CH308647A - Polrad für magnetelektrische Zündapparate. - Google Patents

Polrad für magnetelektrische Zündapparate.

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CH308647A
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Ag Scintilla
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Ag Scintilla
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    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/27Rotor cores with permanent magnets
    • H02K1/2706Inner rotors
    • H02K1/272Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis
    • H02K1/2726Inner rotors the magnetisation axis of the magnets being perpendicular to the rotor axis the rotor consisting of a single magnet or two or more axially juxtaposed single magnets
    • H02K1/2733Annular magnets

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Description


  Polrad für magnetelektrische Zündapparate.    Die Erfindung bezieht sich auf das einem       magiietelektrisehen    Zündapparat zugehörige  Polrad mit daran befestigtem     Fliehkraft-          reglerteil    sowie mit einer Lagerwelle und  einem mehrpoligen permanenten Magneten,  der aus     hoellkoerzitivem        Magnetstalil    mit einer       Koerzitivkraft    von mindestens 490     Oersted    be  stellt.     Solehe    Magnetstähle sind zum Beispiel  die unter dem     Handelsnainen        ALNI        bzw.          ALNICO    bekannten.  



  Durch die Verwendung dieser     hoehkoerzi-          tiven    Stähle ist es möglich geworden, perma  nente Magnete für eine bestimmte     Koerzitiv-          kraft    mit weit geringerem Materialaufwand  herzustellen als bisher. Die Verwendung von  unter den. Handelsmarken     ALNI    und     ALNICO     erhältlichem Stahl bei der Herstellung von  permanenten Magneten in an     sieli        nieht    neu.

    Neu ist lediglich die Ausbildung von fertigen  Polrädern, wie solche beispielsweise in magnet  elektrischen Zündapparaten verwendet wer  den, dergestalt,     dass    Einsparungen an teurem  Material. und Arbeitsaufwand erzielt werden  -können, die den bedeutend höheren Preis des  besten für den erwähnten Zweck geeigneten  Magnetstahls zu einem grossen Teil aufwiegen.  Derartige Räder, beispielsweise aus     Kobalt-          stahl,    wurden bisher mit ausgeprägten o e  ausgebildet, und zur Befestigung der     zür    En     -          dämpfung    an jedem Polende angebrachten  Lamellen aus Weicheisen wurde zwischen den  einzelnen Polen eine Füllmasse aus Kunstharz  oder aus plastischen Stoffen angebracht.

   Diese       Püllmasse    diente gleichzeitig zum Festhalten    von Drehachsen zur Aufnahme von     Fliell-          gewichten    eines mit dem Polrad verbundenen  selbsttätigen     Zündmomentverstellers.    Hierzu  erwies sieh die     Kunsthar7füllmasse    jedoch in  mechanischer Hinsieht als nicht genügend  widerstandsfähig, weshalb in der Folge die ge  nannten     Zwisehenräume    mit     niehtmagnetisier-          barem    Metall ausgegossen wurden.

   Dies wie  derum hatte den Nachteil,     dass    es auf die  Zündleistung verhältnismässig stark dämpfend  einwirkte, da ja nach     erfolgteni    magnetischem       Abriss    das Feld der Zündspule     züm    grösseren  Teil durch die Füllmasse verläuft.  



  Mit dem     erfindungsgemässen    Polrad kön  nen die erwähnten Nachteile vermieden wer  den. Dieses Polrad ist dadurch     gekennzeiell-          net,        dass    der Magnet einen<B>'</B> geschlossenen ]Ring  bildet, bei dem die Pole in einer     Zvjinder-          fläehe    liegen und die     Ringöffnung    derart ge  staltet ist,     dass    die den jeweils zwischen zwei  Polen liegenden innern     öffnungsteil        begren-          zeilde    Fläche so verläuft,

       dass    der von jedem  einzelnen     Kraftfluss    durchsetzte     Material-          quersehnitt    mindestens annähernd konstant  ist, und     dass    der Magnetring zwischen zwei  mit der Welle verbundenen Plansehen aus       nichtmagnetisierbarem    Material     gefasst    und  durch an der Peripherie der     Flansehe        zwi-          scheu    denselben fest eingespannten Stapeln  von Eisenlamellen zentriert und gehalten ist,

    wobei     zwisehen    der innern Ringfläche und  dem     Lagerwellensitz    im Polrad ein den Sitz  umgebender freier Raum besteht.      In der beiliegenden Zeichnung ist ein     Aus-          führungsbeispiel    der Erfindung dargestellt.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt einen     Achsensehnitt    nach der  Linie I-1 in     Fig.    2.  



       Fig.    2 ist eine Ansicht des montierten Pol  rades im     Grundriss.     



       Fig.   <B>3</B> ist eine     Draufsieht    auf den Magnet  ring und       Fig.    4 ein Schnitt     dLirch    denselben nach  der Linie     II-II    in     Fig.   <B>3.</B>  



       Fig.   <B>5</B> stellt einen der Endflanschen im       Grundriss    dar, während       Fig.   <B>6</B> einen Schnitt durch denselben nach  der Linie     III-III    in     Fig.   <B>5</B> darstellt.  Zwischen zwei Planschen<B>1</B> aus     nicht-          magnetisierbarem    Metall ist ein Magnetring 2  aus dem bekannten Magnetstahl     ALNI        bzw.          ALNICO    mit einer     Mindestkoerzitivkraft    von  490     Örsted    koaxial zu den Flanschen ein  gelegt.

   Im vorliegenden Beispiel weist der  Magnetring an seiner Peripherie acht Pole 2'  auf, entsprechend der Verwendung des betref  fenden     ]Hagnetzünders        auf    einem Explosions  motor mit acht Zylindern. Im Falle eines  Sechszylinder-     bzw.    eines Vierzylindermotors  würde der Magnetring dementsprechend sechs       bzw.    vier Pole aufweisen.

   Der Magnetring ist  in     sieli    vollständig geschlossen, und die ein  zelnen Pole sind durch Nuten 2" voneinander  getrennt, so     dass    die Anordnung, im vorliegen  den Falle des     acht.poligen    Rades, der     Anein-          anderreihung    von acht kleinen     Hufeisen-          magneten    gleichkommt.

   Dies wird durch die  in     Fig.    2 eingezeichneten     Kraftlinien    K     ver-          deutlieht,    und in     Fig.   <B>3</B> ist die den einzelnen  Magneten     angepasste    Form der innern Au     s-          nehmung    des Ringes 2 ersichtlich.  



  Der äussere Durchmesser des Magnetringes  ist kleiner als derjenige der beiden Flansche,  und die Differenz dient zur Raumgewinnung  für die     Anbringung    eines Stapels     ring-          segmentförmiger        Weicheisenlamellen   <B>3</B> jedem  Pol gegenüber, derart,     dass    das Polende gegen  die Lamellen dicht anliegt, in welcher Lage  die Lamellen durch Nieten 4, die am Rande  der     Flansehen   <B>1</B>     kranzförmig    angeordnet sind  und diese wie auch die     Lamellenstapel    durch  dringen und zusammenspannen, festgehalten    sind.

   Die Anordnung von     Weieheisenlamellen     an den Polenden von permanenten Magneten  ist eine bekannte Massnahme     zur        Entdämp-          fung    des primären     Sehwingungskreises    und  braucht hier nicht weiter erläutert     züi    werden.  



  Das     ZentrLim    jedes der beiden     Flansebe   <B>1</B>  ist nach innen gezogen, derart,     dass    der ent  stehende     Loehrand    eine rohrförmige Nabe<B>l'</B>  bildet     (Fig.   <B>6).</B> Die beiden Flansche sind im       Pol.rad    so angeordnet,     dass    ihre, beiden Nahen       gegeneinandergerichtet    sind und gemeinsam  eine annähernd     zylindrisehe,    als     Presssitz    die  nende Bohrung bilden,

   in welche die     Polrad-          welle   <B>5</B> gegen einen Ansatz<B>5'</B> der Welle fest       eingepresst    ist. Ausserhalb des     Presssitzes    ist  die     Polradwelle    auf einen kleineren Durch  messer abgesetzt und bildet eine Schulter, in  welche, zwecks Sicherung, eine zur     Wellen-          axe        konzentrisehe    Ringnute<B>6</B>     eingepresst    ist,  durch die ein Teil, des Wellenmaterials nach  aussen gestemmt wird und den     Loehrand    über  lappt.  



  Ein im Magnetzünder eingebauter     Flieh-          kraftregler,    der     zar    Verstellung des     Zündzeit-          punktes    in Abhängigkeit von der     1--)rehzalil    des  Polrades dient und infolgedessen mit demsel  ben     zwangläufig    rotiert, kann, mit dem Polrad       zusammengebaLit    sein     in    der Weise,     dass    der  dem     Fliehkraftregler    zugehörige Gehäuseteil<B>7</B>  für die Aufnahme der nicht gezeichneten  Fliehkörper mittels deren     Drebaehsen   <B>8</B> mit  dem Polrad verbunden wird.

   Zu diesem  Zwecke bilden die einseitig verlängerten     Dreh-          aehsen   <B>8</B> Befestigungsbolzen<B>8',</B> die innerhalb  der     Magnetringöffnung    in passenden     Bohrun-          z,e     <B>01</B>     n    der Plansche befestigt sind, beispielsweise  durch Vernieten ihrer dementsprechend     aL%.     gebildeten Enden<B>8",</B> so     dass    der Gehäuseteil.<B>7</B>  und die     Endflansehe   <B>1</B> fest zusammengespannt  gehalten werden.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH:</B> Einen mehrpoligen permanenten Magne ten und eine Lagerwelle aufweisendes Polrad mit daran befestigtem Fliehkraftreglerteil für magnetelektrisehe Zündapparate, dadurch ge kennzeichnet, dass der Magnet aus Magnet stahl mit einer Koemitivkraft von mindestens 490 Örstecl besteht und einen geschlossenen Ring bildet, bei dem die Pole in einer Zylin- dei-fläehe liegen und die Ringöffnung derart gestaltet ist, dass die den jeweils zwischen zwei Polen liegenden innern Öffnungsteil begren zende Fläche so verläuft,
    dass der von jedem einzelnen Kraftfluss durchsetzte Materialquer schnitt mindestens annähernd konstant ist and dass der Magnetring zwischen zwei mit der Welle verbundenen Planschen aus nicht- inagnetisierbarem Material gefasst und durch an der Peripherie der Flansehe zwisehen en- selben fest eingespannten Stapeln von Eisen lamellen zentriert und gehalten ist,
    wobei zwi- sehen der innern Ringfläche und dem Lager- wellensitz im Polrad ein den Sitz umgebender freier Raum besteht.
    UNTERAN, SPRÜCHE: <B>1.</B> Polrad nach Patentanspruch, dadurch (Yekennzeiebnet, dass die aus Blech bestehen den zwei Endflansche derart gestaltet- sind, dass ihre gegeneinandergerichteten rohrförmi- ,-en Mittelteile eine mindestens annähernd zylindrisehe Bohrmig begrenzen, in welcher die Polradwelle mit Presssitz eingepresst und gesichert ist. 2.
    Polrad nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet<B>'</B> dass zum Sichern der Verbindung zwischen der Welle und den Endflanschen an einer durch Absetzen eines dickeren auf einen dünneren Wellenteil entstandenen Schulter eine die Welle umgebende Ringnute eingepresst ist, derart, dass den Lochrand des benachbarten Flansches überlappende Verstemmungen ent stehen.
    <B>3.</B> Polrad nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein dem Fliehkraftregler zugehöriger Crehäuseteil vermittels der Dreh achsen der Fliehkörper mit dem Polrad ver bunden ist, zu welchem Zwecke die einseitig verlängerten Drehachsen Befestigungsbolzen bilden, die innerhalb der Magnetringöffnung in passenden Bohrungen der Flansehe be festigt und dazu mit vernietbaren Enden aus gebildet sind.
CH308647D 1952-09-23 1952-09-23 Polrad für magnetelektrische Zündapparate. CH308647A (de)

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US3953752A (en) * 1973-03-16 1976-04-27 P. R. Mallory & Co. Inc. Permanent magnet rotor for a synchronous motor and method of making same
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