CH308943A - Verfahren und Einrichtung zur Abgabe von körniger Masse. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Abgabe von körniger Masse.

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CH308943A
CH308943A CH308943DA CH308943A CH 308943 A CH308943 A CH 308943A CH 308943D A CH308943D A CH 308943DA CH 308943 A CH308943 A CH 308943A
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grating
silo
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lamellae
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Buehrer Erwin
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Buehrer Erwin
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C5/00Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose
    • B22C5/12Machines or devices specially designed for dressing or handling the mould material so far as specially adapted for that purpose for filling flasks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description


  Verfahren und Einrichtung     zur    Abgabe von körniger Masse.         Vorliegende    Erfindung betrifft ein Ver  fahren und eine Einrichtung zur Abgabe von       hörnig-er    Masse.  



  <B>Es</B> ist. bekannt, das Aufstreuen von     körni-          aer        Masse    durch     Aufsieben        auszuführen.    Die  verwendeten Einrichtungen sind entweder       Selrwin;

  siebe,        Vibrationssiebe    oder es wird       der        Siebvor-an-    auch nur mittels einem       I-landsieb        .ausgeführt..    Die eigentliche Siebwir  kung bei allen diesen Vorgängen entsteht da  durch, dass das Sieb gegenüber der auffallen  den oder über dem Sieb liegenden körnigen  Masse eine     Relativbewegung    ausführt, die     vor-          zu;:

  sweise    einer Verschiebebewegung in     Rieh-          tung@    der Siebebene     entspricht,    wobei die ein  zelnen Körper oder     Körneraglomerate    durch  die     Siebdrähte        abgeschert    werden.

   Dieser     Vor-          ,1--ing    linden Nachteil, dass die pro     Flä.ehen-          einheit        durchtretende    Menge stark schwankt,  je nach der über dem     Sieb    liegenden     Schicht-          liölie,    der Beschaffenheit der körnigen Masse,  dem     Versehmutzungsgrad    des Siebbodens,  der auch an verschiedenen Teilen des Sieb  bodens verschieden gross sein kann.

   Ferner  hat dieser     Vorgang    den Nachteil, dass die das       Sieb    passierende körnige Masse infolge der  Charakteristik der     Siebbewegging    in     Zusam-          men-wirkun;-    mit den vorerwähnten Erschei  nungen: eine unbestimmte     Randstreuzone    bil  det.. Im weiteren ist die Menge des durchtre  tenden. Materials pro Zeiteinheit, speziell bei  zum. Backen neigenden körnigen     Massen,    sehr  klein.    Das Verfahren     gemäss    der vorliegenden  Erfindung. behebt diese Mängel dadurch, dass  ein     biegungssteifer    Gitterrost, über dem kör  nige Masse lagert, in Schwingungen versetzt  wird.

   Die     Sehwingungsrichtung    kann dabei  mit der     Förderricntung    der körnigen Masse  beim Austritt aus dem Gitterrost in     TJberein-          stimmung    :gebracht werden, wodurch, wie die  Erfahrung gezeigt hat, die Gleichmässigkeit  der     Austragsmenge    über die gesamte Gitter  i ostfläche     weitgehend    verbessert und die  zeitliche     Austragsmenge    stark vergrössert  werden kann.  



  Eine Einrichtung zur Durchführung des  Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen       biegungssteifen,    in Schwingungen versetz  baren Gitterrost, dem Mittel zur Erhaltung  einer für eine gleichmässige Abgabe erforder  lichen     Mindestsehütthöhe    an körniger     Masse     über dem gesamten Gitterrost zugeordnet  sind.  



  Diese     Mindestschütthöhe    ist- durch die  Beschaffenheit der körnigen Masse bedingt.  Bei leicht backender körniger     klasse    ist die       Mindestschütthöhe    so zu wählen, dass mit  Sicherheit beim     Stillsetzen    der Schwingungs  bewegung eine Brückenbildung im Gitterrost  auftritt. Bei leicht fliessender körniger Masse       ist    die Schütthöhe so zu wählen, dass ein teil  weises Leerlaufen des Rostes verhindert wird.  



  In der Zeichnung sind mehrere beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungs-           gegensta.ndes    veranschaulicht, und     zwar    zei  gen:       Fig.    1 den Grundriss eines Gitterrostes,  teilweise im Schnitt nach Linie     I-1    in     Fig.    2       gezeichnet,          Fig.    2 den Schnitt nach Linie     II-II    durch       Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht, eines Gitterrostes mit  Silo und     Aufhä.ngeinrichtung,    Details teil  weise geschnitten nach Linie     III-111    in       Fig.    4,

         Fig.    4 einen Teil     des    Grundrisses der       Fig.    3,       Fig.    5 eine Teilansicht in Pfeilrichtung V  der     Fig.    4 mit elektrischem Schema,       Fig.    6 einen Schnitt nach Linie     VI-VI     in     Fig.    3 durch den Silo,       Fig.    7 ein Zeitschema,       Fig.    8 eine     schematische    Zusammenstel  lung einer Anlage,       Fig.    9 den     (lrtindriss    aus     Fig.    8, ohne  Schalttafel,

         Fig.    10 den Grundriss einer weiteren Aus  führungsform eines Gitterrostes.  



       Fig.    11 zeigt einen Schnitt. nach Linie       KI-KZ    in     Fig.    10.  



  Der Gitterrost G, der in den     Fig.    1-3 ver  anschaulicht ist, muss     biegungssteif    sein. Er  besteht daher aus senkrecht stehenden Stahl  , bändern 1, die in Längsrichtung in bestimm  ten Abständen     a.neinandergereiht    und mittels  quer zu diesen stehenden Stahlbändern 2 mit  einander     verbunden    sind. Zur Unterstützung  der Versteifung sind im Ausführungsbeispiel  noch aufrecht stehende dickere     LänYsstahl-          bänder    3 vorgesehen.

   Um das Durchdringen  der körnigen Masse durch den Rost zu erleich  tern, überragen die längsgerichteten Stahl  bänder 1 die quergerichteten Stahlbänder 2,  wobei mindestens die längsgerichteten     messer-          förmig        angeschärft    sind, wodurch die körnige  Masse zunächst in einer Richtung eingeschnit  ten und erst etwas tiefer durch die querge  richteten Stahlbänder 2 quer geteilt wird.  Zweckmässig wird der Abstand der Bänder so  gewählt,     dass    die zu verarbeitende körnige  Masse im Verarbeitungszustand bei ruhendem    Gitterrost noch sicher     Brücken    bildet, also  gerade noch nicht durchfällt.

   Die Bänder  sind in einem     Gitterrostrahnlen    4 befestigt,  dem ein Rahmen     4a    mit Aufhängeorganen  zugeordnet ist. An den Stirnseiten der äussern  Rahmenpartie     4c.    sind Büchsen 5 einge  schweisst, die mittels Deckplatten 6     verbunden     sind. Die     Deekplatten    6,     welelie    die Büchsen 5  nach oben     begrenzen,    weisen einen nach innen  vorstehenden Kragen     6a.        auf,    der zum     Auf-          hängen    des Gitterrostes G dient.

   Die Bolzen  7     (Fig.    3), welche am.     Aufhängerahmen    8 mit  tels der Platte 9 befestigt sind, greifen durch  die Bohrung des     Kra-ens        6U    und durch die  Federn 10.

   Diese über\ und unter dem Kragen       auf    dem untern Teil des Bolzens 7 sitzenden  Federn werden durch die Mutter 11 am Bol  zen 7 beidseitig gegen den     Kragen        6a.        g@e-          drückt.    Hierdurch wird der     hitterrost    G     7m        -i-          sehen    den     vargespa.nnten    Federn 10 so mit  dem Rahmen 8 verbunden, da     ss    er in verti  kaler Richtung     schwin-en    kann.

   Zur Erzeu  gung dieser     Schwingungen    dienen zwei  Magnete 12, die je zwischen zwei der Bolzen  7 an deren Grundplatte 9     befestigt    sind. Die  zugehörigen Magnetanker 13 sind auf den  Platten 6 des     Gitterrostra.hmens    4 mittels  Schrauben 14 festgeschraubt. Der Gitterrost  kann daher mit den beiden     -Magneten    12 nur  in senkrechte     Schwingungen    versetzt werden.

    Es ist,     erwünschi,    dass der Rahmen 8 geringe       Sehwing,ungsweye        ausführt,        um        Glas     der körnigen Masse in dem am Rah  men 8     befestigten    Silo 15 zu erleichtern. Zur       Differenzierung    der     Sehzvinn-@mgswege.    wird  der Rahmen 8 möglichst. schwer und der Git  terrost G möglichst. leicht ausgeführt, so dass  der Rahmen 8 gegenüber dem Gitterrost     C     nur kleine     Sehwingun-s#,ve,e    ausführt.

   Der       Gitterrost.rahmen    4 und die Wände des Silos  15 bilden die Mittel zur Erhaltung der erfor  derlichen     Mindestschütthöhe    an     körni-er     Masse.  



  Um dies zu     begünstigen,    kann der Rah  men 8 mit Blei ausgegossen. sein. Das Silo 15  ist, mittels Winkeln 16 starr mit dem Rahmen  8 verbunden, der, wie nachstehend beschrie  ben, beweglich: an den Rohren 17 aufgehängt      ist. Der Rahmen 8 weist in diesen einge  schraubte Tragbolzen 18 auf, die mit einer  Scheibe 19 versehen sind, welche     mittels    der.  Mutter     ''0    am Bolzen 7.8 befestigt ist.

   Auf  dem Bolzen 18 ist eine     Drtzekfeder        ?1        geia-          gert,    die sich einerseits gegen die Scheibe 19  und anderseits gegen die     überwurfmutter    22       abstützt,    die über das Rohrstück 23 greift,       voll    denen je     zwei    an den beiden Tragroh  ren 1.7     an-esehweisst    sind.

   Der     Tra-@rahmen    8  und das an diesem befestigte Silo 15 kann  somit ebenfalls in vertikaler     Riehtun\-,        sehwin-          ,ren.    Das Silo 15 mit dem Gitterrost G bilden  Glas Streuaggregat. Da die Abgabe der körni  gen Masse pro Zeiteinheit. beträchtlich sein  kann, muss eine ausreichende Zufuhr von  einem grossen Silo oder von einer Aufberei  tungsanlage erfolgen. Der Inhalt des Silos 15  ist beschränkt, erstens durch den Querschnitt,  der von der Streufläche abhängig ist,     zweitens     durch die Fallhöhe beim Einfallen der körni  gen. hasse, da. vermieden werden muss, dass  sich diese beim Fallen verdichtet.

   Die besten       Er;-ebnisse    werden erzielt, wenn die Füllung  im Silo auf konstanter Höhe gehalten wird.  Weil. der Inhalt des Silos 15 relativ klein und  die Zufuhr körniger Masse in dieses von einer  zeitlich unregelmässigen Abgabe derselben  aus dem Silo 1.5 abhängig ist, muss die Zufuhr  der Abgabe automatisch angepasst sein. Eine       1?.inriehtuiig    hierfür ist in den     Fig.    6, 8 und  9 v     eranschaulleht.    Ein Grosssilo 30 ist auf  den     T-Trägern    31 aufgehängt.

   Den Boden       Cieses    Silos bildet ein horizontal rotierender  Drehteller 32, welcher auf der Säule 33 dreh  bar     gelagert    ist und vom Motor 34 über ein       Reduziergetriebe    35 und über die Zahnräder  36     und    37 angetrieben wird. Durch den Ab  streifer 38 gelangt körnige Masse aus dem  Silo 30 auf das Transportband 39, das von  dem     Motor        34a    angetrieben ist. und von     erste-          rem    in das Silo 15.

   Ein Fühler 40, der im       obern    Teil des Silos 15     angeordnet    ist, liegt  an einer Stromquelle, so dass über die körnige  Masse ein     Stromschluss    mit der     Silowand        ent-          stellt,    wenn das Silo 15 genügend gefüllt. ist.

    Der Fühler     betätigt    die in     Fig.    8     @gezeichne-          ten    Schaltorgane wie folgt:    Der Fühler 40     (Fig.    3, 6, 8 und 9), der  durch einen Quersteg 41 im Silo 15 gehalten  ist, ist einerseits mit einer     Leitung    42 mit  einem Verstärker 43 verbunden, anderseits ist  dieser Verstärker 43 über Leitung 44 mit der       Silowand    des Silos 15 verbunden. 45, 46, 47  und 48 stellen elektrische Schaltschützen dar,  die mittels Zuleitung 49 mit Strom versorgt  werden.

   Die Leitungen 50 und 51 zu den  Motoren 34     bzw.        34a    stellen Umschaltleitun  gen für das Umpolen der vorgenannten Mo  tore dar.  



  Die in den     Fig.    1-9 dargestellte Einrich  tung arbeitet wie folgt:  Wenn der Magnet 12 durch Betätigung  eines nicht gezeichneten Schalters Wechsel  strom oder     intermittierenden    Gleichstrom er  hält, zieht er über den beweglichen Magnet  anker 13 den Gitterrost G sieh wiederholend  kurzzeitig an und bringt diesen, da. er in den       vorgespannten    Federn 10 gehalten ist, in  senkrechte Schwingungen. Diese Schwinguri  gen bewirken ein Austragen, der körnigen  Masse aus dem Silo 15.

   Während dem     Aus-          trag    sinkt die körnige Masse im Silo gegen  die Lamellen 1-3 des austragenden Gitter  rostes G, wobei die Regelung der Zufuhr zum  Silo 15 durch Veränderung der Geschwindig  keit des vorgeschalteten     Transportbandes    39  und des Drehtellers 32 infolge der Steuerung  des Fühlers 40 erfolgt.

   Falls die     Möglichkeit     besteht, dass durch irgend welche Umstände  über die Aufhängerohre fremde Erschütte  rungen auf das Silo 15 und den Gitterrost G  einwirken, ist es zweckmässig, diese durch ein  zwischengeschaltetes Element, beispielsweise  Federn oder Gummipuffer,     f'ernzuhalten.    Bei  der beschriebenen federnden Befestigung des  Rahmens 8 und des Gitterrostes G bringt der  Magnet 12 sowohl den Gitterrost 1 als auch  den Rahmen 8 mit dem Silo 15 in Schwin  gung.

   Um den Schwingungsweg des Gitter  rostes 1 relativ gross gegenüber dem Schwin  gungsweg des Rahmens 8 mit Silo 15 zu hal  ten, kann     mann,    wie     erwähnt,    den Gitterrost  möglichst leicht halten, während der Rahmen  8 mit zusätzlichem Gewicht, beispielsweise  Blei, versehen wird. Die dadurch erzeugte      leichte Vibration des Silos 15 erlaubt auch  stark backende körnige Massen einwandfrei  aus dem Silo 15 auszutragen. Falls in ausser  gewöhnlichen Fällen eine Brückenbildung im  Silo trotzdem noch möglich wird, kann diese  verhindert. werden, indem man die Wände  des Silos 15 nach unten divergierend ausführt.  



       Fig.    5 und 7 zeigen Mittel, die zum Be  messen der Streumenge dienen. Werden be  stimmte Streumengen von Fall zu Fall ein  stellbar verlangt, so wird der Magnet 12 über  einen Steuerkontakt<B>57,</B> einen Schaltschütz 58  und eine     Seha.ltuhr    59 in Betrieb gesetzt. Nach  Ablauf der an der Schaltuhr 59 eingestellten  Streuzeit setzt diese den Magneten 12 auto  matisch ausser Betrieb. Dadurch ist es     mög=     lieh, einstellbare     1@-Iengeii    körniger Masse auf  eine bestimmte Fläche periodisch aufzu  streuen. Handelt es sich um Fälle, bei denen  nacheinander z.

   B. vier verschiedene Mengen       ausgetragen    werden sollen, wie in     Fig.    7  schematisch dargestellt, so gibt die Schaltuhr  59 nach Ablauf ihrer Schaltdauer durch  einen elektrischen Haltekontakt (in bekann  ter Weise) den Befehl für die nächste Inbe  triebsetzung durch Steuerkontakt 57 auf' die  Schaltuhr 60 weiter. Nach der zweiten     Ster..e-          rtrng,    die letztere auf die Schaltuhr 61 und  nach der vierten Steuerung unterbricht die  Schaltuhr 62 die Haltekontakte sämtlicher  Schaltuhren und der Vorgang beginnt von  neuem.  



  Die     Fig.    7 veranschaulicht das Zeitschema  des vorgenannten Beispiels. In der Abszisse     @1     sind Schaltdauer     bzw.        Austra.gsmengen    der  vier verschiedenen Austragungen eingezeich  riet. In der Ordinate 0 ist die Schaltfolge  dargestellt.  



  In besonderen Fällen hat es sich als zweck  mässig erwiesen, den Luftspalt 60 zwischen  dein festen Magneten 12 und dem beweg  liehen     rllagnetanker    13 so klein zu halten, dass  am Ende der Aufwärtsbewegung der Magnet  anker 13 gegen den Magnet 12 aufschlägt.  Durch den kurzen Aufschlag kann die Selbst  reinigung des Gitterrostes G gefördert. wer  den. Ferner hat es sich gezeigt, dass die  Federkonstante der Federn 10 am besten so    gewählt wird, dass die     Sehwiiigrtn-sfrequenz     des     CTitterrostes    G mit der Frequenz des  Magneten     übereinstimmt,    da in diesem Fall  die Magnetleistung weitgehend für den Aus  trag aus dem Silo 15     verwendet    wird.

   In  Fällen, wo, das Silo 15 keinen     Vibrationsan-          teil    erhalten soll, legt man zweckmässig     zNvi-          schen    die Winkel 16 und den Rahmen 8 v     ibra-          tionsabsorbierende        Gummipuffer.     



  Die Ausführungsform nach     Fig.    10 und  11     zeigt.    eine andere     Ausführung    eines Gitter  rostes, der besonders für leichtfliessende kör  nige Massen     -(,ei-net    ist. Der     Gitterrost.    70  mit den     La.inellen    71 und 72 hängt über  Schwingstäbe 73 an einem Silo 74. Ein hori  zontale Schwingungen     erzeugender    Magnet 75  überträgt horizontale Stösse auf den Gitter  rost<B>61,</B> welche veranlassen, dass das Material  zwischen dessen Lamellen austritt.  



  Zwischen den zwei     -rnndsätzliehen    Aus  führungsarten für backende körnige Massen  nach     Fig.    1-9 und für leichtfliessende kör  nige Massen nach     Fig.    10     und        7.1    sind alle  möglichen Ausführungen denkbar. Insbeson  dere ist es möglich, den Gitterrost. durch eine  im     Schüttwinkel    aus einem grossen Silo über  eine Rutsche übertretende körnige Masse     zn     beschicken.

   Ferner ist es     möglich,    falls keine  stark backenden körnigen --Hassen zu streuen  sind, den     Vibrationsrost    direkt unter einen  grossen Lagersilo zu bauen.     Iin    weiteren hat  es sich in Sonderfällen als     zwecl"mässig    erwie  sen, beispielsweise     zwischen.    dem Transport  band und dem Silo 15 einen     Siebvor-ang    zwi  schenzuschalten. Das Silo kann unter -Um  ständen wegfallen und der Gitterrost mit.  einem Rahmen, der eine ausreichende Schütt  höhe sichert, versehen werden.  



  Das Verfahren nach der Erfindung kann  beispielsweise verwendet werden     zum    Auf  streuen von Modellsand beim Herstellen von       Griessformen    oder zum Aufstreuen von Vor  satzmaterial beim Herstellen von Kunst  steinen oder     Kunststeinplatten.    Es kann  aber auch     beispielsweise    dauernd betrieben  werden zum gleichmässigen Zuführen körni  ger Masse z.

   B. auf ein     Transportband.    Ver  suche haben ergeben, dass die Streumenge ab-           hän#,in,    ist vom Schwingweg     und,der    Schwing  frequenz des Gitterrostes und dass dieser  Schwingweg nur dann gleichmässig gross ist  über die ganze Rostfläche, wenn der     Gitter-          tust    in der Schwingungsrichtung möglichst       biegungssteif    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zur Abgabe von körniger Masse, dadurch gekennzeichnet, dass ein bie- gungSsteifer Gitterrost, über dem körnige Masse lagert, in Schwingungen versetzt wird.
    II. Körnige Masse enthaltende Einrich tung zur Ausübung des Verfahrens nach Pa tentanspruch I, gekennzeichnet durch einen , biegungssteifen, in Schwingungen versetz baren Gitterrost, dem Mittel zur Erhaltung einer für eine gleichmässige Abgabe erforder lichen Mindestsehütthöhe an körniger Masse über dem gesamten Gitterrost zugeordnet cinr7 UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren mach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss die Schwingungen des Gitterrostes in der Förderrichtung der körnigen Masse erzeugt werden. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterrost senkrecht stehende Lamellen aufweist, zum Zwecke, eine körnige Masse ausstreuen zu können, die zum Zusammenbacken neigt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gitterrost mit mindestens in einer Richtung geneigt ste henden Lamellen versehen ist, zum Zwecke, eine körnige Masse ausstreuen zu können, die nicht zum Zusammenbacken neigt. 4. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterrost aus kreuzweise, hochkant gestellten Stahlbän dern besteht. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass die Lamellen der einen Richtung auf der Eintrittseite über die Lamellen der andern Richtung vorstehen. 6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 4 und 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass mindestens die vorstehen- .den Lamellen nach oben zugeschärft sind. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, da,ss der Gitterrost zwischen vorgespannten Federn gehalten ist. B. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterrost den Bodenverschluss eines Silos bildet. 9. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass Elektromagnete vorgesehen sind, welche deu Gitterrost nur in einer Bewegungsrichtung schwingen. 10.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung -der Austragdauer eine elektrische Schaltuhr vorgesehen ist. 11. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspru eh 10, dadurch gekennzeich net, dass mehrere Schaltuhren vorgesehen sind, um nacheinander verschiedene Austrag zeiten und dadurch verschieden grosse Aus- tragmengen zu erhalten. 12.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich, net, dass das über dem Gitterrost angeordnete Silo senkrechte Wände besitzt. 13. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass das über dem. Gitterrost angeordnete Silo nach unten divergierende Wände besitzt. 14. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass. Mittel vorge sehen sind, -die die Füllhöhe des Silos regeln.
    15. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 14, dadurch gekennzeich net, dass ein Fühler vorgesehen. ist, der die Höhe der körnigen Masse in dem über dem Gitterrost angeordneten Silo abtastet und über Schaltmittel die Zufuhr der körnigen Masse regelt. 1.6. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 14 und 15, dadurch ge kennzeichnet, dass die Regelung der Zufuhr zum Silo durch Veränderung der Geschwin digkeit eines vorgeschalteten Transportbandes und eines Drehtellers erfolgt. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Gitterrost mit dem über diesem angeordneten Silo über schwingungsdämpfende Mittel verbunden ist, derart, da-ss die Sehwingungen des Gitter rostes auf das Silo gedämpft übertragen wer den.
    1.8. Finriehtung naeh Patentansprueh II und Unteransprueh 17, dadureli gekennzeieli- riet, da.ss zwisehen deni Gitterrost und dem Silo ein Tra.rahmen angeordnet ist, der Be- sehwerungsmittel zu dessen Selivingungs- dämpfung aufweist.
CH308943D 1953-08-08 1953-08-08 Verfahren und Einrichtung zur Abgabe von körniger Masse. CH308943A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN102009137A (zh) * 2010-12-24 2011-04-13 山西华德冶铸有限公司 一种雨淋式加砂装置
CN110305778A (zh) * 2019-06-28 2019-10-08 广州市致美斋酱园有限公司 酿造装置及酿造工艺

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN102009137A (zh) * 2010-12-24 2011-04-13 山西华德冶铸有限公司 一种雨淋式加砂装置
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