CH307523A - Verfahren zur Herstellung eines kaltwasserlöslichen, salz- und alkalibeständigen Produktes aus Johannisbrotkernmehl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kaltwasserlöslichen, salz- und alkalibeständigen Produktes aus Johannisbrotkernmehl.

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CH307523A
CH307523A CH307523DA CH307523A CH 307523 A CH307523 A CH 307523A CH 307523D A CH307523D A CH 307523DA CH 307523 A CH307523 A CH 307523A
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CH
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alkali
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salt
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Aktiengesellschaft Diamalt
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Diamalt Ag
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B37/00Preparation of polysaccharides not provided for in groups C08B1/00 - C08B35/00; Derivatives thereof
    • C08B37/006Heteroglycans, i.e. polysaccharides having more than one sugar residue in the main chain in either alternating or less regular sequence; Gellans; Succinoglycans; Arabinogalactans; Tragacanth or gum tragacanth or traganth from Astragalus; Gum Karaya from Sterculia urens; Gum Ghatti from Anogeissus latifolia; Derivatives thereof
    • C08B37/0087Glucomannans or galactomannans; Tara or tara gum, i.e. D-mannose and D-galactose units, e.g. from Cesalpinia spinosa; Tamarind gum, i.e. D-galactose, D-glucose and D-xylose units, e.g. from Tamarindus indica; Gum Arabic, i.e. L-arabinose, L-rhamnose, D-galactose and D-glucuronic acid units, e.g. from Acacia Senegal or Acacia Seyal; Derivatives thereof
    • C08B37/0093Locust bean gum, i.e. carob bean gum, with (beta-1,4)-D-mannose units in the main chain branched with D-galactose units in (alpha-1,6), e.g. from the seeds of carob tree or Ceratonia siliqua; Derivatives thereof

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Description


  
 



  Verfahren zur Herstellung eines   kaltwasserlösliehen,      salz- und    alkalibeständigen Produktes aus Johannisbrotkernmehl.



     Gegenstand    des Hauptpatentes ist ein Verfahren zur EIerstellung eines kaltwasserlöslichen, salz- und alkalibeständigen Produktes aus   Johannisbrotkernmehl,    das dadureh gekennzeiehnet ist, dass Johannisbrotkernmehl in Gegenwart von Wasser, eines wasserlöslieilen,   quellungshindernden    organischen Lö  sungsmittels    und Alkali mittels einer Halogenessigsäure oder eines Salzes einer solchen veräthert wird. Die so hergestellten Produkte zeigen zwar gegenüber unveräthertem Johan  nishrotkermmehl    schon erhebliche Vorteile, jedoch genügt die   Alkalibeständigkeit    nicht für alle Fälle.



   Es wurde nun gefunden, dass man Beständigkeit des verätherten   Johannisbrotkern-    mehls gegen   Alkalien    aller Art und sogar gegen   Schwermetailsalze,    insbesondere Chromsalze, erreichen kann, wenn man das Johannisbrotkernmehl vor der Verätherung durch Behandlung mit Säure leicht abbaut, jedoch ohne dass eine Quellung eintritt. Diese Säurebehandlung muss naturgemäss mit der nötigen   Vorsicht    durchgeführt werden, damit sie weder zu einer Quellung noch zu einer starken Hydrolyse führt. Die Säurebehandlung wird zweckmässig in Gegenwart von wasserlöslichen, organischen Lösungsmitteln durchgeführt.

   Beispielsweise wird so vorgegangen, dass dem in dem Lösungsmittel aufgeschlämmten   Mehl    vor dem Zusatz des Alkalis Säure, zweckmässig Salzsäure oder Schwefelsäure, zugesetzt wird, das Gemisch dann kurze Zeit bei erhöhter Temperatur gehalten wird, worauf dann die Säure durch Zusatz von Natronlauge neutralisiert wird. Nun wird zum Beispiel mittels   Monochloressigsäure    und Ätznatron veräthert und nach gegebenenfalls durchgeführter Neutralisation von übersehüssigem Alkali das Lösungsmittel abgesaugt und der Rückstand vorsichtig getrocknet.



   Das neue Produkt soll als Verdickungsmittel im Textildruck Verwendung finden.



      Beispiel:   
38 kg Johannisbrotkernmehl werden in 100 Liter   800/oigcm    Alkohol aufgeschlämmt, das Gemisch mit 2 kg konzentrierter Salzsäure versetzt und nun auf   500 cm    erwärmt.



  Nachdem die Säure während etwa 20 Minuten eingewirkt hat - während dieser Zeit wird das Gemisch gerührt - wird die freie Salzsäure durch Zusatz entsprechender Mengen Natronlauge neutralisiert. Anschliessend lässt man innerhalb 2 Stunden aus zwei getrennten Gefässen allmählich je 29 kg   Monochloressig-    säure, gelöst in 100 Liter   500/obigem    Alkohol und 100 Liter 250/oiger Natronlauge, unter Rühren zulaufen.



   Wenn diese Chemikalien zugesetzt sind, lässt man noch einige Stunden weiterrühren, bis die Verätherung in dem gewünschten Masse erfolgt ist. Den gleichen Effekt erreicht man, wenn man an Stelle der Monochloressigsäure das entsprechende   Natriiunsalz    anwendet. Es ist in diesem Falle zweckmässig,  die benötigte Menge Natronlauge, die naturgemäss um die für die Neutralisation der Monochloressigsäure benötigte Alkalimenge gekürzt werden kann, vorher dem Gemisch aus Lösungsmitteln und   Johannisbrotkern-    mehl zulaufen zu lassen. Schliesslich wird das überschüssige   Alkali    durch Zusatz von Säure neutralisiert, das Lösungsmittel abgesaugt und der entstandene   Glykol äther    im Vakuum getrocknet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kaltwasserlöslichen, salz- und alkalibeständigen Produktes aus Johannisbrotkernmehl, dadurch gekennzeichnet, dass man das Johannisbrotkern- mehl durch Behandlung mit Säure leicht abbaut, jedoch ohne dass eine Quellung eintritt, und dass man alsdann das Abbauprodukt in Gegenwart von Wasser, eines wasserlöslichen, quellung. shindernden organischen Lösungsmittels und von Alkali mittels einer Halogenessigsäure oder eines Salzes einer solchen ver äthert.
    UNTERANSPRCHE : 1. Verfahren nach Patentansprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Säurebehandlung mit Salzsäure erfolgt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Säurebehandlung mit Schwefelsäure erfolgt.
CH307523D 1950-07-11 1950-07-11 Verfahren zur Herstellung eines kaltwasserlöslichen, salz- und alkalibeständigen Produktes aus Johannisbrotkernmehl. CH307523A (de)

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