CH308245A - Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer Fadenbruchabsauganlage. - Google Patents

Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer Fadenbruchabsauganlage.

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CH308245A
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CH
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suction
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C Bechtler Hans
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C Bechtler Hans
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
    • D01H5/60Arrangements maintaining drafting elements free of fibre accumulations
    • D01H5/66Suction devices exclusively
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Description


  Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer     Fadenbruchabsaugaulage.       Bei Spinnmaschinen mit einer Fadenbruch  absauganlage, insbesondere bei     Vorspinnma-          schinen,    sind Vorkehrungen getroffen, um den  Saugluftstrom in den     Fadenabsaugdüsen    beim  Anhalten des Hauptantriebes der Maschine  sofort abzustellen.  



  Den Gegenstand der vorliegenden Erfin  dung bildet nun eine Einrichtung an Spinn  maschinen mit einer     Fadenbruchabsauganlage,     die bei einem Fadenbruch ebenso wie der  Hauptantrieb der Spinnmaschine abgeschal  tet wird, und die sich dadurch kennzeichnet,  dass beim     Wiedereinschalten    des Hauptantrie  bes der     Spinnmaschine    die Saugwirkung in  den Saugdüsen erst dann voll einsetzt, wenn  die volle Fadengeschwindigkeit     wieder    er  reicht ist. Hierdurch wird vermieden, dass  insbesondere bei     Vorspinnmaschinen    die Lunte  bzw. der frisch geknüpfte und daher umge  spannte Faden von dem Luftstrom angesogen  und abgerissen wird.

   Die Verzögerung     kann     vorteilhaft durch elektrische, mechanische oder  pneumatische Mittel erfolgen.  



  In beiliegender Zeichnung sind beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs  gegenstandes veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.1    schematisch eine elektrische Schalt  vorrichtung zum Ein- und Ausschalten des       Hauptantriebsmotors    für die Spinnmaschine  und des     Exhaustormotors,          Fig.2    schematisch eine Einrichtung, bei  welcher mittels mechanisch gesteuerten Luft  klappen der Luftstrom verzögert     eingeschaltet     wird,         Fig.    3 eine     Verzögerungseinrichtung,    mit  tels durch Luftdruck gesteuerter Luftklappen.  



  Bei der Einrichtung nach     Fig.1    wird die  Spinnmaschine über die Welle 1 durch den       Hauptantriebsmotor    2 angetrieben. Die Rol  len 3, welche auf der Welle 4 sitzen, fördern  den Faden 5 zum Flügel 6. Ein sich über die  ganze Länge der     Spinnmaschine    erstreckender  Luftkanal 7 ist mit Ansaugdüsen 8 versehen,  die hinter dem gestreckten Faden 5 zwischen  dem Flügel 6 und de Rolle 3 münden. Der  Luftkanal 7 mündet in dem Filterkasten 9,  aus welchem mittels dem Exhaustor 10 an  getrieben durch den Motor 11 die Luft     abge-          sogen    wird.

   Vom Leitungsnetz 12 zweigt eine  Leitung 13 nach dem Schütz 14 ab, das über  die Leitung 15 durch einen Stromstoss ge  steuert wird, der beispielsweise durch eine  Photozelle oder durch einen von einem Faden  wächter betätigten Kontakt erzeugt werden  kann. Von dem Schütz 14 führt eine Leitung  16 zum Motor 2 und eine solche zum Motor 11  des Exhaustors 10.     Zwischen    dem Motor 11  und dem Schütz 14 ist ein     gegebenenfälls     auf eine bestimmte Zeit einstellbares Ver  zögerungsrelais 17 eingeschaltet, durch wel  ches der Motor 11 erst nach dem Motor 2  eingeschaltet wird. Die Verzögerung erfolgt  somit durch elektrische Mittel. Durch den  Schalter     S    wird der Strom ganz abgeschaltet.  



  Bei Maschinen, bei welchen, wie in     Fig.    2  gezeigt, der Luftkanal 7 an eine     Sammellei-          tiung    20 angeschlossen ist, kann die Verzöge  rung des     Luftstromeinsatzes    durch eine  Klappe 21 erzeugt     werden.    Zur mechanischen      Steuerung der Klappe 21 und somit der Ver  zögerung dient ein     Zentrifugalregler    Z, wel  cher auf der Welle 1 gelagert ist.

   Durch diesen  Regler wird die Schiebebüchse 22 nach rechts  geschoben und über den Doppelhebel 23, der  auf dem     Bolzen    24 gelagert ist und mit einem  Ende mit einem Zapfen 25 in die Nute der  Büchse 22 greift, der Lenker 26 bewegt, wel  cher an dem Hebel 27 der Klappe 21     ange-          lenkt    ist. Der     Lenker    26 ist mit einem Lang  loch 28 versehen, in welches ein Bolzen 29  des Hebels 23 greift. Beim Einschalten des  Motors 2, welcher die Welle 1 dreht, bewegen  sich die     Kugeln    des     Zentrifugalreglers    nach  aussen und verschieben die Büchse 22 nach  rechts.

   Zunächst bewegt sich der Stift 29  des Hebels 23 im Langloch 28 des Lenkers 26,  und erst, wenn die volle Tourenzahl der     Welle     1 erreicht ist, steht die Klappe 21 vollständig  offen.     Hierdurch    wird erreicht, dass die Strö  mung an den     Saugmündungen    8 erst     dann     voll     einsetzt,        wenn    die Maschine ihre normale  Tourenzahl erreicht hat und der Faden mit  entsprechender Geschwindigkeit an den Mün  dungen vorbeizieht.  



       Fig.    3     und    4 zeigen eine Einrichtung, bei  welcher jeder Luftkanal 7     (Fig.1).    mit einem  eigenen Exhaustor     verbinden    ist. Bei dieser       Einrichtung    können     sowohl    der     Hauptan-          triebsmotor    für die     Spinnmaschine    als auch  der Motor für den Exhaustor gleichzeitig und  ohne Verzögerung eingeschaltet werden.  



       Fig.    3 zeigt das Rohr 7 mit einer Doppel  klappe, die um den Bolzen 32     schwenkbar    ist.  An dem Luftkanal 7 zweigt beim Bolzen 32 ein       Ansaugstutzen.    33 ab, der im Querschnitt  wesentlich kleiner ist     als    der Querschnitt des  Luftkanals 7. Die um- den Bolzen 32 schwen  kende Doppelklappe kann mit dem Teil 34  den Ansaugstutzen 33 und mit dem andern  Teil     34a    den Luftkanal 7 wechselweise ab  schliessen.

   Bei gleichzeitigem Einschalten der  beiden Motoren     wird    durch den Exhaustor  zuerst der zum Filterkasten führende Teil 7a  des Kanals 7 sowie der Filterkasten leerge  sogen, bevor auf die den Kanal 7 schliessende  Klappe     34c        eine    Saugwirkung entsteht. So  lange die     Saugwirkung    nicht einen bestimm-         ten    Wert erreicht hat, kann in den Kanal 7a  Luft durch den Stutzen 33 eindringen. Er  höht sich nun die Strömungsgeschwindigkeit,  dann wird der Druck auf die Klappe 34a  grösser als auf die kleine Klappe 34, so dass  die Klappen     ixt    die Stellung     Fig.    4 gelangen.

    Der Saugluftstrom hat nun die Klappe 34a  vollständig geöffnet und damit gleichzeitig  den Stutzen 33 durch die Klappe 34 vollstän  dig geschlossen. Im Moment, da der Exhaustor  motor 11 zusammen mit dem Motor 2 still  gesetzt wird, hört der Luftstrom im Kanal 7  auf und die Klappe 34 fällt in die in     Fig.    3       gezeigte        Stellung.    Die     Verzögerung    der Saug  wirkung     erfolgt    hier also pneumatisch.  



  Bei den Ausführungsbeispielen nach     Fig.    2  bis 4 ist ebenfalls die Verzögerungszeit etwa  durch Wahl der Gewichte in     Fig.    2 oder durch  Wahl des Langloches 28 einstellbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer Fadenbruchabsauganlage, die bei einem Fa denbruch ebenso wie der Hauptantrieb der Maschine abgeschaltet wird, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Wiedereinschalten - des Hauptantriebes der Spinnmaschine die Saug wirkung in den Saugdüsen der Fadenbruch absauganlage erst dann voll einsetzt, wenn die volle Fadengeschwindigkeit wieder er reicht ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerung der Saugwirkung durch elektrische Mittel erfolgt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerung der Saugwirkung durch mechanische Mittel erfolgt. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verzögerung der Sangwirkung pneumatisch erfolgt. 4. Einrichtung nach Patentanspriuch, da durch gekennzeichnet, dass Mittel zur Ein stellung der Verzögerungszeit vorgesehen sind.
CH308245D 1952-11-30 1952-11-27 Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer Fadenbruchabsauganlage. CH308245A (de)

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DEB23143A DE938653C (de) 1952-11-30 1952-11-30 Vorrichtung zum Ein- und Ausschalten einer mit einer Fadenbruch-Absauganlage ausgeruesteten Spinnmaschine, insbesondere Vorspinnmaschine

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CH308245D CH308245A (de) 1952-11-30 1952-11-27 Einrichtung an Spinnmaschinen mit einer Fadenbruchabsauganlage.

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DE938653C (de) 1956-02-02

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