CH306175A - Verfahren zur Einsparung von Magnetbaustoff für stabilisierte Dauermagnete. - Google Patents
Verfahren zur Einsparung von Magnetbaustoff für stabilisierte Dauermagnete.Info
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/02—Permanent magnets [PM]
- H01F7/0205—Magnetic circuits with PM in general
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Description
Verfahren zur Einsparung von Magnetbaustoff für stabilisierte Dauermagnete. Dauermagnete, bei denen eine bestimmte Luftspaltenergie verlangt wird, werden nach den bekannten Formeln:
EMI0001.0003
berechnet, wo Il, q1 Länge und Querschnitt des Kraftlinienweges im Luftspalt,<I>12,</I> q2 im Dauermagneten,
EMI0001.0009
die Feldstärke im Luftspalt, II2, B2 Feldstärke und Induktion rin Dauermagneten,
ss der Streukoeffizient (Verhältnis des Induktionsflusses im magne tischen -Material zu demjenigen im Luftspalt, durch einen Modellversueli festzustellen) und " die Permeabilität des luftleeren Raumes sind.
Der Zusammenhang von H2 und B2 ist aus der sogenannten Magnetisierungskurve des Dauermagnetwerkstoffes zu entnehmen. Aus (1) und (2) folgt, dass das benötigte Magnet volumen für die im Luftspalt gewünschte Feldstärke Hl
EMI0001.0024
Es wird also bei gegebenem Luftspalt 1 volumen (1i, q1) und Streuverhältnissen (ss) um so kleiner, je grösser H2 <I>-</I> B2 wird.
Der Arbeitspunkt wird also so gewählt, dass H2 <I>-</I> B2 ein Maximum wird. Dies ist bekanntlich an genähert dann der Fall, wenn als Arbeits punkt der Schnittpunkt P1 der Magnetisie- rungskurve U mit der Diagonalen des Recht- eckes über B, und H, gewählt wird mit den Werten B" und H" für B2 und H2.
Nun sind die Dauermagnete zunächst nicht stabil, das heisst ein Fremdfeld oder eine Veränderung des Luftspaltes würde eine blei bende Veränderung des Magneten hervorrufen. Die Magnete müssen deshalb durch teilweises Entmagnetisieren stabil gemacht werden.
Wenn man nun Magnete stabilisiert, dann kann man dies in höherem oder geringerem Grade vornehmen. Selbstverständlich wird man stärkeren Störungen ausgesetzte Magnete auch entsprechend stärker stabilisieren. Der Grad der Stabilisierung wird am besten an Hand von Versuchen oder schon vorliegenden Erfahrungen ermittelt. Im vorliegenden Zu sammenhang ist nur die stabilisierte Magneti- sierungskurve von Interesse, gleichgültig, ob diese durch stärkere oder schwächere Ent- magnetisierung erzielt wird.
Eine solche sta bilisierte Magnetisierungskurve kann man aus der nicht stabilisierten Magnetisierungskurve in einfacher Weise ableiten, entweder dadurch, dass man um gleiche Schritte die Feldstärke im Magnetinnern oder schrittweise den Luftspalt des Magneten ändert. Die Grösse dieser Schritte richtet sich nach dem jeweils er wünschten Grad der Stabilisierung.
Da man nun von vornherein nicht weiss, wie die sta- bilisierte Magnetisierungskurve verläuft und wo schliesslich der Arbeitspunkt des Magneten liegt, wählt man für die Ableitung der stabili sierten Magnetisieringskurve immer Bleiehe Feldschritte und immer gleiche Verdrehungs winkel für die Scherungsgerade des Luftspal tes. Dadurch erzielt man den Vorteil, dass für alle Arbeitspunkte stets der gleiche Stabilisie rungsgrad erreicht wird.
Wird der Magnet mit einer Feldstärke, die in seinem Innern eine Feldstärke AH her vorruft (Fig. ?) entmagnetisiert, dann wan dert der Arbeitspunkt P auf der Magnetisie- rungskurve von P, nach P. und beim Auf hören der entmagnetisierenden Feldstärke auf der innern Magnetisierungskurve (t- ss = ,ic.r = reversible Permeabilität) nach P.#. Solange Fremdfelder und entsprechende Luftspalt änderungen nicht grösser werden,
als der vor genommenen Entmagnetisierung entspricht, ist der Magnet jetzt stabil. Der stabile Ar beitspunkt ist also P;, mit<I>H,</I> und B,. Die notwendige Stabilität eines Magneten muss also mit einem Verlust an magnetischer Ener gie erkauft werden, die, da ja eine Luftspalt- energie entsprechend Pr, <I>Il",</I> B" verla,n-t wurde, durch Zuschläge bei der Bemessung des Magneten ausgeglichen werden muss.
Die der Berechnung zugrunde zu legenden H. B@@- Werte sind also nicht. H", B" entsprechend Pr, sondern H" B, entsprechend P3, wobei die Lage von P.- von der verlangten Stabilität abhängig ist.
Führt nran die graphisehe Methode, naelr der zu dem Punkt P1 der dazugehörige Punkt P3 ermittelt wurde, für die einzelnen Punkte der Kurve (r (Fig. 2) durch, dann erhält. man für die entsprechenden Punkte P#, eine Kurve S. Die Stabilisierung eines Dauer magneten kann man aber auch so vornehmen, dass man seinen Luftspalt zunächst erwei tert und dann wieder auf die ursprüngliche Abmessung zurückführt und als Mass für die Erweiterung des Luftspaltes einen konstanten Verdrehungswinkel für die Scherungsgerade verwendet.
Graphisch ergeben sich dabei die in Fig. 3 dargestellten Verhältnisse. Ausgegangen wird wieder von einem Punkt P, der unstabili- sierten Kurve U bei einem Seherungswinkel < x.
Durch die Luftspalterweiterung ergibt sich eine Sehwenkun - der Seherungsgeraden OP, um den Winkel @ö. Die neue @elrerungsgerade 0P20 schneidet die Kurve Z' im Punkt P.>0. Wird nun der Luftspalt.
wieder auf die frü here Grösse zurückgeführt (R.üekdrehung von OP.o nach 0P1), dann wandert der Arbeits punkt P.o nicht nach P, zurück, sondern, wie bei Fig. \', längs einer um den Winkel /3 ge neigten Geraden nach Po.
Führt man diese graphische Methode für alle Luftspaltweiten, also für alle Punkte der Kurve L' durch, dann liegen die entsprechenden Punkte P30 auf einer Kurve S'.
Erfindungsgemäss werden nun, um für einen stabilisierten Magneten die wirtschaft lichste Dimension zu erhalten, statt der Werte (11"B"),"a@ der Magnetisiernngskurve Z, die Werte (11,13,)",a,; der stabilisierten Kurve ge setzt. Dieses Maximum liegt, wie aus dem folgenden Beispiel zrt ersehen ist, gegenüber dem Maximum (H"B")nia@ der H"Bn-Werte der Magnetisierungskurve C' zu Werten klei nerer Seherung verschoben.
In Fifl: 4 sind die Verhältnisse aufgezeich net. Aus der Kurve Z' ist nach der Methode der Fig. 3 die Kurve S' graphisch abgeleitet.
Auf der rechten Seite der Ordinaten aclrse sind die entsprechenden Kurven für (BH) über B aufgetragen. Das 'Maximum B;'ll,'),"a@ der B,'H,'-Werte liegt verschoben zu grösseren B bzw.
zur kleineren Seherung gegenüber dem Maximum. (B"II")"1" für die B"II"-Werte. Für die Berechnung eines so stabilisierten Magneten sind also für günstig ste Dimensionierung nicht die Werte B" und 11", sondern die Werte B,, IIbzw. B,', Il,' zugrundezulegen. Da nun aber jetzt der Nenner auf der rechten Seite der Formel (3) grösser wird als bisher, ergibt sieh ein kleinere-,
'31a- und und deshalb eine Einsparung an Magnetbaustoff und -gewiclrt. Die V olurnen- erspa.rnis wird um so grösser, je grösser der Kurvenfüllbeiwert (grössere Krümmung der Magnetisierungskurve) ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Einsparung von Magnet baustoff bei der Herstellung von stabilisierten Dauermagneten, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Bemessung der Magnetabmessungen EMI0003.0001 für die Feldstärke und die Induktion (B2, H2) im Magnetinnern statt des Maximalwertes (B" <I>-</I> 1I").., der Magnetisierungskurve der Maximalwert (I-I" - Be),z,X der stabilisierten Magnetisierungskurve gesetzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE306175X | 1943-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH306175A true CH306175A (de) | 1955-03-31 |
Family
ID=6121051
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH306175D CH306175A (de) | 1943-09-01 | 1944-08-29 | Verfahren zur Einsparung von Magnetbaustoff für stabilisierte Dauermagnete. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH306175A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1988002922A1 (fr) * | 1986-10-17 | 1988-04-21 | Thomson-Cgr | Bloc magnetique a aimantation ajustable pour la production d'un champ magnetique permanent dans une zone d'interet |
-
1944
- 1944-08-29 CH CH306175D patent/CH306175A/de unknown
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1988002922A1 (fr) * | 1986-10-17 | 1988-04-21 | Thomson-Cgr | Bloc magnetique a aimantation ajustable pour la production d'un champ magnetique permanent dans une zone d'interet |
| FR2605449A1 (fr) * | 1986-10-17 | 1988-04-22 | Thomson Cgr | Bloc magnetique a aimantation ajustable pour la production d'un champ magnetique permanent dans une zone d'interet |
| US4990879A (en) * | 1986-10-17 | 1991-02-05 | Centre National De La Recherche Scientifique | Magnetic block with adjustable magnetization for producing a permanent magnetic field in a zone of interest |
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