CH307374A - Halteglied für verschiebbare Papierrollen von Rechen- und Buchungsmaschinen. - Google Patents
Halteglied für verschiebbare Papierrollen von Rechen- und Buchungsmaschinen.Info
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Description
Halteglied für verschiebbare Papierrollen von Rechen- und Buchungsmaschinen. Uni auf Schienen oder Stäben verschieb bare Papierrollen von Rechen- und Buehungs- masehinen an bestimmten Stellen anzuhalten oder festzusetzen, verwendet man die verschie densten Sperrglieder. Vielfach werden dazu Fasthaltungen mit Klinken oder Stiften ver wendet.. Bei diesen Rasthaltungen müssen die Führungsorgane der Papierrollen zusätzlich mit Rasten in Gestalt von Zähnen, Stift löchern oder dergleichen versehen werden. Die Einstellung kann nur auf die durch diese Rasten bestimmten Stellen erfolgen.
Es sind auch bereits Reibklemmsperren bekannt, die mittels Schrauben, Exzentern, verschiebbarer Keile und dergleichen festgesetzt werden und so die erwähnten Nachteile vermeiden. Diese Sperrglieder sind meist verhältnismässig um ständlich gebaut und benötigen üblicherweise besondere Hilfswerkzeuge zum Lösen.
Von diesen Sperrgliedern ausgehend hat Sieh die Erfindung die Aufgabe gestellt, ein relativ einfach gebautes und leicht bedien bares Halteglied zu schaffen. Sie betrifft ein Halteglied, das mittels gegen die Verschie- bungsvorriehtung geneigter Klemmflächen die Bewegung der verschiebbaren Papierrolle sperrt und das dadurch gekennzeichnet ist, dass es durch zwei ineinander längsbewegliche Hülsen gebildet ist, von denen mindestens eine mit einer oder mehreren, zur Verschiebe- riclituno@ geneigten Reibungsflächen versehen ist, die\ unter der Wirkung von einer oder mehreren,
die Hülsen zusammenziehenden Federn ein Festpressen des Haltegliedes auf dem Führungsorgan bewirken. Zu diesem Zweck kann die auf dem Führungsorgan glei tende Hülse bzw. ein Hülsenteil federnd, z. B. geschlitzt sein und von der z. B. keilförmigen oder konischen Reibungsfläche der andern Hülse gegen das Führungsorgan gepresst wer den. Vorzugsweise wird jedoch bei starrer Ausbildung der Hülsen der AnpressdiLieh mittels in Ausnehmungen der innern Hülse laufender Kugeln übertragen.
Bei derartigen Anordnungen wird durch die zweckmässig nur schwachen Federn ein solcher Anpressdruck erzeugt, dass das Halte glied völlig festsitzt. Wirkt nun auf das Halteglied ein seitlicher Schub, so wird die Keilwirkung so verstärkt, dass sogar bei star ken Sehlägen das Halteglied unverrückbar festgepresst wird. Um das Halteglied zu lösen, brauchen nur die beiden Hülsenteile etwas auseinander gezogen zu werden, da hierbei die Klemmwirkung aufgehoben wird.
Um die Handhabung ziz erleichtern, können die bei den Hülsen an den seitlichen Enden mit strei fen- oder kragenförmigen überwurfteilen aus gerüstet sein, deren Aussenflächen nach der Mitte des-Haltegliedes zu V-förmig oder sat telförmig geneigt sind. Dadurch ist es mög- lieh, durch Drücken beispielsweise mit dem Daumen und Zeigefinger einer Hand die bei den Hülsen auseinanderzusehieben. Nachstehend werden an Hand der Zeieli- nungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfin dung beschrieben.
Hierbei zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Ansicht von links, teilweise im Querschnitt, der einen Ausführungsform und Fig. 3 und 4 gleichartige Ansichten der zweiten Ausführungsform.
Das Halteglied besteht zur Hauptsache aus einer äussern, konischen Hülse 1 und einer innern, zvlindrischen Hülse 2. Die äussere Hülse 1 besitzt einen flanschartigen Ansatz teil 3, der auch nach Art eines Sprengringes auf die Hülse 1 aufgesetzt sein kann. Weiter hin ist die äussere Hülse 1 an ihrer rechten Seite mit drei Nasen 4 versehen, die wenig stens annähernd bis auf die innere Hülse \? hinunterreichen. Diese wiederum besitzt einen aufgebördelten Überwurfteil 5, der die äussere Hülse 1 überdeckt und bis nahe an deren Flanschteil 3 heranreicht.
Zwischen der äussern Hülse 1 und dem als Stange ausge bildeten Führungsorgan befinden sich drei in entsprechenden Ausnehmungen der innern Hülse laufende Kugeln 6. Zwischen die Nasen 4 und die Kugeln 6 ist eine Schraubenfeder 7 mit unkonstantem Durchmesser von solcher Stärke eingesetzt, dass auf die Kugeln 6 ein zum Festhalten des Haltegliedes gerade aus reichender Anpressdruck ausgeübt wird.
Dieser wird, sobald von links eine Schubkraft auf das Halteglied einwirkt, durch die Keil wirkung der konischen und damit zur Ver schieberichtung geneigten Aussenhülse so ver stärkt, dass das Halteglied selbst bei starken Schlägen absolut festsitzt.
Zum Verstellen des Haltegliedes genügt es an sich, dieses am Überwurfteil 5 entgegen der Kraft der Feder 7 nach rechts zu ziehen, da hierdurch die Kugeln 6 in den erweiterten Teil der konischen Hülse; 1 gelangen und daher nur noch einen schwachen Pressdruck auf das Führungsorgan ausüben. Infolgedessen lässt sich das Halteglied mit relativ geringer Kraft lösen und verschieben.
Um jedoch die zum Verschieben erforderliche Kraft noch weiter herabzusetzen und ein Lösendes Haltegliedes durch Auseinanderschieben der Hülsen 1 und 2 zu ermöglichen, sind bei der Ausführungs form nach den Fig. 3 und 4 der Flanschteil der äussern Hülse und der überwurfteil der innern Hülse als gleichartige, kragenförmige Überwurfteile 8 und 9 ausgebildet, die auf die Aussenenden der Hülsen aufgebördelt sind. Ihre Aussenflächen sind nach der Mitte des Haltegliedes zu V-förmig geneigt.
Zur Bedienung drückt. man mit zwei Fingern, bei spielsweise mit dem Daumen und Zeigefinger einer Hand auf die beiden rberwurfteile und schiebt dabei die Hülsen 1 und 2 auseinander. Da. hierdurch die Klemmwirkung aufgehoben wird, ist der Stellring ohne Widerstand zu verschieben. Um die Schraubenfeder 7 besser vordem, Herausrutschen zu schützen, sind bei der Ausführungsform nach den Fig. 3 und 4 die äussere Hülse 1 am Ende zylindrisch und die innere Hülse 2 leicht konisch und damit 7.11r Verschieberichtung geneigt ausgebildet. Ausserdem besitzt die innere Hülse zum besseren Laufen Eindrizckungen 10.
Im übrigen ist die Erfindung nicht. auf die dargestellten Ausführungsformen be- sehränkt. So können die Kugeln durch Rollen ersetzt und die äussere Form sowie der Zu sammenbau der Hülsen geändert sein.
Die Halteglieder nach der Erfindung sind besonders als Stellringe für Rechen- und Buchungsmaschinen geeignet lind ermöglichen dort ohne weitere Umstände ein leichtes Ein stellen der Papierrolle auf jede beliebige Spalte der Maschine.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Halteglied für auf Schienen oder Stäben verschiebbare Papierrollen von Rechen- und Buchungsmaschinen, welches mittels gegen die Verschieberichtung geneigter Klemmflä chen die Bewegung der verschiebbaren Papier rolle sperrt, dadurch gekennzeichnet, d@ass das Halteglied durch zwei ineinander längsbeweg liche Hülsen (1 und 2) gebildet ist, von denen mindestens eine (1) mit einer oder mehreren, zur Verschieberichtung geneigten Reibungs flächen versehen ist, die unter der Wirkung von einer oder mehreren, die Hülsen zusam- nienzielienden Federn (7)ein Festpressen des Haltegliedes auf dem Führungsorgan bewir ken. UNTERANSPRÜCHE: 1. Halteglied nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die auf dem Füh rungsorgan gleitende Hülse federnd ist und von der gegen die Verschieberichtung geneig ten Reibungsfläche der andern Hülse gegen das Führungsorgan gepresst wird. 2. Halteglied nach Patentanspruch, mit starrer Ausbildung der Hülsen (1 und 2), dadurch gekennzeichnet, dass der Anpress- druck mittels in Ausnehmungen der innern Hülse untergebrachter, loser Glieder (6) über tragen wird. 3.Halteglied nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich zwischen den beiden Hülsen (1 und 2) eine sich einerseits gegen die Kugeln (6) der Innenhülse (2), anderseits gegen Nasen (4) der Aussenhülse (1) abstützende und so die Hülsen zusammenziehende Schrauben feder (7) befindet. 4. Halteglied nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass auf die Aussenenden der beiden Hülsen (1 und 2) überwurfteile aufgesetzt sind, deren Aussenflächen nach der Mitte des Haltegliedes zu V-förmig geneigt sind.
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