CH306415A - Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten. - Google Patents

Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten.

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CH306415A
CH306415A CH306415DA CH306415A CH 306415 A CH306415 A CH 306415A CH 306415D A CH306415D A CH 306415DA CH 306415 A CH306415 A CH 306415A
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Friedrich Mauthe Gmbh. Uhrenfabriken
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Friedrich Mauthe Gmbh Uhrenfab
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    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B31/00—Bearings; Point suspensions or counter-point suspensions; Pivot bearings; Single parts therefor
    • G04B31/02—Shock-damping bearings
    • G04B31/04—Shock-damping bearings with jewel hole and cap jewel

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Description


  Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen  von     Zeitmessgeräten.       Bei Uhren und ähnlichen feinmechanischen       (T'eräten,    die gelegentlichen Stössen ausgesetzt  sind, ist es zweckmässig, die Lagerstellen emp  findlicher Teile, also besonders der Unruhe,  gegen Stoss zu sichern. Sind für Hals- und  Fusslager getrennte Organe, etwa Lochstein  und Deckstein, vorgesehen, so werden nach  einem bekannten Vorschlag bereits beide  Steine durch ein mit konischen Flächen     ver-          sehenes    Zwischenglied derart gegeneinander  abgestützt, dass eine den Deckstein haltende  Feder auch den Lochstein zentriert.

   Dieselbe  Feder fängt auf diese Weise Stösse in axialer       wie    auch radialer Richtung auf.  



  Die Erfindung bezieht sich auf ein federn  des Wellenlager dieser Art, bei welchem ein  mit ebenem, in der Mitte ausgeschnittenem  Boden und daran anschliessender, nach innen  konischer Wandung versehener     Zentriertopf     in der zylindrischen Bohrung des Lagerkör  pers axial beweglich, aber ohne wesentliches  radiales Spiel derart eingesetzt ist, dass er sich  mit seinem Konus auf die Oberkante des auf  dem Grund der Bohrung des Lagerkörpers frei       verschiebbaren    Lochsteines auflegt, während  sein Boden zwischen Lochstein und Deckstein  liegt.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  und     zwar    ein     Unruhwellenlager,    von dem       Fig.    1 den stark vergrösserten Achsen  schnitt und         Fig.    2 die Draufsicht zeigt.  



  Der Lagerkörper K, etwa ein Teil der     Pla-          tine,    besitzt eine glatte zylindrische Bohrung       K,    mit ebenem Grund K2, in die übereinan  der der Lochstein L, der     Zentriertopf    Z und  der Deckstein D lose eingelegt sind. Der Loch  stein L besitzt ebenfalls ebenen Böden, zylin  drischen Umfang und leicht gewölbte Deck  fläche, während der     Zentriertopf    Z einen ebe  nen, für den Durchtritt der     Unruhachse    U  ausgeschnittenen Boden     Z1    und daran an  schliessend die konische Wandung Z2 besitzt,  mit der er sich auf die Kante     Li    des Loch  steines L legt.

   An seinem Umfang     Z3    ist der       Zentriertopf    Z ohne wesentliches Spiel in der  Bohrung     K,    geführt und zwecks leichter Be  weglichkeit abgerundet und poliert, so     däss    er  auch im Falle des     Kippens    nicht klemmt.  



  Der ebenfalls ebene Bodenfläche aufwei  sende Deckstein D ruht auf dem Boden     Z7     des     Zentriertopfes    und wird von einer mit       Vorspannung    eingesetzten Druckfeder F ge  halten. Diese weist einen     ringförmigen    Teil     F1     mit daran sitzenden Armen     Z'2        auf,    die eine  weiche Federung verbürgen. Die Federarme       I!'2    greifen unter einen nach innen vorstehen  den Rand     K3    des     Lagerkörpers    K.

   Ausschnitte  K4 an diesem Rand K3 ermöglichen die Ein  führung der Federarme F2 unter dem vor  stehenden Rand     K3    und damit ein leichtes  Herausnehmen und Einsetzen der Feder F.  Der Boden     Z1    des     Zentriertopfes    Z gewähr-      leistet einen gewissen Abstand zwischen den  beiden Steinen<I>L</I> und<I>D,</I> wodurch ein Hohl  raum für die Aufnahme von Öl gebildet wird.  



  Die Wirkungsweise ist folgende: Erfolgt  ein Stoss in radialer Richtung, so weicht der  Lochstein L seitlich aus, drückt aber dabei  mit seinem Rand     L1    auf die glatte, konische  Innenfläche des     Zentriertopfes    Z, hebt. diesen  von einer Seite her an, stellt ihn etwas schräg  ein, da. die Stösse meist nicht parallel zur  Achse erfolgen und hebt dabei den Deckstein  D entgegen dem Druck der Feder F an. Die  Seitenverschiebung der     Unruhwelle    beim ra  dialen Stoss wird begrenzt durch den Bund       Z'1    an der     rnruhwelle    Z', der an der Loch  wand W     zlrr    Anlage kommt.

   Nach der Be  endigung des Stosses drückt die Feder F alle  Teile in die gezeichnete Ausgangslage     zurück.     



  Bei Stössen in axialer Richtung drückt das  Zapfenende der     Unruhwelle        t"        unmittelbar     auf den     Deckstein    D und hebt ihn etwas an,  bis die Schulter 3 an der     Unruhw    olle sich an  den Lagerkörper     Ii    legt, wodurch wiederum  ein vollständiger Schutz gegeben ist. Stösse in  schiefer Richtung werden durch die gleich  zeitige Möglichkeit des     Anhebens    des Zentrier  topfes Z und des unmittelbaren     Anhebens    des       Decksteines    D infolge der Nachgiebigkeit der  Feder F gleich sicher aufgefangen.  



  Der     Zentriertopf    Z hat gleichbleibende  Wandstärke und kann daher durch Starrzen  und Drücken aus einem Blechstück hergestellt.  werden. Der Rand Z, wird entsprechend be  arbeitet.  



  Die Höhe des     Zentriertopfes    ist so gering,  dass derselbe den Grund der Bohrung des     La-          gerkörpers    nicht     berührt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federndes Wellenlager mit Loch- und Deckstein, für feinmechanische Cxeräte, insbe- sondere für Unruhen von Zeitmessgeräten, bei dem eine den Deckstein haltende Feder über ein mit konischen Flächen versehenes _7.wi- schenglied den zugehörigen Lochstein zen triert, dadurch gekennzeichnet., dass ein mit ebenem, in der Mitte ausgeschnittenem Boden und daran anschliessender, nach innen koni scher W,
    andung versehener Zentriertopf in der zclindrisehen Bohrring des Lagerkörpers axial beweglieb, aber ohne wesentliches ra diales Spiel derart eingesetzt ist, dass er sieh mit. seinem Konus auf die Oberkante des auf dem Csa@rrnd cler Bohrung des Lagerkörpers frei verschiebbaren Lochsteines auflegt, wäh- rend sein Boden zwischen Lochstein und Deck stein liegt.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Federndes Wellenlager nach Patent anspruch, dadurch gekermzeiehnet, dass der Grund der Bohrung des Lagerkörpers sowie die ihm zugewandte Flüche des Lochsteines eben sind. ?. Federndes Wellenlager nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die in der Bohrring des Lagerkörpers (geführte Aussenkante cles Zen- iriertopfes abgerundet und poliert ist. 3.
    Federndes Wellenlager nach Patent- anspruell und Unteransprüellen 1 und 9, ge kennzeichnet durch eine so geringe Höhe des Zentriertopfes, dass der Grund der Bohrung des Lagerkörpers nicht, berührt wird. 4. Federndes Wellenla-er nach. Patent anspruell und Unteransprüchen. 1 bis 3, da durch gekellrrzeiellnet, dass der Zentriertopf mit überall gleichbleibender Wandstärke ber- gestellt ist.
CH306415D 1951-11-27 1952-09-25 Federndes Wellenlager für feinmechanische Geräte, insbesondere für Unruhen von Zeitmessgeräten. CH306415A (de)

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DE1069008X 1951-11-27
DE2720077X 1951-11-27
DE306415X 1951-11-27
DE719989X 1951-11-27
DEM11868A DE877276C (de) 1951-11-27 1951-11-28 Federndes Wellenlager fuer Unruhen od. dgl. in feinmechanischen und Zeitmess-Geraeten

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CH306415A true CH306415A (de) 1955-04-15

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ID=61627785

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GB (1) GB719989A (de)

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FR1069008A (fr) 1954-07-02
US2720077A (en) 1955-10-11
DE877276C (de) 1953-05-21
GB719989A (en) 1954-12-08

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