CH307249A - Bogenförmige Staumauer. - Google Patents

Bogenförmige Staumauer.

Info

Publication number
CH307249A
CH307249A CH307249DA CH307249A CH 307249 A CH307249 A CH 307249A CH 307249D A CH307249D A CH 307249DA CH 307249 A CH307249 A CH 307249A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
wall
main wall
foundation base
arch
slope
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ulrich Dr Finsterwalder
Original Assignee
Finsterwalder Ulrich
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Finsterwalder Ulrich filed Critical Finsterwalder Ulrich
Publication of CH307249A publication Critical patent/CH307249A/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/02Fixed barrages
    • E02B7/04Dams across valleys
    • E02B7/08Wall dams
    • E02B7/14Buttress dams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Bridges Or Land Bridges (AREA)

Description


      Bogenförmige    Staumauer.    Die Erfindung betrifft eine bogenförmige  Staumauer mit an den beiden Kämpfern der  bogenförmigen Hauptmauer angeordneten       Widerlagern    nach Art von Strebepfeilern, die  sieh je auf eine im Hang ansteigend verlau  fende     Gründungssohle    abstützen, und mit       Flügelmauern.     



  Bei einer bekannten, in     Fig.    1 dargestellten  bogenförmigen Staumauer A sind die Wider  lager gabelförmig ausgebildet. Hiermit wird  der Zweck: verfolgt, die Spannweite und den       Krümmungsradius    der Staumauer zu verrin  gern. Die Äste B und C der gegabelten Wider  lager bilden zusammen einen einheitlichen  Körper und sind durch besondere Bewehrun  gen zusammengehalten. Damit der Bogenschub  auf die beiden Äste des     Widerlagers    geleitet  werden kann, müssen diese miteinander einen  spitzen Winkel bilden und so, angeordnet sein,        < lass    der Bogenschub diesen Winkel ungefähr  halbiert.

   Das Besondere besteht bei dieser  Konstruktion darin, dass der Bogenschub an  ,jeder Seite auf die zwei mehr oder weniger  gleichberechtigten Äste eines gemeinsamen       Widerlagers    übertragen wird.  



  Ferner ist die Absperrung eines Tals  durch eine Mauer mit einem Hauptgewölbe D  und zwei Flügelgewölben E nach     Fig.2    be  kannt. Das Hauptgewölbe und die Flügel  gewölbe stützen sich auf     ;Strebepfeiler    F,  deren Grundfläche im Hang ansteigt. Die  Mittelfläche G der Strebepfeiler ist parallel  zur     tangentialen    Fortsetzung der Mittelfläche    des Hauptgewölbes angeordnet. Die Flügel  gewölbe haben nur an ihrer Krone einen die       Gewölbewirkung    ermöglichenden Öffnungs  winkel, während sie unterhalb der Krone  wegen der Form des ansteigenden Talhanges  einen so geringen Öffnungswinkel aufweisen,  dass die erwartete Bogenwirkung nicht ein  treten kann.

   Es werden deshalb offenbar  nicht Bogenschübe parallel zur Mittelfläche  des Strebepfeilers eintreten, sondern Schübe,  die die Grundfläche des Strebepfeilers vom  Hang abzuschieben versuchen.  



  Schliesslich ist ein     Talabschluss    gemäss       Fig.    3 bekannt, der aus Reihengewölben H"     f     besteht, mit der Besonderheit, dass das mitt  lere Gewölbe H eine wesentlich grössere und  der besondern Talform angepasste Spann  weite aufweist als die übrigen Gewölbe J. Die  Mittelfläche     K    der     einzelnen    Strebepfeiler L  liegt bei dieser Staumauer offenbar in Rich  tung der Resultierenden aus den beiden sich  auf den betreffenden Strebepfeiler L stützen  den Gewölben. Die Flügelgewölbe J bilden  mit dem Hauptgewölbe H einen     monolithi..     sehen     Körper.     



  Demgegenüber zeichnet sich die bogenför  mige     '.Staumauer    gemäss der Erfindung da  durch aus, dass die     strebepfeilerartigen    Wider  lager im Grundriss gesehen     tangential    an die  Hauptmauer anschliessen, dass die Flügel  mauern im Grundriss gesehen wenigstens an  genähert senkrecht von der Hauptmauer ab  zweigen und dass sich ferner die Flügelmauern      gleichfalls je auf eine im Hang ansteigend  verlaufende Gründungssohle abstützen und  von der Hauptmauer durch Fugen abgetrennt  sind, die unter Aufrechterhaltung ihrer  Fugenwirkung gegen     Wasserdurchtritt    ab  gedichtet sind.  



  Beim Gegenstand der Erfindung wird die  Möglichkeit einer Verringerung des     Krüm-          mungsradius    der Staumauer voll ausgenutzt,  da die     Widerlager    im Grundriss gesehen     tan-          gential    an die Hauptmauer anschliessen. Die  Vergrösserung des Öffnungswinkels des Bo  gens, die mit der     Verringerung    des Radius       gleichläuft,    kann bis zu einer Grenze getrie  ben werden, die dadurch gegeben ist, dass die       Widerlager    sich auf eine im Hang ansteigend  verlaufende Gründungssohle abstützen muss.

    Die Flügelmauern sind durch Fugen von der  Hauptmauer getrennt, so dass die Gewölbe  wirkung der Hauptmauer vollkommen und  einwandfrei erhalten bleibt. Die Flügel  mauern stützen sich in gleicher Weise wie die  Strebepfeiler auf eine im Hang ansteigend  verlaufende Gründungssohle ab und können  in ihrem Verlauf der Gestalt des Geländes an  gepasst sein. Sie müssen also nicht geradlinig  verlaufen, sondern können unter Umständen  dem Gelände in einer     Krümmung    folgen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes sowie eine Variante sind auf der  beigefügten Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    4 zeigt die Staumauer schematisch im  G     rundriss,          Fig.5    ist eine schaubildliche Gesamtdar  stellung dieser Staumauer von der Luftseite  aus gesehen,       Fig.    6 stellt einen Schnitt nach der Linie       VI-VI    in     Fig.    5 dar,       Fig.7    ist eine ähnliche Darstellung einer  Variante des Mauerquerschnittes, und       Fig.8    zeigt die     Abwicklung    der Haupt  mauer entlang der Linie     VIII    -     VIII    in       Fig.    5.  



  Wie     Fig.    4 und 5 erkennen lassen, handelt  es sich bei dem dargestellten Ausführungs  beispiel um eine Talsperre, durch die     ein          Stausee    zwischen zwei sich gegenüberliegenden  Talhängen gebildet werden soll. In der Zeieh-         nung    sind die einzelnen Schichtlinien, die die  Geländeform wiedergeben, mit 1 bezeichnet.  



  Die bogenförmige Hauptmauer hat in  ihrem mittleren, unter dem     Wasserdruck          stehenden    Teil die Form eines     l#-reis7ylinder-          abschnittes    mit einer lotrechten Erzeugenden.  Dieser Teil der Mauer ist in     Fig.    4 mit 2 be  zeichnet.

   Die     strebepfeilerartigen        Widerlager     3, 4 mit den     :Nehsen    17, 1.8     seliliessen    sieh im  Grundruss gesehen beiderseitig     tangential    an  den zylindrischen Mauerteil ? an und stützen  sich jeweils auf eine in den beiden Hängen  angeordnete Gründungssohle 5, 6 ab (Fug.     B).     Die im Hang angeordneten     Gründungssohlen     5 und 16 verlaufen, wie     Fig.    8 zeigt, im Hang  ansteigend.

   Der unter der Wirkung des Was  serdruckes auf den     kreiszylinderförmigen    Ab  schnitt der Hauptmauer entstehende Horizon  talschub auf die     Widerlager    setzt sieh mit denn  Gewicht des     Widerlagers    zu resultierenden  Kräften zusammen, die möglichst     senkreelit     auf der Gründungssohle auftreffen sollen. Die  aus     Fig.    $ ersichtlichen Pfeile geben die An  griffsrichtungen dieser Resultierenden     wieder.     



  Aus vorstehenden Angaben lässt sieh die  Grösse des Neigungswinkels der     Gründun-s-          sohle    rechnerisch ermitteln.     Sofern    die     reeline-          riseh    ermittelte Neigung der     (Tründungssolili,     im Gelände nicht von     Natur    aus     vorhanden     ist, muss sie durch einen entsprechenden Aus  hub künstlich     geschaffen    werden. Der Nei  gungswinkel     muss    so beschaffen sein, dass die  Resultierende möglichst senkrecht auf die  Gründungssohle auftrifft.

   Die     Widerlager    er  halten eine von der     Mauerkrone    14 zum Tal  hang abfallende Form, wie bei 7 und S  (Fug. 5) angedeutet ist.  



  Zwischen den     Widerlagern    3     und    4     und     den beiden Talhängen sind sekundäre Flügel  mauern 9, 10     angeordnet,    die beim Ausfüh  rungsbeispiel wegen der angenommenen       ländeverhä.ltnisse    im Grundruss     gekrümmt    ver  laufen.

   Die beiden Flügelmauern 9 und 10  zweigen im Grundruss gesehen senkrecht von  der Hauptmauer 2. mit der Achse 19 ab     um        -l     sind von der Hauptmauer durch     Raumfuge:i     22 getrennt, die unter     Aufrechterhaltung     ihrer Fugenwirkung in bekannter Weise gegen           Wasserdurchtritt    abgedichtet werden. Die       Flüäelmauern    stützen sich je auf eine im  Hang ansteigend verlaufende Gründungs  sohle ab.  



  Wie aus     Fig.    6 ersichtlich ist, hat die       Hauptmauer    praktisch über ihre ganze Höhe  eine konstante Wandstärke und besitzt nur in  ihrem untern, an die Gründungssohle     an-          Sclrliesseiiden    'Teil auf der der Luft zugekehr  ten Seite eine fussartige Verbreiterung 11. Die       bisher    bekannten bogenförmigen Staumauern       wurden    in der Regel so konstruiert, dass sie an  der     Mauerkrone    eine erheblich geringere  Wandstärke hatten als an andern Mauer  teilen. In der Regel liess man die Wände in  Richtung auf das Fundament zu immer  stärker werden.  



       Fig.7        zeigt    eine Variante für die Ausbil  dung des Querschnittes der hier mit 2' be  zeichneten Hauptmauer. Dieser Querschnitt  ist gemäss     Fig.    7 so gestaltet, dass oberhalb der       Gründungssohle    eine gegen die     'Wasserseite     gerichtete<B>Wölb</B> 12 vorhanden ist, so dass  die     Staumauer    in diesem 'Teil eine doppelte  Wölbung, nämlich im Grundriss und im Auf  riss, aufweist. Die Wölbung     1\2    sitzt mit einer.       "egen    die Luftseite der Mauer gerichteten       :w'eigung    13 auf der     Cxründungssohle    15 auf.  



  Ans     Fig.    8 sind weitere Einzelheiten hin  sichtlich des Verlaufes der Mauerkrone 1-1  und der Ausbildung der     Gründungssohle    15  der Hauptmauer 2 erkennbar. Die gestrichelte    Linie 16     veranschaulicht    die ursprüngliche  Geländeform im Bereich der Hauptmauer     @'     und der W     iderlager    3 und 4.

Claims (1)

  1. PATENT'Al\?SPRUCH Bogenförmige Staumauer mit an den bei den Kämpfern der bogenförmigen Haupt mauer angeordneten Widerlagern nach Art von Strebepfeilern, die sich je auf eine im Hang ansteigend verlaufende Gründungssohle abstützen, und mit zwei Flügelmauern, da durch gekennzeichnet, dass die strebepfeiler- artigen Widerlager im Grundriss geseh,@ii tangential an die Hauptmauer anschliessen,
    dass die Flügelmauern im Grundriss gesehen wenigstens angenähert senkrecht von der Hauptmauer abzweigen und da.ss sich ferner die Flügelmauern gleichfalls je auf eine im Hang ansteigend verlaufende Gründungs sohle abstützen und von der Hauptmauer durch Fugen abgetrennt sind, die unter Auf rechterhaltung ihrer Fugenwirkung gegen Wasserdurehtritt abgedichtet sind. UNTERANSPRUCH Staumauer naell Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptmauer oberhalb der Gründungssohle im Querschnitt eine ge gen die Wasserseite gerichtete Wölbung be sitzt und mit einer gegen die Luftseite der Mauer ansteigenden Neigung auf der Grün dungssohle aufsitzt.
CH307249D 1949-05-28 1950-05-26 Bogenförmige Staumauer. CH307249A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB307249X 1949-05-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH307249A true CH307249A (de) 1955-05-31

Family

ID=10312161

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH307249D CH307249A (de) 1949-05-28 1950-05-26 Bogenförmige Staumauer.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH307249A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115126173A (zh) * 2022-07-21 2022-09-30 浙江亚厦装饰股份有限公司 一种装配式弧形墙面及其安装方法

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115126173A (zh) * 2022-07-21 2022-09-30 浙江亚厦装饰股份有限公司 一种装配式弧形墙面及其安装方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2054946A1 (de) Hydrostatisches Gerüst mit Plattform
EP0343112A1 (de) Mauerstein
CH307249A (de) Bogenförmige Staumauer.
DE1167777B (de) Betonringausbau fuer Schaechte
DE3431510A1 (de) Kuenstliche, schwimmende insel
DE721340C (de) Schutzvorrichtung fuer im Wasser stehende Pfaehle
EP3722541B1 (de) Wasserwellenbeständiges gebäude
AT158513B (de) Doppelschützenwehr.
DE482342C (de) Einrichtung fuer Fluessigkeitsbehaelter in Gestalt einzelner zu einer biegsamen Abdeckung verbundener Schwimmkoerper
DE2242949C3 (de) Deckwerk zum Schutz von Meeresküsten
DE598115C (de) Verwindungsfestes Stemmtor
AT139897B (de) Schützenwehr.
DE7703128U1 (de) Prellbock fuer schiffe
DE102023102786A1 (de) Hochbeet
DE1784327C (de) Element zur Uferbefestigung
DE691481C (de) Segmentverschluss fuer Wasserdurchlaesse an doppelwandigen Schleusentoren und fuer aehnliche Durchlaesse
DE2126562A1 (de) Schwimmbecken
DE721290C (de) Schnellschleppbare Zielscheiben
DE2757445A1 (de) Verbesserungen zu den ausruestungen zur gewinnung von erdoel in den erdoelseelagerstaetten
DE631291C (de) Uferschutzwerk zur Erhoehung und Verstaerkung von Deichen nach der Bauweise de Muralt
DE966349C (de) Erd- oder Geroelldamm, insbesondere fuer Stauwerke oder Deiche, mit aufrechter Schutzwand
DE692016C (de) Schleuderbetonrohrkoerper
DE939020C (de) Schleusentor
DE112021001812T5 (de) Integrale Seitenhangstruktur eines Bodenbedeckungstanks
AT53362B (de) Becken für Gas- und Flüssigkeitsbehälter.