CH307067A - Vorrichtung zum Transportieren und Zupfen von Polstermaterial. - Google Patents

Vorrichtung zum Transportieren und Zupfen von Polstermaterial.

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CH307067A
CH307067A CH307067DA CH307067A CH 307067 A CH307067 A CH 307067A CH 307067D A CH307067D A CH 307067DA CH 307067 A CH307067 A CH 307067A
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Gottlieb Pluess Fa
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G7/00Making upholstery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description


  <B>Vorrichtung zum Transportieren und Zupfen von Polstermaterial.</B>    Gegenstand der Erfindung ist eine     Vor-          riehtung    zum Transportieren und Zupfen von       Polstermaterial.    Gemäss der Erfindung zeich  net sieh diese Vorrichtung aus durch einen  mit     Zähnen        versehenen    Rost, der     zwei    neben  einander liegende und voneinander unab  hängig bewegliche Teile besitzt, welche von  einem     Meehanismus    so bewegt werden kön  nen, dass     zwischen    ihnen eine periodische Re  lativbewegung entsteht,

   durch die auf den  Rost gebrachtes Polstermaterial nach einer       R.iehtung    fortbewegt wird.  



  Es sind Maschinen und Einrichtungen       zum    Zupfen von Polstermaterial bekannt, bei  denen die auf einer rotierenden     Trommel    auf  gebrachten Zähne das von Walzen oder     ähn-          liehen    Elementen festgehaltene Polstermate  rial     erfassen,        auseinanderziehen        und    auswer  fen     (tambour).    Es sind auch Maschinen be  kannt, bei denen das     Zupfgut    durch beweg  liebe und feststehende Anordnungen von Zäh  nen und Haken in periodischer,

   aber nicht  rotierender     Bewegung        auseinandergezogen     und     gezupft.    wird. Weiterhin bekannt sind  Apparate, bei denen zu Strängen gesponnenes  Polstermaterial beim Durchtritt. durch ein  rotierendes gebogenes Rohr oder ein ähnliches  Element aufgedreht wird, so dass die     gelok-          kerten    Teile des Materials unter der     Wirkung     der Zentrifugalkraft nach aussen geschleudert  werden.  



  Das     za    zupfende Polstermaterial ist meist  sehr staubig, so dass eine einwandfreie Ent  staubung während des Zapfens, bei welchem    der Staub in hohem Masse aufgewirbelt wird,  schon aus hygienischen Gründen angezeigt ist.  Eine ausreichende Entstaubung kann im  Falle der rotierenden Maschinen und Appa  rate nicht. erreicht werden, da das Material  nach dem Zupfen mit einer hohen Geschwin  digkeit ausgeworfen wird, so dass für die Ent  staubung die Zeit fehlt.  



  Bei den auf der Zeichnung dargestellten  Ausführungsbeispielen der vorliegenden Er  findung wird das Polstermaterial in lockerem  Zustand über kurze Strecken transportiert  und gezupft und es ist auch eine gute Ent  staubung möglich.  



  Bei einem solchen Beispiel     (Fig.4)    sind  ausserhalb des Rostes Hilfszähne angebracht,  welche in eine periodische Bewegung versetzt  sein können und die das durch den Rost in  einer bestimmten Richtung geförderte Polster  material zeitweilig an seiner Bewegung hin  dern und es aufhalten können, so dass durch  die Wirkung der Zähne des Rostes und die in  ihrem Ausmass r     egidierbare    Gegenwirkung  der ausserhalb des Rostes angebrachten Zähne  das Polstermaterial.     auseinandergezogen    und  gelockert werden kann. Die Zähne des Rostes  können z. B. durch Spitzen gebildet sein, die  nach der Richtung geneigt sind, nach der  das Polstermaterial gefördert werden soll.

   Als  ausserhalb des Rostes angebrachte Hilfszähne  können dabei mit Spitzen versehene Haken  verwendet werden, die so ausgebildet und       gebogen    sind, dass ihr in das Polstermaterial  eingreifender Teil in die Richtung zeigt, die      der     Richtung    des vom Roste geförderten Ma  terials entgegengesetzt ist, oder es können       aue-h    ein oder     mehrere    Rechen mit den glei  chen Funktionen angebracht sein.  



  Dieses Ausführungsbeispiel der Vorrich  tung kann allein oder im Zusammenwirken  mit andern     lasehinen    oder Apparaten, die  dem Zupfen und Entstauben von Polster  material dienen,     verwendet    werden. Insbeson  dere kann es auch in Verbindung mit einem  rotierenden Apparat, welcher zu Strängen ge  sponnenes Material aufdreht, verwendet wer  den.

   Hierbei kann dieses Beispiel etwa das  von dem vorgeschalteten Apparat mit verhält  nismässig hoher     Geschwindigkeit    ausgewor  fene, aufgedrehte Material auffangen     und    es  in aufgelockertem Zustand in einer im Mittel  kontinuierlichen, verhältnismässig langsamen  Bewegung     in    einer bestimmten Richtung ver  schieben und dabei zupfen.     Währenddessen     kann das auf dem Rost liegende, nur verhält  nismässig langsam bewegte     Material    mit  einem durchgetriebenen Luftstrom gründlich  entstaubt werden, was einen grossen Vorteil  gegenüber     den.    Apparaten darstellt, die das  aufgedrehte Material zusammen mit dem  darin enthaltenen Staub mit hoher Geschwin  digkeit direkt auswerfen.

   Ein weiterer Vorteil  dieses Beispiels ergibt sieh     aus    der Tatsache,  dass das wertlose, sehr kurze Polstermaterial  also der Abfall, durch die Zwischenräume des  Rostes fallen kann und damit vom wertvollen  längeren Material getrennt wird, da auf diese  Weise eine gewisse     Sortierung    erreicht wird.  



  Ein Ausführungsbeispiel der erfindungs  gemässen Vorrichtung kann so     ausgebildet     sein, dass durch die periodische     Relativbewe-          gung    der Teile gegeneinander das     darauflie-          gende    Polstermaterial im zeitlichen Mittel  eine relativ langsame     Fortbewegung    in einer  bestimmten Richtung     erfährt,    wobei mit der  Erhöhung der     Frequenz    der periodischen Be  wegung die mittlere Geschwindigkeit des  Fördergutes ansteigen würde.

   Ein solcher  Effekt könnte erzielt werden., indem die Teile  des Rostes mit Zähnen     versehen    werden, wel  che in die Richtung geneigt     sind,    nach der  das Material transportiert werden soll. Be-    wiegt sich ein Teil des Rostes nach dieser     Rieh-          tung,    so können die Zähne das Material erfas  sen und mit sich nehmen, während die Zähne  eines andern Rostteils, welcher feststeht oder  sich in entgegengesetzter Richtung bewegt,  eben dieser Neigung wegen das Material     nielit     erfasst oder sich aus diesem     zurüekzieht.    Die  ses Erfassen und     Zurüekziehen    kann in  periodischem Wechsel unter den Rostteilen  erfolgen.

   Eine Gruppe bildende Teile können  bei einem andern Beispiel miteinander gekup  pelt sein und eine periodische Bewegung aus  führen, während eine andere Gruppe von  Rostteilen festgehalten sein oder mit einer be  stimmten Verschiebung der Phase eine ähn  liche periodische Bewegung ausführen kann.  Das     Fördergut,    welches von einem Teil oder  einer Gruppe von Teilen des Rostes erfasst  wird, kann     verhindert    werden, eine der ge  wünschten     Bewegungsrichtung    entgegenge  setzte Bewegung auszuführen, wenn sich diese  Rostteile nach jener Richtung verschieben.  



  Auf beiliegender Zeichnung sind v     ersehie-          dene        Ausführungsbeispiele    der erfindungs  gemässen Vorrichtung dargestellt., und     zwar     zeigen:       Fig.    1 einen mit Zähnen in Form von Ein  zelspitzen versehenen Rost und mit einer in  einer Ebene erfolgenden Bewegung,       Fig.    2 einen mit     sägeblattartig    zusammen  hängenden Zähnen versehenen     konvexen    Rost.  mit Bewegungsmöglichkeit um eine Achse,       Fig.    3 einen mit Zähnen versehenen kon  kaven Rost mit.

   Bewegungsmöglichkeit um  eine Achse,       Fig.4    einen dem in     Fig.1    gezeigten Bei  spiel gleichen Rost mit der     Förderrichtung     entgegenstehenden vom Roste     unabhängigen     Zähnen.  



  Soweit. die Teile nicht     näher    dargestellt  und erläutert sind, handelt es sich um Be  kanntes. Allen vier Beispielen-ist gemeinsam,  dass auf Tragstäben 1 des Rostes Reihen von  Zähnen 2 befestigt sind, welche in das Barauf  liegende nicht gezeichnete Polstermaterial  eingreifen, und deren Spitzen nach der Rich  tung F geneigt sind, nach welcher das     För-          dergut    bewegt werden soll.

   Jeder Rost besitzt      zwei     oder    mehr nebeneinander liegende und  voneinander unabhängig bewegliche Teile,  welche von einem Mechanismus so bewegt wer  den können, dass zwischen ihnen eine     peri-          odisehe    Relativbewegung entsteht, durch     wel-          ehe    das Polstermaterial gezupft und nach  einer Richtung fortbewegt. wird.

   Die Bewe  gung der einzelnen Rostteile erfolgt vorwie  gend in der Raumfläche, die durch den ge  samten Rost gebildet wird, was durch zweck  mässige Führungen wie Schienen, Rollen,  Bänder, konzentrische Aufhängung 3, 4, 5 in       Fig.    2 und ähnliche Anordnungen erreicht  wird, doch kann auch eine Bewegungskompo  nente senkrecht. zu dieser Raumfläche in rela  tiv geringem Masse zugelassen werden, was  bei einer     Aufhängung    mit     Pa.rallelogramm-          lenkern    oder einer federnden Aufhängung  auftreten kann.

   Die periodische Relativbewe  gung der Rostteile gegeneinander kann durch  einen geeigneten Mechanismus wie Pleuelstan  gen an einer Kurbelwelle, unter Umständen in  Verbindung mit Kipphebeln an der zur     kon-          zent.risehen    Aufhängung benützten     @'@        elle    5 in       Fig.    2, oder mit einer     Steuerung    durch     Nok-          ken    an einer     rotierenden    Welle erzielt. wer  den.

   Die     Zwischenräume    des Rostes können       einstellbar    gemacht werden, um die Menge des       durchfallenden    Abfalles verändern zu kön  nen.  



  Die Bewegung der einzelnen Rostteile     a          bis        d    in     Fig.1    kann so gesteuert sein, dass  in einem bestimmten Zeitmoment diejenige  der Teile     u    -und     c.    nach einer Richtung, die  der Teile     l)    und<I>d</I> in entgegengesetzter Rich  tung verläuft (siehe Pfeilrichtungen). Dabei  kann dem Teil     u    gegenüber dem Teil c noch  eine zeitliche Verschiebung der Phase inner  halb der Periode erteilt werden, was auch für  die Teile b und     d    gelten kann.

   Bei steigender  Frequenz der     Sehwingitngen    der Teile 1  steigt auch die     Vorschubgesc-hwindigkeit    des  Polstermaterials.  



       Iti        P,ig.    2 sind die Rostteile zu     Gi-tippen        Aund     B, bestehend aus je zwei Teilen     a    und b, zu  saminengefasst durch die Verbindungsstücke  4, die mit den Streben 3 an der Nabe 5 gehal  ten sind. In einem bestimmten Zeitmoment    kann sich die Gruppe     A.    nach der einen, die       Grippe    B nach der andern Richtung bewe  gen, wobei die Gruppen im Gegentakt, oder  mit einer andern Phasenverschiebung inner  halb der Periode angetrieben werden.

   Sind  die Gruppen im Gegentakt, so greifen . die  Zähne der einen Gruppe in dem     Zeitmoment,     in das     daraufliegende    Polstermaterial ein, in  welchem die Zähne der     andern    Gruppe sich  ans diesem zurückziehen.  



  In     Fig.    3 können die einzelnen Rostteile a  und b gleich bewegt sein, wie die Gruppen A  und B der     Fig.    z. Betrachtet man in den       Fig.    1 bis 3 die Bewegung der Vorrichtung  in einem um eine halbe Periode früheren oder  späteren Zeitmoment, so sind in den     Figuren     die die Bewegungsrichtung darstellenden  Pfeile     iunzudrehen.     



  In den     Fig.    4 ist der aus einzelnen Teilen  1 bestehende Rost derselbe wie in     Fig.1.    Das  durch ihn in der Richtung F geförderte Pol  stermaterial wird durch die mit Spitzen 8 ver  sehenen     Zupfhaken    7, die Hilfszähne bilden,  zeitweilig in seiner Bewegung aufgehalten,  wenn nämlich die um die Achse 6 periodisch  hin und her schwingenden Haken 7 mit ihren  Spitzen 8 in     dasselbe    eingreifen, die Haken 7  sieh also entgegen der Richtung F bewegen.  Schwingen die Haken 7 in der allgemeinen  Richtung     I'    zurück, so ziehen sieh die Spitzen  8 aus dem Material heraus, welches in diesem  Moment durch die Zähne 2 des Rostes weiter  gefördert werden kann.

   Durch dieses Ent  gegenwirkender Haken 7 gegen die Zähne 2  des Rostes, welche zeitweilig beide gleichzeitig  in das     Zupfgut    eingreifen, wird dieses stärker       auseinandergezogen    und gelockert. Das Aus  mass :dieser Auflockerung kann durch den Ab  stand der Spitzen 8 von den Zähnen     \?    in  horizontaler und vertikaler Richtung bestimmt  und reguliert. werden.  



  Die um die Achse 3     schwingenden    Haken 4  sind im Gegensatz zu den Haken 7 hinter  den Spitzen mit einer Leiste 5 untereinander  verbunden, wodurch ein um die Achse 3  schwingender Rechen gebildet wird, der ein  ausserhalb des Rostes angebrachtes     Zupf-          element    darstellt.

Claims (1)

  1. PATBNTANSPRUCII: Vorrichtung zum Transportieren und Zup fen von Polstermaterial, gekennzeichnet durch einen mit Zähnen versehenen Rost, der zwei nebeneinander liegende und voneinander unabhängig bewegliche Teile besitzt, welche von einem Mechanismus so bewegt werden können, dass zwischen ihnen eine periodische Relativbewegung entsteht, durch die auf den Rost gebrachtes Polstermaterial nach einer Richtung fortbewegt wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ausserhalb des Rostes Hilfszähne angebracht sind, welche in eine periodische Bewegung versetzt werden können, und dann das durch den Rost geför derte Polstermaterial zeitweilig aufhalten, so dass durch die Wirkung der Zähne des Rostes und durch die einstellbare Gegenwirkung der Hilfszähne ,das Polstermaterial zusätzlich auseinandergezogen und gelockert wird. 2. Vort-iehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass bei steigender Frequenz der periodischen Relativbewegung auch die mittlere Geschwindigkeit -des Pol stermaterials ansteigt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zähne nach der Richtung geneigt sind, nach der das Polstermaterial gefördert wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der in das Polstermaterial eingreifende Teil der Hilfszähne entgegen der Förderrich- tung des Polstermaterials geneigt ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 4, dadurch gekenn zeichnet, dass Hilfszähne zu einem Rechen zu sammengefasst. sind.. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mehrere Zahn reihen zu gleichbewegten Gruppen zusam mengefasst sind, die gegenüber andern Grup pen bewegbar sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zwischenräume des Rostes einstellbar sind, um die Menge des durchfallenden Abfalles einstellen zu können. B. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zähne säge blattartig zusammenhängen. 9. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d.ass die Zähne durch einzelne Spitzen gebildet werden. 10.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfszähne aus mit Spitzen ver- sehenen Haken bestehen.
CH307067D 1952-04-18 1952-04-18 Vorrichtung zum Transportieren und Zupfen von Polstermaterial. CH307067A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3846870A (en) * 1972-06-27 1974-11-12 Toyoda Automatic Loom Works Device for stripping fiber tufts in the picking process

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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