CH307348A - Falzmaschine. - Google Patents

Falzmaschine.

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CH307348A
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rollers
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Ruenzi Kurt
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Ruenzi Kurt
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders
    • B65H45/144Pockets or stops therefor

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description


  



  Falzmaschine.



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine   Falzmaschine    mit Falztaschen. Solche   Falzmaschinen    sind an sich bekannt, doch genügten sie den Anforderungen, welche an eine Kleinbüromaschine gestellt werden   müs-    sen, darum nicht, weil sie durch die nicht horizontale Lage der   Falztaschen    relativ viel Raum   beanspruehten.    Des weiteren brachte es   (lie vorbekannte    Anordnung mit sich, dass keine Möglichkeit bestand, beispielsweise die letzte Falztasehe durch einen Tiseh zu ersetzen, auf welchem die zu falzenden Bogen gestapelt und einem weiteren Arbeitsvorgang unterworfen werden konnten.



   Ziel der Erfindung war die Behebung dieser Nachteile, was dadurch ermöglicht ist, dass die   Falztaschen    der erfindungsgemässe   Falzmasehine    alle horizontal angeordnet sind.



   In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen
Fig.   1    einen vertikalen Längsschnitt,
Fig.   2    eine Vergrösserung einer Einzelheit aus Fig. 1,
Fig. 3 einen vertikalen Längssehnitt parallel zu demjenigen von Fig.   1    durch eine weitere Einzelheit der betreffenden Falzmachine und
Fig.   4    eine schematisehe Ansieht der Werkzeuge einer   Zusatzeinriehtung.   



   Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind zwei Lagerwände 1, von denen in der Zeichnung nur die eine dargestellt ist, durch die gebogenen Streben   2    und 3 sowie einen Distanzbolzen 4 miteinander verbunden, so dass die genannten Teile zusammen ein starres Gestell bilden. Die Strebe 2 dient der Lagerung des Antriebsmotors 5, der auf nicht weiter dargestellte Weise auf dieser Strebe befestigt ist. Auf der Motorachse 6 ist eine erste Riemenscheibe 7 aufgebraeht, welche mittels des Riemens 8 eine weitere Riemenscheibe 9 antreibt, welch letztere fest auf der Achse 10 sitzt, die ihrerseits auf nicht weiter dargestellte Weise in den beiden Lagerwänden   1    gelagert ist. Mit der Achse 10 fest verbunden ist einerseits eine   Sehnurrolle    11 und anderseits eine Walze 12.



  Die Anordnung ist dabei so getroffen, dass die Walze zwischen den beiden Lagerwänden angeordnet ist, während die Riemenscheibe 9 sowie die   Schnurrolle    11 auf dem über eine der   Lagerwände hinausragenden    Ende der Achse 10 befestigt sind. Zwischen den Lagerwänden angeordnet und in diesen gelagert sind drei weitere Walzen 13,   14,    15, wobei die Mäntel der Walzen   13-14,    14-12 und 12-15 einander längs einer Mantellinie beriihren.

   Auf den über eine der   Lagerwände      1      hinausragen-    den Enden der Achsen 16 und 17 der beiden Walzen 13 und 14 ist lose je eine weitere   Schnurrolle      18 und    19 gelagert, welche beiden   Schnurrollen    dem Riemen 20, welcher die   Schnurrolle    11 mit der Riemenseheibe 21 verbindet, als Umlenkrollen dienen.

   Auf dem ebenfalls über eine der Lagerwände 1   hinaus-    ragenden Ende der Achse 10 ist ein nicht weiter dargestelltes Zahnrad aufgebracht, welches einerseits mit dem   Übertragungs-    ritzel 22 und anderseits mit je einem fest auf der Achse 17 der Walze   14    und der Achse   23    der Walze 15 sitzenden weiteren Zahnrad in Eingriff stehen. Das auf der Achse 17 festsitzende Zahnrad greift in ein   ebensolches    der Achse 16 ein, so dass von der Achse 10 aus sämtliche Walzen 12, 13, 14 und 15 sowie das   Übertragungsritzel    22 angetrieben werden. Dieses aus den genannten Zahnrädern und dem Ritzel bestehende Vorgelege ist in seiner Gesamtheit auf der Au¯enseite einer der LagerwÏnde 1 angeordnet.



   Die Achsen 16, 17 und 23 sind in den Lagerwänden auf nicht weiter dargestellte Weise federnd gelagert, und zwar die Achse   16    in der Ebene, welche in der gezeichneten Ruhelage durch sie und die Achse 17, die Achse 17 in der Ebene, welche durch sie und die Achse 10, die Achse   23    in der Ebene,   welchedurch    sie und die Achse 10 gegeben ist.



   Die Riemenscheibe 21 ist fest mit der Achse 24 der Zuführwalze 25 verbunden. Die Zuführwalze 25 besteht aus einer fest mit der Achse 24 verbundenen ersten Hülse 26 und einer auf dieser H lse   26    frei drehenden, zweiten Hulse   27,    auf welch letzterer der   Hartgummimantel      28    aufgebracht ist. Die feste Hülse   26    besitzt eine schiefe Nut 29, in   weleh    letzterer eine Kugel 30 lose eingelegt ist, so dass die Ïu¯ere H lse 27 mit dem Hartgummimantel 28 nur dann von der Achse 24 mitgenommen wird, wenn diese in Richtung des Pfeils A umläuft.

   Die durch die beiden H lsen   26    und   27,    die Nute.   29    und die Kugel 30 gebildete   Freilaufeinrichtung    hat demnach unter anderem zufolge, dass die äussere Hülse   27    samt dem Belag 28 gegen  ber der Achse 24 beschleunigt werden kann, ohne dass die Achse   24    ihre Drehzahl ändert.



  LÏngs einer Mantellinie berührt die Zuführwalze 25 das walzenförmige Widerlager 31, das fest auf der nicht angetriebenen Achse   32    sitzt, welch letztere in zwei Lagerbügeln 33, von welchen in der Zeichnung nur der eine dargestellt ist, gehalten wird. Die beiden Lagerb gel sind schwenkbar um die Achse 34 in einem U-f¯rmigen Lagerteil   35    gehalten, welcher Lagerteil 35 mittels der Schraube 36 auf der Schiene 37 festgeklemmt ist. Die Schraube 36 ist zu diesem Zweck in der   zy-    lindrischen Mutter 54 eingeschraubt, deren   seitliehe    Zapfen 55 sich gegen das Widerlager 56a eines   Führungsausschnittes    56 des Lagerteils 35 abst tzen, wÏhrend ein hakenf¯rmiger Teil 56b des genannten Aussehnittes den der Schraube abgewendeten Rand der Schiene 37 umfa¯t.

   Die Schiene 37 reicht von einer Lagerwand 1 zur andern und ist dort auf nicht weiter dargestellte   Weisebefestigt.    Die beiden   Lagerbügel    33 sind durch eine Abstützplatte   38    verbunden, gegen welche sich das eine Ende einer Druckfeder 39 abst tzt, während das andere Ende dieser Feder gegen den   Bo-    den 40 des U-f¯rmigen Lagerstückes 35 anliegt und durch einen Zapfen 41 geführt ist.



  Die durch die Feder 39 bewirkte   Versehwen-    kung um die Achse   34    im Gegenuhrzeigersinn der Lagerb gel 33 samt der Achse   32 und    dem Widerlager 31 wird durch die Sehraube 42 begrenzt, welch letztere in die zylinderförmige Mutter 43 eingeschraubt ist, wobei zwei   seitliehe    Bolzen 44 in entsprechende Ausnehmungen der   Lagerbügel    eingreifen.



  Der Verschwenkwinkel dieser   Lagerbügel    kann demnaeh durch Verdrehen der Schraube 42 eingestellt werden, wobei dieser Lagerbügel samt dem Widerlager 31 in jeder Stellung so weit im Uhrzeigersinn federn kann, bis die Abst tzplatte 38 gegen den Zapfen 41   anstol3t.   



   In Fig. 2   und 3 sind    die   Einzelheiten    der Befestigung des Tisches 45 für die selbsttÏtige   Papierzuiuhrung    dargestellt, welche Teile vor oder hinter dem U-f¯rmigen Lagerteil in Fig.   1    angeordnet sein können. Der La  gertisch    45 besteht im wesentlichen aus der Tischplatte 46 mit den   Versteif ungsblechen    47.

   Auf der Tischplatte 46 ist der U-f¯rmige Stapelhalter   48    mit dem Boden 49 und den Haltebleehen 50 dadurch befestigt, da¯ der Haken 51 um die untere Kante der Tischplatte 46 gelegt, die in ihrer   Längsriehtung    bewegliche   Abstützzunge      52 gegen    die Ober kante der Tischplatte angelegt, und anschlie ¯end mittels der   Sehraube    53 die   Abstütz-    zunge nach unten gestossen und so der Stapelhalter   OS    auf der Tischplatte festgeklemmt wird.

   In einem Schlitz 57 der Versteifungsbleehe   47    ist ein   Niederhaltebügel    58 gehalten, dessen freies Ende durch einen Aus  schnitt      59    der   Haltebleche    eintritt und gegen die Oberseite des Stapels 60 der zu falzenden Bogen aufliegt. An   der untern    Kante der Tischplatte 46 sind zwei Haken 61 vorgesehen, von denen nur der eine dargestellt ist, welche sieh gegen eine feste, in den Lagerwänden 1 befestigte Stange 62 abst tzen. Die Verstei  fungsbleche 47    besitzen einen kreisförmig gekrümmten Schlitz 63, wobei das Zentrum dieser Kreisform im Schnittpunkt der   Blech-    ebene mit der geometrischen Achse der Stange   62 liegt.

   An    den beiden Lagerwänden ist im entsprechenden Abstand je eine   Sehrallbe    64 mit einem Bund 65 festge  sehraubt,    zwischen welchen Bund 65 und die betreffende Lagerwand 1 die Versteifungs  bleehe eingefahren und    mittels der Schraube   f    festgeklemmt werden. Die Befestigung des   Lagertisches    45   gesehieht    demnach so,   claí',    die beiden Haken 61 auf die Stange 62 aufgelegt, hernach die Versteifungsbleche 47 zwischen den Bunden 65 und der betreffenden   Lagelwand 1 über    die Bolzen der Schrauben   64    eingeführt und so lange verschwenkt ; werden, bis der Lagertisch 46 die gewünschte Neigung besitzt.

   In dieser   gewiinsehten    Stel  lung    werden die Schrauben 64 angezogen und der Tisch arretiert. Die   U-förmige      Klemm-    vorrichtung 66 dient der Befestigung der Zuführzungen 67, die unbekümmert um die Stellung des   Lagertisches      45    gegenüber den Walzen   13-14,    welch letztere in Fig.

   3 nur seliematisch angedeutet sind, die gleiche Stel  luny haben müssen    und der Überführung der Bogen von der durch die Zuführwalze 25 und das Widerlager 31 gebildeten   Zuführvorrich-    tung zum genannten Walzenpaar 13-14 die  nen.    Die   Zuführzungen    67 reichen seitlich an der Zuführwalze 25 und dem Widerlager 31 vorbei und sind über den Bügel 68 mit dem Boden 69 der Klemmvorrichtung 66 verbunden. Diese letztere ist mittels der Schraube 70, welche die zylindrische Mutter 71   durch-    setzt, an, der Schiene 37 befestigt.

   Die Mutter 71 besitzt zwei seitliche Zapfen 72, welche in ein Widerlager 73 der Klemmvorrichtung eingreifen, wÏhrend ein zweites hakenförmiges Widerlager   74    die der Schraube 70 abgewendete Kante der Schiene 37 umfasst.



   An den   Lagerwänden l    wird durch die Winkel   75 und    die beiden Zapfen 76 eine Führung für den Tisch 77 gebildet, welche so angeordnet ist, dass die Oberseite des eingeführten Tisches angenähert mit der obern horizontalen Tangentialebene an die Walze 14 zusammenfällt. Der Tiseh 77 kann in der Zeichnung von links her eingeschoben werden, bis sein vorderes Ende unmittelbar vor die Walze   14 reicht,    in welcher Stellung er mittels des Exzenterklemmbügels 78 festgeklemmt werden kann. Auf der der Führung 75-76 entgegengesetzten Seite der Walzen 12-15 ist ebenfalls horizontal die erste Falztasche 79 angeordnet. Sie wird in der Zeich  riung    von rechts her über die Winkel 80 eingeschoben und mittels des   Exzenterklemm-    bügels 81 in ihrer Lage festgeklemmt.

   Das obere   Tasehenblech    79a ist an seinem Ende so weit nach oben abgebogen, als es der ungehinderte Eintritt eines vom Walzenpaar 13-14 geforderten Bogens erforderlich macht.



  An der   Taschenunterseite    ist mittels der La  gerbügel    82 und 83 eine Stange 84 gehalten, auf welcher der   Begrenzungssehieber    85 verschiebbar und festl : lemmbar gehalten ist. Sein Fortsatz 86 tritt durch einen nicht   dargestell-    ten Schlitz im untern   Taschenblech      79b    in das   Tascheninnere    ein. Gleich wie die Tasche 79 ist auf der Gegenseite die Tasche 87 auf Winkeln 88 und   89    gelagert und mittels des   Exzenterklemmbügels    90 arretierbar. Die La  gerbügel    sind hier mit 91-92, die Stange mit   93,    der Begrenzungsschieber mit 94 und der Fortsatz mit 95 bezeichnet.

   Während die Tasche 79 zwischen den Walzenpaaren   13-14    einerseits und 14-12 anderseits angeordnet ist, liegt die Tasche   87    auf der Gegenseite horizontal zwischen den Walzenpaaren 12-14 einerseits und 12-15 anderseits. 



   Das   Übertragungsritzel 22 steht im Ein-    g mit einem Zahnrad 96. Dieses ist auf dem  ber die   Lagerwand      1    hinausragenden Ende der Achse 98 befestigt. Auf der Achse 98 ist eine Kerbscheibe 100 befestigt, welche mit dem   Kerbwiderlager      101    zusammenarbei  tet.    Durch nieht   gezeiehnete,    federnde Mittel ist das Widerlager 101 in der durch die beiden   Aclisen    98 und 99 gegebenen Ebene fe  dernd    gelagert.

   An Stelle der   Kerbeinrich-    tung 100-101 konnten irgendwelche andern Einrichtungen flir einen weiteren Bearbeitungsvorgang der gefalzten Bogen treten, beispielsweise eine Perforiereinrichtung, eine   Gummiereinrichtung,    eine   Benetzungseinrich-    tung usw. Auf der Achse   98    ist weiter ein Exzenter 102 befestigt, gegen welchen sich die Rolle 103 des einen Armes   104    eines zwei  armigen    Winkelhebels   104-104a    abstützt, welch letzterer um die Achse 105 drehbar an einer der   Lagerwände 1 gelagert    ist.

   Am Ende des Armes 104a ist der   Klinkenarm    106 angelenkt, welcher mit seiner Klinke   107    in die Zähne eines schr-agverzahnten Zahnrades 108 eingreift. Das Zalmrad 108 ist um die Achse 109 drehbar, welch letztere die eine Umlenkrolle 110 eines Transportbandes 111 trägt, welches um diese Umlenkrolle und die weitere Umlenkrolle   112    gespannt ist.

   Die Achse 109 der Umlenkrolle 110 sowie die Achse 113 der Umlenkrolle 112 sind in den    Seitenwänden114einer'Wegfordereinrich-    tung gelagert, welche unterhalb der obern Lage des Transportbandes 111 einen Tisch 115 besitzt und weiterhin mit vier hakenförmigen Lappen 116 ausgerüstet ist, die dazu bestimmt sind, in Bolzen 117 der   Lagerwände    101   eingesehoben      wu    werden, wobei eine   Schranbe    118 dazu dient, die   Wegforder-    einrichtung auf den LagerwÏnden festzuklemmen.

   Mit   der Wegfordereinrichtung    arbeitet eine federnde   Niederdrückeinrichtung zu-    sammen, welche im wesentlichen aus dem sich gegen die obere Lage des F¯rderbandes 111 abstützenden Federblatt 119 besteht,   welchletzteres    mit Zungen   120 durch    Schlitze des   Stellringes      121    eintritt und mit   tels der Sehraube 122 am Stellring festge-    klemmt werden kann. Der Stellring 121 ist gleitbar auf der in beiden Lagerwänden 1 verankerten Stange 123 gelagert und kann mittels der Schraube   124    in der   entspre-    chenden Stellung arretiert werden.

   Daraus geht hervor, da¯ durch L¯sen der Schrauben 118 die   Wegfordereinriehtung gänzlich weg-      genommen werden kann, während    das L¯sen der Schraube 122 gestattet, auch das Federblatt 119 zu entfernen.



   Ans   diesem konstruktiven Aufbau ergibt    sieh die folgende Wirkungsweise.



   Soll die Falzeinrichtung mit selbsttÏtigem Papiernaehsehub arbeiten, so wird, wie dies in der Zeichnung dargestellt und an fr herer Stelle beschrieben ist, der Lagertisch 45 mittels seiner Haken 61 auf die Stange   62    aufgelegt, die Schlitze 63 über die Bolzen der Schrauben   64    eingefahren und nach Wahl des    geeignetenWinkelsmitteisdieserSchrauben      64    festgeklemmt.

   Der Stapel der zu falzenden Bogen wird so vorbereitet, dass jeweils die   vordern    Ränder der obern Bogen um weniges über   entspreehende    Ränder der   untern    Bogen vorstehen, und anschliessend der so   vorberei-    tete Stapel   60    in den Stapelhalter unter den Bügel   58    eingelegt. Der Winkel des Tisches 46 mu¯ dabei so gewählt werden, dass der Stapel, sobald er die Möglichkeit dazu hat, nachrutschen kann.

   Es ergibt sieh dann die Lage, wie sie in grösserem Massstab in Fig. 2 verdeutlieht ist und wo der oberste Bogen zwischen die Zuführwalze 28 und das Widerlager   31    der Zuf hreinrichtung 28-31 hineinreicht, wÏhrend der zweitoberste Bogen sich gegen das feste,   nicht umdrehende Wider-    lager 31 abstützt. Daraus ergibt sich ein weiteres Kriterium für die Wahl des Winkels des Tisches   46,    indem er einerseits gross genug sein muss, dass der Stapel nachrutscht, und anderseits nieht so gross, dass eine Abstützung durch den   zweitobensten    Bogen verunmoglieht wird, und der ganze Stapel zwisehen die Zuführwalze 28 und das Widerlager 31 eintritt.



   Ist der oberste Bogen gÏnzlich vom Stapel weggezogen, so tritt der   näehstoberste    zwischen   Zuführachse    und Widerlager ein, wo bei gleichzeitig der Stapel so weit nach  rntscht,    bis der nunmehr zweitoberste Bogen gegen das Widerlager ansteht.



   Die Motorachse dreht im   Gegenuhrzeiger-      sinn um, gleieh wie die Walze 12,    die   Zuführ-      walze 25 und    die Walze 13. Die Walzen   11    und   15    drehen   imUhrzeigersinn.Durch    den Umlauf der Zuführwalze 25, welche vom Mo  torausüber    die Riemen 8 und   20    angetrieben wird, wird der oberste Bogen erfasst und über das feststehende Widerlager 31, welches je naeh der Diclce des Bogens federnd nachgeben kann, und die   Zuführzungen    67 dem    Walzenpaar 13-14 zugeführt.

   Noch während    der Bogen zwischen der Zuführwalze 25 und dem Widerlager 31 eingeklemmt ist, wird sein vorderer Rand vom Walzenpaar   13-14    erfasst und in die Tasche 79   eingesehoben.   



   Da die Riemenseheibe 21 der   Zuführein-    richtung grosser ist als die Zahnräder der Walzen, dreht die Zuführwalze 25 langsamer als die Forderwalzen   12-15,    so da¯, nachdem der vordere Rand des Bogens vom Walzenpaar   13-14    erfasst ist, dieser beschleunigt abgezogen wird. Dank der   Freilaufeinrich-      tung 26-27-29-30 kann    die Zuführwalze dieser   besehleunigten    Bewegung folgen. Auf an sich bekannte Weise wird der Bogen so lange in die Tasche 79   eingestossen,    bis sein vorderer Rand gegen den Fortsatz 86 anstosst.



  Dieser   Fortsatz,'wie auch der Fortsatz    95, ist vorher entsprechend der Bogenlänge und dem   gewünsehten    Abstand zwischen den Falzen und den   Bogenrändern    durch Versehieben und ansehliessendes Festklemmen der Begren  zungssehieber    85 und 94 auf den Stangen 84 bzw. 93 eingestellt worden. Sobald der vordere Rand gegen den Fortsatz 86 anstösst, biegt sich der Bogen vor der Tasche naeh unten durch, clie Biegestelle   wird vom Wal-      zenpaar    14-15 erfasst, der Bogen einmal gefalzt und der Tasche 87 zugeführt.

   Dort spielen sich die gleichen Vorgänge noch einmal ab, indem der gefalzte Rand gegen den Fortsatz 95 anstösst und der Bogen infolge der andauernden Förderung durch das Walzenpaar 14-15   sieh    vor den Taseheneingang nach unten durehbiegt, die   Durchbiegestelle    vom Walzenpaar 12-15 erfasst, der Bogen ein zweites Mal gefalzt und in der Gegenrich  tung wegbefördert    wird.



   Die federnde Lagerung der Walzen 13, 14 und 15 erlaubt einen st¯rungsfreien Betrieb auch bei unterschiedlicher Dicke der zu falzenden Bogen.



   Ist beispielsweise die Kerbeinrichtung   100-101 nicht eingesetzt,    so gelangt der zweimal senkrecht zu seiner Längsrichtung gefalzte Bogen auf die Wegfordereinriehtung, wo er vom Transportband aus der Einriclitung hinausgefördert wird. Das Transportband wird von dem fest mit der Achse 10 verbundenen, nicht dargestellten Zahnrad   über das Ubertrag mgsritzel    22 und den Exzenter 102 angetrieben, welch letzterer den Winkelhebel 104-104a intermittierend ver  sehwenkt,    so dass die Klinke 107 das   schräg-    verzahnte Zahnrad 108 um je einen Zahn verdreht und so das   Forderband    intermittierend in Bewegung setzt.

   Wird die Kerbeinrichtung eingesetzt, so kann das zweimal gefalzte Blatt durch seinen Durchlauf zwi  schen    der   Kerbscheibe    100 und dem Kerbwiderlager 101 noch zusÏtzlich gekerbt werden. Wie sehon an früherer Stelle erwähnt, kann an Stelle der   Kerbeinrichtung    100-101 eine andere Einrichtung treten, so dass die gefalzten Blätter anschliessend noch einem zusätzlichen Arbeitsvorgang unterworfen werden können.



   Geschieht die Zuführung der zu falzenden Bogen von Hand, so wird der in Fig.   1    strichpunktiert dargestellte Tisch in die F hrungen 75 und zwischen die Stangen 76 eingeschoben und in entsprechender Lage durch den   Exzenterklemmbügel      78    festgeklemmt.



  Die von Hand vorgeschobenen, jeweils obersten Bogen gelangen unmittelbar zwischen das Walzenpaar 13-14 und werden auf die bereits beschriebene Art und Weise zweimal gefaltet, eventuell einem zusätzlichen Arbeitsgang unterworfen und anschliessend aus der Einrichtung weggefördert. Diese zusätzliche Verwendungsart ergibt   sieh    ausschliesslich aus der Tatsache der horizontalen Anordnung der beiden Taschen sowie der Möglichkeit der ebenfalls horizontalen Anordnung des Zuf hrtisches.



   Diese genannte Lage von   Zuführtiseh    und   Falztasehen    erlaubt aber noeh eine weitere Verwendungsmöglichkeit der   Falzeinrichtung.   



  So kann sie beispielsweise als   Kerbeinrich-    tung oder je nach den   Werkzeugwalzen,    welche an der Stelle der   Kerbeinrichtung    100-101 eingesetzt sind, als Perforier-, Gumnmier- oder Befeuchtungseinriehtung verwendet werden. In diesem Falle wird die Tasche 87 nach L¯sen des   Exzenterklemm-    hebels 90 entfernt und an ihrer Stelle der   Tiseh    77 eingesehoben und festgeklemmt.



  Durch Zuführung von Hand können dann die einzelnen Bogen dem Walzenpaar   12-15    und von dort den betreffenden Werkzeugen zugeführt werden.



   Daraus ergibt sich, dass dank der parallelen und horizontalen Anordnung der beiden Taschen die Möglichkeit besteht, nicht nur eine wesentlich raumsparendere   Einrich-    tung zu schaffen, sondern diese Einrichtung auch noch einer Mehrzahl von andern Zwecken zuzuf hren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Falzmaschine mit Falztaschen, dadurch gekennzeiehnet, dass die Falztaschen alle horizontal angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE : 1. Falzmasehine naeh Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da¯ eine F hrung vorgesehen ist, die das horizontale und zu den Falztasehen parallele Einschieben eines Tisches für den Stapel der zu falzenden Bogen gestattet.
    2. Falzmasehine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für die im Falzvorgang letzte Tasche eine Führung vorgesehen ist, die das AVegnehmen dieser Tasche sowie deren Ersatz durch den Tiseh gestattet.
    3. Falzmasehine nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine Einrichtung zur Vornahme eines andern Arbeitsvorganges als desjenigen des Falzens, welche Einrichtung i, nmittelbar nach dem letzten Walzenpaar angeordnet ist.
    4. Falzmasehine naeh Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass diese Einrich- tung eine Kerbeinriehtung ist.
CH307348D 1953-10-24 1953-10-24 Falzmaschine. CH307348A (de)

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CH307348T 1953-10-24

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CH307348D CH307348A (de) 1953-10-24 1953-10-24 Falzmaschine.

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