sind an sich völlig voneinander unabhängig, werden jedoch beim Prüfvorgang durch einen zu prüfenden Gegenstand 2 durch diesen selbst miteinander verbinden. Wenn der Prüfling 2 auf der Führungs ebene 1 translatorisch nach rechts bewegt wird, so kommt derselbe mit den Tastflächen 4 bzw. 8 der beiden Abtastorgane 3 bzw. 7 zum Anschlag.
Die Bewegung des Prüflings 2 wird nun so durchgeführt, dass die für die Prüfung massgebende Abmessung desselben in einer die Bewegungsrichtung enthaltenden Ebene liegt. Bei einer Welle zum Beispiel, die in bezug auf ihren Durchmesser sortiert werden soll, muss die Bewegung demnach rechtzeitig zur Längsachse der Welle erfolgen.
Der Prüfling 2 wird in Fig.1 so weit auf der Führungsebene 1 nach rechts verschoben, bis der Zeiger der Messuhr '5 infolge der beim Abtastvorgang auftretenden Bewegung des 9.btastorgans '3 die genannte Marke 6 erreicht und dabei den .Stromkreis der Lampe 30 schliesst.
Gleichzeitig wurde auch das andere Abtastorgan 7 in der Bewegungsrichtung des Gegenstandes um eine gewisse Strecke ver schoben, so dass der Zeiger der Messuhr 9 einen Ausschlag zeigt, welcher der Abwei- chiuig der betrachteten geometrischen Abmes sung des Gegenstandes 1, im erwähnten Bei spiel des Durchmessers der Welle, von einem normalen Wert entspricht. Die beim Auf leuchten der Lampe 30 sichtbar werdende Ab lesung der Messuhr 9 in bezug auf die Marken 10 vermittelt die'Toleranzgruppe, welcher der geprüfte Gegenstand angehört.
Die Lagen der Organe 37 sind von der zu prüfenden Ab messung (Durchmesser) abhängig.
Wird in der Folge zum Beispiel ein grö sserer, jedoch geometrisch ähnlicher Prüfling auf gleiche Weise über die Führungsebene 1 nach rechts bewegt, so erreicht der Zeiger der Messuhr 5 die Marke 6 schon, wenn der Prüf ling nicht so weit vorgeschoben ist wie im vorher betrachteten Fall. Der Zeiger der an dern Messuhr 9 schlägt deshalb weit weniger aus und zeigt eine andere, dem jetzt geprüften Gegenstand entsprechende Toleranzgruppe an. Die Anzeige könnte auch rein mechanisch erfolgen.
Dadurch, dass das erste Abtastorgan 3 mit einer schräg zur Führungsebene 1 stehenden T'astfläche 4 versehen ist, sind die Bewe gungsunterschiede des Abtastorgans 7 und damit auch die Anzeigeunterschiede der Mess- uhr 9 gross, selbst wenn die Grössenunter schiede der geprüften Gegenstände gering sind. Die Vorrichtung besitzt demnach eine ausserordentlich grosse Empfindlichkeit, die um so grösser ist, je weniger die Abtastfläche 4 gegen die Führungsebene 1 geneigt ist.
Bei der beschriebenen Vorrichtung ist die Empfindlichkeit fest gegeben und nicht ein stellbar.
Fig. 2 zeigt eine Variante der Vorrichtung, @v elche eine Einstellung der Empfindlichkeit ermöglicht, wobei der elektrische .Stromkreis der Lampe 30 der Einfachheit halber nicht gezeichnet ist. Die schräge Tastfläche 4 ist jetzt an einem gelenkig mit dem zugehörigen liess- oder Abtaststift 3a angreifenden Kör per 12 angeordnet, der um eine parallel zur Führungsebene 1 stehende Achse 13 schwenk bar ist, deren Abstand in bezug auf die Füh rungsebene mit Hilfe einer Schraubspindel 14 verändert werden kann.
Dadurch ist es mög lich, die Empfindlichkeit der Vorrichtung so einzustellen, dass eine zwischen zwei Marken 10 der Messuhr 9 liegende Toleranzgruppe zum Beispiel 0,1 mm oder 0,05 mm umfasst.
Um die Vorrichtungen gemäss Fig.1 und 2 für eine andere absolute Grösse der mass gebenden normalen Abmessung brauchbar zu machen, kann an der Messuhr 5 zum Beispiel eine weitere Marke 6a vorhanden sein, oder es kann eine entsprechende parallele Verschie bung der Führungsebene 1 vorgenommen wer den.
Prinzipiell ist es auch möglich, die Mess- uhr 9 mit nur einer Marke und dafür die Messuhr 5 mit mehreren, die Toleranzgruppen anzeigenden Marken zu versehen.
Gemäss nicht dargestellten Varianten könnte die Vorrichtung mit andern Anzeige vorrichtungen als Zeigerinstrumenten verse hen sein, beispielsweise mit solchen inzeige- vorrichtungen, die zur Abgabe von Lichtsigna len eingerichtet sind. Dabei kann die über- tragung der beim Abtastvorgang auftretenden Bewegungen der Abtastorgane auch minde stens teilweise auf elektrischem Weg erfolgen, wobei die beiden Abtastorgane mit elektri schen Kontaktelementen in Wirkverbindung sein können.
Mindestens das eine der Abtast- organe 3, 7 könnte auch durch ein anderes Messorgan, das beispielsweise kapazitiv oder induktiv wirkt, ersetzt sein.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel ge zeigt, bei welchem die Bewegungen der Mess- oder Abtastorgane 3, 7 auf elektrische Strom kreise einwirken und auf elektromechani schem Weg eine selbsttätige, mechanische Sor tierung der geprüften Gegenstände möglich ist. Das Abtastorgan 3 ist gelenkig mit einem als elektrische Schaltzunge ausgebildeten He bel 15 verbunden, der am einen Ende schwenk bar festgehalten ist und mit dem andern Ende zwischen zwei ruhenden Kontakten 16 und 17 hin und her pendeln kann.
Die Anordnung ist so getroffen, dass die Schaltzunge 15 mit dem Kontakt 16 in Berührung ist, wenn sich kein zu sortierender Gegenstand unter der Tastfläche 4 befindet, dass die Schaltzunge jedoch mit dem andern Kontakt 1'7 in Berüh rung kommt, wenn unter dem Abtastorgan 3 ein Gegenstand mit wenigstens :Sollmass ein geführt worden ist.
Hierbei können nicht dar gestellte Mittel vorhanden sein, welche dem Abtastorgan 3 eine ungehinderte Weiterbewe gung ermöglichen, auch wenn die Zunge 15 schon am Kontakt 17 anliegt. Mindestens der Kontakt 17 kann einstellbar ausgebildet sein, derart, dass der Bewegungsweg des betreffen den Abtastorgans, der nötig ist, bis die Schalt zunge den Kontakt erreicht, veränderbar ist.
Das andere Abtastorgan 7 ist elektrisch isoliert mit einer in ihrer Längsrichtung ver schiebbaren .Schaltzunge 18 verbunden, weI- ehe mit einer Anzahl voneinander elektrisch isolierter, ruhender Kontakte 19 zusammen arbeitet. Die Anzahl dieser Kontakte 19 ist der um eins verminderten Anzahl der Tole ranzgruppen gleich.
An die Führungsebene 1 schliesst sich eine schräge Gleitbahn 20 au, welche als mecha nische Sortiermittel mehrere sehwenkbare Klappen 2'1 aufweist, deren Anzahl derjenigen der Kontakte 19 gleich ist. Jeder der Klappen 21 ist zu deren teilweise auf elektrischem Weg erfolgenden Betätigung ein Elektromagnet 22 zugeordnet, bei dessen Erregung die betref fende Klappe sich aus der Ebene der Gleit bahn ausschwenkt.
Es sind nicht, gezeichnete, mechanische Mittel vorhanden, welche das Be streben haben, die Klappen 2,1 stets in die Ebene der Gleitbahn zurückzuschwenken. Den Klappen 21 sind Klinken 23 zugeordnet, wel- ehe dieselben in aus der Ebene der Gleitbahn ausgeklapptem Zustand einzeln festhalten können und die im Bereiche von je einem Elektromagneten 24 liegen, durch dessen Er regung die Klinken zur Freigabe der ausge schwenkten Klappen 21 betätigbar sind.
Am untern Ende der Gleitbahn und im Bereich der einzelnen Klappen sind nicht dargestellte Auffangorgane für die sortierten, die Gleit bahn hinabrutschenden Gegenstände vorhan den.
Jeder der ruhenden Kontakte 19 des Ab tastorgans 7 ist mit der einen Anschluss klemme der zur Betätigung der Klappen 21 dienenden Elektromagnete 22 in elektrischer Verbindung, und zwar in einer kontinuier- lichen Reihenfolge, während die andern An- schlussklemmcn der Magnete zusammenge- schaltet und über den Ruhekontakt eines Re lais 25 mit dem Plus-Pol einer Stromquelle 26 verbunden sind, deren Minus-Pol geerdet ist.
Die Schaltzunge 18 desselben Abtastorgans 7 steht mit dem ruhenden Kontakt 17 des an dern Abtastorgans 3 in Verbindung, dessen Schaltzunge 1',5 geerdet ist. Der gleiche Kon takt 17 ist auch mit der einen Anschluss klemme der Erregerwicklung des genannten Relais 25 verbunden, während dessen andere Anschlussklemme mit der an die Elektro magnete 22 angeschlossenen Kontaktfeder des. Ruhekontaktes des Relais in Verbindung steht.
Die zur Betätigung der Klinken 23 dienen den Magnete 24 sind alle parallel geschaltet und mit der einen Anschlussklemme an den Plus-Pol der Stromquelle und mit der an dern Anschlussklemme an den Kontakt 16 des Abtastorgans 3 angeschlossen. Ein Kondensa tor 27 liegt parallel zu den Magneten 24, um deren Anziehen zu verzögern. Dem Relais 25 ist eine Klinke 28 zugeordnet, welche das be wegliche Kontaktelement seines Ruhekontaktes im geöffneten Zustande sperrt.
Ein Elektro magnet 29 dient zur Betätigung der Klinke 28 zwecks Freigabe des Kontaktelementes des Relaiskontaktes und ist parallel zu den Ma gneten 24 geschaltet.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vor richtung ist folgende: Wenn sich kein zu sor- tierender Gegenstand im Bereich der Abtast- organe 3, 7 befindet, so ist die Schaltzunge 16 mit dem Kontakt 1,6 in Berührung, so dass die Elektromagnete 24 und 29 erregt und die Klinken 23 und 2$ demzufolge von den selben angezogen sind.
Alle Klappen 2.1 be finden sich daher in dem in die Ebene der Gleitbahn 20 zurückgeschwenkten Zustand, und der Ruhekontakt des Relais 25 ist ge schlossen, da dessen Wicklung stromlos ist. Die Schaltzunge 18 des andern Abtastorgans 7 ist in Fig. 3 nach links geschoben und steht mit keinem der zugeordneten Kontakte 19 in Berührung.
Wird ein zu sortierender Gegenstand in den Bereich der Abtastorgane geschoben, so schiebt sich die Schaltzunge 18 nach und nach über mehrere der Kontakte 19, während gleichzeitig die Schaltzunge 15 sich vom Kon takt 18 abhebt und gegen den Kontakt 17 be wegt. Beim weiteren Vorschieben des Gegen standes 2 kommt dann die 'Schaltzunge 15 zur Anlage am Kontakt 17, wodurch die von der Schaltzunge 18 bestrichenen Kontakte 19 geerdet und die zugehörigen Elektromagnete 22 erregt werden.
Ein Teil der Klappen 21 schwenkt daher aus der Ebene der Gleitbahn 20 aus und wird von den zugeordneten Klin ken 2I3 in dieser Lage gehalten, wie dies in F'ig. 3 dargestellt ist. Gleichzeitig wird über die Schaltzunge 15 und den Kontakt '1 .7 auch die Wicklung des Relais 25 in den Stromkreis eingeschaltet, so dass sein Ruhekontakt den eigenen und den 'Stromkreis der Elektro magnete 22. wieder unterbricht. Die Klinken 23 halten jedoch die Klappen 2.1 trotzdem in der ausgeschwenkten Lage fest, und die Klinke 28 hält den Kontakt des Relais 25 offen.
Wenn nun der abgetastete Gegenstand noch weiter nach rechts in Fig. 3 geschoben wird, so können trotz des Berührens weiterer Kontakte 19 durch die Schaltzunge 18 keine weiteren Klappen 21 mehr ausschwenken, da die Betätigungsmagnete wegen des offenen Kontaktes des Relais 25 keinen Strom bekom men.
Der Gegenstand gleitet anschliessend die Gleitbahn 20 hinunter und fällt bei der ober- sten geschwenkten Klappe 221, welche den Toleranzbereich des Prüflings sichtbar macht, in das entsprechende Auffangorgan.
'Sobald der Gegenstand die Abtastorgane verlässt, so legt die 'Schaltzunge 15 den Kontakt 16 wie der an Erde, wodurch der Stromkreis für die Magnete 24 und 29 geschlossen wird, welche zufolge des Kondensators 27 mit einer ge wissen Verzögerung die Klinken 2 3 und 2.8 anziehen und die Klappen 21 und den Kon takt des Relais 25 wieder freigeben.
Die er wähnte Verzögerung ist derart bemessen, dass der Gegenstand das entsprechende Auffang organ erreicht hat, bevor die Klappen 2.1 wie der in die Ebene der Gleitbahn 2,0 zurüek- schwenken. Nachher ist die Vorrichtung wie der für einen folgenden Abtastvorgang bereit.
Die Empfindlichkeit der Einrichtung, das heisst die absolute Grösse der 'Toleranzgrup pen, lässt sich mittels der Schraubspindel 14 einstellen. Die Bewegung des zu sortierenden Gegenstandes kann, auch bei den vorher be schriebenen Ausführungsformen der Vorrich tung, entweder von Hand oder mechanisch erfolgen.
Die Anzahl der Toleranzgruppen oder -be- reiche lässt sich praktisch beliebig vergrössern. Die Sortiermittel könnten auch auf -rein mechanischem Weg (Verbindung 18 bis 21) betätigt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Prüfen und Sortieren von Gegenständen, insbesondere von Werk stücken, in bezug auf mehrere Toleranz bereiche einer geometrischen Abmessung, da durch gekennzeichnet, dass beim Prüfen mit dem Prüfling gleichzeitig die von der Abmes sung abhängigen Lagen zweier voneinander unabhängiger Messorgane derart beeinflusst werden, dass in einer vorbestimmten Lage des einen Messorgans der durch das andere Mess- organ festgestellte Toleranzbereich sichtbar gemacht wird.II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch die zwei voneinander unabhängigen Messorgane sowie durch Mittel, um beim Durchführen des Prüflings durch die Mess- einrichtung wenigstens beim Erreichen der vorbestimmten Lage des einen Messorgans den 'Toleranzbereich des Prüflings sichtbar - zu machen. UNTERANSPRÜCIIE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass beim Prüfen die Bewegung des einen Messorgans in einer an dern als der senkrechten Richtung zu einer die zu prüfende Abmessung enthaltenden Ebene erfolgt. ._ 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet;dass beim Prüfen der Prüfling translatorisch längs einer Führungs fläche bewegt wird -und die Bewegungen der Messorgane gleichzeitig in zwei verschiedenen Richtungen erfolgen, deren jede in einer an dern als der senkrechten Richtung zu einer die zu prüfende Abmessung enthaltenden Ebene verläuft. 3. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2., dadurch gekennzeichnet, dass beim Prüfen das eine Messorgan senkrecht zur und das andere Messorgan in Richtung der Bewegung des ,Prüflings bewegt wird. 4.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung mindestens eines Mess- organs zur Betätigung eines elektrischen Kon taktes herangezogen wird, der einen die Lage des andern Messorgans sichtbar machenden Stromkreis beeinflusst. 5. Verfahren. nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der Messorgane durch den Prüfling selbst bewegt wird. 6.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüfling voii Hand bewegt. wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch I unq Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet;: dass der Prüfling mechanisch bewegt wird. B. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige mechanisch erfolgt. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige elektrisch erfolgt. 14.Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung des einen Messorgans zur Betätigung von mechanischen Sortiermitteln herangezogen wird. 11, Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 10, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sortiermittel auf rein me chanischem Weg betätigt werden. 12. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteransprüchen 1 und 14, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sortiermittel mindestens teilweise auf elektrischem Weg betätigt wer den.. 13.Vorrichtung nach Patentanspruch II, - gekennzeichnet durch eine Führungsfläche für den Prüfling und ferner dadurch gekenn zeichnet, dass das eine Messorgan eine Bewe gung senkrecht zu dieser Fläche machen kann.- 14: Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch eine Führungsfläche für den Prüfling, ferner dadurch gekenn zeichnet, dass die Messorgane je in einer von voneinander verschiedenen Richtungen beweg bar sind. .. 15. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 14, dadurch ge kennzeichnet, dass die Führungsfläche eine Ebene ist.16.. Vorrichtung nach Patentanspruch II -und Unteransprüchen 13 bis 1)5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegungsrichtungen der beiden Messorgane in einer gemeinsamen Ebene liegen, die nicht parallel zu der Füh rungsebene ist. 17.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung des andern Messorgans in einer rechtwinklig zu der Führungsebene stehenden Ebene liegt. 18: Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13@ bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegungsrichtung des andern Messorgans in einer parallel zur Füh rungsfläche verlaufenden Ebene liegt.19. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13-, dadurch gekennzeich net, dass das eine der Messorgane eine recht- winklig zu seiner Bewegungsrichtung ste hende Tastfläche aufweist. 20.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, dadurch ge kennzeichnet, dass das eine der Messorgane eine schief zu der Führungsebene und schief zu seiner Bewegungsrichtung stehende Tast- fläche aufweist. 21. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 115 und 20, da durch gekennzeichnet, dass die Neigung der schiefen Tastfläche zum Zwecke der Verände rung der absoluten Grösse der Toleranz bereiche einstellbar und feststellbar ist. 22.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 15, 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die schiefe T'ast- fläche an einem Körper angeordnet ist, wel cher auf einer parallel zur Führungsebene stehenden. Achse schwenkbar gelagert ist, deren Abstand von der Führungsebene zum Zwecke der Veränderung der Neigung der Tastfläche veränderbar ist. 23.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass eines der Mess- organe mit einer Anzeigevorrichtung in Wirk- verbindung steht. 24.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 bis 16 und 23, da durch gekennzeichnet, dass beide Messorgane je eine Anzeigeeinrichtung beeinflussen und dass die Anzeigevorrichtung des einen Mess- organs zur Markierung der absoluten Grösse der zu prüfenden Abmessung und die An zeigevorrichtung des andern Messorgans zur Anzeige der Toleranzbereiche eingerichtet ist. 25.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Anzeigevorrichtung rein mecha nisch mit dem Messorgan verbunden ist. 26. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Anzeigevorrichtung unter Be nützung elektrischer Stromkreise mit . dem Messorgan verbunden ist. 2.7. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Anzeigevorrichtung ein Zeiger instrument ist.28. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 23, dadurch gekennzeich net, dass die Anzeigevorrichtung zur Abgabe von Lichtsignalen eingerichtet ist. 29. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass das eine der Messorgane mit Mitteln zur mechanischen Sor tierung der Prüflinge in Verbindung steht. 30. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 29, dadurch gekennzeich net, dass die Mittel zur Sortierung rein me chanisch mit dem Messorgan in Verbindung stehen. 31.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 29, dadurch gekennzeich net, dass die Mittel zum Sortieren unter Zwi- schenschaltung von elektrischen Stromkreisen mit dem Messorgan in Verbindung stehen. 32. Vorrichtung nach 1Patentanspruch I1 und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass mindestens ein Messorgan elektrische Kontakte steuert. 3,3.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13 und 3@2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Messorgan mit einer Schaltzunge verbunden ist, welche mit zwei ruhenden Kontakten zusammenarbeitet, der art, dass die Zunge bei Abwesenheit eines Prüflings mit dem einen und bei der Prü fung eines wenigstens Sollmass aufweisenden Prüflings mit dem andern der Kontakte in Berührung ist.34. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 32 und 33, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, die eine Weiterbewegung des Messorgans er möglichen, wenn. die @Schaltzunge auch mit dem zweiten, ruhenden Kontakt in Berührung ist. 35. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 32 und & 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens der zweite der ruhenden Kontakte verstellbar ist. 36.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13. und 32, dadurch ge kennzeichnet, dass eines der Messorgane mit einer Schaltzunge in Wirkverbindung ist, welche mit mehreren ruhenden Kontakten zu sammenarbeitet,deren Anzahl mindestens der um eins verminderten Anzahl der 'Toleranz bereiche gleich ist und welche Kontakte bei der durch den Abtastvorgang bewirkten Be wegung des Messorgans nacheinander mit der Schaltzunge in Berührung kommen. 37.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 29, dadurch-gekennzeich- net, dass zur mechanischen Sortierung eine schiefe Gleitbahn für die zu sortierenden Prüflinge 'vorhanden ist, welche mehrere schwenkbare Klappen besitzt, deren Anzahl mindestens der um eins verminderten An zahl der Toleranzbereiche gleich ist. 38.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 29 und 37, dadurch ge kennzeichnet, dass am Ende der Gleitbahn und im Bereich der einzelnen Klappen Auffang organe für die sortierten Prüflinge vorhanden sind. 39. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>219.</B> und 37, dadurch ge kennzeichnet, dass den Klappen zu deren Be tätigung je ein Elektromagnet zugeordnet ist. 40.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 29 und 37, dadurch ge-. kennzeichnet, dass Mittel vorhanden sind, wel che das Bestreben haben, die Klappen stets in die Ebene der Gleitbahn zu schwenken. 41. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 29, 3 7 und 40, dadurch gekennzeichnet, däss den Klappen Klinken zu geordnet sind, welche die Klappen in aus der Ebene der Gleitbahn ausgeschwenktem Zustand einzeln festhalten können. 42.Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 29, 37, 40 und 41, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Elektromagnet vorhanden ist, durch dessen Erregung die Klinken zur Freigabe der aus geschwenkten Klappen betätigbar sind.43. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 29, 32, 36 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der ruhen den Kontakte des Messorgans mit einem der zur Betätigung der Klappen dienenden Elek tromagneten in elektrischer Verbindung steht, zum Zwecke, dass die während eines Abtast- vorganges mit der zugeordneten Schaltzunge in Verbindung kommenden Elektromagneten erregt und die zugehörigen Klappen ge schwenkt werden,um den nachher die Gleit bahn hinabrutschenden Prüfling in das sei nem Toleranzbereich entsprechende Auffang organ zu leiten. 44. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 13, 29, 32y 33, 36 bis 39 und 43, dadurch gekennzeichnet, dass im Stromkreis der zur Betätigung der Klappen dienenden Elektromagnete der Ruhekontakt eines Relais liegt, dessen Wicklung in Reihe mit dem zweiten Kontakt des ersten Mess- organs liegt, das Ganze derart,dass die wäh rend eines Abtastvorganges nicht erregten Betätigungsmagnete der Klappen nach dem Berühren der Schaltzunge des ersten Mess- organs und dem zweiten Kontakt ausser Wir kung bleiben, auch wenn die Schaltzunge des zweiten Messorgans mit weiteren zugeordneten Kontakten in Berührung kommt. 4'5.Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 13, 2'9;, 3,2, 33 und 36 bis 39, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Betätigung der Klinken dienenden Elektro magnete in Reihe mit dem ersten Kontakt des ersten Messorgans liegen und mit einem Mittel zur Verzögerung ihres Anziehens versehen sind, das Ganze derart, dass diese Elektro magnete bei der Entfernung des abgetasteten Prüflings aus dem Bereich der Messorgane mit einer solchen Verzögerung erregt werden, dass der Prüfling Zeit findet,auf der Gleit bahn zu dem zugeordneten Auffangorgan zu gleiten, bevor die Klappen wieder in die Ebene der Gleitbahn zurückschwenken.
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-
1949
- 1949-11-23 CH CH305751D patent/CH305751A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2789693A (en) * | 1951-04-27 | 1957-04-23 | Harder Karl Max | Gauging and sorting device |
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