CH309122A - Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben. - Google Patents
Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben.Info
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Description
Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und Verfahren zur Herstellung desselben. Strassenmarkierungen bestehen zur Haupt sache aus Metallnägeln oder aufgemalten Li nien. Erfahrungsgemäss nützen sieh die auf gemalten Linien verhältnismässig schnell ab, so dass diese immer wieder erneuert, werden müssen, was sehr kostspielig ist. Es sind auch farbige Steine vorgeschlagen worden, doch auch diese werden durch Wettereinwir kungen und den Verkehr rasch unwesentlich, d. h. sie verlieren den von der Umgebung sich stark abhebenden Farbenkontrast.
Gegenstand. der vorliegenden Erfindung ist nun ein zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein und ein Verfahren zur Herstellung desselben. Der erfindungs gemässe Stein zeichnet sich dadureh aus, dass zumindest die eine Seite eines Kunststeines mit einem abreibbaren, aus farbigem Zement gebildeten Belag versehen ist, derart., dass von letzterem mehrmals eine dünne Schicht abge- riebep_ werden kann, um demselben jeweils wieder das ursprüngliche Aussehen zu geben.
Ein solcher Stein wird hergestellt, indem man in. nassem Zustand befindlichen gefärbten Zement als Belag auf eine ebenfalls in n.as-, sein Zinstand befindliche Kunststeinmasse bringt und diese miteinander gemeinsam trocknen lä,sst.
Beispiel: Ein zur Strassenmarkierung, wie Fuss gängerstreifen, Richtungaweisungslinien usw. geeigneter Stein hat z. B. eine Länge von 8 bis 12 ein, eine Breite von 6 bis 10 cm und eine Dicke von 5 bis 8 cm. Der Stein besteht aus Beton oder aus einer andern geeigneten Kunstateinmasse und einem an der Oberseite angebrachten, abreibbaren Belag von einer Dicke von etwa 5 bis 10 mm. Der abreibbare Belag besteht nun aus gelb- oder weiss gefärbtem Zement. Der Beton und der Ze ment sind innig miteinander verbunden.
Die Seitenflächen können von der Oberseite zur Unterseite schräg verlaufen, so dass die Deck- fläche kleiner ist als die Grundfläche. Einen solchen Stein stellt man z. B. her, indem man gleichzeitig, aber getrennt Beton und Zement anmischt. Der Beton wird in nassem Zustand in eine Form gebracht. Der Zement wird unmittelbar darauf, ebenfalls in nassem Zustand, auf den Beton gebracht. Der Zement muss sorgfältig in dünnen Schichten aufgetragen und mittels eines Werkzeuges verrieben werden.
Der Feuchtigkeitsgehalt des Betons und des Zementes muss der glei che sein. Gemeinsam lässt man nun den Ze ment und den Beton trocknen, wodurch eine gute Verbindung geschaffen wird.
Die Oberfläche des gefärbten Zementes kann viele Male abgerieben und damit im far bigen Aussehen erneuert werden. Das Abrei ben kann durch Stahlbürste oder durch unter Druckwirkung zugeführten .Sand erfolgen.
Der beschriebene Stein ist besonders für Strassenmarkierungen geeignet, eignet sich aber auch für andere Zwecke, und zwar überall da, wo durch Befahren, Begehen oder Wettereinwirkungen eine Farberneuerung von Zeit zu Zeit erwünscht ist, z. B. in Gar tenanlagen, Mauerwerken usw.
Die Färbung des Zementes erhält. man in der Weise, dass demselben feingemahlene naturfarbige Zuschlagstoffe aus Mineralien, wie Sand von bestimmter Farbe oder sonstige natürliche Erd- oder Mineralfarbstoffe, bei gegeben werden. Das zum Anmachen die nende Wasser kann ebenfalls eine Lösung künstlicher Farbstoffe enthalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Zur Markierung, insbesondere von Strassen, geeigneter Stein, dadurch gekenn zeichnet, dass zumindest die eine Seite eines Kunststeines mit einem abreibbaren, aus far bigem Zement gebildeten Belag versehen ist., derart, dass von letzterem mehrmals eine dünne Schicht abgerieben werden kann, um demselben jeweils wieder das ursprüngliche Aussehen zu geben.II. Verfahren zur Herstellung des Steines nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeieh- net, dass man in nassem Zustand befindlichen gefärbten Zement als Belag auf eine eben falls in nassem Zustand befindliche Kimst- steinmasse bringt und diese gemeinsam mit einander trocknen lässt. UNTERANSPRÜCHE 1.Stein nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberseite des Steines mit :dem abreibbaren Belag aus gefärbtem Zement versehen ist und die Dicke desselben ein Bruchteil derjenigen des Kunststeines ist. 2. Stein nach Patentanspruch I und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kunststeinmasse aus Beton besteht. 3.Verfahren nach Patentansprueh II, da durch gekennzeichnet, dass man den ge färbten Zement in nassem Zustand auf den im nassen Zustand befindlichen Beton bringt und verreibt, wobei Zement. und Beton den gleichen Feuchtigkeitsgrad aufweisen.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH309122T | 1952-09-10 |
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- 1952-09-10 CH CH309122D patent/CH309122A/de unknown
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