CH308067A - Verfahren zur Erzielung einer insektenabweisenden Wirkung auf Flächen. - Google Patents
Verfahren zur Erzielung einer insektenabweisenden Wirkung auf Flächen.Info
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Description
Verfahren zur Erzielung einer insektenabweisenden Wirkung auf Flächen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Erzielung einer insek tenabweisenden Wirkung auf Flächen, insbe sondere Wänden, Decken, Böden und dergleichen. Bis jetzt war bekannt, dass der blauen Farbe oder blauem Licht eine gewisse Ab- wehrkraft gegen Fliegen eigen ist. Die Schutzwirkung ist aber nur sehr gering, so dass sie ernstlieh kaum benützt wurde. Es hat sich nun gezeigt, dass eine z. B. blau gefärbte Fläche, welche mit stark lichtreflektierenden oder selbstleuchtenden Flekken belegt wurde, gegen Insekten, insbeson- dere gegen Fliegen und Bremsen, eine sehr gute Abwehrkraft aufweist, indem derartige Insekten solche Oberflächen meiden und sich nicht auf ihnen absetzen. Erfindungsgemäss besteht das Verfahren zur Erzielung einer insektenabweisenden Wir kung auf Flächen wie Wänden, Decken, Böden und dergleichen darin, dass die Fläche stellenweise mit Belägen von gegenüber der Grundfläche grösserem Lichtreflexionsvermö- gen versehen wird. In der Zeichnung ist beispielsweise ein Ge genstand mit nach der Erfindung bearbeiteten Oberfläche dargestellt, und zwar zeigt : Fig. 1 eine Ansieht einer Wandverklei- dungsplatte und Fig. 2 die Platte im Schnitt. In der Zeichnung bezeichnet 2 einen auf eine Wandverkleidungsplatte 1 beispielsweise durch Aufspritzen aufgebrachten und erstarrten Belag mit matter Oberfläche, welcher stellenweise mit Belägen 3 von gegenüber der Grundfläche grösserem Lichtreflexionsvermö- gen versehen ist. Als Flächenbelag eignet sich beispielsweise eine flüssige, durch Trocknen erstarrende Masse, welcher glänzende Partikelchen beigemischt sind. Diese Partikelchen bilden nach dem Erstarren erhabene, stark lichtreflektierende Stellen, welchen durch Nachpolieren noch ein besonderer Glanz verliehen werden kann. Bei dieser Art der Auftragung des Belages erhält man auf der matten Grundfläche eine Verteilung der Partielchen in unregelmässigen Abständen voneinander. Die der Masse beigemischten stark licht- reflektierenden Partikelchen können voneinander verschiedene Form und Grösse, z. B. unregelmässige Form oder aber auch gleiche Form und Grosse aufweisen. Die aufzutra- gende Masse kann eine streich-oder spritzbare Farbe sein. Als stark lichtreflektierende Par tikelchen können beispielsweise Glassplitter, Staniolstücke, glänzende Metallstücke, Metallpulver (sogenannte Bronzen, beispielsweise Aluminiumbronze) oder Vermiculite-Partikel- chen verwendet werden. Da diese Partikelchen von der Oberfläche erhaben sind, können sie leicht nachpoliert werden. Die reflektierenden Partikelchen können auch nach dem Aufspritzen des Grundbelages auf den noch feuchten, oder mit Hilfe eines Bindemittels auch auf den bereits trockenen Belag aufgebracht werden. Ein besonderer Effekt kann erzielt werden, wenn man die Partikelchen mit Leuchtfarbe versieht. Die Reflexionsbeläge können auch dadurch hergestellt werden, dass auf den trockenen BeIag Leuchtfarbe in regelmässigen, gleichoder ungleichgrossen oder in unregelmässigen Abständen Flecken aufgetragen wird. Metallpulver kann mit einem Bindemittel, z. B. Bronzetinktur, streichfertig angerührt werden. Mit einer Schablone können die Tupfen auf die Grundfläche aufgebracht werden. Das gleiche Resultat kann durch Aufdrucken erzielt werden. Die Tupfen können aber auch mit Hilfe von Lack oder einem andern Bindemittel auf die Grundfläche aufgedruckt oder aufschabloniert werden. Hierauf wird das Metallpulver in trockenem Zustand mit einem Pinsel oder einer Walze usw. auf die Grundfläche aufgetragen und von den klebenden Tupfen festgehalten, während die übrige Fläche wieder gereinigt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Erzielung einer insektenabweisenden Wirkung auf Flächen, insbesondere Wänden, Decken, Böden usw., dadurch gekennzeiehnet, dass die Fläche stellenweise mit Belägen von gegenüber der Grundfläehe grösserem Liehtreflexionsvermögen versehen wird.II. Gegenstand mit nach dem Verfahren nach Patentansprueh I bearbeiteter Oberfläche.UNTERANSPRÜCHE : 1. Gegenstand nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge in unregelmässigen Abständen voneinander angeordnet sind.2. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbe- läge in regelmässigen Abständen voneinander angeordnet sind.3. Gegenstand nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge gleiche Form und Grösse aufweisen.4. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge verschiedene Form und Grösse besitzen.5. Gegenstand naeh Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die sichtbaren Flächen der Reflexionsbeläge poliert sind.6. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge Glassplitter sind.7. Gegenstand naeh Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge Vermieulite-Partikelehen sind.8. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeiehnet, dass die Reflexionsbeläge durch aufgetragene Leuchtfarbe gebildet sind.9. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge durch Staniolstüeke gebildet sind.10. Gegenstand nach Patentansprueh II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge durch polierte Metallstüeke gebildet sind.11. Gegenstand nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Reflexionsbeläge aus Metallpulver gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102006021232A1 (de) * | 2006-05-06 | 2008-01-03 | Rainer Bagdons | Wespen-Schutzständer |
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1952
- 1952-12-08 CH CH308067D patent/CH308067A/de unknown
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