CH308085A - Verfahren zum Betrieb einer Dampfkraftanlage. - Google Patents

Verfahren zum Betrieb einer Dampfkraftanlage.

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CH308085A
CH308085A CH308085DA CH308085A CH 308085 A CH308085 A CH 308085A CH 308085D A CH308085D A CH 308085DA CH 308085 A CH308085 A CH 308085A
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Aktiengesellschaft Gebr Sulzer
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Sulzer Ag
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    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01KSTEAM ENGINE PLANTS; STEAM ACCUMULATORS; ENGINE PLANTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; ENGINES USING SPECIAL WORKING FLUIDS OR CYCLES
    • F01K7/00Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating
    • F01K7/16Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type
    • F01K7/22Steam engine plants characterised by the use of specific types of engine; Plants or engines characterised by their use of special steam systems, cycles or processes; Control means specially adapted for such systems, cycles or processes; Use of withdrawn or exhaust steam for feed-water heating the engines being only of turbine type the turbines having inter-stage steam heating

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Description


  <B>Verfahren</B>     zum   <B>Betrieb einer</B>     Dampfkraftanlage.       Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zum Betrieb einer     Dampfkraftanlage     mit     rauchgasbeheiztem        Zwischenüberhitzer     nach dem Hochdruckteil einer Turbinenan  lage. Die Erfindung betrifft ferner eine Vor  richtung zur Durchführung dieses Verfahrens.  



  Das Verfahren nach der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass je nach den Be  triebszuständen und Regelvorgängen minde  stens ein einstellbares Teilgewicht des erzeug  ten Dampfes gekühlt und unter Umgehung  der Turbinenanlage nur durch den Zwischen  überhitzer in den Kondensator geführt wird.  Zweckmässig ist es, das umzuführende Teil  gewicht des Dampfes nach der Kühlung mit  dem Dampf, welcher im Hochdruckteil der       Turbinenanlage    Arbeit geleistet hat, zu  mischen und in den     Zwischenüberhitzer    zu  führen     sowie    dem aus dem     Zwischenüber-          hitzer    austretenden Dampf das gleiche Teilge  wicht wieder zu entnehmen und dann in den  Kondensator zu führen.

   Vorteilhaft ist es,  wenn man das in den Kondensator abzufüh  rende Teilgewicht des Dampfes vor seiner       Einfühiuing    kühlt.  



  Die Vorrichtung zur Durchführung des  Verfahrens nach der Erfindung ist gekenn  zeichnet durch ein     Überströmv        entil,    welches  das Gewicht des unter Umgehung des Hoch  druckteils in den     Zwischenüberhitzer    zu füh  renden Dampfes einstellt, sowie durch ein Re  gelventil, welches das Gewicht des unter Um  gehung des nachfolgenden Turbinenteils in    den Kondensator zu führenden Dampfes  gleich gross einstellt. Es empfiehlt sich, das  Regelventil auf Grund des Verhältnisses zwi  schen dem im Radkasten der Hochdrucktur  bine und dem im     Zwisehenüberhitzer    herr  schenden Druck einzustellen.

   Man     kann    aber  auch das Regelventil in Abhängigkeit von dem       2Vlengenverhältnis    des den Hochdruckteil der  Turbinenanlage durchströmenden Dampfes zu  dem diesen Turbinenteil umgehenden Dampf  einstellen. Es bietet Vorteile, das Regelventil  durch die     Einlassventilsteuerung    für die Hoch  druckturbine einzustellen. Auch der nach dem       Zwischenüberhitzer    herrschende     Dampfdruck     kann vorteilhaft zur Einstellung des Regel  ventils verwendet werden. Die Einschaltung  eines Kühlers in die Umgehungsleitung zwi  schen Regelventil und Kondensator kann  zweckmässig sein.  



  Mit Hilfe des erfindungsgemässen Verfah  rens und der Vorrichtung     znr    Durchführung  dieses Verfahrens kann es möglich gemacht  werden, schon in der     Anfahrperiode,    ferner  aber auch bei allen vorkommenden anormalen  . Betriebszuständen, z. B. Auslösen der Schnell  schlussvorrichtung, Abschalten des     Turbinen-          generators    vom Netz, den     Zwischenüberhitzer     zu     beaufsehlagen    und somit zu kühlen.

   Dabei       kann    die Temperaturregelung vom     Frisch-          dampfüberhitzer        und        Zwischenüberhitzer    auch  bei diesen anormalen Betriebsfällen in Funk  tion bleiben und somit Kessel und Turbine  auch vor schädlichen Temperaturschwankun  gen schützen.      An Hand des in der Zeichnung in     Fig.    1  als Beispiel für eine Ausführungsmöglichkeit  der Vorrichtung schematisch dargestellten  Schaltbildes einer Dampfkraftanlage, sowie  einer in     Fig.    2 ebenfalls schematisch gezeich  neten Regelvorrichtung wird das Verfahren  nach der Erfindung beispielsweise erläutert..  



  In der     Fig.    1 ist die     Dampferzeugungsan-          lage,    z. B. ein sogenannter     Einrohrdampf-          erzeuger,    mit 1 bezeichnet. Die Speisewasser  zufuhr erfolgt über die Pumpe 2 und, wie  üblich, über einen nicht gezeichneten Speise  wasservorwärmer. Der im     Überhitzer    3 über  hitzte Dampf wird über die Hauptdampf  leitung 4 und das Ventil 5 der Turbinenan  lage zugeführt.

   Vom Ausgang des     Überhitzers     zweigt eine     Bv        passleitung    6 über das Über  <B>.</B>     entil    7 ab, die über den     Anfahrkühler     8 zu dem     Zwisehenüberhitzer    9 der Kesselan  lage führt. Die Turbinenanlage ist als Ein  wellenanlage mit einem Hochdruckteil 10,  einem     Mitteldruckteil    11 und einem doppelten       Niederdruckteil    12 ausgebildet und dient bei  spielsweise zum Antrieb des Generators 13.

    Der     Zwisehenüberhitzer    9 wird von den  Rauchgasen des Dampferzeugers     beaufschlagt     und heizt den aus der Hochdruckturbine 10  zur     Mitteldriickturbine    11 strömenden Dampf  auf. Von der     Mitteldruckturbine    strömt. der  Dampf weiter zu der doppelten Niederdruck  turbine 12 und tritt     -von    hier in den Konden  sator 14 aus. Während die Wellen des Hoch  und     Mitteldruckteils    der Turbinenanlage starr  miteinander gekuppelt sind, ist sowohl der       Niederdruckteil    als auch der Generator mit.  dieser Welle durch je eine axial bewegliche  Kupplung 15 verbunden.  



  Vom Austrittsende des     rauchgasbeheizten          Zwischenüberhitzers    9 zweigt eine Leitung 16.  über ein Regelventil 17 zu einem Kühler 18  ab. Diese Leitung umgeht den Mittel- und       Niederdruckteil    der Turbinenanlage und führt  zu dem     Kondensator    14. Der den Hochdruck  teil der Turbine in der Leitung 6 umgehende  Dampf wird in dem     Anfahrkühler    8 durch  eine aus der Speisewasserleitung über ein Ven  til 19 abgezweigte Kühlwassermenge auf eine  für den Eintritt in den     Zwischenüberhitzer    9    erforderliche Temperatur gekühlt, wobei das  abgeschiedene Wasser über den Kondenstopf  20 und die Leitung 21 zu dem Kühler 18 und  von dort zu dem Kondensator 14 gelangt.

    Eine     Kondensatpumpe    22 fördert das Konden  sat aus dem Kondensator 14 zu der Speise  pumpe 2 über die Leitung 23. Aus dieser wird  über das Ventil 24 die für den Kühler 18 er  forderliche Kühlwassermenge abgezweigt, die  zusammen mit dem Dampf über die Leitung  16 wieder in den Kondensator     zui2ickgeführt     wird.

   Vor dem Eintritt der     Hauptdampflei-          tung    4 in den mit einem Geschwindigkeits  regler 25     ausgerüsteten        Hoelidruekteil    der  Turbinenanlage ist ein     Sehnellschlussventil    26  und vor Eintritt der     Hauptdampfleitung    in  den     Mitteldruekteil    der Turbinenanlage ein  weiteres     Sehnellschlussventil        '?7    angeordnet.  



  Beim Anheizen der     Dampferzeugungsan-          lage    entsteht zunächst ein     Dampfwasserge-          misch,    worauf der allmählich überwiegende  Dampf am Kesselende zunehmend überhitzt.  wird, bis die     Kesselreguliei-Ling    zu spielen be  ginnt. Das     Überströmventil    7 regelt dabei auf  einen konstanten     Kesseldruck.    Sobald Frisch  dampf normalen Druckes und vorgeschrie  bener Temperatur zur     Verfügung    steht, kann  die Turbinenanlage in Betrieb gesetzt werden.

    Die einzelnen Stufen des     Aufheizens    gehen  allmählich ineinander über, ohne plötzliche       Temperatursch-#vankungen    hervorzurufen. Sie  können zeitlich beliebig gedehnt werden, ohne       class    die     Sicherheitsventile    zum Blasen kom  men.  



  Je nach den Betriebszuständen oder den  Regelungsbedingungen wird die im Kessel er  zeugte Dampfmenge zum Schutz des     Zwi-          schenüberhitzers    9 entweder über die Hoch  druckstufe 10 der Turbine oder über die       Bypassleitung    und den     Anfahrkühler    8 in den       Zwischenüberhitzer    abgegeben und gelangt  von     dort    entweder über den Mittel-     und        Nie-          derdruekteil    der Turbinenanlage oder über  das Regelventil 17 zu dem Kondensator 14.

    Strömt die Dampfmenge über die     Bypasslei-          tung,    so ist es von     M'iehtigkeit,    dass während  des Betriebes des     Überströmventils    ungün  stige     Axialschubverhältnisse    an     denn    Hoch-           druckteil    der Turbinenanlage nicht auftreten  können und unerwünschte     Belastungs-    oder       Tourenzahlschwankungen    oder Druckverhält  nisse vermieden werden.

   Es ist daher vorteil  haft, das umzuführende Teilgewicht des       Dampfes    nach der Kühlung im     Anfahrküh-          ler    mit dem Dampf, welcher im Hochdruckteil  der Turbinenanlage Arbeit geleistet hat, zu  mischen     und    in den     Zwischenüberhitzer    zu  führen und dem aus dem     Zwischenüberhitzer     austretenden Dampf ein solches     Dampfgewicht     wieder zu entnehmen und in den Kondensator  abzuführen, welches dem umzuführenden Teil  gewicht des Dampfes entspricht. Zweckmässig  wird das abzuführende Teilgewicht des Damp  fes vor Eintritt in den Kondensator gekühlt.  



  Um nun den erforderlichen einwandfreien  Betrieb der ganzen Anlage insbesondere auch  während des     Anfahrens    zu gewährleisten, ist  ein     Cberströmventil    und ein Regelventil vor  gesehen, von denen das erstere das Gewicht  des unter Umgehung des     Hochdruckteils    in  den     Zwisehenüberhitzer    zu führenden Damp  fes einstellt und das letztere das Gewicht des  unter Umgehung des nachfolgenden Turbinen  teils in den Kondensator zu führenden Damp  fes einstellt. Das nach dem     Zwischenüberhitzer     vorgesehene Regelventil 17 ist als Druckhalte  ventil für den     Zwischenüberhitzer    ausgebildet,  wobei sein Regeldruck z.

   B. durch das Ver  hältnis zwischen dem im Radkasten der Hoch  druckt.urbine und dem im     Zwischenüberhitzer     herrschenden Druck eingestellt werden kann.  



  In der     Fig.2    ist schematisch dargestellt,  wie die Beeinflussung dieses Regelventils er  folgen kann. Das Regelventil ist auch hier mit  17 bezeichnet. Es ist in der vom     Zwischenüber-          hitzeraustritt    abgezweigten und über einen  Kühler zu dem Kondensator führenden Lei  tung 16 angeordnet und steht mit einem       Servomotor    28 in Verbindung, dessen feder  belasteter Kolben durch das in der Drucköl  leitung 29 geförderte Druckmedium     beauf-          sehlagt    werden kann. Der Weg des Drucköls  zu dem Servomotor führt über ein Druck  relais 30, in welches das Drucköl über eine  Blende 31 eintritt.

   Das Druckrelais steht in  Verbindung mit einer Membrane 32, die das    Öffnen und Schliessen des Druckrelais     beein-          flusst.    Auf die Fläche der Membrane wirkt  von beiden Seiten je ein verschiedener Druck.  Das Verhältnis der von den beiden verschiedenen  Drücken     beaufschlagten    Flächen der Mem  brane kann in vorher     bestimmter    Meise einge  stellt werden.

   Man kann dies zum Beispiel da  durch erreichen, dass auf die gesamte Ober  fläche der einen Seite der Membrane der im       Zwischenüberhitzer    herrschende Druck durch  eine Leitung 33 einwirkt, während der im       Hochdruckturbinenteil    vorhandene Radkasten  druck nur auf eine Teilfläche der andern  Seite der Membrane über eine Leitung 34 ein  wirkt. Die Abdeckung der Membrane zur  Erzielung des     gewünschten    Flächenverhält  nisses kann, wie es in der     Fig.    2 dargestellt  ist, durch Faltenbälge in der Art erfolgen,  dass das wirksame Flächenverhältnis der bei  den Seiten der Membrane dem     gewünschten     Druckverhältnis zwischen den beiden Drücken  entspricht.

   Es ist aber auch eine Einrichtung  denkbar, bei welcher zwei Membranen auf  einen Waagebalken einwirken, dessen Hebel  verhältnisse einstellbar sind. Bei Überwiegen  des     Zwischenüberhitzerdruckes,    was beispiels  weise infolge     öffnens    des     Überströmventils    7  eintreten kann, wird das     öldruckrelais    30 ge  öffnet und das Druckmedium strömt durch  die Leitung 35 ab. Hierdurch wird der Servo  motor 28 entlastet, so dass sein Kolben durch  Entspannung der Feder verschoben wird.

    Hierbei öffnet sich das Regelventil 17 und  gibt den Weg für den Dampf über die Lei  tung 16 zu dem     Kondensator    14 unter Um  gehung des Mittel- und     Niederdruckteils    der  Turbinenanlage so lange frei, bis das ge  wünschte Gleichgewicht zwischen dem die ein  zelnen Teile der Turbinenanlage durchströ  menden Dampf     und    dem diese     Anlageteile    um  gehenden Dampf erreicht ist. Beim nachfol  genden Schliessen des     überströmventils    schliesst  das     Öldruckrelais    und damit auch das Regel  ventil.  



  Zur Aufrechterhaltung des gewünschten  Verhältnisses der Gewichte des     d\ie    Turbinen  anlage durchströmenden und des diese Anlage  umgehenden Dampfes kann die Einstellung      des Regelventils 17 auch durch eine in anderer  Weise erfolgende Beeinflussung der     Öldruek-          relais    30 erfolgen. Man kann beispielsweise  auch mittels einer Blende oder einer Staudüse  den Druck des Dampfes vor seinem Eintritt  in den Hochdruckteil der Turbinenanlage mes  sen und mit diesen     Messgrössen    auf das Öl  druckrelais einwirken. In ähnlicher Weise  lassen sich zu diesem Zweck Dampfmengen  messer verwenden.

   Hierbei wird das Regel  ventil von dem Mengenverhältnis des den  Hochdruckteil der Turbinenanlage durchströ  menden Dampfes zu dem diesen Turbinenteil  umgehenden Dampf eingestellt. Man kann  auch mit dem die     DampfeinlassventilgTuppen     der Hochdruckturbine steuernden Öldruck die  eine Seitenfläche der Membrane und ihre  andere Seitenfläche durch den im Dampfaus  tritt dieser Turbine herrschenden Druck be  einflussen und somit den auf das Regelventil  wirkenden Öldruck steuern. Wird die Vertei  lung des Gewichtsverhältnisses des die Tur  binenanlage durchströmenden und des sie um  gehenden Dampfes auf diese Weise bestimmt,  so steht auch beim Öffnen des überström  ventils 7 die ganze Turbinenanlage mit ihrem  Hoch-, Mittel- und     Niederdruckteil    unter dem  Einfluss der Regelung, z.

   B. des Geschwindig  keitsreglers, welche die     Einlassventile    der  Hochdruckturbine steuert. Zur Einstellung  des Regelventils kann aber auch der nach dem       Zwischenüberhitzer    herrschende Dampfdruck  v     exwendet    werden.  



  Man kann auch eine oder mehrere durch       Öldruckr        elais    gesteuerte Regeleinrichtungen  dazu verwenden, die     Schnellschlussvorrichtun-          gen    der Turbinenanlage bei Über- oder Unter  schreiten der zulässigen Druckverhältnisse  auszulösen. Es kann.beispielsweise der Fall  eintreten, dass infolge     Versalzens    eines Teils  der Turbinenanlage unzulässige Druckver  schiebungen entstehen, die ein Abstellen der  Turbine     notwendig    machen.

   Beim Auslösen  der     Schnellschlussvorrichtungen    kann das Re  gelventil voll geöffnet werden, um den Druck  im     Zwischenüberhitzer    und damit im Hoch  druckteil der Turbine abzulassen. Die oben  beschriebene     Steuerung    des Regelventils kann    so eingestellt werden, dass dieses Ventil  bei normalen Druckverhältnissen geschlossen  bleibt und erst bei     unverhältnismässigem    An  steigen des Druckes im     Zwischenüberhitzer     öffnet. Die Steuerung dieses Regelventils kann       blockiert    und erst beim Öffnen des Ü     ber-          strömventils    freigegeben werden.

   In diesem  Fall kann zum Beispiel das Regelventil auf  ein normales Druckverhältnis zwischen     Rad-          kastendruek    und     Zwischenüberhitzerdruek     oder auf einen tieferen     Zwischenüberhitzer-          druck    eingestellt werden. Das erfindungsge  mässe Verfahren kann auch bei solchen Dampf  kraftanlagen vorteilhaft Verwendung finden,  bei denen     Zwangdurchlaufkessel    mit zwei  facher Zwischenüberhitzung und bei über  kritischem Druck und sehr hohen     Überhitzer-          und        Frischdampftemperaturen,    zum Beispiel  600  G, betrieben werden.

   An Stelle einer       Einwellenturbinenanlage,    wie sie vorstehend  beschrieben ist. lassen sieh auch Mehrwellen  anlagen     verwenden.    Man kann zum Beispiel  die Welle der Hochdruckturbine mittels einer  Reduktionskupplung mit. der Welle der Nie  derdruckturbine verbinden. Es ist auch mög  lich, sowohl den     Hochdruckteil    als auch den       Niederdruckteil    je mit einem Generator aus  zurüsten und beide Teile mittels elektrischer  Einrichtungen miteinander     zii    kuppeln.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum Betrieb einer Dampf kraftanlage mit raucligasbeheiztem Zwischen überhitzer nach dem HoehdiLiekteil einer Tur binenanlage, dadurch gekennzeichnet, dass man je nach den Betriebszuständen und Regel vorgängen mindestens ein einstellbares Teil gewicht des erzeugten Dampfes kühlt und unter Umgehung der Turbinenanlage nur durch den Zwischenüberhitzer in den Konden sator führt. II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn zeichnet durch ein Überströmventil (7), wel ches das Gewicht des unter Umgehung des Hochdruckteils (10)
    in den Zwischenüber- hitzer (9) zu führenden Dampfes einstellt, sowie ein Regelventil (17), welches das Ge- wicht des unter Umgehung des nachfolgenden Turbinenteils (11, 12) in den Kondensator (14) zu führenden Dampfes gleich gross ein stellt. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das umzu führende Teilgewicht des Dampfes nach der Kühlung mit dem Dampf, welcher im Hoch druckteil der Turbinenanlage Arbeit geleistet hat, mischt und in den Zwischenüberhitzer führt, und dass man dem aus dem Zwischen- überhitzer austretenden Dampf das gleiche Teilgewicht wieder entnimmt und dann in den Kondensator führt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man das in den Kondensator abzuführende Teilgewicht des Dampfes vor seiner Einführung kühlt. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Regelventil (17), welches durch das Verhältnis zwischen dem im Radkasten der Hochdruckturbine (10) und dem im Zwischenüberhitzer (9) herrschen den Druck eingestellt wird. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Regelventil, welches von dem Mengenverhältnis des den Hoch druckteil der Turbinenanlage durchströmen den Dampfes zu dem diesen Turbinenteil um gehenden Dampf eingestellt wird. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Regelventil, welches durch die Einlassventilsteuerung für die Hoch druckturbine eingestellt wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch ein Regelventil, welches durch den nach ziem Zwischenüberhitzer herr schenden Dampfdruck eingestellt wird. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, gekennzeichnet durch einen Kühler (18), wel- eher in die Umgehungsleitung zwischen Regel ventil (17) und Kondensator (14) eingeschal tet ist.
CH308085D 1953-01-27 1953-01-27 Verfahren zum Betrieb einer Dampfkraftanlage. CH308085A (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN115750018A (zh) * 2022-10-11 2023-03-07 烟台龙源电力技术股份有限公司 一种冷能系统和冷能发电系统

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CN115750018A (zh) * 2022-10-11 2023-03-07 烟台龙源电力技术股份有限公司 一种冷能系统和冷能发电系统

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