CH308739A - Kohleschleifstück für elektrische Bahnen mit einer ein- und umgegossenen Metallfassung und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Kohleschleifstück für elektrische Bahnen mit einer ein- und umgegossenen Metallfassung und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH308739A
CH308739A CH308739DA CH308739A CH 308739 A CH308739 A CH 308739A CH 308739D A CH308739D A CH 308739DA CH 308739 A CH308739 A CH 308739A
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carbon
strip
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metal
end pieces
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Firma C Conradty
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Conradty Fa C
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L5/00Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles
    • B60L5/18Current collectors for power supply lines of electrically-propelled vehicles using bow-type collectors in contact with trolley wire
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    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description


      Kohleschleifstück    für elektrische Bahnen mit einer ein- und umgegossenen     Metallfassnn     <B>und</B> Verfahren zur Herstellung desselben.         Kohleschleifbügel    für Strassen- und Voll  bahnen mit umgegossener Metallfassung sind  seit langer Zeit bekannt. Im Gegensatz zu  Schleifstücken mit aufmontierter, gezogener  Metallarmatur haben erstere den Vorteil, dass  Kohle und Metall durch die auftretenden       Schrumpfkräfte    des erkaltenden     Metalles    innig       verbunden    sind, und zwar sowohl in     elektri-          selier    als auch in     meehaniseher    Beziehung.

    Derartige     Kohleschleifstüeke    mit     Umgussfas-          sung-    haben aber auch gewisse Nachteile, und  zwar beanspruchen die in verschiedenen     Rich-          1ungen    auftretenden Schrumpfkräfte des Me  tallee die Kohle in starkem Masse und führen  ohne     Anwendung    besonderer Massnahmen zum  Bruch der Kohle. Solche Sondermassnahmen  sind z. B.

   Schrumpfpolster aus elastischem  Metallgewebe zwischen Kohle und Metall, die  während des Schrumpfungsprozesses des Me  tallen     stark    zusammengedrückt werden kön  nen oder eine andere     Ausführung,    wo zwischen  Kohle und flüssigem Metall eine dünne Me  tallfolie mit eingegossen wird, um dem sehwin  denden Metall eine glatte Gleitbahn zu ver  schaffen. Man hat. auch versucht, gezogene  Metallteile mit. dem     Umgussmaterial    zu kom  binieren. Derartige Hilfsmittel bringen dann  wohl ein brauchbares     Schleifstüel,:,    aber es be  steht in keinem Falle eine absolute Sicherheit  in     bezog    auf     geiten    Sitz und elektrischen Kon  takt.

   Ein     weiterer    Nachteil der bisher be  kannten     Lmgussfassung    ist ihr hohes Gewicht.    Das gesamte Schleifstück, bestehend aus Kohle  und     Metallarmatur,    soll sich aber durch ein  möglichst geringes Gewicht bei möglichst  hohen mechanischen und elektrischen Sicher  heiten auszeichnen.  



  Der Erfindung liegt nun ein     Kohleschleif-          stück    für elektrische Bahnen mit einer     ein-          und    umgegossenen Metallfassung zugrunde,  bei dem die Metallfassung eine in eine Längs  nut an der Unterseite der     Kohleleiste    einge  gossene Metalleiste, deren Höhe grösser ist als  die Breite und die zu etwa     2j3    ihrer Höhe aus  der     Kohleleiste    herausragt, und zwei tragende  Leichtmetallendstücke, die um die Enden der  Metalleiste und den Fuss der     Kohleleiste          herumgegossen    und aufgeschrumpft sind, auf  weist.  



  Nach dem Verfahren nach der Erfindung  werden dabei die Metalleiste und die Leicht  metallendstücke in getrennten     Gussvorgängen     aufgebracht, wodurch die     Kohleleiste    nach  dem Erkalten der     Gussarmatur    in ihrer  Längsrichtung keinen wesentlichen     Druck-          oder    Zugspannungen mehr ausgesetzt ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele des     Kohleschleifstüekes    mit.  Metallfassung dargestellt       Fig.    1 zeigt ein gerades     Kohleschleifstück     1 in der Seitenansicht mit der eingegossenen  Metalleiste 2, welche an den Enden mit meh  reren Bohrungen 8 versehen ist.           Fig.    2, 3 und 4 zeigen je ein     Kohlesehleif-          stück    1 im Querschnitt mit einer eingegossenen  Metalleiste 2, die jeweils eine andere Quer  schnittsform aufweist. Mit 3 ist jeweils die       schwalbenschwanzförmige    Ausbildung des  Fusses der     Kohleleiste    bezeichnet.  



       Fig.    5 stellt. ein Ende des     Kohleschleif-          stückes    1 mit aufgeschrumpftem     Guss-Leicht-          metallendstück    4 dar. Mit 2 sind wiederum  die Metalleiste und mit 3 die     schwalben-          schwanzförmige    Ausbildung des Fusses der       Kohleleiste    1 bezeichnet. Mit 7 ist die Stelle  bezeichnet, an der die Blechverkleidung mit  dem Endstück mechanisch     verbunden    wird.  



       Fig.    6 zeigt einen Querschnitt durch das  in     Fig.    5 dargestellte Ende des     Kohlesehleif-          stückes.    -Mit 1 ist wiederum die     Kohleleiste,     mit 2 die Metalleiste und mit 4 das Leicht  metallendstück bezeichnet, das um den     sehwal-          benschwanzförmig    ausgebildeten Fuss 3 der       Kohleleiste    1 und um die Metalleiste 2 herum  gegossen ist. Die Stelle, an der die     Blechv    er  kleidung mit der Metalleiste mechanisch ver  bunden wird, ist mit 6 bezeichnet.  



  In     Fig.    7 ist eine     perspektivische    Ansicht.  eines Teils des fertigen     Kohleschleifstüekes     dargestellt. 1 ist wiederum die     Kohleleiste,     2 die Metalleiste, 3 der     sehwalbensch@vanz-          förmige    Fuss der     Kohleleiste    1 und 4 das  tragende     Guss-Leichtmetallendstüek.    Mit 5 ist  das stromlinienförmig gewölbte federharte  Stahlblech gekennzeichnet, das sich von selbst.  in die     schwalbenschwanzförmige    Ausbildung 3  der     Kohleleiste    1 einlegt und das gesamte  Schleifstück mitträgt.

   Das Blech ist lediglich  bei 6 mit der Metalleiste und bei 7 mit, dem  Endstück durch Verschrauben, Vernieten oder  dergleichen mechanisch fest verbunden.  



  Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel  des Verfahrens zur Aufbringung der Metall  fassung auf die     Kohleleiste    beschrieben:  Als erstes wird in die an der Unterseite  der     Kohleleiste    1 eingearbeitete Längsnut eine  nach unten verjüngt verlaufende, sich über die  ganze Länge der     Kohleleiste    erstreckende Me  talleiste 2 eingegossen, deren Höhe grösser ist  als die Breite und die zu etwa     213    ihrer Höhe  aus der     Kohleleiste    herausragt. Beim Erkalten    dieses     Gusses    treten dabei keinerlei     Druck-          oder    Zugspannungen auf.

   Nach dem Erkalten  der Metalleiste können die Enden der     Metall-          leiste    mit Rillen oder Bohrungen versehen  werden, um dem nachfolgenden Guss eine bes  sere Verbindung zu geben. In einem weiteren       Clussvorgang    werden dann die tragenden  Leichtmetallendstücke 4     um    die Enden der  Metalleiste 2     und    den     schwalbenscliwanzför-          mig    ausgebildeten Fuss 3 der     Kohleleiste    1       herumgegossen,    wobei die Längenausdehnung  der beiden Endstücke     möglichst    gering sein  soll,

   so dass die Schrumpfdrücke in erster Linie  quer zur Achse des     Sehleifstüekes    verlaufen  und dieses nicht auf     Durehbiegung    bean  spruchen können. Nach dem Erkalten dieses       Gusses    bilden die Metalleiste 1 und die bei  den Endstücke 4 ein einheitliches Ganzes, ohne  jede     zusätzliche        mechanische    Verbindung, wie  Verschrauben, Vernieten oder Verschweissen.  Die Endstücke sind in diesem Falle so aus  gebildet, dass sie zu etwa     1/1    ihrer Länge nur  so breit. sind wie die Unterseite der Kohle  leiste und in ihrer Höhe mit der untern Kante  der Metalleiste abschliessen, während der  übrige Teil der Endstücke an allen Punkten  stärker ausgebildet ist.

   Dieser stärkere Teil  der Endstücke steht etwa. zur Hälfte seiner  Länge     über    die     Kohleleiste    hinaus. Der über  das     Sehleifstüek        hinausra-@ende    Teil ist dabei  bis in Höhe der Unterkante der     Kohleleiste     abgeflacht und mit Bohrungen versehen und  dient zur     Befestigung    am     Stromalmehnier-          bügel.     



  Die     Aufbringung    der tragenden Leicht  metallendstücke kann     zweckmässigerweise    auch  in zwei getrennten     Gussvorgängen    erfolgen,  das heisst dass die Endstücke nicht gleichzeitig  sondern hintereinander     aufgesehi-timpft    wer  den.  



  Zur Vermeidung von Luftwirbeln wird  dann noch zum Schluss in bekannter Weise  ein stromlinienförmig gewölbtes Stahlblech 5  zwischen den beiden tragenden Endstücken 4  angeordnet, das jeweils bis an den     verstärkten     Teil der Endstücke reicht und an der untern  Kante 6 der Metalleiste 2 und an dem abge  setzten Teil 7 der Endstücke 4 mechanisch      befestigt wird. Durch seine federharte Aus  führung     legt.    es sich von selbst in den Schwal  benschwanz 3 der     Kohleleiste    1 ein.  



  Das so erhaltene Schleifstück besitzt hohe  mechanische Festigkeit, und ein sicherer     elek-          triseher    Kontakt zwischen     Kohleleiste    und  Fassung ist ohne besondere Massnahmen ge  währleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRL'CHE I. Kohleschleifstück für elektrische Bah nen mit einer ein- und umgegossenen Metall fassung, dadurch gekennzeichnet, dass die Me tallfassung eine in eine Längsnut an der Un terseite der Kohleleiste eingegossene Metall- leiste, deren Höhe grösser ist als die Breite und die zu etwa 2J3 ihrer Höhe aus der Kohleleiste herausragt, und zwei tragende Leichtmetall- endstiieke, die um die Enden der Metalleiste und den Fuss der Kohleleiste herumgegossen und aufgeschrumpft sind,
    aufweist. 1I. Verfahren zur Herstellung des Kohle schleifstückes nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Metalleiste und die Leiehtmetallendstücke in getrennten Gussvor- gängen auf die Kohleleiste aufgebracht wer den, wodurch die Kohleleiste nach dem Er kalten der Gussarmatur in ihrer Längsrich tung keinen wesentlichen Druck- oder Zug spannungen mehr ausgesetzt ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Kohleschleifstück nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermei dung von Luftwirbeln ein gebogenes Stahl blech an der Unterseite des Kohleschleifstük- kes angeordnet ist, das sich durch seine feder harte Ausbildung von selbst in den schwal- benschwanzförmig ausgebildeten Fuss der Kohleleiste einlegt und an der Unterseite der Metalleiste und an den beiden Endstücken mechanisch befestigt ist, so dass es als tra gendes Element mitwirkt.
    2. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zuerst die Metall- leiste in die längsdurchlaufende Nut an der Unterseite der Kohleleiste eingegossen wird. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass im zweiten Guss- vorgang die beiden tragenden Leichtmetall endstücke um die Enden der Metalleiste und den Fuss der Kohleleiste herumgegossen und aufgeschrumpft werden, wobei die Schwund- und Schrumpfkräfte durch die geringe Län genausdehnung der Endstücke nur in Quer richtung auf die Kohleleiste wirken. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Leicht metallendstücke in zwei getrennten Gussvor- gängen aufgebracht werden.
CH308739D 1952-05-24 1952-07-05 Kohleschleifstück für elektrische Bahnen mit einer ein- und umgegossenen Metallfassung und Verfahren zur Herstellung desselben. CH308739A (de)

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