CH306934A - Stauverschluss. - Google Patents

Stauverschluss.

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CH306934A
CH306934A CH306934DA CH306934A CH 306934 A CH306934 A CH 306934A CH 306934D A CH306934D A CH 306934DA CH 306934 A CH306934 A CH 306934A
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CH
Switzerland
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longitudinal flange
sealing strip
closure
closure body
strip
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Gesellschaft Der Ludw Von Bern
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Von Roll Ag
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/54—Sealings for gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Specific Sealing Or Ventilating Devices For Doors And Windows (AREA)

Description


      Stauverschlnss.       Gegenstand der Erfindung ist ein     Stau-          versehluss    für     Wasserbauanlagen,    bei welchem  am beweglichen     Verschlusskörper    eine längs  dessen Schliessrand verlaufende Dichtungs  leiste angebracht ist, welche einen vom     Ver-          selilusskörper    frei abstehenden Längsflansch  aufweist, der quer zu der durch ihn     abzu-          dielitenden    Fuge elastisch beweglich ist.,

   wobei  die     Fuge    praktisch nur bei in Schliesslage     be-          1'indliehem        Versehlusskörper    durch den Längs  flansch infolge des entgegen seiner elastischen       liüekführkraft    auf ihn wirkenden Staudruckes  geschlossen gehalten wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Stauver  schlusses gemäss der Erfindung ist in der     bei-          lienendeti    Zeichnung dargestellt, in welcher       Fig.    1 und 2 einen in die Nische einer       Seitenmauer    ragenden Teil eines Hubtores in  nietet dichtschliessender bzw. in dichtschliessen  der Lage im Horizontalschnitt zeigen.  



       Fig.    3 ist eine Vorderansicht zu     Fig.    1.  Das     Hubtor    10 des Stauverschlusses ragt  mit jedem seiner beiden Seitenränder in eine  Nische 11 in der seitlichen Wehrmauer 12,  an welcher zur Führung des Tores 10 in der       Il-ubrichtung    Flachstäbe 13, 14 und 15 befe  stigt sind. Am Tor 1.0 sind gegenüber den  Flachstäben 13 und 15 je ein Führungs  stab 16 bzw. 17 angebracht, während gegen  über dem Flachstab 14 Rollen 18 angeordnet  sind, die auf diesen beim Heben     und    Senken  des Tores abrollen.  



  Neben dem Führungsstab 16 ist auf einer  Breitseite des Tores 10 eine längs dessen seit-         lichem    Schliessrand verlaufende Dichtungs  leiste 19 mit einem an der Torfläche flach an  liegenden Längsflansch 20 mittels eines Flach  stabes 21 und Schrauben 22 auswechselbar  befestigt. In     V-ähnlicher    Anordnung mit dem  Längsflansch 20 steht an dessen Längsseite  ein Längsflansch 23 der Seite frei über die  Torfläche vor, welcher quer     zu    der durch ihn  abzudichtenden, zwischen dem Flachstab 13  und dem Führungsstab 16 vorhandenen Fuge  24 elastisch beweglich ist, da die Dichtungs  leiste 19 aus einem entsprechend elastischen  Material, wie z. B.     Kautschuk,    besteht.

   Die  Dichtungsleiste 1.9 ist an der Verbindungs  stelle ihrer beiden Flanschen 20 und 23     längs-          seitig    am Führungsstab 16 abgestützt.  



  In der Schliesslage des Tores 10 wird im  Falle von Staudruck im Sinne des ausgezoge  nen Pfeils auf die die Dichtungsleiste aufwei  sende Torfläche der Längsflansch 23 durch  die     Staudruckwirkung    auf dessen Innenseite  (kleine Pfeile) entgegen der elastischen Rück  führkraft des Flansches gegen den Flachstab  13 gedrückt, nachdem im vorher vorhanden  gewesenen Spalt zwischen Längsflansch 23  und Flachstab 13 eine Strömung stattgefun  den hat, die auf der Aussenseite des Längs  flansches 23 eine Druckverminderung herbei  geführt hat.  



  Ausser an den beiden seitlichen Schliess  rändern des Tores kann auch am untern  Schliessrand eine     Flanschdichtungsleiste    der  beschriebenen Art vorgesehen sein, die an den  Torecken ohne Unterbruch in die seitlichen           Flanschdichtungsleisten    übergeht. Nach     Fig.    3  ist jedoch am untern Schliessrand des Tores  10 eine nur nach unten vorstehende Dich  tungsleiste 25 z. B. aus Kautschuk eingelassen,  die in der Schliesslage des Tores von oben auf  die flache Schwelle 26 des Stauverschlusses  gepresst wird und dadurch abdichtet.

   Bei  einem     Stollenverschluss    kann eine     ununterbro-          ehene        Flanschdiehtungsleiste    längs des ganzen  Schliessrandes des Tores vorgesehen werden,  um eine vollständige Abdichtung zu bewirken.  



  Der beschriebene     Stauverschluss    ist auch       bra2lchbar    im Falle von Staudruck im Sinne  des gestrichelt gezeichneten Pfeils auf die     ent-          g2gengesetzte        Torfläche.    Das Tor 10 wird mit       seinem    Führungsstab 16 gegen den Flachstab  13 gedrückt, was schon eine hinreichende Ab  dichtung ergibt, die aber durch die gleich  zeitige     Anpressung    des Flansches 23 der Dich  tungsleiste 19 an den Flachstab 13 noch ver  bessert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stauverschluss für Wasserbauanlagen, da durch gekennzeichnet, dass am beweglichen Verschlusskörper eine längs dessen Schliess rand verlaufende Dichtungsleiste angebracht ist, welche einen vom Verschlusskörper frei ab stehenden Längsflansch aufweist, der quer zu der durch ihn abzudichtenden Fuge elastisch beweglich ist,
    wobei die Fuge praktisch nur bei in Schliesslage befindlichem Verschlusskör- per durch den Längsflansch infolge des ent gegen seiner elastischen Rückführkraft auf ihn wirkenden Staudruckes geschlossen gehal ten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1. Stauverschluss nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Dichtungsleiste an der Verbindungsstelle ihres abstehenden Längsflansches mit dem übrigen Teil der Leiste längsseitig am @ Verschlusskörper abge stützt ist.
    2. Stauv erschluss nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, class der Längsflansch und der übrige Teil der Dichtungsleiste in V-ähnlicher Anordnung miteinander verbun den sind, wobei der durch den letztgenannten Teil der Leiste gebildete Schenkel auf seiner Aussenseite am Verschlusskörper anliegt.
    3. Stauverschluss nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da.ss die Dichtungs leiste an einer Breitseite des Verschlusskörpers befestigt und längsseitig an einem stabförmi- gen Organ des Verschlusskörpers abgestützt ist, das zur Abdichtung bestimmt ist, wenn der Staudruck auf die zur vorgenannten Breitseite entgegengesetzte Verschlusskörper- seite wirkt.
CH306934D 1953-01-12 1953-01-12 Stauverschluss. CH306934A (de)

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CH306934T 1953-01-12

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CH306934A true CH306934A (de) 1955-05-15

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ID=4492970

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CH306934D CH306934A (de) 1953-01-12 1953-01-12 Stauverschluss.

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CH (1) CH306934A (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1099950B (de) * 1955-09-10 1961-02-16 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Seitendichtung von Walzen-, Schuetzen-, Segmentwehren od. dgl.
WO1981002594A1 (en) * 1980-03-12 1981-09-17 Baker Ham & Co Ltd Sealing means,primarily for a penstock or sluice gate
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