CH306476A - Elektrische Kontaktvorrichtung für Leitungsschnüre. - Google Patents

Elektrische Kontaktvorrichtung für Leitungsschnüre.

Info

Publication number
CH306476A
CH306476A CH306476DA CH306476A CH 306476 A CH306476 A CH 306476A CH 306476D A CH306476D A CH 306476DA CH 306476 A CH306476 A CH 306476A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
contact device
electrical contact
opening
catch
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Roesch Adolf
Original Assignee
Roesch Adolf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roesch Adolf filed Critical Roesch Adolf
Publication of CH306476A publication Critical patent/CH306476A/de

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/46—Bases; Cases
    • H01R13/502—Bases; Cases composed of different pieces
    • H01R13/508—Bases; Cases composed of different pieces assembled by a separate clip or spring

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description


  Elektrische Kontaktvorrichtung für     Leitungsschnüre.       Bekannte elektrische     Kontaktvorriehtun-          e;en    für Leitungsschnüre und dergleichen, wie  z. B. Stecker und Kupplungssteckdosen, wei  sen ein aus zwei Schalen bestehendes Gehäuse  und Kontaktelemente, wie Stifte oder Steck  büchsen, auf, welche im Gehäuse mit Mitteln  zum     Ansehluss    der elektrischen Leiter ver  sehen sind.

   Die beiden Gehäuseschalen waren  bisher durch eine Schraube und ein Mutter  stück     aneinandergehalten.    Diese Bauweise hat  den Nachteil, dass sich die     Schraubenverbin-          dung    im Gebrauch der Kontaktvorrichtungen  und Leitungsschnüre gerne löst, was zu Un  fällen führen kann.  



  Es ist zwar schon ein elektrischer     Stecker     vorgeschlagen worden, bei welchem ein die  Kontaktstifte tragender Teil in einem Ge  häuse verschiebbar und     herauusziehbar    geführt  ist und die beiden Teile durch einen feder  belasteten Schnäpper in ihrer Gebrauchslage  zueinander gesichert sind. Diese Bauweise be  dingt aber eine     verhältnismässig    komplizierte  Form des Gehäuses, die nicht so billig her  gestellt werden kann, wie es bei zwei     (xe-          häusesehalen    der Fall ist.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt die  Vereinigung der Vorteile der beiden     genann-          I    en Kontaktvorrichtungen unter Ausschal  tung deren Nachteile und betrifft eine elek  trische     Kontaktvorrichtung    für Leitungs  schnüre, mit einem aus zwei Schalen bestehen  den Gehäuse und mit. Kontaktelementen,     wel-          ehe    im Gehäuse Mittel zum Anschluss     elektri-          seher    Leiter aufweisen.    Die !Kontaktvorrichtung gemäss der Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass die  beiden Schalen des Gehäuses durch einen fe  derbelasteten Schnäpper     aneinandergehalten     sind, der sich im Innern des Gehäuses be  findet.

    



  Vorzugsweise hat das Gehäuse     auf    seiner  die Kontaktelemente     auf-weisenden    Seite eine  Öffnung, durch welche der Schnäpper zwecks       Entriegelung    mit Hilfe eines stiftartigen Ge  genstandes zugänglich ist. Die Kontaktvor  richtung kann ein Stecker oder eine Kupp  lungssteckdose sein.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in .der beigefügten Zeichnung  dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen Stecker im Längsschnitt längs  den Linien     I-I    in     Fig.    2 und 4,       Fig.    2 die eine Gehäuseschale mit den  Kontaktelementen in Ansicht von innen ge  sehen,       Fig.    3 teilweise einen Querschnitt längs  der Linie     III-III    in     Fig.    2 durch diese Ge  häuseschale,

         Fig.        4-    die andere Gehäuseschale in Ansicht  von der Innenseite gesehen und       Fig.    5 teilweise einen Querschnitt nach  der Linie     V-V    in     Fig.    4.  



  Der dargestellte Stecker weist ein aus zwei  Schalen 11 und 12 bestehendes Gehäuse aus  Isolierstoff auf. Die beiden Schalen sind     in     ihrer äussern Gestalt einander symmetrisch.  Zwei Kontaktstifte 13 ragen aus dem Gehäuse  11, 12 heraus und befinden sich mit ihren           Längsaxen    in der Trennungsebene zwischen  den Schalen. Jeder Kontaktstift 13 ist an  seinem hintern, im Gehäuse liegenden Ende  mit einem prismatischen Klotz 14 versehen,  der eine Querbohrung 15 zur Aufnahme eines  elektrischen Leitungsdrahtes aufweist.

   Zum  Festklemmen dieses Leiters dient ein in  axialer Richtung verschiebbar im Klotz 14 ge  führtes zylindrisches Klemmstück 16, das  ebenfalls mit einer Querbohrung 17 zum  Durchstecken des Leiters versehen ist und  unter :dem Einfluss einer     Schraubendruek-          f.'eder    18 steht, welche sich im Innern des  Klotzes 14 befindet und bestrebt ist, das  Klemmstück nach aussen zu schieben. Ein  durch die beiden Querbohrungen 15 und 17  gesteckter Draht wird somit durch die Wir  kung der Feder 18 festgeklemmt. Zum Ein  führen oder Lösen dieses Drahtes wird das  Klemmstück 16 entgegen dem Einfluss der  Feder 18 in     Fig.    2 nach rechts verschoben,  bis die     Querbohrungen    15 und 17 mit  einander übereinstimmen.

   Die Klötze 14 der  beiden Kontaktstifte 14 sitzen in passenden       4usnehmungen    der Gehäuseschalen 11 und  12, derart, dass :die Kontaktstifte weder axial  verschoben noch gedreht werden können.  



  Die eine Schale 11 des Gehäuses weist  einen Vorsprung 19 auf, welcher bei geschlos  senem Gehäuse in :den Innenraum der andern  Schale hineinragt, wie deutlich     Fig.    1 zeigt.  In diesem Vorsprung 19 ist eine Büchse 20  starr eingesetzt, in welcher ein Zylinderstück  21 axial verschiebbar geführt ist, wobei die  axiale Richtung dieses Zylinderstückes par  allel zu den Kontaktstiften 13 verläuft. Eine  in der Büchse 20 vorhandene     Schraubendraek-          feder    22 ist bestrebt, das     Z.ylinderstüek    21 in       Fig.    1 und 2 nach rechts zu schieben, bis ein  Flansch 23 am hintern Ende dieses Zylinder  stückes an einem eingebördelten Rand der  Büchse 20 anschlägt.

   Die andere Gehäuse  schale 12 weist einen Vorsprung 24 auf, der bei  geschlossenem Gehäuse in den Innenraum der  erstgenannten Schale 11 hineingreift und sieh  auf dieser Seite des Vorsprunges 19 befin  det, auf welcher -das Zylinderstück 21 vor  springt. Der Vorsprung 24 ist mit einer         Durchbrechung    25 versehen, in welche das  Zylinderstück passend eingreifen kann,     um     die beiden Gehäuseschalen 11 und 1.2 aneinan  der festzuhalten.

   Da das Zylinderstück 21  unter dem Einfluss der Feder     '?2    steht,  schnappt es beim Schliessen des     Gehäuses     selbsttätig in die     Durchbrechung    25 ein, nach  dem es vorher von Hand oder durch einen  passenden Gegenstand zurückgeschoben wor  den ist, um das Zusammenfügen :der beiden  Schalen 11 und 12 zu     eimöglichen.    Das Zy  linderstück 21 ist daher ein Schnäpper.  



  Auf derjenigen Seite des Gehäuses, an  welcher die Kontaktstifte 13 austreten, ist  eine Öffnung 26 vorhanden, deren Durch  trittsrichtung mit der     Längsaxe    des     Zy        lin-          derstückes    21 übereinstimmt. Durch diese  Öffnung kann ein stiftartiger Gegenstand,  z. B. ein Nagel oder ein kleiner Schrauben  zieher, eingeführt werden, um den Schnäpper  21 entgegen dem Einfluss der Feder 22     zn     verschieben, wenn er zwecks     Entriegelung    aus  der     Durchbrechung    25     herausgesehoben    wer  den soll.

   Die Gehäuseschalen 11 und 12 weisen  isolierende     Trennwände    27 und 28 auf, welche  verunmöglichen, dass mit, dem stiftartigen Ge  genstand, der durch die Öffnung 26 einge  führt wird, die Kontaktelemente 13,     1.1    be  rührt werden können. Die der Öffnung 26  zugekehrte Stirnfläche des Zylinderstückes 21  ist mit einer Vertiefung 29 versehen, welche  den stiftartigen Gegenstand bezüglich des     Zy-          linderstüekes    zentriert.  



  Wenn das Gehäuse des beschriebenen  Steckers geschlossen ist, hat es von aussen ein  glattes Aussehen und zeigt keine Befesti  gungsschraube. Die beiden     Gehäuseschalen    11  und 12 können durch den Schnäpper 21 stets  satt     aneinandergehalten    werden, wobei auch  bei starken Erschütterungen die Verbindung  sich nicht lösen kann. Der Schnäpper 21 kann  auch nicht leicht von     Unbefugten,    wie z. B.  Kindern, entriegelt werden. Der ganze Stecker  weist keine einzige Schraube auf.

   Auch die  Verbindung zwischen den Kontaktstiften 13  und den     Leitun-sdrähten    kann sich nicht  lockern, da die Federn 18 stets eine     gute          Klemmung    der Drähte     gewährleisten    können.      Selbstverständlich können auf analoge  Weise auch Kupplungssteckdosen mit Steck  büchsen ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Kontaktvorrichtung für Lei tungsschnüre, mit einem aus zwei Schalen be stehenden Gehäuse und mit ;Kontaktelemen ten, welche im Gehäuse Mittel zum Anschluss elektrischer Leiter aufweisen, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden ,Schalen des Ge häuses durch einen federbelasteten Schnäpper aneinandergehalten sind, der sich im Innern des Gehäuses befindet. UNTERANSPRÜCHE: 1. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse auf seiner die Kontaktelemente aufweisenden Seite eine Öffnung besitzt, durch welche der Schnäpper zwecks Entrie- gelung mit Hilfe eines stiftartigen Gegen standes zugänglich ist. 2.
    Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass im Gehäuse isolie rende Trennwände derart angeordnet sind, dass die Kontaktelemente durch einen in die öff- nung eingeführten stiftartigen Gegenstand nicht berührt werden können. 3. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Gehäuseschalen je einen in den Innenraum der andern Schale hineinragenden Vorsprung aufweist, und dass am einen dieser Vorsprünge der Schnäpper angeordnet und am andern eine Öffnung vorhanden ist, in welche der Schnäpper einrastet. 4.
    Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Schnäpper ein axial verschiebbares Zylinderstück ist, das in einer Büchse geführt ist, welche eine Schrau- bendruckfeder enthält und im betreffenden Vorsprung :der Gehäuseschale starr befestigt ist. 5. Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die axiale Richtung des Zylinderstückes mit der Durchtrittsrichtung der Öffnung des Ge häuses zusammenfällt und das Zylinderstück zur Entriegelung von dieser Öffnung weg zuschieben ist. 6.
    Elektrische Kontaktvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die der Öffnung zugekehrte Stirnfläche des Zylinder stückes eine Vertiefung aufweist. 7. Elektrische Kontakvorrichung nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktelemente mit federbelasteten Klemmorganen versehen sind, um die elektri schen Leiter festklemmen zu können.
CH306476D 1952-11-28 1952-11-28 Elektrische Kontaktvorrichtung für Leitungsschnüre. CH306476A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH306476T 1952-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH306476A true CH306476A (de) 1955-04-15

Family

ID=4492831

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH306476D CH306476A (de) 1952-11-28 1952-11-28 Elektrische Kontaktvorrichtung für Leitungsschnüre.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH306476A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301849B (de) * 1957-01-05 1969-08-28 Merten Geb Stecker fuer elektrische Steckverbindungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301849B (de) * 1957-01-05 1969-08-28 Merten Geb Stecker fuer elektrische Steckverbindungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2031753A1 (de) Elektrischer Steckverbinder
DE8330735U1 (de) Dichte elektrische Verbindung
DE8613431U1 (de) Verbinder mit einer Dichtung
DE2051914A1 (de) Kabelkupplung
DE1274711B (de) Elektrische Klemmvorrichtung
DE102010050567A1 (de) Gehäuse für einen Steckverbinder
DE851829C (de) Elektrischer Deckenanschluss fuer Beleuchtungskoerper
DE2006427A1 (de) Kontakthalter für Steckverbinder
DE513036C (de) Steckvorrichtung fuer mehradrige Kabel
DE2453004A1 (de) Muffe
DE2416831C3 (de) Sicherung für Klemmschrauben einer Kragensteckvorrichtung
AT394474B (de) Schutzkontaktstecker in wasserdichter ausfuehrung
DE1139900B (de) Anschlussblock fuer Steckverbindungen in elektrischen Schaltungen
AT265399B (de) Stecker
DE527629C (de) Stecker fuer Steckdosen
DE1515472C3 (de) Schutzkontaktkupplung
DE903832C (de) Anschlussmuffe
DE1015514B (de) Einpoliger Stecker aus Steckerstift und Steckerhuelse
DE1221703B (de) Stecker fuer bewegliche, elektrische Leitungen, insbesondere mit seitlicher Kabelzufuehrung
DE723986C (de) Bewegliche Steckvorrichtung fuer den Anschluss von zwei zweipoligen Steckern
DE1963789A1 (de) Anordnung zur loetfreien Verbindung eines isolierten elektrischen Leiters mit einem Anschlussstift
EP3176882A1 (de) Elektrisches kupplungsteil mit angeschlossener elektrischer leitung
DE1640374A1 (de) Leitungs-Schraubanschluss fuer elektrische Steckvorrichtungen
DE883775C (de) Kontaktstueck fuer Steckdoseneinsaetze
DE815654C (de) Befestigung von Draehten, insbesondere bei Steckerbuchsen