CH309005A - Einrichtung in Fernmeldekabelleitungen für den zum mindestens kapazitiven Ausgleich der Fernmeldekabel. - Google Patents

Einrichtung in Fernmeldekabelleitungen für den zum mindestens kapazitiven Ausgleich der Fernmeldekabel.

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CH309005A
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Ag Standard Telephon Und Radio
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Standard Telephon & Radio Ag
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
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Description


  Einrichtung in     Fernmeldekabelleitungen    für den zum mindesten     kapazitiven    Ausgleich  der Fernmeldekabel.    Der     über--gang    zu immer höheren Fre  quenzen beim Betrieb von Fernmeldekabeln  und insbesondere     Trägerfrequenzkabeln    hat  bezüglich des     Ausoleichs    solcher Kabel bereits       ztt    der Erkenntnis geführt, dass es nicht nur  auf     einet/        erfeinerung        desAusgleichs    bezüglich  der zulässigen Toleranzen,

   sondern auch auf  eine Verbesserung der Stabilität des mit  Hilfe der     Ausgleichelemente    erzielten     kapa-          zitiven    oder komplexen Ausgleichs ankommt.  Ausserdem wird neuerdings die Forderung  erhoben,, dass die     Ausgleieheinriehtunoen    in       ihrem        Raumbedarf    trotz der erhöhten elek  trischen Anforderungen verkleinert werden,  mit andern Worten also insbesondere kleinere       Ausgleiehm.uffen    geschaffen werden.  



  Es ist nun vor einiger Zeit, der Vorschlag       emacht        worden,    an     Stelle.    der früher nahezu       aussehliesslieh    verwendeten, speziell für den       Kabelausgleich    entwickelten     Kondensatoren     nunmehr im.     Innern    von     rohrförmigen    Hülsen       angeordnete        handelsübliche    hochwertige und       voi-zti-sweise        stabförmige    Kleinkondensatoren  mit Keramik- oder     Kunstfolie-Dielektrikum     und entsprechende Schichtwiderstände zu  verwenden.

   Diese bekannten Hülsen     werden     aus einem hochwertigen Isolierstoff, z. B.  Porzellan mit möglichst niedrigem Verlust  winkel, hergestellt und die feste Lagerung  der     Ausgleichelemente    in diesen Isolierstoff  hülsen wurde unter Verzicht auf' das bei Ka-         belausgleiehkondensatoren    früher allgemein  übliche Vergiessen mit Hilfe besonderer Kap  pen oder Bügel erreicht, die an den Enden  der beiderseits offenen     Isolierstoffhülsen    an  geordnet wurden.

   Die     stabförmigen        Klein-          kondensatoren        und     wur  den zwischen diesen Kappen mit ihren Zulei  tungen     (Anschlussdrähten)    eingespannt, und  wenn die Kappen oder Bügel aus Metall, z. B.  Messing, bestehen, angelötet.  



  Die praktische Auswertung dieses Vor  schlages hat dann zu einem weiteren Vor  schlag geführt, der die     Einspleissung    dieser  neuen     Ausgleichelemente    betrifft und neben  einer Erleichterung der Montage vor allem  die Stabilität des     Ausgleichs    verbessern soll.  Es war nämlich die Erkenntnis gewonnen  worden, dass sowohl die bisherige Ausfüh  rungsform,der Spleisse bzw. die Art der     Ein-          spleissung    der     Xusgleichelemente    als auch die  bisherige Art ihrer Bündelung über der Ka  belseele einen ungünstigen Einfluss auf die  Stabilität der     Kopplungen    der Fernmelde  kabel haben.

   Aus diesem Grunde wird die  Einrichtung für den zum mindesten     kapazi-          tiv    en<B>(</B>d.     l1.    nur     kapazitiv    en oder gegebenen  falls auch komplexen) Ausgleich von Fern  meldekabeln nunmehr derart getroffen, dass  die Zuleitungen von den Fernmeldeadern zu  den Elektroden der     Ausgleiehelemente    an  dem einen Ende von vorzugsweise rohrför-           migen,    über die     Ausgleichelemente    geschobe  nen Hülsen eintreten und an ihrem andern  Ende austreten.  



  Der Zweck der Erfindung besteht nun  darin, bei dem eben geschilderten Aufbau  durch einfache Massnahmen einen möglichst  stabilen Ausgleich zu erzielen, mit andern  Worten dafür zu sorgen, dass die     Ausgleich-          elemente    möglichst     'unverrückbar    in der Lage  bleiben, in die man sie bei der     Spleissung    ge  bracht hat.  



       Erfindungsgemäss    wird dies dadurch  erreicht, dass die     Isolierstoffhülsen    an ihren  Enden mit. Schlitzen versehen sind, in welche  mit. den     Ausgleichelement.en    mechanisch ver  bundene Drähte eingesetzt sind, wobei die  Schlitze bezüglich der Dicke dieser Drähte so  eng sind, dass die Drähte in ihrer eingesetzten  Lage     eingeklemmt    sind zwecks Halterung der       Ausgleichelemente    in den     Isolierstoffhülsen.     



  Dabei können die genannten Drähte die  elektrischen     Ansehlussdrähte    der Elektroden  der     Ausgleichelemente    oder die     Anschluss-          drä.hte        an        die     von die     Elek-          trodenanschlussdrähte    der     Ausgleichelemente          umgebenden    abgeschirmten Isolierschläuchen  sein.  



  Es zeigt sich., dass durch die einfache  erfindungsgemässe Massnahme eine für einen  stabilen Ausgleich genügend feste     Lagerung     der     Ausgleichelemente    in ihren Hülsen und  damit auch in der Muffe unter Fortfall des  Platzbedarfes für die besonderen Kappen  oder Bügel erzielt wird.

   Ausserdem können  die Lötstellen beiderseits eingespart     werden,     und es     können        nunmehr    unter Anwendung  der an sich bekannten     sogenannten        T-Splei-          ssung    die beiden     Elektrodenanschlussdrähte     eines jeden     Ausgleichelementes    mindestens  streckenweise parallel liegend zu den       T-Spleissstellen    geführt werden, an denen sie  mit den von den     Aderspleissstellen    kommenden  isolierten     Spleissdrähten    verbunden werden  können.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung ist be  sonders in dem Fall von Vorteil, wo sämt  liche     Aderspleissstellen    des Kabels in einem  Paket oder Gürtel dicht     übereinanderliegen.       Damit ergibt sieh die Möglichkeit, eine     Aus-          gleichinuffe    im Prinzip in der     Weise        auF-          zubauen,    dass neben dem Paket oder Gürtel  der     Aderspleissstellen    das Paket oder der  Gürtel der     Ausgleiehelemente    liegt.

   Bei Fern  meldekabeln mit grosser Aderzahl     können    die       Ausgleichelemente    auf zwei oder mehr Pa  kete oder     Gürtel    verteilt     werden,    die sym  metrisch beiderseits der     Aderspleissstellen    lie  gen.

   Sowohl die     unsy        mmetrische    als auch die  symmetrische Anordnung der Pakete der       Ausgleichelemente    neben dem     Spleissadern-          paket    hat den Vorzug, dass der Durchmesser       und    auch die Länge der     Ausgleiehmuffen     erheblich kleiner als bisher gemacht     werden     können und dennoch höhere elektrische An  forderungen an die Güte und Stabilität  erfüllt werden.  



  Die     Einrichtung    nach der Erfindung lässt  sich in zwei Formen praktisch     ausführen.     Einerseits können nämlich die die Ausgleich  elemente enthaltenden     Isolierstoffhülsen    in  folge ihrer Verkürzung durch Fortfall des  Platzbedarfes für die     besonderen    Kappen  oder Bügel in mehrere Gruppen zusammen  gefasst quer zur Kabelachse aussen auf einem  oder auch mehreren, die Kabelseele     umsehli,-          ssenden,    insbesondere mehrkantigen Stützkör  pern angeordnet werden.

   Anderseits können  die     Isolierstoffhülsen    auch parallel zur Ka  belachse auf einem die Kabelseele mit Ab  stand umgebenden Stützkörper liegen, und es  können dann diejenigen     Ansehlussdrähte,    die  von den der     T-Spleissstelle    zugekehrt liegen  den Elektroden kommen, direkt zu der zuge  hörigen     T-Spleissstelle    geführt werden, da  gegen die andern, von den abgekehrt. liegen  den Elektroden kommenden     Ansehlussdrähte     umgebogen durch den Hohlraum zwischen  dem Stützkörper und der Kabelseele hin  durch zu dem jeweils zugehörigen     T-Spleiss          geführt    werden.  



  Es ist bei der Einrichtung gemäss der Er  findung nicht notwendig, den Bleimantel  oder einen bei manchen Kabeln auf der  äussern     Verseillage    liegenden elektrischen  oder magnetischen Schirm vom Kabelende  her auf eine längere Strecke     ztt    entfernen      oder abzusetzen. Der Kabelmantel oder     min-          clestens    der     Kabelseelenschirm    können viel  mehr bis zu der Stelle erhalten bleiben, an  der die Kabeladern zum Zwecke der     Adern-          spleissung        auseinandergebogen    oder, wie man  zu sagen pflegt,     aufgekorbt    werden.

   Die  erwähnten Stützkörper für die Ausgleich  elemente können infolgedessen auch auf dem  einen der beiden     Bleimantelenden    oder wenig  stens dem Seelenschirm des einen oder der  beiden Kabelenden aufsitzen. Auf diese Weise  wird die normale Anordnung der Kabeladern  bis auf die kurze 'Strecke der     Aufkorbung     beibehalten, was sich für den Ausgleich der  Kopplung speziell bei     Trägerfrequenzka,beln     besonders günstig auswirkt.  



       AusführungsbeispielederEinrichtung        naeh     der Erfindung werden nunmehr an Hand  der     I'igux,en    der Zeichnung näher erläutert..       E5    zeigen:       Fig.    1 und 2 die Anordnung und Halte  rung von Kondensatoren in den Isolierstoff  röhrehen,       Fig.    3 und 5 in kleinerem Massstab als  Muffen ausgebildete     Ausführungsbeispiele        des     Erfindungsgegenstandes und       Fig.        4.    einen Querschnitt     durch    die     Fig.   <B>3)

  .</B>  In     Fig.1    ist im Längsschnitt eine Isolier  stoffhülse     7.    dargestellt, die beispielsweise aus  einem Keramikrohr besteht und an beiden  linden enge kurze Schlitze 2 hat. Das Ke  ramikrohr kann zwecks Abschirmung metalli  siert sein, In die Schlitze 2 sind die beider  seitigen     Anschlussdrähte    3 des     stabförmigen          :lusgleiehkondensators    4 eingedrückt. Be  kanntlich werden die     stabförmigen    Ausgleich  kondensatoren bereits mit blanken     Ansehluss-          drä,ht.en    geliefert.

   Diese     Ansehlussdrähte    sol  len bei     Vex-vendung    dieser Kondensatoren in  Einrichtungen gemäss der Erfindung so lang  sein, dass sie bis zu den sogenannten     T-'Spleiss-          stellen    reichen, wo sie mit den von den Ader  spleissstellen kommenden sogenannten     Spleiss-          drähten    verbunden werden.

   Auf die     Anschluss-          drähte    3 werden handelsübliche, aus lackier  ten     Faserstoffgeweben    oder nahtlos     ausge-          pressten    Kunststoffen bestehende     Isolier-          schläuche    5 geschoben. Es sollen vorzugsweise    geschirmte Isolierschläuche verwendet wer  den. Bei der in     Fig.1    dargestellten Anord  nung treten somit die     Anschlussdrähte    quer  und zueinander parallel liegend aus der z. B.  keramischen Hülse 1 heraus.  



  Im Gegensatz hierzu treten bei der An  ordnung nach     Fig.    2, in der die gleichen Ein  zelteile dargestellt und mit den gleichen Be  zugszeichen versehen sind, die     Anschluss-          drähte    3 der beiden Elektroden des     stabför-          migen    Kondensators 4 in der Längsrichtung  aus der keramischen Hülse heraus.

   Die     Fig.    ''  unterscheidet sich ferner dadurch von der       Fig.    1, dass die den Schirmen der     Isolier-          schläuche    5 beigelegten blanken     Beidrähte    6  oder gegebenenfalls an sie angelöteten beson  deren     Anschlussdrähte    in die Schlitze 2  hineingedrückt, dann     zusammengeführt    und  miteinander verdrillt und schliesslich mit  Erde verbunden werden, wie noch beschrie  ben werden wird.

   Beim Anlöten der blanken  Drähte 6 an die Schirme der Isolierschläuche  5 ist darauf zu achten, dass der Schirm so weit  abgesetzt wird, dass eine gute Isolation der       Elektrodenanschlussdrähte    3 gegenüber den       Sehiimanschlussdrähten    6 gewährleistet ist.  



  Bei beiden Anordnungen nach den     Fig.1     und 2, hat die praktische Erprobung bereits  erwiesen,     da.ss    die     stabförmigen    Kondensa  toren stabil in den keramischen Hülsen gela  gert sind und keine nachträglichen Änderun  gen oder Schwankungen der     Nebensprech-          kopplungswerte    verursachen.

   Es kommt also  nicht darauf an, dass die Kondensatoren wie  bisher in ihren Glasröhren durch Vergiessen  mehr oder weniger starr gelagert werden müs  sen, sondern dass im Gegensatz zur bisherigen  Technik die Röhrchen mit den darin befind  lichen     Kondensatoren        symmetrisch    und fest  und schon während der fortschreitenden Aus  gleichsarbeit möglichst in derjenigen Stellung  zueinander gelagert werden, die sie in der  fertigen Muffe einnehmen.  



  Zwei Ausführungsbeispiele der erfin  dungsgemässen Einrichtung mit der stabilen  Anordnung der     Ausgleichelemente    werden in  den übrigen Figuren der Zeichnung dar  gestellt.           Fig.    3 zeigt im Schnitt eine Bleimuffe 7,  die die Bleimäntel der beiden Kabelenden 8  und 9 feuchtigkeitsdicht verbindet.

   Die Fern  meldeadern der beiden Kabelenden 8 und 9  sind miteinander     zwar    in der üblichen Weise  mit Hilfe von über ihre Enden geschobenen  und verlöteten Hülsen verspleisst, jedoch sind  diese     Adernspleissstellen    10 im Gegensatz zur  bisherigen Technik nicht mehr in Richtung  der     Muffenachse        hintereinanderliegend    mög  lichst verteilt angeordnet, sondern liegen zu  einem Gürtel zusammengefasst auf einem be  sonderen Stützkörper 11 nebeneinander.

   Der  Stützkörper 11 ist beispielsweise ein festes       Isolierstoffrohr,    das aussen mit Nuten oder  Rillen versehen ist, in welche die die     Ader-          spleissstellen    wie üblich umgebenden Isolier  stoffhülsen 1? eingelegt sind. Diese Isolier  stoffhülsen sind mit Hilfe von eingesetzten  sogenannten Kreuzen aus Isolierstoff dazu  eingerichtet, jeweils vier     Spleissstellen    von  vier     zusammengehörigen    Adern der Kabel  seele aufzunehmen. Die Hülsen sind ge  schlitzt, damit. die gespleissten Adern von der  Seite her in sie eingelegt. werden können.

   Der  Stützkörper 11 sitzt mit Hilfe von Ringen  13, die mit seinem. rohrförmigen Mittelstück  durch Streben 14 verbunden sind, auf den  abgesetzten     Bleimantelenden    der Kabel 8 und  9 auf. Die nicht näher bezeichneten Kabel  adern treten an den Stellen ihrer     Aufkor-          bung    an den beiden Kabelenden durch die  weiten Lücken zwischen den Streben 14 hin  durch in die Isolierröhrchen 12 der     Adern-          spleissstellen    10 ein.

   Seitlich neben dem Stütz  körper 11     sitzt    ein     gemeinsamer        Erdu        ngsring     15 für die in der     Muffe    vorhandenen Ader  übsehirmungen.  



  Bei der Muffe gemäss     Fig.    3 sitzt auf dem  Bleimantel des im Vergleich zu dem Kabel 8       auf    ein längeres Stück in die Muffe 7 hinein  ragenden Kabels 9 ein weiterer Stützkörper  16, der z. B. aus einem Holzrohr besteht.  Seine Aussenwand ist mit fünf Kanten ver  sehen, die eine     entsprechende    Anzahl von  Seitenflächen begrenzen, auf denen die Aus  gleichelemente in ihren     Isolierstoffhülsen    1  in einer der Kantenzahl entsprechenden Zahl    von Gruppen     zusammengefasst    aufliegen. In  die fünf Seitenflächen des Stützkörpers 16  sind in der     Längsriclitun-    Kanäle eingear  beitet, z.

   B. eingefräst, in die die aus den       Isolierstoffhülsen    1 herauskommenden     Elek-          trodenansehlussdrähte    3 der     Ausgleiehele-          mente    parallel.     nebeneinanderliegend        eingelegt     werden können. Die     Fig,..l,    die einen     \Quer-          schnitt        _1-.B    durch die     Fig.    3 darstellt, lässt  dies     deutlich    erkennen.

   Hierbei wird also die  in     Fig.    1 dargestellte     Ausführungsform    der       Ausgleiehelemente    benutzt, bei der die     Elek-          trodenansclilussdrähte    3 quer aus den     Isolier-          stoffhülsen    1 heraustreten. Die nebeneinander  angeordneten     Isolierstoffhülsen    1 werden     auf     dein     Stützkörper    16 in leicht verständlicher  Weise mit Hilfe von je einem Paar Spann  bändern oder     Spannbfi-eln    18 gehalten.

   Die  paarweise zusammengehörenden Elektroden  anschlussdrähte 3 werden an der Stelle, an  der sie aus den Nuten 17 des Stützkörpers 16       herauskommen,    in ähnlicher Weise wie die  Kabeladern     aufgekorbt    und zu den     T=Spleiss-          stellen    19 geführt, an denen sie mit. den von  den     Aderspleissstellen    herkommenden, vor  zugsweise abgeschirmten     Spleissdrä        hten    20  verbunden werden. Auch diese     T=Spleissstellen     werden mit.

   Hilfe von     übergesehobenen        Iso-          lierröhrchen   <B>21</B> gegeneinander     isoliert    und in  ähnlicher Weise wie die     Aderspleissstellen    in  Form eines Gürtels in einer Lage oder, wie  die Zeichnung zeigt, bei grösserer Aderzahl in  mehreren Lagen übereinander angeordnet.  Ein besonderer Stützkörper für diese       T-Spleissstellen    ist in der Regel nicht erfor  derlich, es reicht vielmehr aus, den Gürtel der       T-Spleissstellen    mit einer einfachen oder  mehrfachen     Bewieklun-    mit Schnur oder  Band auf dem als Stützkörper dienenden       ,Mantel    des Kabels 9 festzulegen.

   Die Spleiss  adern 20 werden nach Paaren oder Vierern  durch zugleich der     Markierung    dienende sog.  Gruppenringe 22 gruppenweise zusammen  gefasst. Neben dem     Gürtel    der     T-Spleissstellen     19 ist bei diesem Beispiel ein zweiter     Erdungs-          ring    23 angeordnet, an den die Schirme auf  den     Isoliersehläuehen    5 der Elektroden  ansehlussdrähte     ä        angeschlossen    sind.

       Dieser              Erdungsring    21 entspricht dem     Erdungsring     15 und ist mit, ihm und ferner auch mit den  Bleimänteln der Kabelenden 8 und 9 durch  einen oder mehrere Drähte 24     verbunden.     



  In     Fig.    5 ist ein anderes Ausführungs  beispiel der Erfindung dargestellt, wobei die  mit.     Fig.3        übereinstimmenden    Teile mit den  gleichen Bezugszeichen versehen worden sind.  Der Unterschied gegenüber der Muffe nach  F, in-. 3 besteht im wesentlichen darin, dass die       Isolierstoffhülsen    1 nicht quer zur Muffen  aclise bzw. zur Achse des Kabels 9 liegen,     son-          clern    parallel.

   Der .Stützkörper besteht bei die  sem Beispiel aus einem im Schnitt dargestell  ten     Isolierstoffrohr        2'5,    dessen Innendurch  messer     grösser    ist als der Aussendurchmesser  des Bleimantels des Kabels 9. Der 'Stützkörper  kann ebenfalls aus     Holz        besteheny    ebensogut       aber    auch aus einem andern Isolierstoff. z. B.  einem     Kunstharzpressstoff,    und er kann aussen  mit. Längsnuten versehen sein, in die die     Iso-          lierstoffröhrchen    1     eingelegt    sind.

   Diejenigen       Ansehlussdrähte    3, die von den der     T-Spleiss-          stellen    19 zugekehrten Elektroden der     Aus-          gleiehelemente    kommen, sind direkt zu der  zugehörigen     T-Spleissstelle    geführt. Dagegen  sind die andern von den abgekehrt liegenden  Elektroden kommenden     Anschlussdrähte    3       umgebogen    und durch den Hohlraum zwi  schen dem Stützkörper 25 und dem Mantel  des Kabels 9 hindurch zu der zugehörigen       T-Spleissstelle    geführt.

   Die     Fig.    5 lässt im  übrigen erkennen, dass bei diesem Ausfüh  rungsbeispiel     Ausgleichelemente    nach     Fig.2     angewendet sind, so dass die Elektroden  anschlussdräht.e 3 in Längsrichtung aus  den     Isolierstoffhüllen    1 herauskommen.

   Die       1-',eliirmdrähte    6 sind zu dem     Erdungsring    23  geführt, der entweder wie in     Fig.    3 neben  den     Aderspleissstellen    19 und damit zwischen       diesen        Aderspleissstellen    und dem Stützkörper  für die     Ausgleichelemente    angeordnet sein  könnte, bei diesem Beispiel auf der Aussen  seite des Stützkörpers 25 angeordnet ist, wie       Fig.    5 zeigt. Diese Muffe hat den besonderen  Vorteil,     d.ass    sämtliche Spleiss- beziehungsweise       Anschlussdrähte    im wesentlichen parallel ver  lauf en,und die unbequemen Querverbindungen    zwischen im.

   Kabelquerschnitt weit     ausein-          anderliegenden    Adern bzw. Adergruppen     in     übersichtlicher Weise an das Ende des     Spleiss-          raumes    verlegt sind.  



  Eine     Muffe    gemäss     Fig.    3     eignet    sich bei  spielsweise zur Unterbringung von 60 Aus  gleichkondensatoren, eine Muffe nach     Fig.    5  dagegen für 100 Kondensatoren.

   Beide Muf  fen können im übrigen gewissermassen da  durch erweitert (gewissermassen verdoppelt)  werden, dass auf beiden 'Seiten der     Ader-          spleissstellen        ,Stützkörper    mit     Ausgleichkon-          densatoren    angeordnet werden, wodurch diese  einseitigen     Muffen    in zweiseitige, völlig sym  metrische Muffen übergehen, in denen die  doppelte Anzahl von Kondensatoren unter  gebracht werden kann. In diesen Fällen muss  das Kabel 8 auf eine ebenso lange Strecke in  die Muffe hineinragen wie das Kabel 9.

   Eine  weitere Möglichkeit besteht darin, dass meh  rere     Stützkörper    16 oder 25 auf dem Kabel  ende 9 oder den Kabelenden 8 und 9 hinter  einander angeordnet werden. Dabei können  bei Muffen nach     Fig.5    die     Anschlussdrähte     des äussern Gürtels von     Ausgleichkonden-          satoren    durch den Hohlraum des Stützkörpers  des innern Gürtels hindurchgeführt werden.  Bei einer Muffe nach     Fig.    3 müssten diese       Anschlussdrähte    dagegen über den innen lie  genden Stützkörper hinweg geführt werden.

    Im Interesse einer einfachen, übersichtlichen  Montage empfiehlt es sich deshalb, bei Ka  beln sehr grosser Zahlen von     Adern    und Aus  gleichelementen, z. B. über 200, erweiterte  ( verdoppelte  oder  vervierfachte ) Muffen  in der Ausführung nach     Fig.    5 zu verwenden.  



  Die     Fig.    3 und 5 der Zeichnung lassen die  Möglichkeit des sehr gedrängten und dabei  doch übersichtlichen Aufbaus von Muffen ge  mäss der Erfindung     erkennen.    Trotz der kur  zen Baulängen der Muffen ist, wie die Er  fahrung gezeigt hat, ihre Montage einfach  und bequem. Zu Beginn der Montage brau  chen nur die     Kondensatorenstützkörper    über  die betreffenden Kabelenden geschoben zu  werden, während alle andern Einzelteile der  Muffe nacheinander eingesetzt werden kön  nen.

   Der besondere Vorteil dieser Muffen be-      steht noch darin, dass sie auch Reparatur  arbeiten oder nachträgliche     Ausgleieharbeiten     sehr erleichtern, da die     Adergruppen    und zu  gehörigen     Ausgleiehelemente,    an denen gear  beitet werden muss, nach einer     Öffnun-    der  -Muffe bereits Freiliegen, ohne dass     erst    andere  Adergruppen oder     Ausgleichelemente    müh  sam beiseite gedrückt werden müssen.  



  Bei den behandelten     Ausführungsbeispie-          len    der Erfindung sind nur Kondensatoren  dargestellt. Die Erfindung ist. aber hierauf  keineswegs beschränkt, da ausser den Konden  satoren auch die für einen     komplexen    Aus  gleich benötigten Widerstände in den Isolier  stoffhülsen untergebracht werden können,  und zwar entweder in der     Röhrehenaehse    ge  sehen neben oder hinter den     Kondensatoren.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung in Fernmeldekabelleitungen für den zum mindesten kapazitiven Ausgleich der Fernmeldekabel, insbesondere Ausgleichs- inlrffe, in welcher Einrichtung die Zuleitun gen von den Fernmeldeadern zu den Elektro den der Ausgleichelemente an dem einen Ende von über diese Elemente geschobenen Isolierstoffhülsen eintreten und an ihrem an dern Ende austreten, dadurch gekennzeichnet, dass die Isolierstoffhülsen an ihren Enden mit Schlitzen versehen sind, in welche mit- den Ausgleichelementen mechanisch verbundene Drähte eingesetzt sind,
    wobei die 'Sehlitze be züglich der Dicke dieser Drähte so eng sind, dass die Drähte in ihrer eingesetzten Lage eingeklemmt sind zwecks Halterung der Aus- gleiehelemente in den Isolierstoffhülsen. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> 1. Einrichtung nach Patentansprueh, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Drähte die elektrischen Anschlussdrähte der Elektroden der in den Isolierstoffhülsen untergebrachten Ausgleiehelemente sind.
    ?. Tinriehtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die genannten Drähte die Anschlussdrähte an die Abschir mungen von die Elektrodenanschlussdrähte der Elemente umgebenden abgesehirinten Iso- lierschläuehen sind.
    3. Einrichtung nach Patentansprueh, bei welcher die sogenannte T-Spleissung angeWIen- det ist, dadurch gehennzeiehnet, dass die bei den Elektrodenanschlussdrähte eines jeden Ausgleichelementes mindestens streckenweise parallel liegend zu den T-Spleissstellen geführt sind, an denen sie mit den. von den.
    Ader- spleissstellen kommenden isolierten Spleiss- drä.hten verbunden sind. 4-. Einrichtung naeli den Unteransprüehen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Isolierstoffhülsen in mehrere (Gruppen zusain- mengefasst quer zur Kabelaehse aussen auf mindestens einem die Kabelseele umschliessen den Stützkörper angeordnet sind.
    5. Einriehtung- nach lünteransprucli 4, dadurch gekennzeichnet, (lass der Stützkörper Nuten aufweist, in denen die parallel liegen den Elektrocleilansehlui Jdriihte der Au3- gleiehelemente zu Bündeln zirsanlmeihefal)t verlaufen.
    6. Einrichtung naeh den Unteransprüchen 3 und 3, dadurch --ekennzeichnet, da.ss die Iso- lierstoffhülsen in Form eines Gürtels parallel zur Kabelaelise auf einem die Kabelseele um gebenden hohlen Stützkörper liegen und dal diejenigen Anselilussdrällte, die von den der T-Spleissstelle zugekehrten Elektroden kom men, direkt zu der zugehöri-en T-Spleissstelle geführt.
    sind, während die andern von den ab gekehrt liegenden Elektroden kommenden An schlussdrähte umgebogen durch den Hohl raum zwischen dem Stützkörper und der Ka belseele hindurch zu der zugehörigen T-Spleiss- stelle geführt sind.
    7. Einrichtung nach Unteranspruch ?, da durch gekennzeichnet, dass die Anschluss- drä.hte der Abschirinungeil blank und nach ihrer fusainmenführstelle verdrillt ,sind und dass die Elektrodeilan:
    sehlussdrähte gestreckt aus den Isolierstoffhülsen. herauskommen. B. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Elektroden anschlussdrähte mit abgeschirmten Isolier- schläuchen überzogen sind.
    9. l"inrielitun,), nach Unteranspruch 3, da- clni@f--h gekennzeichnet, dass die genannten Spleissdrähte abgeschirmt sind.
    7.0. Einriehtnng nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Stützhörper mehrere parallel zur Kabelachse verlaufende Kanten aufweist.. 11. Einrichtung nach den Unteransprü ehen :5 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die genannten Nuten aus den durch je zwei der genannten Kanten begrenzten Seitenflä chen des Stützkörpers ausgehoben sind.
CH309005D 1951-09-06 1952-09-05 Einrichtung in Fernmeldekabelleitungen für den zum mindestens kapazitiven Ausgleich der Fernmeldekabel. CH309005A (de)

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