CH307827A - Fernsteuereinrichtung, welche die Information von Rundfunkempfängern über Rundfunkprogramme bewirkt. - Google Patents

Fernsteuereinrichtung, welche die Information von Rundfunkempfängern über Rundfunkprogramme bewirkt.

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CH307827A
CH307827A CH307827DA CH307827A CH 307827 A CH307827 A CH 307827A CH 307827D A CH307827D A CH 307827DA CH 307827 A CH307827 A CH 307827A
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Hoepp Konrad
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Hoepp Konrad
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    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description


      Fernsteuereinrichtung,    welche die     Information    von Rundfunkempfängern über       Rundfunkprogramme    bewirkt.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Fern  steuereinrichtung, welche die Information zum  Beispiel zur Anzeige und/oder Einstellung       von    Rundfunkempfängern über Rundfunk  programme unter Verwendung von Impulsen  bewirkt, die bestimmten Sendern und Rund  funkprogrammen zugeordnet sind. Es sind  bereits Einrichtungen bekannt, die den Zweck  haben, eine bestimmte Programmart aus einer  Vielzahl     von'Sendern    herauszusuchen und den  Empfänger auf den Sender einzustellen, der  gerade mit der Sendung der gewünschten  Programmart beginnt.

   Es ist auch bekannt,  dem Empfänger ein durch die Steuerimpulse  betätigtes Schaltwerk, z. B. ein     :Schrittschalt-          werk,    zuzuordnen, dessen den verschiedenen  Sendungen zugeordnete Kontakte zwischen  einer das Einschalten des Empfängers bewir  kenden und einer für den Empfang wirkungs  losen .Schaltlage vorwählend auf die ge  wünschte Programmart eingestellt werden. Es  sind auch solche     Programmwähleinrichtungen     bekannt, bei denen als Betätigungszeichen  eine vom Sender aus gesendete, insbesondere  unterhalb des zu übertragenden Niederfre  quenzbereiches liegende, die Trägerfrequenz  modulierende Hilfsfrequenz dient.

   Zur     :Still-          etzung    der motorisch bewegten     Abstimm-          s   <B>s</B>  mittel dienen am Empfänger wahlweise ein  schaltbare Relais, von denen jedes auf die  der zugehörigen Programmart entsprechende  Hilfsfrequenz selektiv empfindlich ist.    Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine       Fernsteuereinrichtung    zu schaffen, deren Be  tätigung fortlaufend erfolgt, somit Warte  zeiten vermeidet, die     Rundfunksendung    nicht  stört, nicht an Radiosendestationen gebunden  ist, Fehlanzeigen verhindert und das Anzeigen  bzw. Einschalten aller in Frage kommenden  Stationen mit     gleichstarken    Impulsen bewirkt.  



  Das wesentliche Merkmal der Erfindung  besteht darin, dass zur Erzeugung der Im  pulse ein besonderer Informationssender vor  gesehen ist, der, gesteuert durch eine Schalt  einrichtung,     Synehronimpulszeichen    und durch  charakteristische Zeitabstände von diesen ge  trennte     Programminformationsimpulszeichen     sendet, während die Informationssteuerung  am     Rundfunkempfangsort    mittels eines be  sonderen     Informationsimpulsempfängers    er  folgt.  



  Empfängerseitig können die durch zeit  lich geordnete Tätigkeiten ausgelösten Im  pulse durch sogenannte     Zeichenumwandler    in  sichtbare Zeichen umgewandelt und mittels  einer     synchronbewegten    Verteilereinrichtung  zu entsprechenden Skalenbeschriftungen ge  führt (Programmanzeigegerät) werden.  



  Diese durch die Verteilereinrichtung zu  entsprechenden Relais geleiteten Impulse kön  nen ferner entsprechende Schwingkreise auf  Empfang schalten oder Schwingkreise ändern.  Die in der Impulsreihe aufeinanderfolgen  den verschiedenen Programmart-Impulsgrup-           pen    können durch     Programmartwählschalter     mit Hilfe des Synchronimpulses (Nullzeichen)  wahlweise ausgesondert der Einstelltätigkeit  zugeleitet werden     (Programmeinstellgerät).     Entsprechend angeordnete Hilfskontakte, die  im Speisestromkreis des Rundfunkempfängers  liegen, können, durch die Einstelltätigkeit be  wirkt, auch den Rundfunkempfänger ein  schalten.  



  Die Informationsimpulse können über  Draht oder drahtlos zum Empfangsort über  tragen werden. Ausführungsbeispiele der Er  findung sind im folgenden näher erläutert  (wobei zum Beispiel fünf bis sechs Programm  arten und zehn bzw. zwölf Sendestationen an  genommen wurden). Es zeigen       Fig.    1 den Informationssender,     Fig.    2 eine  beispielsweise Impulsreihe mit Benennungen,       Fig.    3 den Informationsempfänger,     Fig.     und 5 je ein Einstellgerät des Empfängers.  



  Im Informationssender nach     F'ig.1    horcht  die Bedienungsperson durch den Lautsprecher  1 die Rundfunkstationen     #2    mittels Betätigung  eines Drehknopfes 3 der Reihe nach ab. Hier  bei verschiebt sich gleichzeitig eine 'Schalt  brücke 9 mit dem .Stationszeiger 8 durch das  Antriebsseil 7 über die Rollen 4, 5 und 6.  Die Schaltbrücke 9 weist fünf Betätigungs  knöpfe 10 für Druckschalter auf, welche mit  den verschiedenen Programmarten beschriftet  sind. Unter der Schaltbrücke 9 befindet sich  eine Schalttafel 1-1 mit in fünf Reihen zu je  zehn, entsprechend den fünf Programmarten,  angeordneten 'Stationsschaltern     1'2,    für die an  der Skala 13 beschrifteten Stationen 2.

   In  jeder Stationsstellung des Zeigers 8 bleibt  die 'Schaltbrücke 9 über fünf nebeneinander  angebrachten Druckschaltern 12 stehen. Die  Bedienungsperson hat nun nur den zu der  festgestellten Programmart gehörenden Betä  tigungsknopf 10 zu drücken.  



  Eine     .Schaltscheibe    14 trägt in diesem  Beispiel fünfzig am Umfang verteilte Kon  takte<B>15</B> und einen längeren Synchronkontakt  (Nullstellung) 18. Gegenüber diesen Kontak  ten 15, 18 läuft ein mittels 'Synchronmotor 16  gedrehter Kontaktarm 17 um. Die fünfzig       Schaltscheibenkontakte   <B>15</B> sind mit je einem    Pol der fünfzig Druckschalter 12 verbunden.  Die andern Pole der Druckschalter 12 sind  untereinander und durch die Leitung 23 mit  der     Senderöhrenkathode    des Senders 22 ver  bunden. Der längere Synchronkontakt 18  führt unmittelbar zur     Senderöhrenkathode.     Der Kontaktarm 17 ist über einen 'Schleif  kontakt 1'9 und eine Spannungsquelle 20 mit  dem Gitter der 'Senderöhre des 'Senders 22  verbunden.

   Der positive Pol der Spannungs  quelle 20 liegt am Gitter. Die Senderöhre ist  in nicht betätigtem Zustand durch eine nega  tive     Gittervorspannung    gesperrt.  



  Während der Umdrehung gleitet der Kon  taktarm 17 von einem Kontakt 15 zum andern  und schaltet dadurch eine     Druekschalterlei-          tung    21 nach der andern in den     Gitterkatho-          denstromkreis        (hlodulationsstromkreis)    des  Senders 22 ein, sofern die Druckschalter 12  geschlossen sind.  



  Die auf diese Weise gesendeten Impuls  reihen wiederholen sich (durch den rotieren  den     Kontaktarm    17 bewirkt) periodisch immer  wieder, wobei jeder Impuls, durch den Zeit  punkt seiner Aussendung in bezug auf den  längeren Synchronimpuls, in der Zeit geord  net auftritt. Jeder auftretende Impuls wird so  durch das Einschalten eines zu einer ganz be  stimmten Station und Programmart gehören  den Druckschalters 12 ausgelöst und ist daher  auch einer ganz bestimmten 'Station und einem  ganz bestimmten Programm zugeordnet und  in der Impulsreihe in einem ganz     bestimmten     Zeitabschnitt vom längeren Synchronimpuls  leicht aufzufinden     (Fig.2).     



  Der Informationsempfänger wandelt die  zeitlich geordneten Impulse in räumlich ge  ordnete Zeichen um, die eine Programm  anzeige und eventuell auch eine selbsttätige  Einstellung des Rundfunkempfängers bewir  ken.  



  Der     Informationsempfänger    nach     Fig.    3  trägt eine     Anzeigeskala    26, auf der in einer  der Anordnung der     'Senderkontakte    1'5 analo  gen Anordnung die in     Fig.2    dargestellten,  sich in den einzelnen     Programmartsektoren          24b    wiederholenden     'Stationsnamenserien    24  und eine     iSynehron    Bezeichnung     24a    ange-      bracht sind. Die Impulse werden in einem  nicht eingezeichneten Impulsempfänger aufge  fangen und zu der durch den Synchronmotor       \?8    in Rotation versetzten Glimmlampe 25 ge  führt.

   Die Impulszufuhr zur Glimmlampe 25  erfolgt einerseits über die Drehachse des     Syn-          chronmotors    28 und Dreharm     25a,    anderseits  über den Zuführungskontakt 25e und Ab  nahmekontakt     25b.     



  Die     synchron    mit dem     Sendekontaktarm     17 sich drehende Glimmlampe 25 leuchtet bei  den hereinfallenden Impulsen kurzzeitig auf,  wodurch hinter der Skala 26 scharfe Leucht  punkte 2.7 erscheinen, und zwar in ihren  charakteristischen Abständen (zum Beispiel  14 -     tlo    -     tlr,)    vom längeren Nullzeichen.

    Durch Verdrehen des     Synchronmotor=Stators     28 kann das Nullzeichen     217a    auf seinen     be-          5ehrifteten    Platz      Synchron     24a verschoben  werden, wonach alle Leuchtpunkte 27 in dein  entsprechenden     Programmartsektor        24b    neben  den entsprechenden     ,Stationsnamen    2!4 erschei  nen und die Programmanzeige bewirken.  Durch die rotierende Glimmlampe 25 können  auch die Stationsnamen 24 selbst durchleuch  tet werden.  



  Die einzelnen Impulse der Impulsreihe in       Fig.2    deuten in gleicher Weise auf die Bar  überstehenden Stationsnamen in den entspre  chenden Programmgruppen. Die Skala     ver-          inittelt    somit eine klare Programmübersicht,  wobei Zufallsimpulse oder atmosphärische  Störungen das entstehende Impulsbild nicht  stören können, da nur die in der Zeit geord  neten und an der     gleichenStelle    zum Beispiel  zehnmal pro     ,Sekunde    sich immer wiederholen  den Aufhellungen einen merkbaren Lichtein  druck und damit ein Anzeigen -bewirken.  



  Anstatt mit einer rotierenden Glimmlampe  25 können die Leuchtsignale<B>27,</B> 27a auch     v(,r          einer    stehenden Glimmlampe ausgehend über  ein rotierendes     Spiegelchen    zur     Anzeigeskala     26 geworfen werden. Anstatt der Glimmlampe  kann auch ein vom Impulsstrom     erregtes    Re  lais einen von einer Lichtquelle ausgehenden  Lichtstrahl auf- und abblenden bzw. ablen  ken. Anstatt des rotierenden mechanischen       Systems    kann auch eine Kathodenstrahlröhre    angewendet werden, wo die Aufgabe der  Lichtanzeige vom entsprechend bewegten und  durch die Impulse     ausgelenkten    oder aufge  blendeten Kathodenstrahl übernommen wird.

    Die     Skalabeschriftungen    können am Leucht  schirm angebracht werden. Die Glimmlampe,  das Relais oder der Kathodenstrahl sind im  folgenden kurz auch als     Zeichenumwandler     bezeichnet.  



       Fig.    4 zeigt eine beispielsweise Ausführung  eines Programmanzeige- und Einstellgerätes.  Das Gerät besteht aus einer Scheibe 29, in  deren Mittelpunkt der Synchronmotor durch  den     Programmwähler-Drehknopf   <B>35</B> verdreh  bar montiert ist. Der vom Synchronmotor be  wegte Dreharm 36 trägt eine Glimmlampe     30-          und    einen Elektromagnet 3'1, die miteinander  in Reihe im Ausgangskreis eines Impulsemp  fängers liegen.

   Die Scheibe 29 ist vor der  Glimmlampe 30 mit beschrifteten Programm  artfensterehen 37 und einem zwischen zwei       Programmartfensterchen    37 sich befindenden  und mit einer     :Stationsnamenserie        38a    beschrif  teten 'Schlitz 38 versehen. Gegenüber dem  Schlitz 38 befinden sich polarisierte (das  heisst     vormagnetisierte)    Schaltzungen 32, die  in Reihe mit verschiedenen Kapazitäten 33  eines Schwingkreises 33, 34 liegen.

   Die Schalt  zungen 32 liegen im Anziehungsbereich des  Elektromagneten     311.    Der Strom des den  Magneten 31 betätigenden Impulses nimmt  folgenden Weg: Vom     Anzeigeempfänger    29   über die Zuleitung 2'9b und über einen Schleif  ring (nicht eingezeichnet) nach     3,6b,    durch  die Erregerspule des Magneten 3'1, durch die  Glimmlampe 30, über 36a und einen zweiten  Schleifring (nicht dargestellt) nach 29c und  zurück zum     Anzeigeempfänger.     



  Mittels Verschiebung des längeren Null  zeichens     27a    (durch Verdrehen des     Motor-          stators    28) zu der gewünschten Programm  artbeschriftung in     Fig.4    kann die entspre  chende     Programmartimpulsgruppe    in einen  hierfür vorgesehenen Betätigungssektor 38, 32  geschoben werden, wo die Impulsenergie an  entsprechend angeordnete [Schaltorgane 32. ab  gegeben wird. Diese Schaltorgane können  zum Beispiel die polarisierten Schaltzungen 32      sein, deren Betätigung durch den mit     dein          Glimmlämpehen    30 in Reihe geschalteten und  vom Impulsstrom erregten kleinen Elektro  magneten 31 erfolgt und die durch ihre Vor..

         magnetisierung    in der     Sehliesslage    an den  Gegenkontakten haften bleiben. Ausser einer  Programmanzeige durch Glimmlicht 27 bei  den entsprechenden Stationsnamen     318a    er  folgt also gleichzeitig auch die     Zuschaltung     einer Kapazität 3 3 zur     Abstimmspule    34 über  die gleichzeitig betätigte polarisierte Sehalt  zunge 32, und der Rundfunkempfänger     gibt     das vorgewählte Programm der angezeigten  Station.

   In     Fig.4    ist das Nullzeichen (der       Synchronimpuls    oder     Wählzeichen)        27a    in  das     Fensterehen        3'l     Tanzmusik      (Programm          .2)    geschoben.

   Die hierauf unmittelbar ein  treffende Impulsgruppe bringt laut     Fig.    2  nach einer Zeitspanne von     f4    den Schalt  impuls 27 für     Tanzmusik-Amsterdam.    Nach  einer Zeit von t4 vom Nullzeichen gerechnet,  gelangt der mit der Glimmlampe     30        mitrotie-          rende    Elektromagnet<B>31</B> gerade vor die vierte  Schaltzunge 32 und schaltet eine solche Ka  pazität 33 auf die     Schwingkreisspule    34, die  den Empfang von Amsterdam bewirkt, wo  dem Kennimpuls     entsprechend'Tanzmusik    aus  gestrahlt wird.

   Falls das Nullzeichen     2-7a    mit  dem     Programmwählerdrehknopf    35 zum Bei  9 spiel in das Fensterehen<B>37</B>  Bunter Abend   (Programm E) geschoben wird, so fällt die       Tanzmusikimpulsgruppe    im Uhrzeigersinn ge  sehen in den ersten leeren Sektor zwischen  die Beschriftungen  Bunter Abend  (Pro  5     gramm    E) und  Volksmusik  ('Programm D;  und die darauffolgenden Impulsgruppen der  Reihe nach in den zweiten, dritten und vierten  leeren     .Sektor,    bis schliesslich die fünfte Im  pulsgruppe für  Bunter Abend      (Programm     o E) in den Betätigungssektor     38,    32 gelangt  und die Einstellung bewirkt.  



  Die Hilfskontakte     32a    an den .Schaltzun  gen 32, die im Ruhezustand der letzteren offen  stehen, sind zueinander und zur Erregerspule  s des rotierenden Elektromagneten 31 parallel  geschaltet. Eine vom rotierenden Elektro  magneten 31     umgesehaltete'Schaltzunge    3:2 be  wirkt einen     Kurzschluss    des Erregerstrom-         kreises    des Elektromagneten 31 mittels der  Hilfskontakte     32;

  a.    Der     1%urzsehlussweg    ver  läuft einerseits über die Hilfsleitung 36c,  einem nicht. dargestellten dritten Schleifring  und über die Leitung     29d,    anderseits über  die Leitung 36b, den oben erwähnten, nicht  dargestellten ersten 'Schleifring und über die  Leitung     29b    und     29e    zum     Kur7schluss-Hilfs-          kontakt        32a.    Es wird somit eine weitere Be  tätigung des rotierenden Elektromagneten  (nicht aber der     mitrotierenden        Glimmlampe     30) und somit. die     Zuschaltung    einer weiteren  Kapazität verhindert.

   Die weiterhin eintref  fenden Impulse bringen die nicht kurzge  schlossene Glimmlampe<B>30</B> zum Aufleuchten  und bewirken so eine Programmanzeige; wei  chen jedoch über den     Kurzschlussweg    der  Hilfskontakte     32x    dem Elektromagneten 31  aus, wodurch derselbe trotz dein rotierenden  fliessenden Impulsstrom     unerregt    bleibt und  eine weitere störende Tätigkeit     unterlä.sst.     Diese     Massnahme    verhindert die     Zuschaltung     weiterer Kapazitäten, wenn eine gleiche Pro  grammart durch verschiedene Sender gesendet  wird und vermeidet eine     kapazitive    Verstim  mung des auf eine Sendestation eingestellten  bzw. abgestimmten Empfängers.  



  Um auch ein     Weiterwählen    an die nächst       angezeigte    Station     zti        ermögliehen,    können die  einzelnen     Sehaltzungen    3,2 von aussen her mit  tels eines kleinen Druckknopfes 36d in ihre       Ruhestellring        gesehoben        werden,    worauf die  elektromagnetische 'Schalttätigkeit wieder ein  geleitet wird und bei Umgehen der verriegel  ten Station sieh die nächstfolgende angezeigte  Station (nach     Fig.    ? und 4 Bremen) ein  schaltet.  



       Fig.    5 stellt. eine beispielsweise Ausfüh  rungsform eines vollautomatischen Programm  einstellgerätes dar. Die     Programmwahl    er  folgt hier durch eine     Druektastenautomatik     46. Dieses Gerät, bewirkt auch immer wieder  ein selbsttätiges Umstellen auf eine nächstfol  gende Sendestation, wenn der einmal einge  stellte Sender das vorgewählte Programm be  endet.  



  Das Gerät besteht aus einer Drucktasten  reihe 46, deren. einzelne Drucktasten mit     den         verschiedenen Programmarten bezeichnet sind  und über ihre Kontaktpaare     :51,    52 mit ent  sprechend angeordneten Kontakten 54 in Ver  bindung stehen. Letztere Kontakte 54 arbeiten  mit dem     Schleifkontaktpaar    515 des vom Syn  chronmotor 40 über eine Reibkupplung 58 an  getriebenen Dreharmes     58a    zusammen.

   Der  Doppelkontakt 55 ist mit einem Ende der     Er-          regerspule    des Elektromagneten 31 v     erbun-          den,    deren anderes Ende über den Dreharm       58a    und Schleifkontakt     58b    zum negativen Pol  einer Gleichstromquelle 53 führt.

   Der posi  tive Pol der Gleichstromquelle 53 führt einer  seits über die Sammelschiene     51a    zu den       Driiektastenkontakten    5,1, anderseits über die  Erregerspule der magnetischen     Kupplung    41  zum Stehkontakt     52a    des     -\Veiterwähler-Druck-          knopfes    47, dessen Bewegungskontakt     51i;     zum negativen Pol der Gleichstromquelle 53  und zum positiven Pol der Impulsquelle 60  führt.

   Der negative Pol der Impulsquelle 60  führt zu den miteinander verbundenen Gegen  kontakten 54a. und zu     dem'Sehleifringsegment          59a.    Der positive Pol der     Gleichstromquelle    53  ist über die Erregerspule 48 des     Rückst.ell-          inagneten        4,8a    mit dem     Rückstellkontakt    49  verbunden. Dieser     Rückstellkontakt    49 und  der     Schleifringteil    50 arbeiten mit dem  Schleifkontakt     50a    des Dreharmes 58a zu  sammen.

   Dem     segmentförmigen        Rückstell-          magneten        48a,    der mit dem Stehkontakt     52a     galvanisch verbunden ist, gegenüber liegt. der       segmentförmig    ausgebildete Pol     48b    eines  Dauermagneten; dessen anderer Pol an dem       Rückstellmagneten        48a    aufliegt.

   In dem so ent  standenen magnetischen Spalt liegen die En  den der     Eisensehaltzungen    32, die von der  Schalttätigkeit abhängig an einem der beiden       Segmentpole        48a    oder 48b magnetisch ange  zogen und elektrisch leitend anliegen. Die an  dern Enden sind über je eine federnde Ver  längerung isoliert montiert und einzeln mit  den einzelnen     Verriegelungskontakten    45     gal-          vaniseli    verbunden.

   Diese     Verriegelungskon-          takte    45 sind in den entsprechenden     Stations-          stellungen    eines Einstellarmes 43 des Dreh  kondensators 42 um einen Schleifring 44 über  diesen ein wenig herausragend angebracht.    Der Schleifring     @    liegt über die Erreger  spule der magnetischen Kupplung 41 am posi  tiven Pol der     Gleichstromquelle    53. Die ma  gnetische Kupplung 41 verbindet den :Syn  chronmotor     4'ü    mit der Drehachse 42a des  Drehkondensators 42'.

   Der Einstellarm 43 ist  über den Schleifkontakt     43c    mit dem Schleif  ringteil 50 in leitender Verbindung, Den  Doppelkontakten 54,     54a    gegenüberliegend  sind U-förmige     Verriegelungsteile   <B>5</B>6 aus Eisen  bestehend angebracht, die so ausgebildet:  sind, dass der Kern     31a    des rotieren  den Elektromagneten     311    zwischen den zwei  Schenkeln     56a    und     5'6b    des     Verriegelungs-          teils    56 ohne Berührungsgefahr jedoch kleinen  Luftspalt bildend hindurchlaufen kann.  



  Die     Programmartwahl    erfolgt durch Ein  drücken des entsprechend beschrifteten Druck  knopfes 46 (zum Beispiel Leichte Musik),  dessen Schaltkontakte 51, 5? die Wahlspan  nung aus der Gleichstromquelle 53 zu ent  sprechend angeordneten Kontakten 54 führen.  Diese Kontakte 154 kommen mit dem Schleif  kontaktpaar 5,5 des rotierenden Betätigungs  magneten 31 in dem Augenblick in Berüh  rung, als letzterer zwischen die zwei 'Schenkel  des     U'-Eisens    56 geraten ist. Hierbei schliesst  sich der Wahlstromkreis über die Erreger  spule des Betätigungsmagneten 31, welcher  durch das so entstehende     Magnetfeld    zwi  schen den (der Programmart entsprechend an  geordneten) Eisenschenkeln 56 stehen bleibt.  



  Der Stromkreis verläuft wie folgt: Vom  positiven Pol der Gleichstromquelle 5'3     über     die Sammelschiene     51a    und den Kontakten  51, 52 zum Kontaktteil 54, über den ;Schleif  kontakt 55, durch die Erregerspule des Elek  tromagneten 31 und zurück über den rotie  renden Arm     58a    und den :Schleifkontakt     58b     zum negativen Pol der Gleichstromquelle 53.  



  Da zwischen Motorachse 57 und Kupp  lungsring     @58    nur eine schwache Reibkupplung  vorhanden ist. läuft die Motorachse '57     unver-          hindert    weiter. Inzwischen treffen die emp  fangenen Impulse von der Impulsquelle 60  ausgehend einerseits über Schleifkontakt     58b,     anderseits über den Kontakt     54'a    und über das           Schleifkontaktpaar    55 in der Erregerspule des  Betätigungsmagneten 3,1 mit einer solchen  Stromrichtung     ein,    die der .Stromrichtung des  bereits fliessenden Wahlstromes entgegenge  setzt ist.

   Hierbei kann jedoch nur der länger  andauernde Impulsstrom des     Nullzeichens     eine ausreichend lang andauernde W     ahlstrom-          kompensation    und damit ein Anlaufen des  Betätigungsmagneten     3'1    bewirken.

   Der durch  das Nullzeichen in Bewegung gesetzte Be  tätigungsmagnet 31 gelangt nun nach einer  durch die Programmwahl     (-verriegelungsstel-          lung)    bestimmten Zeitdauer zu den ;Schalt  zungen 32 und bewirkt durch die so ausge  sonderte     Programmartimpulsgruppe    die er  wünschte     .Schalttätigkeit    (nachdem der Strom  kreis wie folgt geschlossen ist:

   vom positiven  Pol der Impulsquelle 60 über den 'Schleif  kontakt 58b und den Arm     58a,    durch die  Erregerspule des Elektromagneten 31 und  zurück über den Kontakt 55, auf das Schleif  segment     59a,    zum negativen Pol der Impuls  quelle), wobei die entsprechenden Impulse den  rotierenden Elektromagneten 31 bei den ent  sprechenden .'Schaltzungen 32 erregen und  diese aus ihrer Ruhestellung (am     Rückstell-          magneten    48a anliegend) auf den gegenüber  liegenden magnetischen Pol 485 herübersprin  gen lassen, wobei die Stromzufuhr (die zuerst  über folgenden Stromkreis geschah:

   vom posi  tiven Pol der Gleichstromquelle 53 zur Er  regerspule der magnetischen     Kupplung    41  und zurück über den     segmentförmigen          Rückstellmagneten        48a,    zu den Kontak  ten 45 über den     Tastarm    43, über den  Kontakt     43a,    den Schleifring 50, die  Kontakte     50a    und     58b-    zum negativen Pol.  der Gleichstromquelle     j53)    zu den mit diesen  in Verbindung stehenden     Verriegelungskon-          takten    45 unterbrochen wird. Demzufolge  bleibt der über die magnetische Kupplung 41.

    angetriebene Drehkondensator 42 erst dann  stehen, wenn sein     Tastarm    43 auf einen Un  terbrechungskontakt 45 gelangt, dessen po  larisierte Schaltzunge 3,2: durch den entspre  chenden Programmimpuls betätigt, die Strom  zuführung zu diesem Unterbrechungskontakt  45 absperrt und die magnetische Kupplung         4!1-    löst. Je nach dem, wieviel Stationen die  gleiche Programmart senden, werden mehr  oder weniger Unterbrechungskontakte 45 bei  den entsprechenden Stationsstellungen des  Drehkondensators     42    stromlos stehen.

   Wenn  also der magnetischen Kupplung 41 über  den sogenannten     Weiterwähler-Drucktaster    47  kurzzeitig Strom zugeführt wird, so läuft der  Drehkondensator 42 bis zu dem nächsten un  terbrochenen     Verriegelungskontakt    45, also bis  zur nächsten Station, die das gleiche Pro  gramm sendet, weiter.  



  Immer bevor die Impulstätigkeit auf die  polarisierten Schaltzungen 32 wiederholt ein  wirkt, werden diese     dureh    den     Rückstell-          magneten    48, der den     Rückstellstrom    über  den :

  Schleifkontakt 49 kurzfristig erhält (wo,  bei der Stromkreis wie folgt geschlossen ist  vom positiven Pol der Gleichstromquelle  durch die Erregerspule des     Rückstellmagne-          ten    48, über den Kontakt 49,     50a,        518b    zum  negativen Pol der Gleichstromquelle 53), in  ihre Ruhestellung auf den magnetischen Pol       48a    gezogen und durch den Betätigungs  magneten nur dann in ihre Wirkstellung auf  den magnetischen     Po148b    zurückgezogen, wenn  der gleiche Programmimpuls wiederholt ein  tritt.  



  Während der Zeit, da der Betätigungs  magnet 31 die Schaltzungen 3? abtastet, wird  die Stromzufuhr zur magnetischen Kupplung  41 durch den     Unterbrechersektor    des Schleif  ringteils 50 abgeschaltet, um eine verfrühte       Kondensatorverstellung    durch die rückge  stellten Schaltzungen 32 zu verhindern.

   Ist  demnach das vorgewählte Programm an der  gerade eingestellten     (Station    beendet, so bleibt  die polarisierte Schaltzunge 32 wegen dem  nun fehlenden Impuls in ihrer     Ruhestellung     an dem magnetischen Pol     48a    elektrisch lei  tend liegen, unterbricht daher den Kupp  lungsstromkreis nicht mehr weiter, worauf  der Drehkondensator 42 selbsttätig weiter  läuft, bis zur nächsten Station, die das ge  wählte Programm mich weiterhin ausstrahlt  <B>USW.</B>  



  Hilfskontakte an den Schaltzungen 32  (nicht eingezeichnet), die im ,Speisestrom-      kreis des Rundfunkempfängers liegen, kön  nen das selbsttätige Einschalten des Rund  funkempfängers bewirken, sobald die erste  Schaltzunge aus ihrer Ruhelage durch den  entsprechenden Programmimpuls     herausbe-          wegt    wird. Gewitterstörungen oder sonstige  Zufallsimpulse können die einwandfreie Ein  stelltätigkeit nicht stören, weil die sich einmal  eingestellte Station gerade nur beim Fehlen  des Impulses ausschaltet. Anderseits v     ermö-          gen    überhaupt nur die periodisch in ganz be  stimmten Zeitabständen immer wieder auf  tretenden Programmimpulse eine Einstellung  aufrechtzuerhalten.  



  Eine weitere beispielsweise Ausführungs  form der     beschriebenen'Programmgerätekann     mit -einem Schrittwerk versehen werden, das  eine Uhr antreibt, wobei das Schrittwerk  durch die längeren Synchronimpulse - von  einem in dem Impulsstromkreis liegenden  Vergrösserungsrelais - betätigt wird.  



  Eine andere Möglichkeit, mit den     Syn-          chronimpulsen        eine    Uhr zu steuern, be  steht darin, dass diese längeren, periodisch  auftretenden Synchronimpulse durch einen  elektrischen oder mechanischen     Resonator          (Schwingkreis    bzw. Schwingzunge) ausge  sondert und in einem die Uhr antreibenden  Schrittwerk oder     'Synchronmotor    geführt wer  den. Die Synchronimpulse können vom Pro  grammbekanntgabesender aus mit     quarzge-          -teuerter    Genauigkeit ausgestrahlt werden,  wobei die Radiouhren einen dementsprechend  genauen Gang aufweisen werden.

Claims (1)

  1. P ATENTAXSPRUCH Fernsteuereinriehtung, welche die Infor- ination von Rundfunkempfängern über Rund funkprogramme unter Verwendung von Im pulsen bewirkt, die verschiedenen Programm arten verschiedener Sendestationen zugeord net sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur Erzeugung der Impulse ein besonderer Infor- niationssender (22) vorgesehen ist, der, ge steuert durch eine Schalteinrichtung,
    Syn- ehronimpulszeichen und durch charakteri stische Zeitabstände von diesen getrennte Pro- gramminformationsimpulszeichen sendet, wäh- rend die Informationssteuerung am Rund funkempfangsort mittels eines besonderen In formationsimpulseinpfängers erfolgt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die 'Schalteinrich tung zur Steuerung des Informationssenders (22) einen vor einer Kontaktreihe (15) mit konstanter Geschwindigkeit umlaufendenKon- taktarm (17) aufweist, wobei die Kontakte (1,5) entsprechend den jeweiligen :Sendepro grammen durch handbetätigte, Schalter ('12) unter Spannung gesetzt werden können, so dass der Kontaktarm (17) beim Überstrei chen der unter Spannung stehenden Kontakte sowie eines stets unter .Spannung stehenden Kontaktes (18) für das Synchronzeichen den Informationssender in Tätigkeit setzt (Fig.1). 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Schalter (12) in bestimmten Sendestationen (2) einer Sta tionsskala (13) eines Abhorchempfängers (1a) zugeordneten Reihen und in einer den zu unterscheidenden Programmarten entspre chenden Anzahl auf einer Schalttafel (11) angeordnet sind und dass zu ihrer Betätigung auf einer über die Schalttafel (11) verschieb baren Schaltbrücke (9) eine Reihe Betäti gungsknöpfe (10) angeordnet ist, wobei die. Schaltbrücke mit dem Abstimmechanismus (3) des Abhorehempfängers gekuppelt ist (Fig. 1). 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Informations- impulsempfänger Zeichenumwandler zugeord net sind, in welchen die durch die zeitlich geordneten Tätigkeiten des Informations senders (2'2) ausgelösten Impulse in sichtbare Zeichen umgewandelt und mittels einer syn chronbewegten Verteilereinrichtung zu ent sprechenden Skalenbeschriftungen geführt werden. 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss dem Informations- impulsempfänger hinter einer in Programm artsektoren (24b) unterteilten Stationskreis skala (2:
    6,) eine Glimmlampe (2@5) zugeordnet ist, die mittels eines @Synchronantriebswerkes ('28) in eine mit dem Kontaktarm (17) des Informationssenders gleichlaufende Kreisbe wegung versetzt wird, so dass die der rotie renden Glimmlampe (25,) zugeführten emp fangenen Impulse durch den Synchronlauf bedingt bei den entsprechenden Skalenbe schriftungen durch Aufhellung eine optische Programmanzeige bewirken, wobei das syn chron laufende Antriebswerk (28) in phasen richtige Lage zu verdrehen ist, die dann eintritt, wenn das längere Nullzeichen in Form eines längeren Lichtstriches an einem vorge schriebenen Platz (211a)
    erscheint (Fig. 3). 5. Einrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass dem Informations- impulsempfänger ein mit der Glimmlampe sich bewegender Elektromagnet (3#1) zuge ordnet ist, der vom Impulsstrom ebenfalls durchflossen ist und mit 'Schaltzungen (32) zusammenarbeitet, die im betätigten Zustand einen ;
    Schwingkreis (33,-34) auf en'tspre- ehende Resonanzfrequenz einstellen und somit eine selbsttätige Programmeinstellung des Rundfunkempfängers bewirken, wobei die vom ersten Impuls betätigte Schaltzunge (32 mit Hilfe eines Hilfskontaktes die Erreger spule des Elektromagneten (31) kurzschliesst und eine weitere störende Schalttätigkeit verhindert. 6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass zum Weiterwählen den einzelnen .Schaltzungen eine von aussen her betätigbare Rückstellvorrichtung (361 zugeordnet ist. 7.
    Einrichtung nach Unteranspruch 6, da durch gekennzeichnet, dass der Stator des Synchronantriebwerkes (28) um seine Achse mittels eines Drehknopfes (35) drehbar ist, um eine Phasenverschiebung ausgleichen und eine Programmartwahl durchführen zu kön nen. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass dem Informations- impulsempfänger ein mittels Synchronmotors (40) über eine Reibkupplung (5''7, 518) ange triebener Elektromagnet (31) zugeordnet ist, der über Drucktaster (45) und ihnen zuge- ordnete Kontakte (51, 52, 54, 54,a, 55) mit magnetischen Verriegelungen (56) derart zu sammenarbeitet, dass der Elektromagnet (3,1) bei einer dieser Verriegelungen (56) durch den ihm aus einer Stromquelle (53 über einen Druclz-taster (46) zugeführten Strom so lange angehalten wird, bis der aus der Im pulsquelle (60)
    hereinfallende längere Syn chronimpuls die Verriegehing durch Kom pensation löst und den Elektromagneten (31) anlaufen lässt, der je nach der gewählten Programmart nach einer kürzeren oder län geren Zeitspanne in dem Augenblick in den Betätigungssektor gelangt, als auch die der gewählten Programmart, entsprechende Im pulsgruppe über einen Schleifringsektor (59a.) und Sehleifkontakt (5,5) den Elektro magneten (3<B>,</B>1) erregt, der hierbei mit in einem magnetischen Luftspalt zwischen zwei Magnetpolen (48a, 48b)
    angebrachten Schalt zungen (32) zusammenarbeitet, die ihrerseits mit in Stationsstellungen eines vom Synchron motor (40) über eine elektromagnetische Kupp lung(41) angetriebenen Drehkondensators(42) angebrachten und über einen Schleifring (44) hinausragenden Verriegelungskontakten (45) in galvanischer Verbindung stehen, wobei die Erregerspule der elektromagnetischen Kupp lung (41) so lange unter Strom steht und den Drehkondensator (42) in Gang hält, bis der Einstellarm (43) desselben auf einen Verriegelungskontakt gelangt, dessen Schalt zunge in betätigtem Zustand den Erreger stromkreis der magnetischen Kupplung (41) unterbricht und den Drehkondensator (42)
    in der impulsbedingten Stationslage . zunr Stehen bringt. 9. Einrichtung nach Unteranspruch 8, da durch gekennzeichnet, dass einem Schleifkon takt (50a.) des Dreharmes (5issa.) des Elektro magneten (31) am Eingangspunkt des Betä tigungssektors ein Stehkontakt (49) zugeord net ist, der die Erregerspule (48) eines Rück stellmagneten (-18a.) über die Schleifkontakte (50a, .58b) unmittelbar vor Beginn der Schalt tätigkeit kurzzeitig unter den Strom einer Stromquelle (53) setzt, wobei die früher be tätigten ,Schaltzungen <B>(32)</B> in ihre Ruhestel- lang zurückgezogen werden,
    um eine sieh in kurzen Zeitabständen immer wiederholende Einstelltätigkeit mit eventuellen Änderungen des Impulsbildes (durch Programmänderung) zu ermöglichen. 10. Einrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Erreger stromkreis der elektromagnetischen Kupplung (41) im Betätigungssektor des Elektromagne ten (3<B>1</B>1) durch eine Unterbrechungsstelle eines Schleifringes (5ss) abgeschaltet wird, um eine verfrühte Kondensatorverstellung während der Rüekstelltätigkeit des Rückstellmagneten (48, 48a) zu verhindern. 11.
    Einrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass zu der Unter brechungsstelle (32, 48a) des Erregerstrom kreises der elektromagnetischen Kupplung (41) ein Kurzschlusstaster (47) parallel ge schaltet ist, um die elektrische Verriegelung des Drehkondensators (42) nach Belieben lösen und damit eine Weiterwählung ermög lichen zu können, falls die gleiche Programm art von einer andern Sendestation erwünscht wird. 12. Einrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass den Schaltzun gen (32) Hilfskontakte zugeordnet sind, die im Speisestromkreis des Rundfunkempfängers liegen, um denselben nach der erfolgten Programmeinstellung auch selbsttätig ein schalten zu können.
    13. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in den Impuls stromkreis ein Verzögerungsrelais, das nur auf die längeren Synchronimpulse anspricht, eingeschaltet ist, das über ein Schrittwerk eine Uhr antreibt. 14. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass roden Impuls stromkreis ein Resonator eingeschaltet ist, der die periodisch auftretenden Synchronimpulse aussondert und einem eine Uhr antreibenden Schrittwerk zuführt. 15. Einrichtung nach Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass die im Informa tionssender erzeugten Impulse zum Empfän ger über eine Leitung übertragen werden.
CH307827D 1952-05-21 1952-05-21 Fernsteuereinrichtung, welche die Information von Rundfunkempfängern über Rundfunkprogramme bewirkt. CH307827A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101530B (de) * 1957-08-22 1961-03-09 Philips Patentverwaltung Verfahren und Anordnung zur Steuerung eines Empfaengers in Abhaengigkeit von der Darbietung des Senders
DE4313107C1 (de) * 1993-04-22 1994-04-14 Walter E J Koerber Verfahren und Anordnung zum Identifizieren eines Sendebeitrags
DE19532428A1 (de) * 1995-09-02 1997-03-06 Deutsche Telekom Ag Verfahren und Vorrichtung zur Übertragung von Zusatzsignalen

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