CH308033A - Uhr. - Google Patents

Uhr.

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CH308033A
CH308033A CH308033DA CH308033A CH 308033 A CH308033 A CH 308033A CH 308033D A CH308033D A CH 308033DA CH 308033 A CH308033 A CH 308033A
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CH
Switzerland
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capsule
clock
sub
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Application number
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Inventor
Loeffel Oskar
Original Assignee
Loeffel Oskar
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Publication date
Application filed by Loeffel Oskar filed Critical Loeffel Oskar
Publication of CH308033A publication Critical patent/CH308033A/de

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Classifications

    • G—PHYSICS
    • G04—HOROLOGY
    • G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B37/00—Cases
    • G04B37/02—Evacuated cases; Cases filled with gas or liquids; Cases containing substances for absorbing or binding moisture or dust

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electric Clocks (AREA)

Description


      Uhr.       Die Erfindung betrifft eine Uhr, z. B. eine  Armband- oder Taschenuhr, deren Gehäuse, in  dessen Inneren     ein    Vakuum herrscht,     einen     das Werk aufnehmenden, wärmeisolierenden  Teil aufweist, welcher eine metallische Um  kleidung trägt.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbei  spiele des Erfindungsgegenstandes schema  tisch dargestellt, und es zeigen:       Fig.    1 ein erstes     Ausführungsbeispiel    der       Uhr,    in senkrechtem     Längsschnitt,          Fig.    2 ein zweites Ausführungsbeispiel,  ebenfalls in     senkrechtem    Längsschnitt,       Fig.    3 eine erste Ausführungsform der       Aufziehwellendurchführung,    in     Axialschnitt,          Fig.    4 eine zweite Ausführungsform der       Aufziehwellendurchführung    in     Axialschnitt.     In beiden,

   in     Fig.    1 und 2 dargestellten  Ausführungsbeispielen weist das Gehäuse der  Uhr eine das Uhrwerk A aufnehmende, im  Grundriss runde oder eckige Kapsel C aus  wärmeisolierendem Material, z. B. thermo  plastischem Kunststoff, auf. Bei der in     Fig.1     dargestellten Ausführungsform ist am obern,  innern Rand der Kapsel C ein Absatz 5 zur  Aufnahme des Auflegerandes 6 des Uhrwerkes  A vorgesehen. Bei der in     Fig.    2 dargestellten  Ausführungsform sitzt das Uhrwerk A mit  seinem Auflagerand 6 auf der     obern,    ebenen  Ringfläche 7 der Wand 2 der Kapsel C auf.

    Das     Uhrwerk    A ist bei beiden Ausführungs  formen in dem Werkraum B der aus einem  tück bestehenden Kapsel C durch deren     Bo-          0       den 1 von unten und durch deren Umfangs  wände 2 von aussen umschlossen, darin also       vollständig    versenkt und passt sich mit seinem  Umfang 3 dem Innenumfang 4 der Kapsel C  an. Die Kapsel C ist bei beiden Ausführungs  formen durch ein Uhrglas aus wärmeisolie  rendem Material, z. B. thermoplastischem  Kunststoff, abgedeckt.

   Dabei ist zwischen die  obere Ringfläche 7 der Kapsel C und die  Unterfläche 8 des     Uhrglasrandes    ein Dich  tungsring 10 aus elastischem     Werkstoff        ein-          gelegt.     



  Zur Durchführung der     Aufziehwelle    11 des  Uhrwerkes A weist die Gehäusekapsel C bei  beiden Ausführungsformen in ihrer Wand 2  eine von     innen    nach aussen sich erweiternde       Durchbrechung    und im äussern und weiteren  Teil derselben eine Dichtung auf. Bei der  Ausführungsform nach     Fig.    3 ist die Durch  brechung stufenweise erweitert und besteht  aus einem innern, kurzen zylindrischen Teil  12 von wenig grösserem Durchmesser als die       Aufziehwelle    11 und aus einem äussern, langen  Teil 13 von etwa dreimal so grossem Durch  messer als die     Aufziehwelle    11.

   In dem Ring  raum zwischen der     Aufziehwelle    11 und dem  Teil 13 der     Durchbrechung    sitzt eine U-för  mig gebogene, mit ihrer offenen Seite nach  aussen gewandte Dichtungsmanschette 14,  welche sich selbsttätig und bei Herrschen eines  Unterdruckes im Gehäuseinnern     verstärkt     dichtend an die Teile 11 und 13 anlegt.

   Bei  der Ausführungsform nach     Fig.    4 -ist die           Durchbrechung    15 der Gehäusekapsel C kegel  förmig, besitzt     einen    ovalen Querschnitt     und          enhält    einen die     Aufziehwelle    mit seiner Boh  rung 16 unter eigener Spannung umschliessen  ; den Dichtungskegel 17, z. B. aus Weichgummi,  welcher ebenfalls bei Herrschen eines Unter  druckes im Werkraum B durch den äussern  Luftdruck verstärkt dichtend an die Teile 11  und 15 angelegt wird.

   Durch die     kegelige        Cre-          staltung    des Dichtungsteils 17 erhält dessen  nach aussen gewandte Fläche, auf welche der       Luftdruck    wirkt, eine solche Grösse, dass der  Kegel 17     verstärkt    dichtend in den hohl  kegeligen Durchgang 15     eingedrückt    wird. Um  lange Durchgänge zu erzielen und entspre  chend lange Dichtungen 14 bzw. 17 unter  bringen zu können, ist der dieselben aufneh  mende Teil 18 (siehe     Fig.    3 und 4) der Wand  2 der Kapsel C verdickt.

   Zum Festhalten der       Aufziehwelle    11 ist auf dem äussern, mit Ge  winde 19 versehenen Ende derselben eine Auf  ziehkrone 20 aufgeschraubt und mittels Ge  genmutter 21 festgezogen.  



  Im Gehäuse bzw. im Werkraum B herrscht  Unterdruck, der dadurch erzeugt wird, dass  die Uhr in ein Unterdruckgefäss eingelegt und  diesem und damit auch dem Werkraum     B    die  Luft entzogen wird. Der Unterdruck im Werk  raum B bleibt erhalten, weil das Gehäuse, wie  oben beschrieben, dicht schliessend gestaltet ist.  



  Die erwähnte Gehäusekapsel C und der  Rand des Uhrglases D     sind    von einem metal  lenen Rahmen E umfasst, dessen Innenumfang  22 dem Aussenumfang 23 der Umfangswand 2  der Gehäusekapsel C entspricht. Bei der     Aus-          führungsform    nach     Fig.    1 ist der Aussenrand 9  des Uhrglases D     kegelmantelförmig    und der  Oberteil des Rahmens E an der     innern    Seite  seines     einspringenden    Randes 24 entsprechend       hohlkegelig    gestaltet.

   Bei der Ausführungs  form nach     Fig:    2 weist das Uhrglas D eine       S-förmig    gekröpfte Randpartie 25 und deren  äusserer Teil 26 eine obere ebene Ringfläche 27  auf, über welche eine untere ebene Ringfläche  27 des     einspringenden    Oberrandes des Rah  mens E greift. Der Rahmen E weist noch  'die Hörner 28 mit den     Armbandanschluss-          Stegen    29 auf.

      Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1 sind  an den innern Unterrändern des Rahmens E  einwärts ragende     Wulste    30 von halbkreis  förmigem Querschnitt vorgesehen, welche in  entsprechende Vertiefungen 31 an den benach  barten Seitenwänden 2 der Gehäusekapsel C  eingreifen. - Bei der Ausführungsform nach       Fig.    2 sind Stifte 32 quer durch das Uhr  gehäuse in Bohrungen des Rahmens E und in  diesen entsprechende, an dem letzteren und  der Gehäusekapsel C an deren einander be  nachbarten Seiten 22, 23 angeordneten halb  kreisförmigen, nach Zusammenfügen der Ge  häuseteile C, E zu einem kreisförmigen Quer  schnitt sich ergänzenden Vertiefungen 34, 35       eingeführt.    Der Rahmen Eist in einem Ar  beitsgang, z.

   B. durch     Spritzguss    aus     Schwer-          oder    Leichtmetall geformt und dient dazu, die  aus weniger hartem Werkstoff bestehende Ge  häusekapsel C gegen Beschädigung zu schüt  zen.  



  Die beschriebene Bauart des Uhrgehäuses  hat die folgenden Vorzüge: Durch das Va  kuum im Werkraum B wird der Luftwider  stand für die schnell beweglichen Teile, z. B.  die Unruhe und die Hemmung, aufgehoben.  Dadurch kommt man mit einer schwächeren  Antriebsfeder aus. Durch den     Entzug    der  Luft aus dem Werkraum B     wird    auch Luft  feuchtigkeit mit entfernt und dadurch beim  Abkühlen der Uhr das Beschlagen des Uhr  glases von innen und der Werkteile und das  Oxydieren der letzteren vermieden. Auch das  Eindicken oder Zersetzen des Öls unterbleibt.  Die aus Kunststoff bestehende Gehäusekapsel  C fühlt sich auf der Haut des Uhrträgers  körperwarm an und     oxydiert    nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.- Uhr, dadurch gekennzeichnet, dass deren Gehäuse, in dessen Inneren ein Vakuum herrscht, einen das Werk aufnehmenden, wärmeisolierenden Teil aufweist, welcher eine metallische Umkleidung trägt. UNTERANSPRÜCHE 1. Uhr nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dessen das Werk aufneh- tuender Teil eine Kapsel aus wärmeisolieren dem Kunststoff ist. 2. Uhr nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Kunststoff bestehende Gehäusekapsel durch ein ebenfalls aus Kunststoff bestehendes Uhrglas unter Zwischenlage einer elastischen Dichtung geschlossen ist. 3.
    Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der aus der Gehäusekapsel, dem dieselbe abdeckenden Uhrglas und der zwi schen denselben eingespannten Dichtung be stehende Gehäuseteil an seinem Umfang von einem metallenen Gehäuseteil umfasst ist. 4. Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der metallene Gehäuseteil aus einem Rahmen besteht, welcher die Gehäusekapsel an ihrem Umfang um- und den Rand des Uhr glases überfasst. 5.
    Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch, gekennzeich net, dass in einer Durchbrechung in der Wand der Gehäusekapsel eine bei Erzeugung eines Vakuums im Gehäuseinnern sich selbsttätig verstärkende Dichtung für die Aufziehachse eingebaut ist. 6. Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeich net, dass die Durchbrechung für die Aufzieh- achsendurchführung sich von innen nach aussen erweitert. 7.
    Uhr nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Durchbrechung für die Auf ziehachsendurchführung sich stufenweise von innen nach aussen erweitert und im äussern weiteren Teil eine Dichtungsmanschette von nach aussen offenem U-förmigem Querschnitt enthält. B. Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeich net, dass die Durchbrechung für die Aufzieh- achsendurchführung kegelig gestaltet ist und einen Dichtungskegel aus Weichgummi ent hält.
    J. Uhr nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 6 und 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die kegelige Kapselwand durchbrechung und der Dichtungskegel ovalen Querschnitt haben.
CH308033D 1950-11-29 1951-11-28 Uhr. CH308033A (de)

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CH (1) CH308033A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3030763A (en) * 1959-06-23 1962-04-24 Hans U Klingenberg Waterproof watch casing
DE1201258B (de) * 1959-06-23 1965-09-16 Hans Ulrich Klingenberg Verfahren zum Erzeugen eines Unterdruckes im Inneren eines Uhrgehaeuses und zur Durch-fuehrung dieses Verfahrens hergestelltes Uhrgehaeuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3030763A (en) * 1959-06-23 1962-04-24 Hans U Klingenberg Waterproof watch casing
DE1201258B (de) * 1959-06-23 1965-09-16 Hans Ulrich Klingenberg Verfahren zum Erzeugen eines Unterdruckes im Inneren eines Uhrgehaeuses und zur Durch-fuehrung dieses Verfahrens hergestelltes Uhrgehaeuse

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