CH308389A - Vorrichtung zum Beleuchten von Start- und Landepisten für Flugzeuge. - Google Patents
Vorrichtung zum Beleuchten von Start- und Landepisten für Flugzeuge.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64F—GROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B64F1/00—Ground or aircraft-carrier-deck installations
- B64F1/18—Visual or acoustic landing aids
- B64F1/20—Arrangement of optical beacons
- B64F1/205—Arrangement of optical beacons arranged underground, e.g. underground runway lighting units
-
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Description
Vorrichtung zum Beleuchten von Start- und Landepisten für Flugzeuge. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beleuchten von Start- und Landepisten für Flugzeuge. Es sind schon verschiedene Beleuchtungseinrichtungen bekanntgeworden, die entlang von Start- und Landepisten an geordnet sind. Die Beleuchtungsapparate kön nen dabei entweder gänzlich oberhalb der. Pistenebene oder teilweise unter diese ver senkt angeordnet sein, derart, dass die Strahlenbündel der Beleuchtungskörper in beiden Fällen völlig oberhalb der Pistenebene zu liegen kommen.
Ein Nachteil der Einrichtung der erst genannten Art ist, dass die Beleuchtungs apparate von den Flugzeugen umgefahren werden können. Bei den Einrichtungen der zweiten Art ist dieser Nachteil im @allgemei- nen beseitigt, jedoch bleiben die Lichtstärke und die Streuung des Lichtes unterhalb den gestellten Anforderungen. Für die modernen Flugzeuge mit Strahlantrieb und sehr hohen Landungsgeschwindigkeiten bedeuten die zweitgenannten Einrichtungen ausserdem eine grosse Gefahr, da sie etwa 8 ein über -die Pistenebene hervorragen. Die Flugzeuge soll ten ohne nachteilige Folgen über die Beleuch tungsapparate fahren können.
Die Vorrichtung gemäss der vorliegenden Erfindung bezweckt die Erfüllung der ge nannten Anforderung und ist gekennzeichnet durch einen in der Piste einzulassenden Block mit wenigstens einer gegen die Oberseite des Blockes offenen, schlitzartigen Ausnehmang, in welcher mindestens eine Lichtquelle der art angeordnet ist, dass sie sich unterhalb der Oberseite des Blockes befindet und ihr Licht in der Längsriehtung der Ausnehmung aus strahlt.
Derartige Vorrichtungen werden vorzugs weise so in die Start- und Landepiste einge lassen, dass die Ausnehmungen in der Längs richtung der -Piste verlaufen.
In der beigefügten Zeichnung ist ein Aus führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
Fig.1 ist eine perspektivische Ansicht, und Fig. 2 stellt einen Längsschnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1 in. gegenüber dieser vergrössertem Massstab dar.
Die Beleuchtungsvorrichtung weist einen schwellenförmigen Block 1 auf, der z. B. aus Beton oder einem ähnlichen Material besteht und zwei schlitzartige Ausnehmungen 2 auf weist, die sich in der Längsrichtung des Blockes von dessen Mittelpartie gegen seine Enden erstrecken und gegen die Oberseite des Blockes offen sind. Im mittleren Teil 3 ist der Block oben geschlossen, jedoch mit einem Hohlraum versehen, der die beiden Aus- nehmungen 2 miteinander verbindet.
Die Höhenabmessung des Blockes 1 nimmt von dessen Enden gegen den mittleren Teil gleich mässig zu, so dass die obern Ränder der Aus- nehmungen 2 zur Mitte des Blockes schräg nach aufwärts verlaufen. Wie Fig. 2 zeigt; sind beiderseits des mitt leren Teils 3 in den Ausnehmungen 2 Licht quellen 4 angeordnet, die sich vollständig; unterhalb der Oberseite des Blockes 1 be finden.
In der Ausnehmung links in Fig. 2 ist eine einzige elektrische Lichtquelle ange bracht, die sich vor einem Parabolspiegel 5 befindet, der die Lichtstrahlen bündelt und unter dem erwünschten Winkel schräg nach oben längs der Ausnehmung aussendet. In der rechten Hälfte von Fig. .2 sind in der Ausnehmung 2 zweielektrische Lichtquellen übereinander angeordnet, hinter welchen je ein Spiegel 11 bzw. 12 ;derart angeordnet ist, dass die gewünschte Lichtverteilung entsteht.
Von den Lichtquellen 4 ist in jeder Ausneh- mung 2 ein Fenster 7, beispielsweise aus Glas, befestigt.
In der Regel bestehen die Lichtquellen 4 aas elektrischen Glühbirnen, deren Kolben auf der einen Seite inwendig verspiegelt sind. Die Speisung der Glühlampen erfolgt mit einer verhältnismässig niedrigen Spannung von beispielsweise 24 Volt, welche durch einen Transformator 6 geliefert wird, der im mitt leren Teil 3 des Balkens angeordnet ist. Der Transformator könnte sich aber auch ausser- halb der Beleuchtungsvorrichtung befinden. Die Anzahl der in jeder Ausnehmung 2 vor handenen Lichtquellen ist an sich beliebig.
An der tiefsten Stelle der Ausnehmungen 2 sind vor den Fenstern 7 Sammelrinnen 8 für das Niederschlagswasser in den Block 1 eingearbeitet. Durch Ablauföffnungen 9 kann das Wasser von den Rinnen 8 aus dem Block herausfliessen.
In der Mitte des oben geschlossenen Teils 3 ist eine durch ein Fenster 13 verschlossene Öffnung vorhanden, unter welcher sich eine elektrische Lampe 12 befindet.
Die Breite der Ausnehmungen 2 ist vor- zugsweise so bemessen, dass genügend Licht durchgelassen wird, jedoch nicht so gross, dass die Laufräder der Flugzeuge sich in den Aus- nehmungen festklemmen können.
Wenn es mit Rücksicht auf den Lichtdurchlass erwünscht ist, ,den Ausnehmungen 2 eine grössere Breite zu geben, so wird in jeder Ausnehmung min destens eine Rippe 14 (Fig. 1) derart ange ordnet, dass deren Oberseite mit den obern Rändern der betreffenden Ausnehmung in einer gemeinsamen Ebene liegt. Vorzugsweise verlaufen die Rippen 14 in der Längsricb- tung der Ausnehmungen 2 und sind aus Bein selben Material hergestellt wie der Block 1.
Die Rippen 14 können aber auch durch ein gesetzte Profil- oder Rohrbalken gebildet sein. Beim Beispiel gemäss Fig. 1 sind die Rippen 14 durchbrochene Stege; sie könnten aber auch durch volle Trennwände gebildet sein. In allen Fällen müssen die Rippen 14 genügend stark sein, um die Belastung durch ein Laufrad eines Flugzeuges aufnehmen zu können.
Eine grössere Anzahl der beschriebenen Vorrichtungen wird derart in die Start- und Landepiste versenkt, dass die Ausnehmungen 2 in der Längsrichtung der Piste verlaufen, wobei sich die Lichtquelle völlig oder teil weise unterhalb der Ebene .der Piste (Fig. 2) befinden. Die Vorrichtungen können dann von den Flugzeugen gefahrlos überrollt wer den.
Die Vorrichtung kann gegebenenfalls auch nur eine einzige Ausnehmung 2 aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung ztun Beleuchten von Start -und Landepisten für Flugzeuge, gekennzeich net durch einen in der Piste einzulassenden Block mit wenigstens einer gegen die Ober seite des Blockes offenen, schlitzartigen Aus- nehmung, in welcher mindestens eine Licht quelle derart angeordnet ist, dass sie sich unterhalb der Oberseite des Blockes befindet und ihr Licht in der Längsrichtung der Aus- nehmung ausstrahlt. UNTERANSPRÜCHE: 1.Vorrichtung nach Patentanspn-tch, da durch gekennzeichnet, dass die Höhenabmes sung des Blockes von dessen Enden gegen seine Mitte gleichmässig zunimmt. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung in der Längsrichtung des Blockes verläuft. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Ausneh- mung mindestens eine Rippe vorhanden ist, deren Oberseite mit .den obern Rändern der Ausnehmung in einer gemeinsamen Ebene liegen. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippe in der Längsrichtung der Aus- nehmung verläuft. 5. Vorrichtung 'nach Patentansprueh, und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass im Block mindestens zwei in seiner. Längsrichtung verlaufende Ausneh- mungen vorhanden sind, die von der Mitte des Blockes gegen beide Enden desselben ver laufen. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, Idass der Block aus einem Material besteht, das Beton zumindest ähnlich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL308389X | 1952-03-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH308389A true CH308389A (de) | 1955-07-15 |
Family
ID=19783559
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH308389D CH308389A (de) | 1952-03-13 | 1952-12-27 | Vorrichtung zum Beleuchten von Start- und Landepisten für Flugzeuge. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH308389A (de) |
-
1952
- 1952-12-27 CH CH308389D patent/CH308389A/de unknown
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