CH306898A - Verfahren zur Veredlung von Holz. - Google Patents

Verfahren zur Veredlung von Holz.

Info

Publication number
CH306898A
CH306898A CH306898DA CH306898A CH 306898 A CH306898 A CH 306898A CH 306898D A CH306898D A CH 306898DA CH 306898 A CH306898 A CH 306898A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
mixtures
water
phenols
soluble
harmful substances
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Aktiengesel Anilin-Soda-Fabrik
Original Assignee
Basf Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Basf Ag filed Critical Basf Ag
Publication of CH306898A publication Critical patent/CH306898A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/22Compounds of zinc or copper
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/26Compounds of iron, aluminium, or chromium
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/16Inorganic impregnating agents
    • B27K3/30Compounds of fluorine
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/34Organic impregnating agents
    • B27K3/38Aromatic compounds

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)

Description


  Verfahren zur     Veredlung    von Holz.    Das Schweizer Patent Nr. 301887 betrifft  ein Verfahren zur Veredlung von Holz, bei  dem man das Holz mit Kondensationsproduk  ten aus mehrwertigen     LTrethanen    und Formal  dehyd und gegebenenfalls     wässrigen    Lösungen       fungizider    oder bakterizider Stoffe tränkt und  die Kondensationsprodukte aushärten lässt.

   Bei       Mitverwend'ung    der benannten     fungiziden    oder  bakteriziden Mittel tritt ausser der Verbesse  rung der mechanischen Eigenschaften des  Holzes, wie Erhöhung der Druckfestigkeit,  Biegefestigkeit, Verringerung der     Hygroskopi-          zität        sowie    der     Quellbarkeit,    noch die über  raschendeWirkung ein,     da.ss    die     mitverwende-          ten        fungiziden    oder bakteriziden Mittel in dem  Holz fixiert werden und nur noch in ganz  geringem Masse     auslaugbar    sind,

   während sie  ohne die     Mitverwendung    der genannten Kon  densationsprodukte weitgehend durch Wasser  ausgewaschen werden können.  



  Es wurde nun gefunden, dass sich dem  Holz bei der     Imprägnation    auf diese Weise       nielrt    nur     fungizide    und bakterizide Stoffe  einverleiben lassen, sondern schädlingswidrige  Mittel ganz allgemein.  



  Gegenstand     dieses    Zusatzpatentes ist ein  Verfahren zur Veredlung von Holz nach dem       Patentanspruch    des Hauptpatentes, das da  durch gekennzeichnet ist, dass man bei der  Imprägnierung noch schädlingswidrige Stoffe  zusetzt.  



  Besonders vorteilhafte Wirkungen werden  erzielt, wenn man als schädlingswidrige Mittel         Gemische    aus     wasserlöslichen        Fluoriden    oder       Phenolen    mit Chrom- oder     Zinksalzen    oder:  Arsenverbindungen oder Gemische mehrerer  dieser Stoffe verwendet. Das Holz erlangt da  durch sowohl gegen Bakterien und Pilze als  auch gegen tierische Schädlinge eine hervor  ragende Widerstandsfähigkeit.  



  Ausser dem Vorteil, dass solche Schutzmit  tel in dem Holz weitgehend fixiert werden,  also nicht mehr mit Wasser in stärkerem Masse       auslaugbar    sind, tritt die weitere vorteilhafte  Wirkung ein, dass gemäss der     Erfindung    die  behandelten Hölzer auf Warmblütler keine  giftige Wirkung ausüben, wenn diese an den  Hölzern nagen oder sie belecken. Die Hölzer  können     infolgedessen    für Zwecke     verwendet     werden, für die sie bisher aus dem genannten  Grunde nicht     verwendet    werden konnten und  durften, wenn sie nur mit schädlingswidrigen  Stoffen, also nicht gleichzeitig auch mit     Amino-          plasten,    imprägniert waren.  



  Ein weiterer Vorteil der gleichzeitigen Ver  wendung der genannten     Aminoplaste    bilden  den Produkte und der schädlingswidrigen  Stoffe besteht darin, dass diese Stoffe ent  haltende     Tränkungsmittel    besser und gleich  mässiger in das Holz eindringen als die ein  zelnen Komponenten allein. Dadurch gestaltet  sich. der     Durchtränkungsvorgang    leichter und  verläuft schneller und die     Eindringtiefe    der  Mittel ist grösser.

        <I>Beispiel:</I>       Eine        12        %        ige        wässrige        Lösung        eines        gemäss          Beispiel    1 des Hauptpatentes hergestellten  Kondensationsproduktes aus     Butandioldiure-          than    und Formaldehyd wird in Gegenwart  einer     4 /oigen        wässrigen    Lösung eines Gemi  sches von 55 Gewichtsteilen     Natr        iumfluorid,

       35 Gewichtsteilen     Kaliumbichromat    und 10  Gewichtsteilen     Dinitrophenol    zur Imprägnie  rung von Holz nach dem     '#l'aktium-Druekver-          fahren    verwendet. Nach dem Aushärten des  Harzes durch Trocknen werden Proben des  Holzes zur Prüfung der     Auslaugebeständigkeit     einer dreitägigen     Auslaugbehandlung    in flie  ssendem Wasser unterworfen. Anschliessend  wird nach wieder erreichter     Gewichtskonstanz     die Menge des ausgelaugten Imprägniermittels  bestimmt.

   Sie beträgt im Mittel aus vielen       Einzelversuchen        nur        9,9%,        während        im        Kon-          trollversuch    an dem gleichen imprägnierten  Holz, jedoch ohne Zusatz des     Butandioldiure-          than    - Formaldehyd - Kondensationsproduktes,  die schädlingswidrigen Mittel zu mehr als       68%        ausgelaugt        wurden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch des Haupt patentes, dadurch gekennzeichnet, dass man bei der Imprägnierung noch schädlingswidrige Stoffe zusetzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings- wid'rige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Chromsalzen benutzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Zinksalzen benutzt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Arsenverbindungen benutzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d,ass man als schäd@lings- widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen FLuoriden mit Chrom- und Zinksalzen benutzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Zinksalzen und Arsenverbin dungen benutzt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schäd'lings- widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Chromsalzen und Arsenverbin dungen benutzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schäd'lings- wid'rige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden mit Chrom- Lind Zinksalzen Lind Arsenverbindungen benutzt. B.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schä.d'lings- wid'rige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit Chromsalzen benutzt. 9. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schä.d'lings- widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit Zinksalzen benutzt. 10.
    Verfahren nach Patentanspriuch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus Phenolen mit Arsenverbindungen benutzt. 11. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d,ass man als sehädlinb - wid'rige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit Chrom- und Zinksalzen benutzt. 12.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schäd@l'ings- wid'rige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit. Zinksalzen und Arsenverbin dungen benutzt.. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit. Chromsalzen und Arsenverbin dungen benutzt. 14. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Phenolen mit Chrom- und Zinksalzen und Arsenverbindungen benutzt. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als sehäd'lings- widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Chromsalzen be nutzt. 16. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Zinksalzen be nutzt. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Arsenverbindun- ,gen benutzt. 1.8. Verfahren nach Patentanspruch, da; durch gekennzeichnet, da.ss man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Chrom- und Zinksalzen benutzt. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen- mit Zinksalzen und Arsenverbindungen benutzt. 20. Verfahren nach Patentauspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Chromsalzen und Arsenverbindungen benutzt. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als schädlings widrige Stoffe Gemische aus wasserlöslichen Fluoriden und Phenolen mit Chrom- und Zinksalzen und Arsenverbindungen benutzt.
CH306898D 1952-02-19 1952-02-19 Verfahren zur Veredlung von Holz. CH306898A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH306898T 1952-02-19
CH301887T 1952-02-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH306898A true CH306898A (de) 1955-04-30

Family

ID=25734452

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH306898D CH306898A (de) 1952-02-19 1952-02-19 Verfahren zur Veredlung von Holz.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH306898A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH306898A (de) Verfahren zur Veredlung von Holz.
DE872859C (de) Verfahren zum Veredeln von Holz
DE1492509C3 (de) Holzschutzmittel
DE1035887B (de) Pastenfoermiges, Alkalibichromate und Teeroele enthaltendes Holzschutzmittel
DE456647C (de) Holzkonservierungsmittel
DE3210193A1 (de) Holzschutzmittel
DE551316C (de) Verfahren zum Schutze besonders von Textilmaterialien gegen den Befall von Mehltau oder anderen pilzartigen Gewaechsen
AT111393B (de) Holzkonservierungsmittel.
DE942892C (de) Holzschutzmittel
DE717943C (de) Impraegnierungsmittel fuer brennbare Stoffe
DE176057C (de)
DE661496C (de) Konservierungsmittel fuer Holz
DE913356C (de) Holzschutzmittel
DE872860C (de) Verfahren zum Veredeln von Holz
DE965869C (de) Verfahren zur Behandlung von Faserstoffen, insbesondere Halmgewaechsen, vor ihrer Verarbeitung zu Bau- und Isoliermaterial
AT156811B (de) Imprägnierungsmittel.
DE915863C (de) Holzschutzmittel gegen tierische und pflanzliche Zerstoerer oder zu ihrer Bekaempfung in bereits befallenem Holz
DE644978C (de) Verfahren zur Schutzbehandlung des Holzes
AT128864B (de) Verfahren zur Holzimprägnierung mit Sublimat.
DE349869C (de) Verfahren, die Faerbung von Naturhorn gegen Wasser widerstandsfaehig zu machen
DE595849C (de) Verfahren zur Impraegnierung von Pelzfellen mit Schutzmitteln gegen Motten und aehnliche Schaedlinge
DE973879C (de) Verfahren zur Herstellung von polyestergebundenen Glasfaser-schichtstoffen unter Vorbehandlung des Glasfasermaterials mit einem ungesaettigten Organosilan
AT131122B (de) Konservierungsmittel für Holz.
DE812114C (de) Schwammbekaempfungsmittel
DE1667937C3 (de) Fungizide Mischung auf der Grundlage von Pentachlorphenol