CH307761A - Uberdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie Druckgasschalter. - Google Patents

Uberdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie Druckgasschalter.

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Publication number
CH307761A
CH307761A CH307761DA CH307761A CH 307761 A CH307761 A CH 307761A CH 307761D A CH307761D A CH 307761DA CH 307761 A CH307761 A CH 307761A
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CH
Switzerland
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valve
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electrical circuit
circuit breakers
valve disk
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English (en)
Inventor
Patent-Verwaltungs-Gm Licentia
Original Assignee
Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/70Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid
    • H01H33/80Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve
    • H01H33/82Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being air or gas
    • H01H33/83Switches with separate means for directing, obtaining, or increasing flow of arc-extinguishing fluid flow of arc-extinguishing fluid from a pressure source being controlled by a valve the fluid being air or gas wherein the contacts are opened by the flow of air or gas

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  • Circuit Breakers (AREA)

Description


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 Überdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie    Druckgasschalter.   Es ist bereits vorgeschlagen worden,    Sehaltkammern   von    Druckgasschaltern   mit zwei    mir      Lösehmittelabfuhr   hohl ausgebildeten Schaltstiften zu versehen und um die Gehäuse der Schaltstifte herum Ringkanäle mit eingebauten ringförmigen    überdruckventilen   anzuordnen, die sich bei einem gewissen Druck in der Kammer öffnen. Es wird dadurch erreicht, dass ein die    Löschmittelzufuhr   zur Kammer behindernder schädlicher Rückstau nicht auftritt.

   Es kann ferner damit bewirkt werden, dass bei entsprechender Ausbildung der Kammer, wobei    zweckmässig   der Kammer im Zuge der    Druckgaszuführung   ein Raum höheren    Löschmitteldruckes   vorgeschaltet    wird,   der    Abschaltlichtbogen   durch den über den Ringkanal in der stromstarken Zeit abgeführten    Druckgasstrom   unter Ausblasen der Hauptmenge der entstehenden Schaltgase gekühlt wird, ohne die    Lichtbogenseele   vor dem Stromnulldurehgang zu unterbrechen,

   so dass in der    stromschwaehen   Zeit bei    verringertem      Kam-      merdruek   und im    Nulldurchgang   erloschenem Lichtbogen nur Druckgas über die verhältnismässig engen Bohrungen der Schaltkontakte    entweieht   und die Isolierfestigkeit der Unterbrechungsstrecke aufrechterhält. Ein solcher Schalter kommt mit wenig    Blasluft   aus und schaltet weich, das heisst ohne dass schädliche    Überspanniuigen   auftreten. 



  Bei dem    früheren   Vorschlag besitzt das Ringventil eine schraubenförmige Schliess- Feder von etwa. dem Durchmesser des Ventiltellers. Solche Schraubenfedern müssen aus ziemlich dickem Draht    angefertigt   werden und haben daher eine verhältnismässig grosse Masse, die beim Ansprechen des Ventils in    Bewegung   gesetzt werden muss. Es ist aber erforderlich, dass bei einem Schalter der genannten Art der Öffnungsquerschnitt des Ventils sehr schnell frei wird, damit die beabsichtigte    Wirkung      zustandekommt.   Es ist also wichtig, die Masse der Schliessfedern zu verkleinern. 



  Um dies    zu   erreichen,    wird   gemäss der Erfindung vorgeschlagen, an Stelle einer einzigen Schraubenfeder grossen Durchmessers, die einen grossen    Federdrahtdurchmesser   erfordert, auf dem Umfang des Ventiltellers verteilt, mehrere Schliessfedern, die zweckmässig    ebenfalls      als      Schraubenfedern   ausgebildet sind, anzuordnen. Diese Federn    können   aus wesentlich dünnerem Draht hergestellt werden. Mehrere Federn, die    zusammen   die gleiche Schliesskraft ausüben wie    eine      einzige   Feder grossen Durchmessers, haben aber insgesamt eine wesentlich geringere Masse als diese.

   Das Ventil spricht daher viel schneller voll an, so dass das Öffnen und Schliessen im gewünschten Zeitpunkt viel präziser vor sich geht. Ein weiterer Vorteil    kann   durch eine    symmetrische   Anordnung verschieden starker Federn ermöglicht werden, die    dann   den ge- 

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    wünschten      Druck   in der Schaltkammer ohne    Schwierigkeit   erzielen. 



     Einzelne   Schraubenfedern können in Rohren geführt sein    und   in den aus den    Rohren   herausragenden Enden an dem Ventilteller anliegen. Jeder Schliessfeder wird    zweckmässig   eine Abfangfeder für den Ventilteller zugeordnet, die ebenfalls in dem    Führungsrohr,      und   zwar konzentrisch zur Schliessfeder, angeordnet sein kann. Bei ringförmigem Ventilteller erhält die Führung    für   diesen bzw. das ihn führende    Gehäuse   des    Kontaktstiftes   an der    Führungsstelle   zweckmässig eine    ballige   Form, um dem Ringteller die nötige Beweglichkeit zu geben. 



  Das Ventil der Erfindung    ist   aber    nicht   nur    für      elektrische   Schalter der genannten Art, sondern auch für andere Strömungsschalter, die in der geschilderten Weise arbeiten, geeignet. Es kann auch ausserhalb des Schaltergebietes überall    dort   verwendet werden, wo es darauf ankommt, ein    schnelles   volles Ansprechen zu erzielen. 



  Die    Zeielmimg   zeigt    ein      Ausführungsbei-      spiel   des    Erfindungsgegenstandes.   



  In    Fig.   7., die einen Ausschnitt aus einer Schaltkammer für    Druckgasschalter   zeigt,    ist   bei 1 das    Schaltkammergehäiise      angedeutet.   Die Kammer enthält zwei    symmetrisch   angeordnete Kontaktsysteme, von denen nur eines dargestellt ist. Die    Blasluft   wird der Kammer bei 2 durch hier nicht dargestellte Kanäle bzw. über eine besondere Vorkammer zugeführt und kann bei 3 bzw. 4 aus der Kammer abströmen. Im folgenden wird nur eines der beiden Kontaktsysteme beschrieben, deren Schaltkontakte 5 im Einschaltzustand mit den Stirnflächen 6    aneinanderliegen.   Der Schaltkontakt 5 ist in einem Gehäuse 7 beweglich angeordnet.

   Der Strom wird dem Kontakt 5 über das Gehäuse 7 mittels' des Ringkontaktes 8 zugeführt. Der Kontakt 5 ist hohl ausgebildet und besitzt einen Antriebskolben 9, dem das Druckgas beim    Abschalt-      vorgang   durch    Bohiaingen   10 des Gehäuses 7 zugeführt wird. Zum Einschalten und zur    Erzeugung   des Kontaktdruckes dient die    Schraubenfeder   11. Die Ausschaltstellung    wird   durch den Zylinder 12 begrenzt. Um das Gehäuse 7 herum ist ein Ringkanal 13 angeordnet, der    normalerweise      durch   den Ventilteller 14, welcher mit dem    Ventilsitz   15    zusammenwirkt,   verschlossen ist.

   Auf dem Ventilteller lasten mehrere    sehraubenförmige   Schliessfedern 16, welche in Rohren 17 geführt werden und mit. ihren aus den Rohren herausragenden Enden am Ventilteller anliegen. U m die    Fühi-Ltng   des Ventiltellers 14 zu gewährleisten, ist das Gehäuse 7 mit einer    Ausneh-      mung   18 versehen. Innerhalb der Federn 16 sind kurze und stärkere Federn 7.9 angeordnet, die den Ventilteller in der    Offenstellung   abfangen. 



  In    Fig.2   ist die Anordnung gemäss der Linie    A--B   nach    Fig.l   im Schnitt dargestellt. Die der    Fig.1   entsprechenden Teile sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen wie in    Fig.   1. 



  Die    Wirkungsweise   des Schalters ist folgende: Wird bei 2    Di-Ltckluft   zugeführt, so strömt diese durch die Bohrungen 10 des    Gehäuses   7 auf den Kolben 9 und bewegt den    Sehaltkon-      takt   5 entgegen der    Wirkung   der Feder 11 in der    Zeichnung   abwärts in die gezeichnete Ausschaltlage. Der entsprechende, nicht gezeichnete    Gegenkontakt.   führt. die gleiche    Be-      wegung   aus, und zwischen beiden Kontakten    wird   ein    Liehtbogen   gezogen. Der Druck oberhalb des Ventiltellers 14 steigt rasch an, und bei einer bestimmten    Druekhöhe   wird der Ventilteller 14 von seinem Sitz 15 abgehoben.

   In diesem Zustand strömt    Blasluft   durch den hohlen Schaltkontakt 5 und durch den Ringkanal 13 aus der Schaltkammer ab. Nähert sich der    Lichtbogenstrom   dem Stromnulldurchgang und lässt der Druck über dem Ventilteller 14 nach, so schliessen die Federn 16 das Ventil wieder, und es strömt lediglich noch Luft durch die Bohrung des Kontaktes 5 ab. Bei geeigneter Bauart der Kammer kann man    erreiehen,   dass die    Liehtbogenseele   bis zum    Stromnulldur      chgang   stehen bleibt und erst dann erlischt.

   Die den    Hohlkontakt   5 durchströmende    Druckgasmenge   ist aber ausreichend, um die Unterbrechungsstrecke wäh- 

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    rend   der Unterbrechungszeit genügend zu isolieren und noch vorhandenes Restgas völlig zu entfernen. 



  Die Federn    16@   von verhältnismässig geringer blasse gestatten ein schnelles Öffnen des Ventils auf den vollen Querschnitt, so dass durch ihre Anwendung die geschilderte Wirkung des beschriebenen Schalters in einwandfreier Weise    zustandekommt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie Druckgassehalter, gekennzeichnet durch mehrere auf den Umfang des Ventiltellers (14) verteilte Schliessfedern (16). UNTERANSPRÜCHE 1. Ventil nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Schraubenfedern (16), die in Führungsrohren (17) angeordnet sind und mit ihren aus den Rohren (17) herausragenden Enden am Ventilteller anliegen. 2. Ventil nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass den Schliessfedern (16) mehrere stärkere Abfangfedern (19) für den Ventilteller (14) zugeordnet sind, die ebenfalls in den Führungsrohren (17) angeordnet sind. 3.
    Ventil nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, an einem Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (14) ringförmig ausgebildet und um ein Innengehäuse herum angeordnet ist, das einen stiftförmigen Hohlkontakt innerhalb der Schaltkammer umschliesst. 4. Ventil nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das genannte Innengehäuse (7) des Ventils mit einer Ausnehmung (18) zur Führung des ringförmigen Ventiltellers (14) versehen ist.
CH307761D 1951-09-25 1952-09-06 Uberdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie Druckgasschalter. CH307761A (de)

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CH307761D CH307761A (de) 1951-09-25 1952-09-06 Uberdruckventil, insbesondere für Schaltkammern elektrischer Leistungsschalter, wie Druckgasschalter.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191016B (de) * 1962-10-09 1965-04-15 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltventil zur kurzzeitigen Beblasung der Leistungsschaltstellen von Druckgasschaltern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1191016B (de) * 1962-10-09 1965-04-15 Bbc Brown Boveri & Cie Schaltventil zur kurzzeitigen Beblasung der Leistungsschaltstellen von Druckgasschaltern

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