CH308647A - Polrad für magnetelektrische Zündapparate. - Google Patents
Polrad für magnetelektrische Zündapparate.Info
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Description
Polrad für magnetelektrische Zündapparate. Die Erfindung bezieht sich auf das einem magiietelektrisehen Zündapparat zugehörige Polrad mit daran befestigtem Fliehkraft- reglerteil sowie mit einer Lagerwelle und einem mehrpoligen permanenten Magneten, der aus hoellkoerzitivem Magnetstalil mit einer Koerzitivkraft von mindestens 490 Oersted be stellt. Solehe Magnetstähle sind zum Beispiel die unter dem Handelsnainen ALNI bzw. ALNICO bekannten.
Durch die Verwendung dieser hoehkoerzi- tiven Stähle ist es möglich geworden, perma nente Magnete für eine bestimmte Koerzitiv- kraft mit weit geringerem Materialaufwand herzustellen als bisher. Die Verwendung von unter den. Handelsmarken ALNI und ALNICO erhältlichem Stahl bei der Herstellung von permanenten Magneten in an sieli nieht neu.
Neu ist lediglich die Ausbildung von fertigen Polrädern, wie solche beispielsweise in magnet elektrischen Zündapparaten verwendet wer den, dergestalt, dass Einsparungen an teurem Material. und Arbeitsaufwand erzielt werden -können, die den bedeutend höheren Preis des besten für den erwähnten Zweck geeigneten Magnetstahls zu einem grossen Teil aufwiegen. Derartige Räder, beispielsweise aus Kobalt- stahl, wurden bisher mit ausgeprägten o e ausgebildet, und zur Befestigung der zür En - dämpfung an jedem Polende angebrachten Lamellen aus Weicheisen wurde zwischen den einzelnen Polen eine Füllmasse aus Kunstharz oder aus plastischen Stoffen angebracht.
Diese Püllmasse diente gleichzeitig zum Festhalten von Drehachsen zur Aufnahme von Fliell- gewichten eines mit dem Polrad verbundenen selbsttätigen Zündmomentverstellers. Hierzu erwies sieh die Kunsthar7füllmasse jedoch in mechanischer Hinsieht als nicht genügend widerstandsfähig, weshalb in der Folge die ge nannten Zwisehenräume mit niehtmagnetisier- barem Metall ausgegossen wurden.
Dies wie derum hatte den Nachteil, dass es auf die Zündleistung verhältnismässig stark dämpfend einwirkte, da ja nach erfolgteni magnetischem Abriss das Feld der Zündspule züm grösseren Teil durch die Füllmasse verläuft.
Mit dem erfindungsgemässen Polrad kön nen die erwähnten Nachteile vermieden wer den. Dieses Polrad ist dadurch gekennzeiell- net, dass der Magnet einen<B>'</B> geschlossenen ]Ring bildet, bei dem die Pole in einer Zvjinder- fläehe liegen und die Ringöffnung derart ge staltet ist, dass die den jeweils zwischen zwei Polen liegenden innern öffnungsteil begren- zeilde Fläche so verläuft,
dass der von jedem einzelnen Kraftfluss durchsetzte Material- quersehnitt mindestens annähernd konstant ist, und dass der Magnetring zwischen zwei mit der Welle verbundenen Plansehen aus nichtmagnetisierbarem Material gefasst und durch an der Peripherie der Flansehe zwi- scheu denselben fest eingespannten Stapeln von Eisenlamellen zentriert und gehalten ist,
wobei zwisehen der innern Ringfläche und dem Lagerwellensitz im Polrad ein den Sitz umgebender freier Raum besteht. In der beiliegenden Zeichnung ist ein Aus- führungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. <B>1</B> zeigt einen Achsensehnitt nach der Linie I-1 in Fig. 2.
Fig. 2 ist eine Ansicht des montierten Pol rades im Grundriss.
Fig. <B>3</B> ist eine Draufsieht auf den Magnet ring und Fig. 4 ein Schnitt dLirch denselben nach der Linie II-II in Fig. <B>3.</B>
Fig. <B>5</B> stellt einen der Endflanschen im Grundriss dar, während Fig. <B>6</B> einen Schnitt durch denselben nach der Linie III-III in Fig. <B>5</B> darstellt. Zwischen zwei Planschen<B>1</B> aus nicht- magnetisierbarem Metall ist ein Magnetring 2 aus dem bekannten Magnetstahl ALNI bzw. ALNICO mit einer Mindestkoerzitivkraft von 490 Örsted koaxial zu den Flanschen ein gelegt.
Im vorliegenden Beispiel weist der Magnetring an seiner Peripherie acht Pole 2' auf, entsprechend der Verwendung des betref fenden ]Hagnetzünders auf einem Explosions motor mit acht Zylindern. Im Falle eines Sechszylinder- bzw. eines Vierzylindermotors würde der Magnetring dementsprechend sechs bzw. vier Pole aufweisen.
Der Magnetring ist in sieli vollständig geschlossen, und die ein zelnen Pole sind durch Nuten 2" voneinander getrennt, so dass die Anordnung, im vorliegen den Falle des acht.poligen Rades, der Anein- anderreihung von acht kleinen Hufeisen- magneten gleichkommt.
Dies wird durch die in Fig. 2 eingezeichneten Kraftlinien K ver- deutlieht, und in Fig. <B>3</B> ist die den einzelnen Magneten angepasste Form der innern Au s- nehmung des Ringes 2 ersichtlich.
Der äussere Durchmesser des Magnetringes ist kleiner als derjenige der beiden Flansche, und die Differenz dient zur Raumgewinnung für die Anbringung eines Stapels ring- segmentförmiger Weicheisenlamellen <B>3</B> jedem Pol gegenüber, derart, dass das Polende gegen die Lamellen dicht anliegt, in welcher Lage die Lamellen durch Nieten 4, die am Rande der Flansehen <B>1</B> kranzförmig angeordnet sind und diese wie auch die Lamellenstapel durch dringen und zusammenspannen, festgehalten sind.
Die Anordnung von Weieheisenlamellen an den Polenden von permanenten Magneten ist eine bekannte Massnahme zur Entdämp- fung des primären Sehwingungskreises und braucht hier nicht weiter erläutert züi werden.
Das ZentrLim jedes der beiden Flansebe <B>1</B> ist nach innen gezogen, derart, dass der ent stehende Loehrand eine rohrförmige Nabe<B>l'</B> bildet (Fig. <B>6).</B> Die beiden Flansche sind im Pol.rad so angeordnet, dass ihre, beiden Nahen gegeneinandergerichtet sind und gemeinsam eine annähernd zylindrisehe, als Presssitz die nende Bohrung bilden,
in welche die Polrad- welle <B>5</B> gegen einen Ansatz<B>5'</B> der Welle fest eingepresst ist. Ausserhalb des Presssitzes ist die Polradwelle auf einen kleineren Durch messer abgesetzt und bildet eine Schulter, in welche, zwecks Sicherung, eine zur Wellen- axe konzentrisehe Ringnute<B>6</B> eingepresst ist, durch die ein Teil, des Wellenmaterials nach aussen gestemmt wird und den Loehrand über lappt.
Ein im Magnetzünder eingebauter Flieh- kraftregler, der zar Verstellung des Zündzeit- punktes in Abhängigkeit von der 1--)rehzalil des Polrades dient und infolgedessen mit demsel ben zwangläufig rotiert, kann, mit dem Polrad zusammengebaLit sein in der Weise, dass der dem Fliehkraftregler zugehörige Gehäuseteil<B>7</B> für die Aufnahme der nicht gezeichneten Fliehkörper mittels deren Drebaehsen <B>8</B> mit dem Polrad verbunden wird.
Zu diesem Zwecke bilden die einseitig verlängerten Dreh- aehsen <B>8</B> Befestigungsbolzen<B>8',</B> die innerhalb der Magnetringöffnung in passenden Bohrun- z,e <B>01</B> n der Plansche befestigt sind, beispielsweise durch Vernieten ihrer dementsprechend aL%. gebildeten Enden<B>8",</B> so dass der Gehäuseteil.<B>7</B> und die Endflansehe <B>1</B> fest zusammengespannt gehalten werden.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einen mehrpoligen permanenten Magne ten und eine Lagerwelle aufweisendes Polrad mit daran befestigtem Fliehkraftreglerteil für magnetelektrisehe Zündapparate, dadurch ge kennzeichnet, dass der Magnet aus Magnet stahl mit einer Koemitivkraft von mindestens 490 Örstecl besteht und einen geschlossenen Ring bildet, bei dem die Pole in einer Zylin- dei-fläehe liegen und die Ringöffnung derart gestaltet ist, dass die den jeweils zwischen zwei Polen liegenden innern Öffnungsteil begren zende Fläche so verläuft,dass der von jedem einzelnen Kraftfluss durchsetzte Materialquer schnitt mindestens annähernd konstant ist and dass der Magnetring zwischen zwei mit der Welle verbundenen Planschen aus nicht- inagnetisierbarem Material gefasst und durch an der Peripherie der Flansehe zwisehen en- selben fest eingespannten Stapeln von Eisen lamellen zentriert und gehalten ist,wobei zwi- sehen der innern Ringfläche und dem Lager- wellensitz im Polrad ein den Sitz umgebender freier Raum besteht.UNTERAN, SPRÜCHE: <B>1.</B> Polrad nach Patentanspruch, dadurch (Yekennzeiebnet, dass die aus Blech bestehen den zwei Endflansche derart gestaltet- sind, dass ihre gegeneinandergerichteten rohrförmi- ,-en Mittelteile eine mindestens annähernd zylindrisehe Bohrmig begrenzen, in welcher die Polradwelle mit Presssitz eingepresst und gesichert ist. 2.Polrad nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass zum Sichern der Verbindung zwischen der Welle und den Endflanschen an einer durch Absetzen eines dickeren auf einen dünneren Wellenteil entstandenen Schulter eine die Welle umgebende Ringnute eingepresst ist, derart, dass den Lochrand des benachbarten Flansches überlappende Verstemmungen ent stehen.<B>3.</B> Polrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Fliehkraftregler zugehöriger Crehäuseteil vermittels der Dreh achsen der Fliehkörper mit dem Polrad ver bunden ist, zu welchem Zwecke die einseitig verlängerten Drehachsen Befestigungsbolzen bilden, die innerhalb der Magnetringöffnung in passenden Bohrungen der Flansehe be festigt und dazu mit vernietbaren Enden aus gebildet sind.
Applications Claiming Priority (2)
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