Wärmeapparat mit elektrisch beheiztem Grill und Salamander. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wärmeapparat mit einem elektrisch be heizten Grill und einem Salamander. Bei be kannten derartigen Wärmeapparaten sind stabförmige, elektrisehe Heizelemente je kon- zen.trisch in einem Rohr angebracht, wobei diese Rohre die Stäbe des Grills bilden, auf denen das zu behandelnde Gut aufgelegt wer den kann, während für den Salamander wei tere Heizelemente erforderlich waren.
Der Wärmeapparat gemäss der vorliegen den Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Apparaten dadurch, dass elek- trisehe Heizelemente nur gegen oben durch Organe abgedeckt sind, welche Bestandteile des Grills bilden, während diese Heizelemente nach unten offen liegen und zur Erzeugung von Oberhitze durch Strahlung, als Salaman der, gegen mindestens einen darunter ange ordneten Rost dienen.
Zwei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes sind in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine erste Ausführungsform des Wärmeapparates in schaubildlicher Darstel lung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Teil desselben Apparates in gegenüber Fig. 1 ver grössertem Massstab und Fig.3 einen Teil einer zweiten Ausfüh rungsform des Wärmeapparates in zu Fig. 2 analoger Darstellung. Der in Fig. 1 und 2 veranschaulichte Wärmeapparat weist ein Gehäuse 10 auf, das auf der Vorderseite und oben offen ist.
Un mittelbar unterhalb der obern Gehäuseöff nung befindet sich ein Grill 1.1 zum Auflegen von zu wärmendem oder zu bratendem Gut. Dieser Grill besteht aus zylindrischen Stäben 12 und der Länge nach abgeschnittenen Rohr teilen 13, welche je halbkreisringförmigen Querschnitt haben und mit ihrer offenen Seite nach unten gekehrt sind. Die Stäbe 12 und die Organe 13 sind mit ihren Enden an vertikalen Platinen 14 befestigt, die parallel zu den Längsseitenwänden des Gehäuses 10 verlaufen. Die Stäbe 12 und die Organe 13 sind parallel zueinander.
Unterhalb jedes Or gans 13 befindet sich ein stabförmiges Heiz- element 15, dessen Längsaxe mit derjenigen des zugeordneten Organs 13 zusammenfällt, derart, dass die Organe 13 die Heizelemente gegen oben konzentrisch überdecken. Jedes Heizelement besteht aus einem Rohr 16 aus Isoliermaterial und einem schraubenlinienför- mig um dieses gewickelten, elektrischen Wi derstandsdraht 17. An Stelle eines glatten Drahtes kann auch eine Wendel um die Stäbe 16 gewunden sein. Gegen -unten liegen die Heizelemente 15 frei, so dass diese ihre Wärme nach unten ungehindert abstrahlen können.
Unterhalb der Heizelemente 15 befindet sieh ein Schutzrost 18, der waagrecht auszieh bar im Gehäuse 10 gelagert ist, lind zwar durch im Querschnitt U-förmige Profilschie- nen 19, die links und rechts der vordern Ge häuseöffnung angeordnet sind. Noch weiter unten ist ein Rost 20 vorhanden, der eben falls in waagrechter Richtung ausziehbar im Gehäuse 10 gelagert ist und ausserdem in der Höhe verstellt werden kann.
Zu diesem Zwecke sind links und rechts der vordern öffnung des Gehäuses im Querschnitt U-för- mige Profilschienen 21 und u-förmige Profil schienen 22 übereinander befestigt, auf deren nach innen vorspringenden Schenkeln der Rost 20 wahlweise aufgelegt werden kann. Dieser Rost 20 dient zum Auflegen von Gut, das durch Strahlung von oben erwärmt wer den soll. Unterhalb des Rostes 20 befindet sich eine flache Auffangwanne 23, die zum Auffangen von allfällig herabfallendem Gitt dient und ebenfalls waagrecht ausziehbar auf -Profilen 22 gelagert ist. Die Wanne 23 lässt sich ebenfalls in der Höhe verstellen, sofern dieses gewünscht wird.
Ein Handgriff 2-1 er leichtert das Herausziehen der Wanne 23. Es könnten auch am Rost 20 und am Schutzrost 18 solche Handgriffe vorgesehen sein.
Mit 25 ist in Fig.1 ein elektrischer Schal ter bezeichnet, mit dessen Hilfe die Heizele- mente 15 in und ausser Betrieb gesetzt werden können. Zum Anschluss des Apparates an ein Stromverteilungsnetz ist ein Anschlusskabel 26 vorhanden.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der beschriebenen Wärmeapparate verstehen sich von selbst. Auf dem Grill 11 können zum Bei spiel Würste gewärmt oder gebraten oder auch Pfannen und Platten usw. aufgestellt werden, während auf dem Rost 20 Speisen gratiniert, Gebäck getoastet oder zum Beispiel 1%äse- pastetchen usw. gewärmt werden können, und zwar durch Oberhitze, welche von den Heiz- elementen 15 nach unten abgestrahlt wird. Die Heizelemente dienen also nicht nur zum Beheizen des Grills, sondern gleichzeitig auch als Salamander zum Erzeugen von Oberhitze. Es könnten auch mehrere Roste 20 überein ander angeordnet sein.
Die in Fig.3 gezeigte Ausführungsform des Wärmeapparates unterscheidet sich von der beschriebenen lediglich durch eine andere Ausbildung der die Heizelemente 15 gegen oben abdeckenden Organe. Diese sind hier durch ein zusammenhängendes Wellblech 27 gebildet, das im Gehäuse 10 befestigt ist. Un terhalb der Wellenberge des Bleches 27 ist je eines der stabförmigen Heizelemente 15 an geordnet. Gegen unten liegen die letzteren auch bei dieser Ausführungsform des Appa rates frei, so dass die Wärme ungehindert nach unten abgestrahlt werden kann. Der Grill 11. ist durch das gewellte Blech 27 ge bildet, auf dessen Wellenbergen das zu gril- lierende Cut aufgelegt werden. kann.
Die beschriebenen Apparate haben den Vorteil, da.ss wegen der zweifachen Ausnüt- zung der Heizelemente der Verbrauch an elek trischer Energie, aber auch die Raumbean spruchung und die Herstellungskosten gerin ger sind als bei bisherigen Apparaten, die dem gleichen Zwecke dienen.
Warming device with electrically heated grill and salamander. The present invention relates to a heating apparatus with an electrically heated grill and a salamander. In known heaters of this type, rod-shaped, electrical heating elements are attached in a tube, each concentrically zen.trisch, these tubes form the bars of the grill, on which the material to be treated can be placed, while the salamander required additional heating elements .
The heating apparatus according to the present invention differs from these known apparatus in that electrical heating elements are only covered at the top by organs which form components of the grill, while these heating elements are open at the bottom and for generating top heat through radiation, as Salaman who serve against at least one grate underneath.
Two embodiments of the subject of the invention are illustrated in the accompanying drawings, namely: Fig. 1 is a first embodiment of the heating apparatus in a diagrammatic representation, 3 a part of a second Ausfüh approximate form of the heating apparatus in a representation analogous to FIG. The heating apparatus illustrated in FIGS. 1 and 2 has a housing 10 which is open at the front and at the top.
Immediately below the upper housing opening is a grill 1.1 for placing food to be heated or roasted. This grill consists of cylindrical rods 12 and the length of cut pipe share 13, which each have a semicircular cross-section and are turned with their open side down. The rods 12 and the organs 13 are fastened at their ends to vertical plates 14 which run parallel to the longitudinal side walls of the housing 10. The rods 12 and the organs 13 are parallel to one another.
Below each organ 13 there is a rod-shaped heating element 15, the longitudinal axis of which coincides with that of the associated organ 13, in such a way that the organs 13 cover the heating elements concentrically towards the top. Each heating element consists of a tube 16 made of insulating material and an electrical resistance wire 17 wound around it in a helical manner. Instead of a smooth wire, a helix can also be wound around the rods 16. Towards the bottom, the heating elements 15 are exposed so that they can radiate their heat downwards without hindrance.
Underneath the heating elements 15 is a protective grating 18 which is mounted in the housing 10 so that it can be pulled out horizontally, although through profile rails 19 with a U-shaped cross section, which are arranged to the left and right of the front housing opening. Further down there is a grate 20, which is also mounted in the housing 10 so that it can be pulled out in the horizontal direction and can also be adjusted in height.
For this purpose, U-shaped profile rails 21 and U-shaped profile rails 22 in cross-section are attached one above the other to the left and right of the front opening of the housing, on whose inwardly protruding legs the grate 20 can optionally be placed. This grate 20 is used to place goods that are heated by radiation from above who should. Below the grate 20 there is a flat collecting trough 23, which serves to catch any falling grating and is also mounted on profiles 22 such that it can be pulled out horizontally. The tub 23 can also be adjusted in height, if this is desired.
A handle 2-1 makes it easier to pull out the tub 23. Such handles could also be provided on the grate 20 and the protective grate 18.
An electrical switch is denoted by 25 in FIG. 1, with the aid of which the heating elements 15 can be switched on and off. A connection cable 26 is provided for connecting the apparatus to a power distribution network.
The use and operation of the heaters described are self-evident. On the grill 11, for example, sausages can be warmed or roasted, or pans and plates, etc. are set up, while food is gratinated on the grate 20, pastries are toasted or Sweet patties, etc. can be warmed by means of top heat which is radiated downwards by the heating elements 15. The heating elements are not only used to heat the grill, but also serve as a salamander to generate top heat. Several grids 20 could also be arranged one above the other.
The embodiment of the heating apparatus shown in FIG. 3 differs from the one described only by a different design of the organs covering the heating elements 15 from above. These are formed here by a coherent corrugated sheet metal 27 which is fastened in the housing 10. Un below the wave crests of the plate 27, one of the rod-shaped heating elements 15 is arranged at each. Towards the bottom, the latter are also exposed in this embodiment of the apparatus, so that the heat can be radiated downwards unhindered. The grill 11 is formed by the corrugated sheet metal 27, on whose wave crests the cut to be grilled is placed. can.
The apparatuses described have the advantage that, because of the double utilization of the heating elements, the consumption of electrical energy, but also the space requirements and the production costs are lower than with previous apparatuses which serve the same purpose.