CH306832A - Stromabnehmer für elektrische Bahnen, mit Schleifkontaktstücken aus künstlichem Kohlenstoff. - Google Patents

Stromabnehmer für elektrische Bahnen, mit Schleifkontaktstücken aus künstlichem Kohlenstoff.

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Publication number
CH306832A
CH306832A CH306832DA CH306832A CH 306832 A CH306832 A CH 306832A CH 306832D A CH306832D A CH 306832DA CH 306832 A CH306832 A CH 306832A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
current collector
plates
sliding contact
contact pieces
carbon
Prior art date
Application number
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English (en)
Inventor
Firma C Conradty
Original Assignee
Conradty Fa C
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
    • B60L5/20Details of contact bow
    • B60L5/205Details of contact bow with carbon contact members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Stromahnehmer    für     elektrische    Bahnen, mit     Schleifkontaktstücken     aus künstlichem Kohlenstoff.         Sehleifkontaktstücke    aus künstlichem Koh  lenstoff für Stromabnehmer von elektrischen  Strassen- und Fernbahnen sind seit vielen  Jahren in den verschiedensten Ausführungs  formen und -arten bekannt. :So gibt es  beispielsweise     Schleifkontaktstücke,    die in       Strangpressung    hergestellt werden.

   Diesen  Haftet jedoch der Nachteil an, dass durch       glas    Pressen feine Gefügerisse entstehen, die       läufig    während des Verbrauchs des     SehleiF-          kontaktst.üekes    freigelegt werden, so dass dann  in die Risse Wasser eindringen kann, was un  ter Umständen zur Zerstörung des Strom  abnehmers führt. Aber auch die allgemeine       Festigkeit    von     Strangpressungskohlen    lässt  zu wünschen übrig.  



  Man hat. versucht, diese Nachteile da  durch zu beseitigen, dass man das     Sehleif-          kontaktstüek    aus     einzelgepressten        Kohlestük-          ken    herstellte, die auf einer Tragarmatur  quer zur Fahrtrichtung     aneinandergereiht     wurden. Es ergab sieh jedoch hierbei der       Nachteil,    dass die Kohle sieh an den Stoss  stellen der einzelnen Segmente stärker ab  schleift, so dass sieh Rillen auf dem     Sehleif-          kontaktstüek    bilden, in die sich der Fahr  draht einlegen und in denen er sich fest  klemmen kann.  



  Die vorliegende Erfindung mildert diese  Nachteile dadurch, dass die     Schleifkontakt-          stiieke    unlösbar miteinander verbundene  Platten sind, in der Längsrichtung des Strom-         abnehmers    verlaufen, in     Breitenrichtiuig    der  Kontaktfläche     hintereinanderliegen    und mit  einer Schmalseite die Kontaktfläche für den  Fahrdraht bilden, wobei zur Verkleinerung  des     Stromübergangswiderstandes    am Fuss der       Sehleifkontaktst.ücke    mehrere Metallbrücken  vorhanden sind.  



  Die Platten können sieh dabei über die  ganze Länge des Stromabnehmers erstrecken.  Bei grossen Stromabnehmern kann es jedoch  von Vorteil sein, wenn die Platten mehrere  Reihen kürzerer Plattenteile bilden, wobei die  Stösse dieser Teile benachbarter Reihen über  die Länge des Stromabnehmers gegeneinander  versetzt sind. Die     einzelnen    Platten können  bei der Herstellung des     Sehleifkontaktstüekes     mit einem wasserunlöslichen Kittmaterial zwi  schen sieh zusammengepresst werden, so dass  sieh ein Körper guter Tragfestigkeit ergibt,  der in bekannter Weise auf einer beliebigen  Metallarmatur angeordnet sein kann.  



  Diese Konstruktion lässt sich sowohl für  gerade als auch für gewölbte Stromabnehmer  durchführen.  



  Die Platten können aus Kohle oder Gra  phit bestehen.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind eine  bekannte     (Fig.1)    sowie zwei erfindungsge  mässe Ausführungsformen     (Fig.    2, 3) von  Stromabnehmern dargestellt:       Fig.    1 zeigt beispielsweise ein gerades       Sehleifkontaktstüek    mit Armatur in der Per-           spektive;

      a ist eine unten     schwalbenschwanz-          förmig    ausgebildete,     stranggepresste    Kohle  leiste, b sind die durch die     (Strangpressung     entstehenden,. feinen Gefügerisse, und c ist  die     1Tetallarmatur    für das     Schleifkontakt-          stüek        a.     



       Fig.    ? zeigt. ein gewölbtes Schleifkontakt  stüek     mit    Armatur in der Perspektive. Das       Sehleifkontaktstück    ist     aus    einzelnen Kohle  platten     d    zusammengesetzt, die sich in Längs  richtung A und über die ganze Länge des       Sehleifkontaktstüekes    und mit. ihrer     obern     schmalen Seite die Schleiffläche für den  Fahrdraht bilden. Auch hier kennzeichnet  die Metallarmatur.  



       Fig.    3 zeigt einen bezüglich Abmessungen  gleichen Stromabnehmer wie     Fig.2;    jedoch  sind hier die Platten d jeder Reihe aus meh  reren, eine Reihe bildenden Teilstücken zu  sammengesetzt, wobei die Stösse der Platten  teile . benachbarter Reihen über die Länge  des     Stromabnehmers    gegeneinander     versetzt     sind. An den     Berührungsflächen    e. sind die  Platten d mit, einem Kitt unlösbar mitein  ander verbunden;     c    ist wiederum eine Metall  armatur.  



  Um den elektrischen     Mergangswiderstand     zwischen den einzelnen Kittstellen herabzu  setzen, sind am Fuss     der,Schleifkontaktstücke     der     Fig.    2 und 3 auf die Länge des     Strom-          aWiehmers    verteilt mehrere     Metallbrücken    an  geordnet, die entweder eingegossen, aufge  schrumpft,     eingespritzt,

          eingepresst    oder     gal-          v        anisch    aufgebracht     sind.    Die     Fig.    4 und 5  zeigen das aus einzelnen Platten d bestehende       Schleifkontalztstüek    im     (Auerschnitt,    Durch ;

    ist. eine der Metallbrücken     gekennzeichnet,     die bei     Fig.4.    im Fuss des     Schleifkontakt-          stüekes    versenkt. angeordnet ist, während sie  bei     Fig.    ö am Fuss des     Schleifkontaktstüekes     angebracht ist; c. zeigt. auch hier die gleiche  Metallarmatur wie die vorhergehenden Fi-         guren.    In den     Fig.    ? bis 5 liegen die Platten d  bzw. deren Teile in     Breitenrielit.ung    B der  Kontaktfläche hintereinander.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Stromabnehmer für elektrische Bahnen. mit. Sehleifkontaktstüeken aus künstlichem Kohlenstoff, dadurch gekenuzeiehnet, dass die Sehleifkontaktstüeke unlösbar miteinander verbundene Platten sind, in der Längsr ieh- tung des Stromabnehmers verlaufen, in Brei- tenriehtnng der Kontaktfläche hintereinander liegen und mit.
    einer Schmalseite die Kon taktfläehe für den Fahrdraht bilden, wobei zur Verkleinerung des Stromübergangswider- standes am Fuss der Sehleifkontaktstüeke mehrere Metallbrücken vorhanden sind. UNTERANSPRÜCHE 1.. .Stromabnehmer nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Platten über die ganze Länge des Strom abnehmers aus einem Stück bestehen.
    \?. Stromabnehmer nach Patentansprueb I, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten meh rere Reihen aus mehreren Teilstücken bilden, wobei die Stösse der letzteren benachbarter Reihen über die Stromabnehmerlänge gegen einander versetzt sind. 3. Stromabnehmer nach Patentansprtieh I, dadurch gekennzeiebnet, dass die Platten aus Kohle bestehen. -l. Stromabnehmer nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Platten aus Graphit bestehen.
    <B>PATENTANSPRUCH</B> II Verfahren zur Herstelhing des St.romal3- nehmers nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Platten unter Drnek mit einem wasserunlöslichen Kitt. zu sammengekittet werden.
CH306832D 1951-12-06 1952-02-06 Stromabnehmer für elektrische Bahnen, mit Schleifkontaktstücken aus künstlichem Kohlenstoff. CH306832A (de)

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