CH309122A - Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents

Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben.

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CH309122A
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Schmidli Walter
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Schmidli Walter
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01FADDITIONAL WORK, SUCH AS EQUIPPING ROADS OR THE CONSTRUCTION OF PLATFORMS, HELICOPTER LANDING STAGES, SIGNS, SNOW FENCES, OR THE LIKE
    • E01F9/00Arrangement of road signs or traffic signals; Arrangements for enforcing caution
    • E01F9/50Road surface markings; Kerbs or road edgings, specially adapted for alerting road users
    • E01F9/553Low discrete bodies, e.g. marking blocks, studs or flexible vehicle-striking members

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Description


  Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren  zur Herstellung desselben.    Strassenmarkierungen bestehen zur Haupt  sache aus     Metallnägeln    oder aufgemalten Li  nien. Erfahrungsgemäss     nützen    sieh die auf  gemalten Linien verhältnismässig schnell ab,  so dass diese immer wieder erneuert, werden  müssen, was sehr kostspielig ist. Es sind  auch farbige Steine vorgeschlagen worden,  doch auch diese werden durch Wettereinwir  kungen und den Verkehr rasch unwesentlich,  d. h. sie verlieren den von der Umgebung sich  stark abhebenden Farbenkontrast.  



  Gegenstand. der vorliegenden Erfindung       ist    nun ein zur Markierung, insbesondere von       Strassen,    geeigneter Stein und ein Verfahren  zur Herstellung desselben. Der erfindungs  gemässe Stein zeichnet sich     dadureh    aus, dass  zumindest die eine Seite eines     Kunststeines     mit einem     abreibbaren,    aus farbigem Zement  gebildeten Belag versehen ist,     derart.,    dass von  letzterem mehrmals eine dünne Schicht     abge-          riebep_    werden kann, um demselben jeweils  wieder das     ursprüngliche        Aussehen    zu geben.

    Ein solcher Stein wird hergestellt, indem man  in. nassem     Zustand    befindlichen gefärbten  Zement als Belag auf eine ebenfalls in     n.as-,          sein        Zinstand    befindliche     Kunststeinmasse     bringt und diese miteinander     gemeinsam     trocknen     lä,sst.     



       Beispiel:     Ein zur Strassenmarkierung, wie Fuss  gängerstreifen,     Richtungaweisungslinien    usw.  geeigneter Stein hat z. B. eine Länge von 8  bis 12 ein, eine Breite von 6 bis 10 cm und    eine Dicke von 5     bis    8 cm. Der Stein besteht  aus Beton oder aus einer andern geeigneten       Kunstateinmasse    und einem an der Oberseite  angebrachten,     abreibbaren    Belag von einer  Dicke von etwa 5 bis 10 mm. Der     abreibbare     Belag besteht nun aus gelb- oder weiss  gefärbtem Zement. Der Beton und der Ze  ment sind innig miteinander verbunden.

   Die  Seitenflächen können von der Oberseite zur  Unterseite schräg verlaufen, so dass die     Deck-          fläche    kleiner ist als die Grundfläche.    Einen solchen Stein     stellt    man z. B. her,  indem man gleichzeitig, aber getrennt Beton  und Zement     anmischt.    Der Beton wird in       nassem        Zustand    in eine Form gebracht. Der  Zement wird unmittelbar darauf, ebenfalls in  nassem Zustand, auf den Beton gebracht. Der  Zement muss sorgfältig in     dünnen    Schichten  aufgetragen und     mittels    eines Werkzeuges  verrieben werden.

   Der     Feuchtigkeitsgehalt     des     Betons    und     des    Zementes muss der glei  che sein.     Gemeinsam    lässt man nun den Ze  ment und den Beton     trocknen,    wodurch eine  gute Verbindung geschaffen wird.  



  Die Oberfläche des gefärbten Zementes  kann viele Male abgerieben und damit im far  bigen Aussehen erneuert werden. Das Abrei  ben kann durch     Stahlbürste    oder durch unter  Druckwirkung zugeführten .Sand erfolgen.  



  Der     beschriebene    Stein     ist    besonders für  Strassenmarkierungen     geeignet,    eignet sich  aber auch für andere Zwecke, und zwar      überall da, wo durch Befahren, Begehen oder       Wettereinwirkungen    eine     Farberneuerung     von Zeit zu Zeit     erwünscht    ist, z. B. in Gar  tenanlagen,     Mauerwerken    usw.  



  Die Färbung des Zementes erhält. man in  der     Weise,    dass demselben feingemahlene  naturfarbige     Zuschlagstoffe    aus Mineralien,  wie Sand von bestimmter Farbe oder     sonstige     natürliche     Erd-    oder Mineralfarbstoffe, bei  gegeben werden. Das zum Anmachen die  nende Wasser kann ebenfalls eine Lösung       künstlicher    Farbstoffe enthalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein, dadurch gekenn zeichnet, dass zumindest die eine Seite eines Kunststeines mit einem abreibbaren, aus far bigem Zement gebildeten Belag versehen ist., derart, dass von letzterem mehrmals eine dünne Schicht abgerieben werden kann, um demselben jeweils wieder das ursprüngliche Aussehen zu geben.
    II. Verfahren zur Herstellung des Steines nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeieh- net, dass man in nassem Zustand befindlichen gefärbten Zement als Belag auf eine eben falls in nassem Zustand befindliche Kimst- steinmasse bringt und diese gemeinsam mit einander trocknen lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Stein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Steines mit :dem abreibbaren Belag aus gefärbtem Zement versehen ist und die Dicke desselben ein Bruchteil derjenigen des Kunststeines ist. 2. Stein nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststeinmasse aus Beton besteht. 3.
    Verfahren nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass man den ge färbten Zement in nassem Zustand auf den im nassen Zustand befindlichen Beton bringt und verreibt, wobei Zement. und Beton den gleichen Feuchtigkeitsgrad aufweisen.
CH309122D 1952-09-10 1952-09-10 Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben. CH309122A (de)

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