CH306415A - Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten. - Google Patents
Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten.Info
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- G—PHYSICS
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- G04B31/00—Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor
- G04B31/02—Shock-damping bearings
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Description
Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten. Bei Uhren und ähnlichen feinmechanischen (T'eräten, die gelegentlichen Stössen ausgesetzt sind, ist es zweckmässig, die Lagerstellen emp findlicher Teile, also besonders der Unruhe, gegen Stoss zu sichern. Sind für Hals- und Fusslager getrennte Organe, etwa Lochstein und Deckstein, vorgesehen, so werden nach einem bekannten Vorschlag bereits beide Steine durch ein mit konischen Flächen ver- sehenes Zwischenglied derart gegeneinander abgestützt, dass eine den Deckstein haltende Feder auch den Lochstein zentriert. Dieselbe Feder fängt auf diese Weise Stösse in axialer wie auch radialer Richtung auf. Die Erfindung bezieht sich auf ein federn des Wellenlager dieser Art, bei welchem ein mit ebenem, in der Mitte ausgeschnittenem Boden und daran anschliessender, nach innen konischer Wandung versehener Zentriertopf in der zylindrischen Bohrung des Lagerkör pers axial beweglich, aber ohne wesentliches radiales Spiel derart eingesetzt ist, dass er sich mit seinem Konus auf die Oberkante des auf dem Grund der Bohrung des Lagerkörpers frei verschiebbaren Lochsteines auflegt, während sein Boden zwischen Lochstein und Deckstein liegt. Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ein Unruhwellenlager, von dem Fig. 1 den stark vergrösserten Achsen schnitt und Fig. 2 die Draufsicht zeigt. Der Lagerkörper K, etwa ein Teil der Pla- tine, besitzt eine glatte zylindrische Bohrung K, mit ebenem Grund K2, in die übereinan der der Lochstein L, der Zentriertopf Z und der Deckstein D lose eingelegt sind. Der Loch stein L besitzt ebenfalls ebenen Böden, zylin drischen Umfang und leicht gewölbte Deck fläche, während der Zentriertopf Z einen ebe nen, für den Durchtritt der Unruhachse U ausgeschnittenen Boden Z1 und daran an schliessend die konische Wandung Z2 besitzt, mit der er sich auf die Kante Li des Loch steines L legt. An seinem Umfang Z3 ist der Zentriertopf Z ohne wesentliches Spiel in der Bohrung K, geführt und zwecks leichter Be weglichkeit abgerundet und poliert, so däss er auch im Falle des Kippens nicht klemmt. Der ebenfalls ebene Bodenfläche aufwei sende Deckstein D ruht auf dem Boden Z7 des Zentriertopfes und wird von einer mit Vorspannung eingesetzten Druckfeder F ge halten. Diese weist einen ringförmigen Teil F1 mit daran sitzenden Armen Z'2 auf, die eine weiche Federung verbürgen. Die Federarme I!'2 greifen unter einen nach innen vorstehen den Rand K3 des Lagerkörpers K. Ausschnitte K4 an diesem Rand K3 ermöglichen die Ein führung der Federarme F2 unter dem vor stehenden Rand K3 und damit ein leichtes Herausnehmen und Einsetzen der Feder F. Der Boden Z1 des Zentriertopfes Z gewähr- leistet einen gewissen Abstand zwischen den beiden Steinen<I>L</I> und<I>D,</I> wodurch ein Hohl raum für die Aufnahme von Öl gebildet wird. Die Wirkungsweise ist folgende: Erfolgt ein Stoss in radialer Richtung, so weicht der Lochstein L seitlich aus, drückt aber dabei mit seinem Rand L1 auf die glatte, konische Innenfläche des Zentriertopfes Z, hebt. diesen von einer Seite her an, stellt ihn etwas schräg ein, da. die Stösse meist nicht parallel zur Achse erfolgen und hebt dabei den Deckstein D entgegen dem Druck der Feder F an. Die Seitenverschiebung der Unruhwelle beim ra dialen Stoss wird begrenzt durch den Bund Z'1 an der rnruhwelle Z', der an der Loch wand W zlrr Anlage kommt. Nach der Be endigung des Stosses drückt die Feder F alle Teile in die gezeichnete Ausgangslage zurück. Bei Stössen in axialer Richtung drückt das Zapfenende der Unruhwelle t" unmittelbar auf den Deckstein D und hebt ihn etwas an, bis die Schulter 3 an der Unruhw olle sich an den Lagerkörper Ii legt, wodurch wiederum ein vollständiger Schutz gegeben ist. Stösse in schiefer Richtung werden durch die gleich zeitige Möglichkeit des Anhebens des Zentrier topfes Z und des unmittelbaren Anhebens des Decksteines D infolge der Nachgiebigkeit der Feder F gleich sicher aufgefangen. Der Zentriertopf Z hat gleichbleibende Wandstärke und kann daher durch Starrzen und Drücken aus einem Blechstück hergestellt. werden. Der Rand Z, wird entsprechend be arbeitet. Die Höhe des Zentriertopfes ist so gering, dass derselbe den Grund der Bohrung des La- gerkörpers nicht berührt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Federndes Wellenlager mit Loch- und Deckstein, für feinmechanische Cxeräte, insbe- sondere für Unruhen von Zeitmessgeräten, bei dem eine den Deckstein haltende Feder über ein mit konischen Flächen versehenes _7.wi- schenglied den zugehörigen Lochstein zen triert, dadurch gekennzeichnet., dass ein mit ebenem, in der Mitte ausgeschnittenem Boden und daran anschliessender, nach innen koni scher W,andung versehener Zentriertopf in der zclindrisehen Bohrring des Lagerkörpers axial beweglieb, aber ohne wesentliches ra diales Spiel derart eingesetzt ist, dass er sieh mit. seinem Konus auf die Oberkante des auf dem Csa@rrnd cler Bohrung des Lagerkörpers frei verschiebbaren Lochsteines auflegt, wäh- rend sein Boden zwischen Lochstein und Deck stein liegt.UNTERANSPRÜCHE: 1. Federndes Wellenlager nach Patent anspruch, dadurch gekermzeiehnet, dass der Grund der Bohrung des Lagerkörpers sowie die ihm zugewandte Flüche des Lochsteines eben sind. ?. Federndes Wellenlager nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Bohrring des Lagerkörpers (geführte Aussenkante cles Zen- iriertopfes abgerundet und poliert ist. 3.Federndes Wellenlager nach Patent- anspruell und Unteransprüellen 1 und 9, ge kennzeichnet durch eine so geringe Höhe des Zentriertopfes, dass der Grund der Bohrung des Lagerkörpers nicht, berührt wird. 4. Federndes Wellenla-er nach. Patent anspruell und Unteransprüchen. 1 bis 3, da durch gekellrrzeiellnet, dass der Zentriertopf mit überall gleichbleibender Wandstärke ber- gestellt ist.
Applications Claiming Priority (5)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=61627785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH306415D CH306415A (de) | 1951-11-27 | 1952-09-25 | Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten. |
Country Status (5)
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