CH308522A - Magnetisch zu betätigende Verschlussvorrichtung. - Google Patents

Magnetisch zu betätigende Verschlussvorrichtung.

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CH308522A
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Zeller Adolf
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Zeller Adolf
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B47/00Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means
    • E05B47/0038Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets
    • E05B47/004Operating or controlling locks or other fastening devices by electric or magnetic means using permanent magnets the magnets acting directly on the bolt

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Description


  Magnetisch zu betätigende     Verschlussvorrichtung.       Die Erfindung betrifft eine magnetisch zu  betätigende     Verschlussvorrichtung.        Verschluss-          vorriehtungen    oder Schlösser, die elektro  magnetisch geöffnet werden, sind bekannt;  bei diesen ist der Magnet in das Schloss ein  gebaut., so     da.ss    es, was nachteilig ist, verhält  nismässig grosse Ausmasse erhält; anderseits ist  bei dieser Ausführung immer ein Elektro  magnet und ein elektrischer Anschluss nötig.

    Zur Behebung dieser Nachteile wird eine     Ver-          sehlussvorrichtung    angestrebt, bei der der  Magnet nicht mit der     Verschlussvorrichtung          Yerbunden    ist, sondern wie ein loser     magneti-          seher    Schlüssel verwendbar ist, der, ohne  selbst an eine bestimmte Gestaltung     gebunden     zu sein, in Auswirkung seiner magnetischen  Kraft ein Stück derart bewegen kann, dass  der Verschluss geöffnet, gegebenenfalls auch  geschlossen wird.  



  Ein loser magnetischer Schlüssel ist zwar  in der umständlichen Ausführung eines     Huf-          eisenmagneten    bekannt zur Betätigung eines  Zylinderschlosses, wo durch ihn magnetisch  nur Sperrkugeln aus ihrem 'Sitz zu heben  sind; angestrebt wird demgegenüber ein an  keine besondere Form gebundener Magnet,  durch den ein     magnetisierbares        Stüek    als  Ganzes bewegt und dadurch unmittelbar oder  mittelbar ein     Verschlussstück    aus seiner Sperr  , Stellung herausgehoben werden kann.

   Die vor  liegende magnetisch zu betätigende     Verschluss-          vorrichtung    ist somit nach der Erfindung ge  kennzeichnet durch ein in einem Gehäuse ein-    gebautes Stück aus     magnetisierbarem    Werk  stoff, das mittels eines losen Magneten derart  bewegbar ist, dass durch seine Verlagerung  das     Versehlussstück    aus seiner     Sperrstellung     herausgehoben und dadurch der Verschluss ge  öffnet wird.

   Der hierfür     verwendbare.Schlüs-          sel    kann als Stabmagnet oder als Elektro  magnet ausgeführt sein und ist nur für den  Fall als     Hufeisenmagnet    ausgebildet, wo er  nicht die Form eines Schlüssels mit Bart er  halten muss.  



  Der grosse Vorteil der erfindungsgemässen  Ausbildung     besteht    grundsätzlich darin, dass  der Verschluss einzig und allein durch ent  sprechende Handhabung eines losen Magneten  geöffnet und gegebenenfalls auch geschlossen  werden kann.  



  Das Stück aus     magnetisierbarem    Werk  stoff kann eine verschiedenartige Ausbildung  erhalten. Dieses Stück kann selbst als     Ver-          schlussstück    ausgebildet und in einem es in der  geöffneten Stellung völlig aufnehmenden Ge  häuse angeordnet sein, und es kann zum Bei  spiel die Form eines Schiebers oder auch die  Form eines Drehgliedes, zum Beispiel Ge  windestift, aufweisen.

   Das     Verschlussstück     kann unter Spannung einer Feder stehen,  welche es in die     Verschlussstellung    drückt, aus  welcher es entgegen dem Druck dieser     Fedei     durch den dem Gehäuse genäherten oder an  diesem angesetzten Magneten in die ent  riegelte     Stellung    gebracht werden kann.

   Da  die magnetischen Kraftlinien auch Holz und      verschiedene andere Werkstoffe durchdrin  gen, ohne merklich geschwächt zu werden,  kann das das V     erschlussstüek    in der entriegel  ten Stellung aufnehmende Gehäuse nach  aussen hin auch völlig abgedeckt sein, so dass  das Schloss von aussen her völlig unsichtbar  ist; auch können beliebige     Verschlussarten,    die  beliebige Bewegungen mit dem Magnetschlüs  sel nötig machen, gewählt werden.

   Dadurch  wird das Schloss zum     Geheimschloss.    Der       Magnetschlüssel    kann als Stabmagnet in Form  eines Bartschlüssels ausgebildet sein, für den  in der hinter dem     Verschlussstück    befind  lichen Gehäusewand eine entsprechend ausge  führte     Einstecköffnung    vorgesehen ist, und  auch sonstige beliebige Formgestaltung kann  der     Stabmagnet    aufweisen.  



  Es kann aber auch nach einer weiteren  Ausführungsform das     magnetisierbare,    mit  tels des     Magneten    entgegen dem Druck einer  Feder bewegbare Stück an einen Strom  kreis angeschlossen und durch Nähern  oder Ansetzen des     Magneten    gegen be  ziehungsweise an das 'Gehäuse gegen eine im       Gehäuse    angebrachte und gleichfalls an den  Stromkreis angeschlossene Kontaktplatte be  wegbar sein, wobei nach     Kontaktschluss    über  einen in den Stromkreis aufgenommenen  Apparat das     Verschlussstück    eines Schlosses  geöffnet wird.

   In diesem Falle dient also das  mittels des Magneten bewegbare Stück nur  mittelbar zur     Entriegelung    des Schlosses, die  durch einen motorisch oder elektromagnetisch  betätigten, in den     erwähnten    (Stromkreis auf  genommenen Automaten     erfolgt.     



  Die Zeichnung zeigt als Beispiele einige  einfache Schlösser oder Verschlüsse bzw. einen  primären Betätigungsteil im Schnitt.  



       Fig.1        zeigt    ein Schloss, bei welchem das im  Oberteil a befestigte     Verschlussstüek    d als  Hebel ausgebildet ist, der durch seine Schwer  kraft den Unterteil b gegen Verschieben ver  riegelt. Dieser schwenkbar gelagerte Riegel ist  in einem Gehäuse angeordnet, welches den  Riegel in der entriegelten Stellung völlig auf  zunehmen vermag und welches an der  hinter dem     Verschlussstück    befindlichen, aus  nicht     magnetisierbarem    Werkstoff bestehenden    Wand eine Öffnung h besitzt.

   Wird ein  Magnet, etwa in     'Stabform    oder in Form eines  Schlüssels mit Bart, dieser Öffnung genähert  oder in sie hineingesteckt, zu welchem Zweck  diese Öffnung eine dem Magnetschlüssel ange  passte Form haben kann, so wird der Riegel     d.     angezogen und aus seiner     Verriegelungsstel-          lung    herausgehoben, womit das     .Schloss    ge  öffnet ist.  



       Fig.2    veranschaulicht eine     Ausführung,     bei der das     Verschl@tssstüek    d als runder  Bolzen ausgeführt ist, der unter dem Druck  einer Feder c in eine die Teile     a    und b gegen  gegenseitige Verschiebung verriegelnde Stel  lung     hochgedrüelLt    wird. Der Magnet muss in  diesem Falle so stark sein, dass er die Feder  kraft überwindet.         Fig.3        zeigt    einen zur Sicherung einer  Glühlampe b in einer Glühlampenfassung     a          verwendbaren    diebstahlsicheren Verschluss.

   In  diesem Falle ist die Glühlampenfassung seit  lich mit einer Bohrung versehen, in der     citr     unter dem Druck der Feder c nach innen in  die     Verriegelungsstellung    vorspringender Bol  zen d gelagert ist, welcher mittels eines von  aussen der Fassung     a    genäherten oder an sie  angesetzten Magnetschlüssels zur Öffnung des  Verschlusses     zurüekziehbar    ist. Im Gegensatz  zu den Ausführungen gemäss     Fig.    1 und     2'i-,t     .  in diesem Falle eine Öffnung in der hinter  dem Bolzen befindlichen     Gehäusewand    nicht  erforderlich, da der -Magnet auch durch dein  Isolierstoff der Lampenfassung hindurch  wirkt.

   Es kann deshalb zum Entriegeln auch  ein gewöhnlicher     Hufeisenmagnet    verwendet  werden.  



  Es kann aber das     Ver;sehlussstüek    auch  den     Verschlussteil    eines     Drehversehhisses    bil  den, bei dem     Ver-    und     Entriegelung    durch  Verdrehen des     Ver;schlussstückes        erfolgt,    was  durch kreisende     Bewegung    des auf die hinter  dem     Verschlussstüek    befindliche     Gebä.usewand     aufgesetzten Magneten erreicht wird; zweck  mässig ist hierbei das     Verschlussstück    mit  einem aus     magnetisierbarem    Werkstoff be  stehenden Hebelansatz oder dergleichen ver  sehen.

        Eine besondere Ausführung dieser Art  von Verschlüssen zeigt die     Fig.    4, nach  welcher das     Verschlussstück    d als Gewinde  stift ausgeführt ist, der rückseitig mit einem  radial abstehenden Hebelansatz e verbunden  ist. Dadurch, dass mittels eines an die Aussen  seite der Gehäusewand f angesetzten Magne  ten eine kreisende     Bewegung    um die Achse  des Gewindestiftes ausgeführt und dabei der       13ebelansatz        e--wie    durch den eingezeichneten  Pfeil veranschaulicht - im Kreis mitgenom  men wird, kann der Gewindestift ein- und  ausgeschraubt werden.  



       Fig.5    zeigt einen     primären    Betätigungs  teil einer     Verschlussvorrichtung.    Während  nach den zuvor erläuterten Beispielen das  vom Magneten bewegte Stück selbst den     Ver-          sehluss    bewirkt, dient beim Beispiel nach  dieser     Fig.    5 das Stück d zur mittelbaren, ge  gebenenfalls aus der Ferne     auslösbaren    Be  tätigung einer     Versehlussvorrichtung.    Zu  diesem     Zweck    ist -das     magnetisierbare,    mittels  eines Magneten entgegen dem Druck einer       Feder    c bewegbare,

       bolzenartig    ausgebildete  Stück d an einen elektrischen Stromkreis an  geschlossen; durch Nähern oder Ansetzen des  Magneten gegen bzw. an den Teil     a    kann das  Stück     d    gegen eine im Teil     a    angebrachte,  gleichfalls an den Stromkreis angeschlossene  Kontaktplatte i angezogen und dadurch der  Stromkreis geschlossen werden. Ein in diesen  Stromkreis aufgenommener, in der Zeichnung  nicht dargestellter Apparat, wird beim Schlie  ssen des Stromkreises betätigt, und dieser  dann betätigte Apparat öffnet motorisch oder  elektromagnetisch das     Verschlussstück    eines  Schlosses.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Magnetisch zu betätigende Verschlussvor- richtung, gekennzeichnet durch ein in einem Gehäuse eingebautes Stück aus magnetisier- barem Werkstoff, das mittels eines zur Ver- sehlussvorrichtung gehörenden losen Magne ten derart bewegbar ist, dass durch seine Ver lagerung das Verschlussstück aus seiner Sperr- stellung leerausgehoben und dadurch der Ver- schluss geöffnet wird.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare, mittels des Magneten beweg bare Stück selbst als Verschlussstück ausge bildet und in einem es in der geöffneten Stellung völlig aufnehmenden Gehäuse ange ordnet ist. 2. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Verschlussstück ent gegen dem Druck einer es in die Sperrstel lung drückenden Feder durch den dem Ge häuse genäherten oder an dieses angesetzten Magneten bewegbar ist.
    3. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die hinter dem Verschlussstück befindliche Gehäusewand eine zum Einführen des Magneten geeignete öffnung besitzt. 4. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, da durch gekennzeichnet, dass der Magnet in Form eines Schlüssels mit Bart ausgebildet und die Einstecköffnung in der genannten Gehäusewand der Schlüsselbartform ange- pa.sst ist.
    5. Verschlussvorriehtung nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die hinter dem Verschluss befindliche Gehäusewand aus einem nicht magnetisierbaren Werkstoff besteht. 6. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ver- schlussstück den Verschlussteil eines Drehver schlusses bildet und mit einem Hebelansatz aus magnetisierbarem Werkstoff versehen ist, über welchen Ansatz durch kreisende Bewe gung des auf die hinter dem Verschlussstück befindliche,
    aus nicht magnetisierbarem Werk stoff bestehende Gehäusewand aufgesetzten Magneten der Drehverschluss geöffnet und geschlossen werden kann. 7. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch und Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass der Verschlussteil als Ge- windestift ausgebildet ist, der durch kreisende Bewegung des Magneten in seinem Fassungs gewinde ein- und aussehraubbar ist.
    B. Verschlussvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetisierbare, mittels des Magneten ent gegen dem Druck einer Feder bewegbare Stück an einen Stromkreis angeschlossen und durch Nähern oder Ansetzen des 11agneten gegen bzw. an das Gehäuse gegen eine im Ge häuse angebrachte und gleichfalls an den Stromkreis angeschlossene Kontaktplatte be wegbar ist, wobei nach Kontaktschluss über einen in den. Stromkreis aufgenommenen Ap parat das V ersehlussstüek eines Schlosses geöffnet wird.
CH308522D 1951-10-19 1952-10-08 Magnetisch zu betätigende Verschlussvorrichtung. CH308522A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992015760A1 (de) * 1991-02-27 1992-09-17 Dreyer Kurt R Schliesssystem
WO1998020220A1 (de) * 1996-11-07 1998-05-14 Sphinx Elektronik Gmbh Verschlussvorrichtung
US5996831A (en) * 1996-11-07 1999-12-07 Sphinx Elektronik Gmbh Closure device

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