CH306617A - Einrichtung zum Entkeimen von Flüssigkeiten. - Google Patents

Einrichtung zum Entkeimen von Flüssigkeiten.

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CH306617A
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    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
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Description


  Einrichtung zum Entkeimen von Flüssigkeiten.    Die     Ei-findLing    betrifft eine Einrichtung       ziem        Entkeimen    von Flüssigkeiten, insbeson  dere von flüssigen Nahrungsmitteln und Ge  tränken, in welcher die zu entkeimende Flüs  sigkeit durch einen Kanal geleitet und durch  in der Kanalwand angeordnete     Durehlässe    ein  dampf- oder gasförmiger Wärmeträger in die  Flüssigkeit eingeführt wird.  



  Es ist bekannt, Milch durch direktes Ein  führen von Wasserdampf als Wärmeträger  einer Wärmebehandlung zu unterwerfen. Da  mit bezweckt man, in der Milch befindliche       -Mikroorganismen        abzutöten,    die neben der     hy-          gienisehen    Beschaffenheit auch die Haltbar  keit der     -Milch    beeinflussen. Eine bereits zu  diesem Zweck     verwendete    Einrichtung besteht  aus einem geraden     Rohrstüek,    welches von  einem Dampfmantel umgeben ist und welches  in der Rohrwandung     Einführöffnungen    für  den Wasserdampf aufweist.

   Die zu behan  delnde     33lileh    wird unter erhöhtem Druck       dureh    das Innere des     Rohrstüekes    geleitet  und durch den eindringenden und kondensie  renden Wasserdampf kurzzeitig auf die zur  Vernichtung der     Alikroorganismen    nötige  Temperatur erhitzt. Zur     Vermeidung        sehäd-          lieher    Veränderungen der Milch bei den an  gewendeten     Temperaturen    wird die Milch     un=     mittelbar anschliessend durch     Dimeksenkung     in einer Entspannungseinrichtung gekühlt.  



  Der Betrieb einer solchen Einrichtung  muss     mannigfaehen        Bedingungen    genügen.  Einerseits darf die Wärmebehandlung keiner  lei schädliche     Veränderungen    der Milch ver-         ursachen.    In dieser Hinsicht muss besonders  verlangt werden, dass der Rohgeschmack der  Milch erhalten bleibt, das heisst, dass kein  Kochgeschmack auftritt, verursacht durch  Anbrennen einzelner Milchteilchen oder Ver  änderungen einzelner Milchbestandteile.  



  Diesen Anforderungen kann um so besser  entsprochen werden, je gleichmässiger sämt  liche Flüssigkeitsteilchen hinsichtlich Tem  peratur und Dauer der Wärmeeinwirkung  dem eingeführten Wärmeträger ausgesetzt  sind. Gelingt es, sämtliche Flüssigkeitsteilchen  mit Sicherheit während der nur     Sekunden-          bruehteile    dauernden     Wärmeeinwirkung    auf  die gerade zur Vernichtung der Mikroorganis  men nötige Temperatur zu erhitzen, so ist Ge  währ vorhanden, dass sämtliche Keime bei  schonendster Behandlung der Flüssigkeit ab  getötet sind. Besteht diese Gewähr nicht, z. B.

    weil die Art der Einführung des Wärmeträ  gers keine gleichmässige Erhitzung sämtlicher  Flüssigkeitsteilchen während des kurzen Zeit  intervalles ermöglicht, besteht die Gefahr,  dass die gegen Hitze widerstandsfähigsten  Keime, ohne vernichtet zu werden, die     Ent-          keimungseinrichtung    passieren. Dies vermin  dert die hygienische Qualität und die Halt  barkeit der behandelten Flüssigkeit, was sich  bei Milch besonders ausgeprägt zeigt. In  einem solchen Fall muss entweder die Dauer  der     -\#.Tärmeeinv,irkung    verlängert oder die Er  hitzungstemperatur erhöht werden.

   Beide  Massnahmen vergrössern aber die Gefahr, dass  die Flüssigkeit schädlichen Veränderungen im      Geschmack oder in der     Zusammensetzung        un-          terliegt.     



  Vorliegende Erfindung bezweckt die Ver  besserung     der    bisher bekannten Einrichtungen  der     beschriebenen    Art. mit dem Ziel, eine in  nert kürzester Zeit gleichmässige Erhitzung  sämtlicher Flüssigkeitsteilchen und damit eine  vollständige Entkeimung bei schonendster Be  handlung der Flüssigkeit zu ermöglichen.  



  Die     Einrichtung    nach der Erfindung ist  dadurch     gekennzeichnet,    dass der Kanal über  ein die     Wärmeträgerdurehlässe    aufweisendes       Teilstück    einander gegenüberliegende, minde  stens annähernd parallele und wenigstens an  genähert ebene Begrenzungsflächen besitzt, in  welchen die     Durchlassmündungen    liegen.  



  Vorteilhaft kann der Kanal einen an  nähernd rechteckigen     Querschnitt    aufweisen.  Dabei können auf den beiden Schmalseiten des  Kanals als Schlitze ausgebildete     Wärmeträ-          gerdurchlässe    in den Kanal ausmünden. Es  können auch dabei auf den beiden Breitsei  ten des Kanals als Bohrungen ausgebildete       Wärmeträgerdurchlässe    in den Kanal aus  münden. Vorteilhaft können diese Bohrungen  gruppenweise in mindestens einer zur     Aehs-          riehtung    des Kanals senkrecht liegenden Reihe  angeordnet sein. Zugleich können ferner die  Reihen von Bohrurigen auf gegenüberliegen  den Breitseiten des Kanals teilweise zueinan  der versetzt sein.  



  Der Gegenstand der Erfindung soll an  Hand der beiliegenden Zeichnung beispiels  weise erläutert werden. Es zeigen:       Fig.1    einen     Axialschnitt    durch eine     Ein-          richung    nach der Erfindung,       Fig.    2 Teile der in     Fig.    1     dargestellten    Ein  richtung in Ansicht und in grösserem Mass  stab,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie     1-I     in     Fig.    1 in ebenfalls grösserem Massstab.  



  Die in     Fig.1    dargestellte Einrichtung nach.  der Erfindung eignet sich besonders für die       Entkeimung    von Milch und milchhaltigen  Flüssigkeiten. Sie besitzt einen geraden Kanal  1, welcher über das Teilstück<B>A -A</B> einen kon  stanten, annähernd rechteckigen     Durchfluss-          querschnitt    aufweist. An der Eintrittsöffnung    2 und an der     Austrittsöffnung    3 des Kanal  sind nicht gezeichnete     Ansehlussleitungen    be  festigt.

   Zur     Aufrechterhaltung    einer konti  nuierlichen Strömung im Kanal 1 ist im Strö  mungsweg der Flüssigkeit     vor    der Einrich  tung ein ebenfalls nicht gezeichnetes     Förder-          organ    angeordnet.

   Der Kanal ist über einen  Teil seiner Länge von zwei Wandteilen     -1        und     5     begrenzt,    welche den Kanal je zur     Hälfte     umschliessen und deren Trennebene durch die  Mitte der Schmalseiten des Kanals     -elft.    Die  beiden     Wandteile    4 und 5 sind gemeinsam  an ihren Enden mit     dein        Anseblussstiick    6 bzw.  7 verschraubt. Um die Wandteile 4     und    5 ist  im Abstand ein     Mantelrohr    8 mit kreisförmi  gem Querschnitt angeordnet.

   Es     schliesst    mit  den Aussenflächen     der    Wandteile     .1    und >  einen Hohlraum 9 ein. Das Mantelrohr 8 ist  über die Wandteile     -1    und 5 und die     Anschluss-          stüeke    6 und 7 geschoben und mit Hilfe der       Überwnrfmuttern    10 und 11 mit den     An-          sehlussstücken    6 und 7 verschraubt.

   An     del-          Stelle    12 ist eine     Diehtiingsseheibe    und an der  Stelle 13 eine     Stopfbfiehse        angeordnet,    welche  den Hohlraum 9     gasdielit    nach aussen ab  schliessen. Die Teile 4, 5, 6 und 7 sind     aus          korrosionsfestem    Stahl hergestellt. Am Man  telrohr 8 ist. ein Stutzen     \14        angeseilweisst.     durch welchen. ein gas- oder     dampfförnli-grr     Wärmeträger, z.

   B.     Wasserdampf,    unter er  höhtem Druck in den Hohlraum 9 und durch  in den Wandteilen 4 und 5 angeordnete, als       Bohrungen    7.5 bzw. Schlitze 16 ausgebildete  Durchlässe in den Kanal 1 geleitet werden  kann. Das Verhältnis der pro Zeiteinheit  durch den Kanal strömenden Flüssigkeit und  der     gleielizeitig-        eingeführten        -#Värnieträ\rer-          menge    kann durch     nicht    dargestellte Durch  flussregelorgane in den entsprechenden Zulei  tungen eingestellt werden.  



       Fig.    2 zeigt in grösserem Massstall eine An  sicht der in     Fig.    1 dargestellten Wandteile     -1     und 5 und des mit ihnen     versehr        aubten        An-          schlussstüekes    6. Die Wandteile     .1    und 5 sind  mit Hilfe der Sehrauben 17 miteinander     ver-          schraubt.     



       Fig.3    zeigt, ebenfalls in grösserem Mass  stab, einen Schnitt nach der Linie     I-1    in           Fig.    7. Der Kanal 1 besitzt einen annähernd       reeliteekigen        Querschnitt    und ist durch die       c-iitander        -egenüberliegenden,        mindestens    an  nähernd parallelen und wenigstens angenähert.       ebenen        Begrenzungsflüchen    18 und 19 bzw. 20       und    21 der Teile     41    und 5 begrenzt.

   Die     Boh-          rungen    15 sind gemäss     Fig.    2 in jedem Wand  teil     '.1    bzw. 5 gruppenweise in zur     Achsrich-          tun-    des Kanals senkrecht liegenden Reihen       auf,    den beiden Breitseiten des Kanals ange  ordnet. Zugleich sind einzelne Reihen von       Bohrungen    auf der einen Breitseite des Ka  nals gegenüber Reihen auf der andern     Breit-          seite    versetzt angeordnet.

   Die Schlitze 16 sind       durch        Ausnehmungen    in der     Auflagefläehe          der        beiden    Teile 4 und 5 gebildet. Die     Boh-          ningen    15 sind aus zwei Teilstücken     ver,sehie-          denen    Durchmessers gebildet.    Beim Betrieb der Einrichtung nach der       T:rfiticlung    wird die zu entkeimende Flüssig  keit unter erhöhtem Druck in die Eintritts  öffnung      _    und durch den Kanal 1 geleitet.

    Es empfiehlt sieh, die Flüssigkeit     vorgändig     der     Erhitzung    durch den eingeführten Wärme  träger     ausserhalb    der Einrichtung auf an  nähernd 100  C vorzuwärmen. Der     dampf-          oder        gasförmige    Wärmeträger wird durch die  als Bohrungen 15 bzw. Schlitze 16 ausgebil  deten.     Durehlässe    in die durchströmende     Flüs-          sigkeit    geleitet und verursacht eine rasche  Erhitzung der Flüssigkeit auf die für die  Entkeimung notwendige Temperatur.

   Diese       beträgt    beispielsweise für die     Entkeimung    von  Milch mindestens     1-10     C. In den meisten Fäl  len kann als     -N\'ärmeträger    zweckmässig Was  serdampf verwendet werden. Dabei wird der  Betrieb der Einrichtung vorteilhaft so einge  stellt, dass der     Wasserdampf    vollständig und       möglichst    rasch in der Flüssigkeit konden  siert. Damit wird verhindert, dass die     Durch-          1'Ittssgesehl@,iiidil@eit    der Flüssigkeit im Kanal  1     durch    den Querschnitt verengende Dampf  blasen ungleichmässig beeinflusst wird.

      Zur Schonung der zu     entkeimenden    Flüs  sigkeit muss die Wärmeeinwirkung durch den       Wärmeträger    mit Hilfe rascher Temperatur  senkung unterbrochen werden. Dies erfolgt    vorteilhaft durch schnelle Drucksenkung in  einer an die Austrittsöffnung 3 des Kanals  anschliessenden, nicht dargestellten     Entspan-          nungseinriehtung,    in welcher die erhitzte und  entkeimte Flüssigkeit auf Atmosphärendruck  oder einen     darüberliegenden    Druck entspannt.

    wird.     Durch    Verwendung     geeigneter        Vakuum-          einrielitungen    kann die Flüssigkeit auch auf  einen unter dem Atmosphärendruck liegenden  Druck entspannt werden. Dabei     erfolgt    eine  schnelle Temperatursenkung auf den zugehöri  gen Siedepunkt, wobei gleichzeitig der in die  Flüssigkeit eingeführte und allfällig konden  sierte Wärmeträger wieder entweicht.

   Die  Flüssigkeitsströmung wird durch Mengen  regulierung so     eingestellt,    dass die Dauer der       Wärmebehandlung    in der     Entkeimungsein-          rieht.ung    bis zur Drucksenkung in der     Ent-          spannungseinriehtnng    weniger als 1     Sel@tnde     beträgt, was bei der beschriebenen Einrichtung  unter Anwendung der     obgenanten    Tempera  turen auch die Vernichtung der gegen Hitze       widerstandsfähigen    Keime gewährleistet.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Ausbildung  des die     Wärmeträgerdurchlässe    15, 16 aufwei  senden Kanalstückes kann eine gleichmässige  Wärmeeinwirkung hinsichtlich Temperatur  und Dauer für sämtliche Flüssigkeitsteilchen  erzielt werden. Die erfindungsgemässe Anord  nung der     Durchlassausmündungen    in den ge  genüberliegenden, mindestens annähernd par  allelen und wenigstens angenähert ebenen Be  grenzungsflächen 1.8 und 19 bzw. 20 und 21  des Kanals 1 gemäss     Fig.    3 gewährleistet, dass  sämtliche Flüssigkeitsteilchen über den ganzen       Durehflussquersehnitt    gleichmässig im Kon  takt mit den beim Einführen des Wärmeträ  gers entstehenden Dampf= oder Gasblasen er  hitzt werden.

   Einerseits bewirkt die ebene  Ausgestaltung der genannten     Begrenzungsflä-          chen,    dass die Erhitzung in gleichmässiger  Tiefe gegen das Innere der Flüssigkeitsströ  mung vor sich geht. Die Anordnung der       Durchlassausmündungen    in den gegenüberlie  genden Begrenzungsflächen des Kanals be  wirkt anderseits, dass die Flüssigkeit von bei  den gegenüberliegenden Seiten her den ein  dringenden     Wärmeträgerblasen    ausgesetzt ist.

        Im Gegensatz zur geschilderten Quer  schnittsform des Kanals 1 entstehen bei kreis  förmigem Querschnitt mit radialer oder     tan-          gentialer    Einführung des Wärmeträgers im  mer Bereiche gegen die Mitte des Querschnit  tes hin, welche nur in vermindert starkem  Masse der Einwirkung des Wärmeträgers aus  gesetzt sind, so dass bei der kurzen     Entkei-          mungszeit    einzelne Flüssigkeitsteilchen beim  Durchströmen des Kanals nicht auf die zur  Vernichtung der Keime nötige Temperatur  erhitzt werden.  



  Die Schlitze 16     -werden        vorteilhaft    auf der       Eintrittsseite    der Flüssigkeit in den Teilen 4  und 5 angeordnet. Gegenüber den Bohrungen  7.5 kann eine wesentlich     grössere    Wärmeträger  menge durch die Schlitze in die Flüssigkeit  eindringen, was ein sprunghaftes Ansteigen  der Flüssigkeitstemperatur bewirkt. Der Tem  peraturunterschied ist aber an dieser Stelle  noch so gross, dass bei der Verwendung von  Wasserdampf als Wärmeträger die durch die  Schlitze eindringende Dampfmenge sofort  kondensiert und keine den Querschnitt unzu  lässig verengenden Dampfblasen bildet.

   Gegen  das Ende des Kanals 1 vermindert sich die  Temperaturdifferenz zwischen Wärmeträger  und Flüssigkeit, so dass hier eingeführter  Dampf zur Kondensation mehr Zeit benötigt.  Grössere, von der Flüssigkeit mitgerissene  Dampfblasen können lokale Überhitzungen       und    damit ein Anbrennen der Flüssigkeit ver  ursachen. Aus diesem Grunde erfolgt die       Wärmeträgereinführung    gegen das Austritts  ende der Flüssigkeit in vermindertem Masse,  und zwar zweckmässig durch in grösseren Ab  ständen angebrachte Reihen von Bohrungen,  deren Durchmesser gegebenenfalls in Strö  mungsrichtung der Flüssigkeit abnehmen  kann.  



       Fig.    2 zeigt besonders deutlich die Vertei  lung der Bohrungen 15 auf den beiden Breit  seiten des Kanals. Die Anordnung dieser Boh  rungen in zur Achsrichtung senkrechten Rei  hen erhöht die     Turbulenz    der Flüssigkeitsströ  mung gleichmässig über die ganze Länge des  die     Wärmeträgerdurchlässe    aufweisenden Ka  nalstückes. Die erhöhte Turbulenz bewirkt    eine innige     Durchwirbelung    der Flüssigkeits  teilchen und damit eine gleichmässige Erhit  zung derselben; aus dem gleichen Grund sind  einzelne Reihen von Bohrungen     auf    den gegen  überliegenden Breitseiten zueinander versetzt.  



  Die Erfindung ist nicht auf das gezeich  nete Ausführungsbeispiel beschränkt. Selbst  verständlich können die geschilderten Vorteile  auch mit andern     Querschnittsformen    des Ka  nals 1 (mit. Ausnahme der eingangs erwähn  ten kreisförmigen     Querschnittsform)    erzielt  werden, sofern die     Wärmeträgerdurehla.ssmün-          dungen    in einander gegenüberliegenden, min  destens annähernd parallelen und wenigstens  angenähert. ebenen     Begrenzungsflächen    des  Kanals liegen.

   Eine solche Ausbildung ermög  licht in allen Fällen eine gleichmässige Erhit  zung sämtlicher Flüssigkeitsteilchen innerhalb  der nur     Sekundenbrueliteile    dauernden     Ent-          keimungszeit.    Dies gestattet. die Anwendung  der tiefsten Temperatur, welche gerade zur  Vernichtung der schädlichen Keime ausreicht,  und ergibt deshalb die schonendste     Entkei-          mitng    der Flüssigkeit.  



  Die     beschriebene    Einrichtung nach der Er  findung eignet sich in     hervorragendem    Masse  zur Entkeimung von Milch und     milchhaltigen     Flüssigkeiten unter     Verwendung    von Wasser  dampf als Wärmeträger. Es können aber vor  teilhaft auch andere flüssigen Nahrungsmit  tel und Getränke mit. der     beschriebenen    Ein  richtung entkeimt werden, wobei unter Um  ständen auch andere dampf- oder gasförmige  Wärmeträger als Wasserdampf, beispielsweise  Stickstoff oder Kohlensäure, verwendet wer  den können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Entkeimen von Flüssig keiten, insbesondere von flüssigen Nahrungs mitteln und Getränken, in welcher die zu ent- keimende Flüssigkeit durch einen Kanal ge leitet und durch in der Kanalwand angeord nete Durchlässe ein dampf- oder gasförmiger Wärmeträger in die Flüssigkeit eingeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal über ein die Wärmeträ.gerdurchlässe aufwei sendes Teilstück einander gegenüberliegende, mindestens annähernd parallele und wenig stens angenähert ebene Begrenzungsflächen besitzt, in welchen die Durchlassmündungen liegen. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Kanal einen annähernd rechteckigen Querschnitt aufweist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass auf den beiden Schmalseiten des Kanals als Schlitze ausge bildete Wärmeträgerdurchlässe in den Kanal ausmünden. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da- dureh geKennzeichnet, dass auf den beiden Breitseiten des Kanals als Bohrungen ausge bildete Wärmeträgerdurchlässe in den Kanal ausmünden. 4.
    Einrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Bohrungen gruppenweise in mindestens einer zur Achs richtung des Kanals senkrecht liegenden Reihe angeordnet sind. 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass auf gegenüberlie genden Breitseiten des Kanals einzelne-Reihen von Bohrungen zueinander versetzt sind.
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