Maschinenpistole. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschinenpistole, die sich von den be kannten dadurch kennzeichnet, dass sie aus zwei seliarnierartig miteinander verbundenen Hauptteilen. besteht, wobei der eine Teil den lauf, das Schloss und die Vorholfeder und der zweite Teil die Abzugsvorrichtung, den \lagazinhalter und den Sieherheitshebel um fasst, wobei die genannten Organe jedes dieser leiden Teile wenigstens teilweise je in einem remeinsainen Gehäuse untergebracht sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend beschrieben und auf der bei liegenden Zeichnung veranschaulicht.
Fig.l ist eine Seitenansicht, wobei die beiden Teile auseinandergezogen dargestellt sind.
Fig. ? ist ein teilweiser Aufriss der -Waffe, iiii Schnitt und in grösserem Massstab. Fig.3 ist ein ;Schaubild obiger Einheit, in dem zur grösseren Deutlichkeit ein Teil des Rahmens weggebrochen ist.
Fig.3a zeigt ein Konstruktionsdetail. Fig. 4 ist ein Schnitt in grösserem Mass- saab nach Linie IV-IV der Fig.1, jedoch iti grsehlossener Stellung des Griffteils.
Fi-. 5 ist ein .Schnitt nach Linie V-V der Fig. \'.
Gemäss Fig. 1 ist der Laufteil 1, der die unten erwähnten Teile umfasst, mit. dem Griffteil \? im Punkt 3 scharnierartig ver bunden und wird durch den gefederten Bolzen 28 geschlossen gehalten. Zum Laufteil 1 ge- hört der Lauf 4, der aus dem Gehäuse 5 her ausragt. Der vorderste Teil des Gehäuses ist als perforiertes Schutzgehäuse 6 ausgebildet. Oben auf dem Gehäuse bewegt sich der Spann hahn 7.
Das Gehäuse 5 ist hinten durch einen Deckel 8 geschlossen und umschliesst das Schloss und die Vorholfeder -10, die sich zwischen dem Schlosskörper 8' und Deckel 8 erstreckt. Das Schloss und die Vorholfeder bilden ebenfalls Organe des Laufteils.
Im hintern Ende des Gehäuses 5 gleitet eine passend gebogene Stange 9, die als Ge wehrkolben dient, und es erlaubt, mit dem Gewehr an der Hüfte oder an der 'Schulter angelegt zu schiessen. Diese 'Stange 9 er streckt sich, wenn sie hineingestossen wird, auf beiden Seiten des Griffteils 2, dessen obere Kante 1'0 nach aussen gebogen ist und somit den hineingeschobenen Stangenteil über deckt (siehe Fig.-1 und 5). Somit kann, nur wenn die Stange ausgezogen ist, Griffteil 2 vom Laufteil 1 weggeklappt werden. Griffteil \' ist ein beispielsweise aus Blech gepresstes, kapselartiges Gehäuse und umfasst auch einen hohlen Griff 11, in dem ein Magazin untergebracht werden kann.
Die aussen sicht baren und von aussen zu betätigenden Teile sind: ein Halter 31, der das Magazin im Griff festhält, Sicherheitshebel 27, der sich in einem hintern Längsschlitz des Griffes be findet, Abzugshahn 23, umgeben vom Schutz bügel 2,31, und ein Umstell- oder Wechsel hebel 16. In dem zum Griffteil gehörenden kapsel artigen Gehäuse '2 ist eine Einheit, wie in Fig.3 dargestellt, untergebracht. In einem hochkant aufgestellten, rechteckigen Rahmen 17 (aus einem Streifen Blech) ist mittels eines Querbolzens 18 der Abzug 23 angebracht.
Das obere Ende des Abzuges 23 ist mittels eines Scharniers mit einem nach vorn ragen den Hebel 2'5 verbunden. Das Vorderende des Hebels 2,5 ist nach oben und seitwärts ge bogen, so dass eine im wesentlichen horizontale Gleitfläche<B>25'</B> gebildet ist. In der vordern Hälfte des Hebels 25 befinden sich zwei Nasen 20, 21, die nach oben, beziehungsweise nach unten ragen. Oberhalb des Hebels<B>25</B> und quer dazu befindet. sich Teil 24, der mit dem Bolzen 26 im Rahmen 17 drehbar gelagert ist. Der Teil 24 ist ein hohler Körper, der aus Blech gepresst werden kann. Der Teil 24 hat einen keilförmigen Oberteil, durch dessen Scheitel Bolzen 26 hindurchgeht, und eine seitlich nach unten ragende Klappe 24'.
Diese Klappe 24' hat einen vertikalen Schlitz 2-1", durch den das Vorderende des Hebels 25 hindurchgeht und den die Nasen 20', 21 hintergreifen können. Das obere Ende des Hebels 25 und die obere Kante des keilför migen Teils 2+1 sind durch eine kleine Schrau benfeder 29 verbinden, die das Bestreben hat, diese zwei Teile zusammenzuziehen. Ober halb des Hinterteils des Hebels 2.5 und quer dazu befindet 'sich ein drehbarer Bolzen 16', der sich im rechten Winkel zu einem Wechsel hebel- 1:6 erstreckt und ein Teil dieses Hebels ist.
Der Bolzen 16' ist drehbar in koaxialen Löchern des Rahmens 17 und des Gehäuses 2 gelagert. Der Hebel 16 ragt nach aussen. Der Bolzen 16' kann mittels des Hebels 16 ge dreht werden, und zwar um etwa 186 .
Der Abschnitt des Bolzens 16', der unmittelbar über dem Hebel 2'5, liegt, hat drei hintereinan- derliegende Flächen 16a, 16b, 116c, die durch Bearbeitung auf dem Umfang des zylindri schen Bolzens erzeugt wurden (siehe Fig. 3a). Diese Flächen haben verschiedenen Abstand von der Drehachse. Durch Drehen des Hebels kommt jeweils eine der Flächen 16a, 16b, 16c in Kontakt mit dem Hebel 25.
In Fig. 2 ist der Bolzen 16' etwas anders geformt.; hier hat der Bolzen eine ebene und eine ge wölbte Fläche, die abwechselnd in Funk tion treten können. Die ebene Fläche entspricht Fläche 16a und die gewölbte Fläche entspricht der Fläche 16e (siehe Fig.3a). Die dazwischenliegende Fläche 16b ist in dieser Darstellung fortgelassen. Fig.3a da gegen zeigt den Bolzen 16' in einem Schnitt vergrössert, in welchem alle drei Flächen 16a, 1:6b, 16e zu sehen sind.
Der Magazinhalter 31 liegt unmittelbar hinter den beschriebenen Teilen und ist im Rahmen 17 drehbar gelagert. Das unterste Ende ragt nach aussen. Das innere Ende bil det einen Haken 31'. Eine: Feder 3'1" drückt den Haken in Eingriffstellung. Ein Quer bolzen 32 begrenzt die Beweglang des Hakens 3'1' in der Richtung nach aussen.
Nächst dem hintern Ende des Rahmens 17 und nach oben ragend ist. ein fester Haken 33 angebracht, der den Hülsenauswerfer bildet.
Der Sicherheitshebel 27 ist aus Stahl blech gebogen; sein oberes Ende 27' ist ab gebogen und kommt mit dem untern Arm eines Winkelhebels 34 in Eingriff.
Der obere Arm des Hebels 3'4 greift un ter Wirkung der Feder 36 in eine Vertiefung des Schlosskörpers ein (siehe Fig.2).
Wenn ein Magazin in den Griff 11 ein geführt wird, so tritt der Oberteil des lIaga- zins in den Raum A (Fig. 3) innerhalb des Rahmens 17 ein. Hier wird er durch Halter 3,1 gehalten, da der Haken 31' des Halters in einen passenden Einschnitt des Rahmens 17 eingreift. Wenn man die Waffe nun mit der rechten Hand am Griff 11 fasst, -wird der Sicherheitshebel 27 nach innen gepresst und der Hebel 34 kommt. ausser Eingriff mit dem Schlosskörper, so dass das Sehloss sieh bewe gen lässt.
Die Waffe kann nun gespannt werden, indem der Spannhahn 7 zurückge zogen wird. Hierdurch greift. nun eine Nase 37 an der Unterseite des Schlosses hinter dem Teil 24 ein und hält das Sehloss offen. Wenn nun der Wechselhebel 16 mit Fläche 16a. in aktiver Stellung eingestellt ist, so -wird beim Betätigen des Abzuges '23 der Hebel 25 nach vorn gestossen und die unterhalb der Dreh achse an Teil 24 anliegende Nase 21 dreht nun den Teil 2.1 nach unten und hinten und bringt ihn ausser Eingriff mit Nase 37.
Das Sehioss, unter Druck der Feder 47, bewegt sieh nun nach vorn und gleitet. über Fläche <B>25,</B> wobei Nase 37 die Fläche 25' nach unten drückt, wodurch Nase 2'1 ausser Eingriff ge langt.. Der Teil 24 richtet sich dann wieder auf und gelangt in die 'Stellung laut Fig. 2. Während der Bewegung stösst. die Vorder fläche des Schlagstiftes wie üblich eine Pa trone aus dem Magazin in den Lauf und feuert sie gleich ab. Der Teil 2.1 kann nun wieder mit Nase 37 des Schlosses in Eingriff gelangen, was auch geschieht., sobald das Schloss durch den Rückstoss der Gase sich wieder geöffnet hat.
Der Abzug hindert den Wiedereingriff nicht, da der Teil 24 sich bereits aufgerichtet hat. Die Fläche 16a. stellt somit Einzelfeuer -Stellung dar.
Für automatisches Feuer wird die Fläche 16c in Position gebracht, so dass sie gegen die Oberkante des Hebels 2,5 anliegt (oder die gewölbte Fläche laut Fig.'2). Besagter Hebel wird dadurch leicht niedergedrückt, so dass bei der Vorwärtsbewegung, wenn der Abzug niedergedrückt gehalten wird, die un tere Nase 20 die untere Kante des Schlitzes im Teil 2-1' angreift. Somit kann durch Be tätigen des Abzuges der Teil 2.1 ausser Ein griff mit der Nase 37 gebracht werden, und zwar dauernd, da in dieser untern Stellung des Hebels der Teil 25' desselben ausser Kon takt mit dem gleitenden :Schloss ist und die Nase 20 im Eingriff mit der untern Kante des Schlitzes 24 ist.
Somit erfolgt automa tisches Feuer solange der Abzug niederge drückt wird.
Die mittlere Fläche 1'6b drückt den Hebel 25 in eine neutrale Stellung, das heisst weder Nase 20 noch Nase 21 stehen im Eingriff. In dieser Stellung erfolgt kein Feuer. Somit ist dies eine zusätzliche Sicherheitsmassnahme zur Sicherung durch die Teile '27 und 34.
Zum Reinigen oder Auseinandernehmen wird nach Zusammendrücken des Bolzens 28 der Griffteil 2 vom Teil 1 weggeklappt, nach dem der Kolben 9 ausgezogen wurde. Der Rahmen 17 kann nun entfernt werden, indem der Wechselhebel 16 einfach herausgezogen wird. Eine Sicherung gegen Herausfallen die ses Hebels kann vorgesehen werden.
Alle Teile, ausser dem Bolzen 16', sind als aus Stahlblech bestehend beschrieben, Dies ist von Vorteil für die Fabrikation, jedoch können diese Teile aus jedem andern passen den Material verfertigt werden.