CH307732A - Verfahren zum Marmorieren von Oberflächen. - Google Patents

Verfahren zum Marmorieren von Oberflächen.

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CH307732A
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CH
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Brevetti Berne Dei F Lli Berne
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Brev Berne Dei F Lli Glauco E
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05DPROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05D1/00Processes for applying liquids or other fluent materials
    • B05D1/18Processes for applying liquids or other fluent materials performed by dipping
    • B05D1/20Processes for applying liquids or other fluent materials performed by dipping substances to be applied floating on a fluid

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  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description


  Verfahren zum Marmorieren von Oberflächen.         Um    Oberflächen aus Holz oder Glas zu       bedrucken,    gelangen bekanntlich heutzutage  recht kostspielige Sondermaschinen zur     An-          @vendun        gy.    Dabei müssen vor dem Druck ge  übte     Ze:eliner    die Entwürfe für die einzelnen       llusterzeiehnungen    ausarbeiten. Der     Chemi-          lcer    wählt dann die für den Druck nötigen  Farben und fügt sie passend     zusammen.     



  Es ist klar, dass sowohl die     Bedruekungs-          anIagen    und die zugehörigen Einrichtungen,  als auch die Arbeitskräfte, wie Zeichner,     Che-          niiker        usw.,    und nicht zuletzt die zur     Anwen          duii-        -elangenden    Farbmittel ganz     bedeu-          tciide    Kosten verursachen.  



       (le-enstand    der vorliegenden Erfindung  ist nun ein Verfahren     zum    Marmorieren von  Oberflächen, insbesondere solchen aus Glas  und Holz, welches sieh durch Einfachheit und       Billi;keit    auszeichnet.  



  Das     erfindun@,,sgeinässe    Verfahren ist da  durch gekennzeichnet,     da.l        ss    die zu behandelnde       Oberflä.elie    mit einer Wasseroberfläche in Be  rührung gebracht wird, auf welche vorher       niit    einem Lösungsmittel verdünnte Farb  stoffe aufgespritzt wurden.  



  Dadurch können die     Bedruckungskosten          beträchtlich    vermindert werden.  



  Als Farbstoffe können z. B. synthetische  Farbstoffe verwendet werden.  



  Der Schutz der Erfindung wird durch  (las Patent     nur    so weit beansprucht, als sie  nicht für die Textilindustrie in Betracht fällt.    <I>Beispiel:</I>  Eine Platte aus Holz oder Glas wird auf  einen Rahmen aus Holz, Aluminium oder  nichtrostendem Stahl gespannt.  



  Hierauf wird eine Wanne aus Holz, Ze  ment oder nichtrostendem Stahl bis auf 2 cm  unter den Rand mit Frischwasser, oder     mit     einer etwa 10      /oigen        wässri.gen        1-Iyposi>I,fit-          lösung    aufgefüllt; das     Hyposiilfit    dient     zum     Fixieren der Farben.

   Dann werden verschie  dene mit     einem    Lösungsmittel, wie Terpen  tinöl, Benzin,     Alkohol    oder irgendeinem       Essigsäureester    verdünnte Farbstoffe mit  Hilfe eines fächerartigen Haarpinsels auf die       'NV        asseroberfläche    aufgespritzt. Die Menge  der den Farbstoffen     zuzusetzenden    Lösungs  mittel kann je nach der gewünschten Gradie  rung und Schattierung variiert werden.  



  Die Farbstoffe werden einzeln     aiüge-          spritzt,    wobei die     zuletzt    gespritzte Farbe  dazu dient, der zu marmorierenden Ober  Fläche die gewünschte Grundfärbung zu ver  leihen. Die einzelnen Farben bleiben     auf    der  Wasseroberfläche isoliert stehen, das heisst sie  vermischen sich nicht.     -untereinander    und bil  den so einzelne, voneinander abgesonderte  Farbflecken.  



  Diese Farbflecken breiten sich, insbeson  dere unter der Einwirkung eines Luftstromes  an der Wasseroberfläche aus und verteilen  sieh so, dass eine schön     marmorierte    Muster  zeichnung entsteht.  



  Nach endgültiger Verbreitung und Vertei  lung der     Farbflecken,    wird der mit der Holz-      oder Glasplatte bespannte Rahmen auf die  Wasseroberfläche gebracht, und     zwar    so,     da.ss     die Oberfläche der Platte die gemusterte       Wasserfläche    berührt. Die Farbstoffe werden  nun von der Platte absorbiert und erzeugen  so auf der Oberfläche der Platte ein marmo  riertes Muster.  



  Nach Aufnahme der Farbstoffe wird der  mit. Holz oder Glas bespannte Rahmen aus der  Wanne gehoben und die marmorierte Ober  fläche einem beliebigen Trockenverfahren un  terzogen.  



  Bei Anwendung des beschriebenen Ver  fahrens kann man auf kostspielige Maschinen  anlagen und     Vorrichtungen    verzichten, wobei  zugleich auch die zur Farbenfixierung nötige  Dämpfung wegfällt, da sie durch Anwendung  geeigneter     Trockenvorrichtungen    bestens er  setzt werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Marmorieren von Ober flächen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu behandelnde Oberfläche mit einer Wasser- oberfläche in Berührung gebracht wird, auf welche vorher mit einem Lösungsmittel ver dünnte Farbstoffe aufgespritzt wurden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspnuch, da durch gekennzeichnet, dass die verdünnten Farbstoffe auf die Oberfläche einer etwa 10 o/oigen wässrigen Hyposulfitlösung aufge spritzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die verdünnten Farbstoffe mittels eines Pinsels auf die Was- seroberfläche aufgespritzt werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Terpentinöl verwendet wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel Benzin verwendet. wird. 5. Verfahren. nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel ein Alkohol verwendet wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Lösungsmittel ein Essigsäureester verwendet wird. 7. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass synthetische Farb stoffe verwendet werden. B. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Farbstoffe unter der Einwirkung eines Luftstromes auf der Wasseroberfläche ausgebreitet werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch zum Marmorieren von Oberflächen von Platten, dadurch gekennzeichnet, dass die zu behan delnde Platte auf einen Rahmen aufgespannt wird. 10. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass ein Rahmen aus Holz verwendet wird.
    11. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass ein Rahmen aus Aluminium. verwendet wird. 12. Verfahren nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass ein Rahmen aus nicht rostendem Stahl verwendet wird. 13. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Oberfläche nach Aufnahme der Farbstoffe einem Trock- nungsverfahren unterzogen wird.
CH307732D 1951-08-08 1951-08-08 Verfahren zum Marmorieren von Oberflächen. CH307732A (de)

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