CH305885A - Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino-äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino-äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.

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CH305885A
CH305885A CH305885DA CH305885A CH 305885 A CH305885 A CH 305885A CH 305885D A CH305885D A CH 305885DA CH 305885 A CH305885 A CH 305885A
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benzoic acid
butylamino
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Rheinpreussen Aktienges Chemie
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Rheinpreussen Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/02Preparation of carboxylic acid amides from carboxylic acids or from esters, anhydrides, or halides thereof by reaction with ammonia or amines

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Description


  



  Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesÏure
Es wurde   gefunden, dass man zu. Estern       N-monoalkylierter oder N-monoalkyloxyalky-    lierter   4-Amino-2-oxy-benzoesäure    mit am Stiekstoffatom alkylierten Aminoalkoholen gelangen kann, wenn man in die aromatische Nminogruppe der Alka. minester der 4-Amino  2-oxy-benzoesäure    eine einfaehe oder substi  tuierte    Alkyl- oder Alkyloxyalkylgruppe einführt.



   Verbindungen dieser Art sind bisher nicht bekanntgeworden. Die Einführung der Alkyloder   Alkyloxyalkylgruppe    in die'aromatische Aminogruppe kann z. B. durch Umsetzung der   Alkaminester    der   4-Amino-2-oxy-benzoe-    sÏure mit Alkylhalogeniden oder Alkyloxy   alkylhalogeniden, zweckmässig mit Bromiden,    erfolgen. Diese Umsetzung kann ferner in Gegenwart eines säurebindenden Mittels, wie Pyridin, sowie in einem Verteilungsmittel, wie Benzol oder absoluten Alkoholen,   durchge-    führt werden. Auch hat sich die Anwendung e. iner inerten Gasatmosphäre, z. B. Stickstoff oder Kohlensäure, gegebenenfalls unter Druck, als zweckmässig erwiesen.



   An Stelle der vorstehend beschriebenen   Alkylierungsweise    der Alkaminester der 4-Amino-2-oxy-benzoesÏure kann die Herstellung der   Alka. nester N-monoalkylierter oder      N-monoa.    lkyloxyalkylierter 4-Amino-2-oxybenzoesäure auch in der Weise   erfolg. en, dass       Alka. minester der 4-Amino-2-oxy-benzoesaure    zunäehst mit Aldehyden oder Ketonen bzw. mit   Alkyloxyaldehyden oder Alkyloxyketonen      zweckmäBig    in   saurem Medium zu den ent-      sprechenden.

   Schiffsehen    Basen kondensiert werden, die anschliessend   naeh    bekannten Methoden zu den   entsprechenden N-Mono-       alkyl-oder N-Monoalkyloxyalkylverbindungen    hydriert werden. Die Kondensation kann auch unmittelbar unter hydrierenden Bedingungen durchgefiihrt werden. Diese Arbeitsweise hat den Vorteil, dass eine Isolierung der Konden   sationsprodukte (Sehiffsehe Basen) nieht er-      forderlich    ist. Für beide   Reaktionswege    eignen sich bekannte   Hydriermogskatalysatoren,    wie z.   B.      Raney-Nickel,    oder   Platinoxyd.   



   Die neuen   Verbindungen zeichnen sieh    zum Teil   dureh    eine ausserordentlich starke lokalanästhetische Wirkung aus. Sie übertreffen hierbei die Wirkung von vielen bisher bekannten natürliehen und synthetischen   lokalanästhetisch    wirkenden Stoffen. Neben dieser lokalanästhetischen Wirkung besitzen diese neuen Verbindungen eine   bakteriosta-    tische, insbesondere   tuberculostatische    Wirksamkeit.



   Gegenstand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des   Diäthylaminoäthylesters der    4-n  Butylamino-2-oxy-benzoesäure,    das dadureh gekennzeichnet ist, daB man   daaEydrochlorid    des Diäthylaminoäthylesters der 4-Amino-2   oxy-benzoesäure    mit Butyraldehyd   konden-      siert und    das Reaktionsprodukt dureh Behandlung mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysators hydriert. Das so erhaltene Monoehlorhydrat des DiÏthylaminoÏthylesters der   4-n-Butyl, amino-2-oxy-benzoesäure    ist eine farblose kristalline Substanz vom   Schmelz-    punkt 135-137  ; sie ist bei 20  C in etwa 40 Teilen Wasser loslich. Die Verbindung soll als Arzneimittel verwendet werden.



   Beispiel 1 :
28, 6   g 4-amino-2-oxy-benzoesäurediäthyl-      aminoäthylester-Hydroehloridwerdenin    einem Gemisch von 300 cm3   96 /oigem    Äthanol und   70      cmS destilliertem    Wasser gelöst und in Ge  genwart    von   Raney-Nickel    mit Wasserstoff unter. Zugabe von insgesamt 28, 8 g n-Butyraldehyd   geschiittelt.    Der Butyraldehyd wird in zwei Anteilen von je 14, 4 g in der Weise zugesetzt, dass man die erste Portion sofort bei Beginn der Reaktion, den zweiten Anteil nach einer Wasserstoffaufnahme von etwa 2 Litern   zugibt.Wenndie    berechnete Wasserstoffmenge aufgenommen ist, filtriert man vom   KatalysatorabunddampftdieLosung    im Vakuum zur Trockne.

   Als R ckstand erhält man einen rotlichbraunen Sirup, der in 90 cm3 destilliertem Wasser gelost   und    durch Zufügen von verd nnter Salzsäure auf einen pH-Wert von   3-4    gebracht wird. Das'aus dieser Lösung auskristallisierende   salzsaure    Salz des 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesÏure -diÏthylaminoäthylesters wird aus Isopropanol umkri  stallisiert.    Schmelzpunkt   135-137 .   



   BeispieZ 2 :
28, 6 g   4-Amino-2-oxy-benzoesä. urediäthyl    aminoÏthylester-Hydrochlorid werden in einer Mischung aus 300 cm3 Isopropanol und 70 em3 destilliertem Wasser gelost. Zu dieser Mischung gibt man als   Katalysator Raney-Nickel    und lässt unter Schütteln mit Wasserstoff   eine Losung    von 28, 8 g n-Butyraldehyd in   60      em3    Isopropanol tropfenweise eintreten  (pro 10   Seklunden 1    Tropfen).

   Nach dem   Auf-    arbeiten der Reaktionslösung erhält man das   salzsaure Salz    des   4-n-Butylamino-2-oxy-ben-      zoesäurediäthylaminoäthylesters,    der   aus Was-    ser umkristallisiert einen Sehmelzpunkt von 136-137  zeigt.



   Dieser Ester weist eine   starke anästhetische    Wirkung auf. In dieser Hinsieht übertrifft dieser Ester sogar erheblich den Dimethyl  amino-äthylester    der   4-Butylamino-benzoe-    sÏure und weist zugleich eine wesentlich ge  ringere    Toxizität auf. Au¯erdem besitzt der neue Ester eine bakteriostatische, insbesondere   tuberculosta. tische Wirksamkeit.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung des Chlor hydrats des Diäthylaminoäthylesters der 4-n Butyla. mino-2-oxy-benzoesäure, dadurch gekennzeichnet, dass man das Hydrochlorid des Diäthylaminoäthylesters der 4-Amino-2-oxybenzoesäure mit Butyraldehyd kondensiert und das Reaktionsprodukt durch Behandlung mit Wasserstoff in Gegenwart eines Katalysa.- tors hydriert.
    Das so erhaltene Monochlorhydrat des Diäthylaminoäthylesters der 4-n-Butylamino- 2-oxy-benzoesäure ist eine farblose kristalline Substanz vom Schmelzpunkt 135-137 C ; sie ist bei 20 C in etwa 40 Teilen Wasser löslieh.
    Die Verbindung soll als Arzneimittel verwen- det werden.
CH305885D 1951-02-07 1952-01-23 Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino-äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure. CH305885A (de)

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CH305885D CH305885A (de) 1951-02-07 1952-01-23 Verfahren zur Herstellung des Chlorhydrats des Diäthylamino-äthylesters der 4-n-Butylamino-2-oxy-benzoesäure.

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