CH309059A - Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern und dergleichen. - Google Patents

Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern und dergleichen.

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CH309059A
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A B Trafik-Vagmarken
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Trafik & Vagmarken A B
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    • GPHYSICS
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Description


  Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern und dergleichen.    Bei der Herstellung von Verkehrszeichen,       Schildern    oder dergleichen, die verschieden  farbige Felder haben, hat man entweder die       gesamte        Sehildfläche    in einer Ebene ausge  führt oder die     versehiedenfarbigen    Felder in       c'ersehiedene    Ebenen verlegt.

   Während der  letzten .fahre hat man auch versucht, die Ver  kehrszeichen oder dergleichen lumineszierend  oder     rPflexliclitreflektierend    auszuführen, das  ist so reflektierend, dass die Schildfläche das  lieht einer Lichtquelle auch bei schrägem       l,.irifallswiilkel    des Lichtes gegen die     Schild-          l'läelie    in Richtung auf die Lichtquelle zurück  wirft, was zu einer spiegelnden Reflexion im  Kontrast steht. Die Lumineszenz wird durch  Verwendung gewisser Stoffe erreicht, beson  ders sog.

   Leuchtfarben, und die Reflexlicht  reflexion wird dadurch erreicht, dass man ent  weder in der Bemalung der Schildfläche  kleine Glasperlen einbettet oder die Schild  fläelle mit. einem kleine Glasperlen enthalten  elen Bogenmaterial     belegt.    Bei den bekannten  Versuchen, Verkehrszeichen oder dergleichen  lumineszierend oder     reflexlichtreflektierend     zu machen, hat man stets eine in einer ein  zigen Fläche liegende Schildfläche verwendet,  wobei man auf eine bedeutende Schwierigkeit  stiess, nämlich die, dass die     verschiedenfarbi-          ;

  en    Felder des Verkehrszeichens oder derglei  chen, wenn sie in     Lumineszenzlicht    oder in       reflexliehtreflektierendem    Licht betrachtet   erden, diffuse Grenzen erhalten haben, so  dass     das        Aussehen    und der Sinn des Verkehrs-         zeichens    oder dergleichen schwer zu deuten  ist. Diese Erscheinung dürfte auf ein     Blen-          dungs-    und     überstrahlungsphänomen    im  menschlichen Auge zurückzuführen sein.  



  Um diese Schwierigkeit zu überwinden,  hat man früher zwei Auswege gewählt, die  indessen beide nicht als zufriedenstellend an  gesehen werden können. Der eine Ausweg be  steht darin, dass nur das Feld oder die Felder  einer der Farben     lumineszierend    oder     reflex-          lichtreflektierend    gemacht wird, während die  übrigen Felder unbehandelt gelassen werden,  so dass sie nachts schwarz erscheinen. Dies ist  jedoch eine bedeutende Ungelegenheit, wenn  diese nichtlumineszierenden oder reflexlicht  reflektierenden Felder bei Tageslicht eine an  dere Farbe als schwarz haben, denn dann  wird das Aussehen des Schildes am Tage völ  lig anders erscheinen als in der Nacht.

   Der  andere Ausweg besteht darin, dass alle Schild  felder lumineszierend oder     reflexlichtreflektie-          rend    gemacht werden und dass längs der Gren  zen zwischen verschiedenfarbigen Feldern auf  der ebenen Schildfläche einige Zentimeter  breite, nichtlumineszierende oder reflexlicht  reflektierende Ränder vorgesehen werden;

    welche dieselbe Farbe haben wie eines der bei  den     angrenzenden    lumineszierenden oder     re-          flexlichtreflektierenden    Felder und bei Tages  licht also einen Teil dieses Feldes bilden.     Be'          Lumineszenzlicht    oder     reflexlichtreflektieren.     dem Licht betrachtet, bilden die     nichtlumi.          neszierenden    oder reflektierenden     Rändei         schwarze     Konturlinien    zwischen den     verschie-          denfarbigen    Feldern und verhindern ein Ent  stehen der oben erwähnten,

   unvorteilhaften  Erscheinung. Gleichzeitig entsteht aber die  Ungelegenheit, dass die Felder, welche die  selbe Farbe     wie    die Ränder haben, am Tage  grösser als in der Nacht erscheinen werden, da  die Ränder im Tageslicht zur Fläche der Fel  der beitragen, jedoch nicht in     Lumineszenz-          licht    oder     reflexlichtreflektierendem    Lieht, so  dass die     gegenseitigen    Abmessungen der ver  schiedenen Schildfelder in     Lumineszenzlicht     oder     reflexlichtreflektierendem    Licht verrückt       "=erden    und zu     Missdeutungen    des Schildes  führen können.  



  Die Erfindung bezweckt, die obigen, mit  den bekannten Anordnungen verbundenen       Ungelegenheiten    aus dem Wege zu räumen  und löst das Problem auf eine dritte Weise,  welche besser und einfacher ist als die     beiden     bis jetzt gewählten Auswege. Die     Erfindung          gründet    sich auf die     Entdeckung,    dass die  oben     erwähnte        Erscheinung    völlig vermieden  wird, wenn nur die verschiedenfarbigen,  lumineszierenden oder     reflexlichtreflektieren-          den    Schildfelder in verschiedene Ebenen ver  legt werden.

   Die Erfindung bezieht sich also  auf eine Anordnung an Verkehrszeichen,  Schildern und ähnlichem, die verschiedenfar  bige Felder haben und mit     reflexlichtreflek-          tierenden    oder lumineszierenden Stoffen be  legt sind, dass mindestens die nicht schwarzen       aneinandergrenzenden,    verschiedenfarbigen  Felder in verschiedene Ebenen verlegt sind.  



  Eine als Beispiel gewählte Ausführungs  form der Erfindung ist auf der anliegenden  Zeichnung dargestellt. Es zeigen       Fig.    1 ein Verkehrszeichen, gesehen von  vorn, und       Fig.    2 einen Schnitt längs der Linie     II-11     in     Fig.1.     



  Die Zeichnung zeigt ein Verkehrszeichen  mit einem kreisförmigen äussern, roten Rah  men 1, der ein kreisförmiges, gelbes Grund  feld 2 umgibt, in dem ein mit dem Rahmen  an seinen Ecken verbundenes, gleichseitiges,  rotes Dreieck 3 vorhanden ist, welches einen    dreieckigen, mit schwarzem Text beschriebe  nen Teil des Grundfeldes 2 umgibt. Auf von  üblichen, nicht     reflexlichtreflektierenden    oder  lumineszierenden Verkehrszeichen her an sich  bekannte Art ist das     Verkehrszeichenschild     aus Blech hergestellt, das so gepresst ist, dass  der rote Rahmen 1 und das rote Dreieck 3  in einer andern Ebene liegen als das gelbe  Grundfeld 2. Das     Verkehrszeichenschild    kann  indessen auch aus anderem Material als ge  presstem Blech hergestellt sein, z.

   B. gegosse  nem Metall, Holz oder Kunststoff, und das  einzig Wichtige ist, dass die erwähnten Fel  der 1-3 in verschiedenen Ebenen liegen. Die  Vorderseite des     Verkehrszeichenschildes    ist  mit Ausnahme des Textes 4 über ihre gesamte  Fläche mit     reflexlichtreflektierendem    oder  lumineszierendem Material belegt, und zwar  durch Einbettung von Glasperlen oder  lumineszierendem Material in die aufgemalte  .Schicht oder durch Aufkleben eines die Glas  perlen oder das lumineszierende Material. ent  haltenden Bogens. Es ist     aneh    bei Platten aus       zum    Beispiel Kunststoff möglich, die Glas  perlen oder das lumineszierende Material di  rekt in die     Aussensehielit    des Schildes einzu  betten.  



  Beim Betrachten dieses Verkehrszeichen  schildes in der Nacht (wenn notwendig im  Scheinwerferlicht) findet man, dass es genau  dasselbe Aussehen und dieselben gegenseitigen  Proportionen der verschiedenfarbigen Felder  hat wie am Tage und dass die Felder nicht  diffus ineinander überzugehen scheinen, son  dern durch eine sehr schmale, aber über  raschend deutliche     Konturlinie    getrennt wer  den, die wenigstens bei     reflexlichtreflektieren-          dem    Material     gewöhnlicherweise    tiefschwarz  ist, aber bei gewissen Lichteinfallswinkeln  stark weiss leuchtet.

   Das Entstehen dieser       Konturlinien    ist sehr überraschend und dürfte  auf irgendein optisches Phänomen zurückzu  führen sein, und sie sind so schmal, dass sie  das allgemeine Aussehen des Schildes nicht  stören, sondern nur bewirken, dass die ver  schiedenen     Farbfelder    bis an die Kanten volle  Farbstärke in ihrer eigenen Farbenabstufung  haben.

        Wenn das Schild bei Tageslicht schwarze  Felder hat wie der Text 4 bei der als Beispiel  gewählten Ausführungsform, brauchen diese  Felder selbstverständlich nicht mit     reflex-          liehtreflektierenden    oder lumineszierenden  Stoffen versehen zu werden, da sie nachts den  noch schwarz erscheinen, aber das Aussehen  der schwarzen Felder verändert sich ander  seits auch dann nicht, wenn diese der Ein  fachheit bei der Herstellung halber mit     reflex-          liehtreflektierendem    Material versehen wer  den.  



  Da schwarze Felder sehr wenig Licht re  flektieren (abgesehen davon, ob sie mit     reflex-          liehtreflektierendem    Material bedeckt sind  oder nicht), stellen sie eine Ausnahme von der       allgemeinen    Regel nach der Erfindung dar,  dass     aneinandergrenzende,    verschiedenfarbige  Felder in verschiedene Ebenen zu verlegen  sind, weshalb die schwarzen Felder in dersel  ben Ebene wie das angrenzende Feld verlegt       werden    können, wie auf der Zeichnung v er  anschaulieht, oder, wenn so erwünscht, in eine  andere Ebene.

   Die Absatzflächen, die die in    verschiedenen Ebenen liegenden Felder der  Schildfläche verbinden, können mit     reflex-          lichtreflektierendem    oder lumineszierendem  Material versehen werden oder auch solches  Material entbehren, je nachdem wie es er  wünscht ist, da nachts das Aussehen des Schil  des in beiden Fällen ebenso gut sein wird.  



  Die beschriebene Anordnung kann mit  ebenso gutem Ergebnis auch bei Werbeschil  dern und andern Schildern, Armbinden (z. B.  aus Wachstuch oder Kunststoff) zum     Ge-          braueh    im Verkehr und bei Verdunkelung  usw. und für viele andere visuelle Anzeige  vorrichtungen verwendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern oder dergleichen, welche verschiedenfarbige Felder haben und mit reflexlichtreflektieren- dem oder lumineszierendem Material belegt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens die nicht schwarzen aneinandergrenzenden, verschiedenfarbigen Felder in verschiedenen Ebenen verlegt sind.
CH309059D 1952-09-30 1952-10-23 Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern und dergleichen. CH309059A (de)

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SE309059X 1952-09-30

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CH309059A true CH309059A (de) 1955-08-15

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ID=20307596

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CH309059D CH309059A (de) 1952-09-30 1952-10-23 Anordnung an Verkehrszeichen, Schildern und dergleichen.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1031186B (de) * 1954-11-02 1958-05-29 Wilhelm Loges Loesbare Verbindung zwischen einem Verkehrsschild einerseits und dessen Haltevorrichtung oder einem Zusatzteil des Schildes andererseits
DE1061236B (de) * 1956-03-28 1959-07-09 Ewald Kongsbak Leit- und Warnzeichen fuer den Strassenverkehr

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DE1675745U (de) 1954-04-29

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