CH307110A - Vorrichtung zur Amplitudenbegrenzung eines Wechselstromes. - Google Patents

Vorrichtung zur Amplitudenbegrenzung eines Wechselstromes.

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CH307110A
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Gloeilampenfabrieken N Philips
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Philips Nv
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    • G05—CONTROLLING; REGULATING
    • G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B11/00—Automatic controllers
    • G05B11/01—Automatic controllers electric
    • G05B11/012—Automatic controllers electric details of the transmission means
    • G05B11/016—Automatic controllers electric details of the transmission means using inductance means

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Description


  Vorrichtung zur     Amplitudenbegrenzung    eines Wechselstromes.    Die Erfindung bezieht sich auf eine     Vor-          riehtung    zur     Amplitudenbegrenzung    eines       Weeliselstromes,    und die von dieser     Vorriell-          tun-        züi    lösende Aufgabe besteht darin,     dass     sie bei Stromamplituden unterhalb eines     vor-          gesehriebenen.    Wertes nahezu verlustlos     arbei-          let    und eine geringe Impedanz bildet,

   wäh  rend sie bei Amplituden oberhalb dieses vor  geschriebenen Wertes eine beträchtliche Im  pedanz bildet.  



  Die Vorrichtung nach der Erfindung ist  durch eine     Wieklung    gekennzeichnet, durch  welche der zu begrenzende Strom hindurch  geführt wird und die einen praktisch     wirbel-          stromfreien        ferromagnetischen    Kern umgibt,  der in dem magnetischen Kreis eines     Dauer-          inagneten    aus im wesentlichen     niehtleitendem          Haterial    mit einer     Koerzitivieldstärke        BHC     Über<B>750</B>     Oersted    liegt, der den Kern derart  vormagnetisiert,

       dass    die     Wechselstromimpe-          danz    der     Wieklung    bis zu einem vorgeschrie  benen     Amplitudenwert    des die Wicklung  durchfliessenden Stromes beträchtlich kleiner  ist als die     Weehselstromimpedanz,    welche diese       Wieklung    annimmt bei Strömen, die diesen  vorgeschriebenen Wert übersteigen.  



  Die Erfindung wird an Hand der in den       Fig.   <B>1,</B> 4 und<B>5</B> der beiliegenden Zeichnung  dargestellten Ausführungsbeispiele, die eine       Hysteresiskurve    gemäss     Fig.    2 und eine     Impe-          danzeharakteristik    gemäss     Fig.   <B>3</B> aufweisen,  näher erläutert.

      In     Fig.   <B>1</B> der Zeichnung durchfliesst der  von einer Spannungsquelle<B>E</B> gelieferte, zu  begrenzende Strom i eine Belastungsimpe  danz R und eine Wicklung<B>1</B> auf einem durch       Lamellierung,'    gegebenenfalls durch richtige  Wahl des Materials, praktisch     wirbelstrom-          freien        ferromagnetisehen    Kern 2, der in einem  magnetischen Kreis 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B> liegt,

   der aus  einem Dauermagneten<B>3</B> aus im wesentlichen  nichtleitendem Material mit einer     Koerzitiv-          feldstärke        BHc    über<B>750</B>     Oersted    und aus den  ebenfalls     wirbelstromfreien        ferromagnetischen     Körpern 4 und<B>5</B> besteht.  



  Der Dauermagnet<B>3</B> liefert eine     Vormagne-          tisierung    für den Kern 2, z. B. bis zum  Arbeitspunkt<B>A</B> der     Magnetisierungskurve          (Fig.    2), bei dem für kleine Wechselströme  in der     Wieklung   <B>1</B> die beiden Zweige m und  <B>n</B> der     Magnetisierungskurve    nahezu zusam  menfallen.

   Infolgedessen sind einerseits die im  Kern 2 auftretenden, Verluste nahezu     ver-          nachlässigbar,    da die infolge     derWechselstrom-          magnetisierung    um den Punkt<B>A</B> beschriebene       Hysteresisschleife    eine praktisch     verseliwin-          dend    kleine Fläche besitzt, und anderseits ist  die Selbstinduktion der     Wieklung   <B>1</B> sehr ge  ring, weil die Neigung der Tangente an den  Punkt<B>A,</B> die der     Elfektivpermeabilität    des  Kernes 2 entspricht, gering ist.  



  Wächst die Stromstärke so weit,     dass    der       Momentanwert    der Feldstärke H im Kern 2  den Knick     C    der     Magnetisierungskurve    über-      steigt, so ist einerseits die Fläche der gestri  chelt dargestellten     Hysteresisschleife    in der  Nähe des Punktes     C    nicht mehr     vernachlässig-          bar,    und anderseits wird die Neigung der er  wähnten     Hysteresissehleife    grösser, was einer  Steigerung der     Eifeldivpermeabilität    des  Kreises 2 und infolgedessen der Selbstinduk  tion der Spule<B>1</B> entspricht.

   Die     Gesam:tinduk-          danz    Z     (Fig.   <B>3)</B> zwischen den Enden der       Wieklung   <B>1</B> hat demnach -unterhalb des dem  Werte     C    entsprechenden Wertes     i"    des Stro  mes     i    einen annähernd konstanten kleinen  Wert Z", während sie beim übersteigen der  Stromstärke     i.    beträchtlich mit der Strom  stärke     i    zunimmt. Bei sehr grossen Stromstär  ken, bei denen die ganze     Magnetisierungs-          kurve    nach     Fig.    2 durchlaufen wird, nimmt  die Impedanz langsam wieder ab.

   Die Vor  richtung wird derart bemessen,     dass    die Be  lastungsimpedanz<B>B</B> bei der Stromstärke     i"     zwischen dem kleinsten     Impedanzwert    Z" und  dein grössten     Impedanzwert    Z", der     Wiek-          lung   <B>1</B> liegt.  



  Bei der beschriebenen Vorrichtung wird der  Strom i     nur        einseitigt    begrenzt, nämlich in der  negativen Halbwelle der entsprechenden Feld  stärke H     (Fig.    2). Falls eine Begrenzung bei  der Halbwellen gewünscht ist, kann ein zwei  ter Kern 2' mit einer zweiten     Wieklung   <B>l'</B> an  gebracht werden, die gemäss den     gestrielielten     Linien in     Fig.   <B>1</B> (wobei die Leitung a unter  brochen wird) in entgegengesetztem Sinne von  dem zu begrenzenden Strom i     durchilossen     wird,

   so     dass    beim Übersteigen des Stromwer  tes     i"    in der einen Halbwelle die     Wieklung   <B>1</B>  Lind in der andern Halbwelle die Wicklung     l'     eine grosse Impedanz bildet. Die in der Be  lastungsimpedanz R erzeugte Energie nimmt  infolgedessen bei wachsender Spannung prak  tisch nicht weiter zu.  



  Der Dauermagnet<B>3</B> ist zweckmässig in der       Riehtung        YS    seiner kleinsten Abmessung ma  gnetisiert und besitzt einen beträchtlich grö  sseren Querschnitt als die Kerne 2     bzw.        2f.     Infolgedessen wird die Änderung des magne  tischen Widerstandes des Kreises 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B>  im wesentlichen durch diejenige des Kernes 2  bedingt, und in diesem Fall ergibt sieh ein    grösseres Verhältnis     Z,1,IZ.    des grössten     zum     kleinsten Wert der Impedanz Z.  



  Das Material des Dauermagneten soll eine  hohe     Koerzitivfeldstärke    haben, und da es  ausserdem dem     Einfluss    magnetischer     Weeh-          selfelder    ausgesetzt ist, soll es im wesentlichen  nichtleitend sein, um bei kleinen Stromstär  ken keine Verluste herbeizuführen.

   Ein für  diesen Zweck geeignetes Material ist in dem  Schweizer Patent     Nr.   <B>306773</B> beschrieben und  enthält     hexagonale    Kristalle, die aus einem  Reaktionsprodukt von Eisenoxyd mit einem       Ox-        yd        wenigstens        eines        der        'Metalle        Barium,          Strontium,    Blei und gegebenenfalls     Caleium     bestehen.  



       Fig.    4 zeigt eine Abwandlung der     Vor-          riehtung        naeh        Fig.   <B>1,</B> bei der die     ferromagne-          tischen    Teile, 2, 4 Lind<B>5</B> zu einem Ganzen ver  einigt sind und zum Beispiel in einfacher  Weise aus Lamellen parallel zur     Zeiehnungs-          ebene    bestehen können.  



  Im Ausführungsbeispiel     naeh        Fig.   <B>5</B> ist die       Wieklung   <B>1</B> auf dem Dauermagneten<B>3</B> mit  einer     Magnetisierungsriehtung        N-S    angeord  net, wobei der magnetische Kreis 2, 4,<B>5</B> diese  Wicklung<B>1</B> umgibt.     Hierdureh    entsteht eine  gedrungene Bauart, die nur ein geringes  Streufeld aufweist.  



  Unter Ausnutzung der Tatsache,     dass    beim  Überschreiten des Stromes des     vorgesehrie-          benen    Wertes     i"    eine beträchtliche Änderung  des Magnetflusses im Kreis 2,<B>3,</B> 4,<B>5</B> auftritt,  kann man in einfacher Weise eine Alarmvor  richtung, z. B. eine mit einer     Koppelwieklung     <B>7</B> verbundene Glühlampe<B>8</B>     (Fig.   <B>1)</B> oder eine  zwischen den     ferromagnetisehen    Teilen par  allel zum Kern 2     bzw.    2' angeordnete (nicht  dargestellte)     Summermembran    betätigen.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Vorrichtung zur Amplitudenbegrenzung eines Wechselstromes, gekennzeichnet durch eine Wicklung, die von dem zu beggTenzenden Strom durehilossen wird und einen prak- tiseh wirbelstromfreien lerromagnetisehen Kern umgibt, der in dem magnetischen Kreis eines Dauermagneten aus praktisch elektrisch nicht leitendem Material mit einer Koerzitiv- feldstärke BHc über<B>750</B> Oersted liegt, der den Kern derart vormagnetisiert,
    dass die Weehselstromimpedanz der Wicklung bis zu einem vorgeschriebenen Amplitudenwert des die Wieklung durehiliessenden Stromes be- trüe'ht,lieh kleiner ist als die Wechselstrom- impedanz, welche diese Wieklung annimmt für Amplituden, die diesen vorgeschriebenen Wert übersteigen.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet in der Richtung seiner kleinsten Abmessung magnetisiert ist und einen Querschnitt besitzt, der gross ist im Verhältnis zum Querschnitt des Kernes der Wicklung. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> zur Amplitudenbegrenzung der beiden Halbwellen eines Wechselstromes, gekennzeichnet durch die Reihenschaltung zweier Wicklungen mit vormagnetisierten Kernen, die in entgegenge setztem Sinne von dem zu begrenzenden Strom durchflossen werden.
    <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch<B>1,</B> da durch gekennzeichnet, dass die Wicklung den Dauermagneten umgibt und ihrerseits von dem magnetischen Kreis umsehlossen wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine mit dem magnetischen Kreis gekoppelte Alarmvorrichtung, die beim Übersteigen des Grenzstromwertes anspricht. <B>5.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet aus einem Material besteht, das hexagonale Kristalle aus einem Reaktionsprodukt von Ei senoxyd und mindestens einem andern Me talloxyd enthält.
CH307110D 1951-10-01 1952-09-29 Vorrichtung zur Amplitudenbegrenzung eines Wechselstromes. CH307110A (de)

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