CH309309A - Elektrische Fernübertragungsanlage mit einer Vorrichtung zur Synchronisierung der Sende- und Empfangsseite. - Google Patents

Elektrische Fernübertragungsanlage mit einer Vorrichtung zur Synchronisierung der Sende- und Empfangsseite.

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Publication number
CH309309A
CH309309A CH309309DA CH309309A CH 309309 A CH309309 A CH 309309A CH 309309D A CH309309D A CH 309309DA CH 309309 A CH309309 A CH 309309A
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CH
Switzerland
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receiving side
relay
transmission
pulse
transmitting
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Application number
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English (en)
Inventor
Podnik Tesla Narodni
Original Assignee
Tesla Np
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q9/00Arrangements in telecontrol or telemetry systems for selectively calling a substation from a main station, in which substation desired apparatus is selected for applying a control signal thereto or for obtaining measured values therefrom
    • H04Q9/04Arrangements for synchronous operation
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L7/00Arrangements for synchronising receiver with transmitter
    • H04L7/0095Arrangements for synchronising receiver with transmitter with mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description


  Elektrische     Fernübertragungsanlage    mit einer Vorrichtung zur     Synchronisierung     der Sende- und Empfangsseite.    Anlagen für die Fernübertragung von Si  gnalen, welche durch eine Kombination von  Impulsen mit leeren Intervallen zwischen die  sen gebildet werden, müssen mit einer     Syn-          chronisierungsvorrichtung    versehen werden,  welche gewöhnlich beim Beginn der Über  tragung zu wirken anfängt und bei deren Be  endigung kontrolliert wird. Diese Synchroni  sierung dient zur Aufrechterhaltung des     syn-          ehronen    Ganges desjenigen Teils der Fern  übertragungsanlage, welcher die zeitliche Auf  teilung der Impulse steuert.

   Der Synchronis  mus muss um so präziser sein, je grösser die  Anzahl der leeren Intervalle im übertragenen  Signal ist.  



  Insofern solche Systeme mit Motorantrieb  arbeiten, geschieht die Synchronisierung durch  Sicherung des     Anlassens    und     Abstellens    des  ganzen Systems     und    durch synchrone Dre  hungen des Motorantriebes.  



  In bekannten Anlagen, die statt des Motor  antriebes Relais verwenden, werden sowohl an  der Empfangs- als auch an der Sendeseite von  einander getrennte Impulse erzeugt, welche  allerdings nicht übertragen werden. Diese  Hilfsimpulse werden während der Periode er  zeugt, in der keine Übertragungsimpulse ge  sendet werden, und sie dienen zum Antrieb  der Wähler. Der synchrone Gang des Sy  stems muss durch eine genaue Einstellung der  Geschwindigkeit der Hilfsimpulse aufrecht  erhalten werden.

      Die vorliegende Erfindung betrifft eine       elektrische        Fernübertragungsanlage    mit einer  Vorrichtung zur Synchronisierung der     Sende-          und    Empfangsseite, welche Anlage     mittels    Re  lais arbeitet, welche Impulskombinationen aus  senden, welche Anlage sich dadurch auszeich  net, dass in den Intervallen, in denen die  Sendeseite keine Übertragungsimpulse aus  sendet, Hilfsimpulse von der Empfangsseite  in die Sendeseite geschickt werden, durch wel  che die Tätigkeit von Wählerorganen auf bei  den Seiten synchron gehalten wird.  



  Im folgenden wird an Hand der beiliegen  den Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des       Erfindungsgegenstandes    näher beschrieben.  



       Fig.    1 zeigt eine eine bestimmte Kombina  tion bildende Impulsreihe;     Fig.    2 zeigt die  selbe Impulsreihe mit eingefügten Hilfsimpul  sen, und     Fig.    3 ist das Schema einer einfachen,  beispielsweisen erfindungsgemässen Schaltung.  



  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich, besteht das  übertragene Signal aus einem mit  Start  be  zeichneten     Anlassimpuls,    der in an sich be  kannter Weise erzeugt wird, und aus den  eigentlichen Zeichenimpulsen, die in den Zeit  intervallen 1, 4     und    5     ausgesendet    werden.  



  In     Fig.    2 sind auch die in den Intervallen  2 und 3 von der Empfangsseite ausgesendeten  Hilfsimpulse eingezeichnet, wobei die Pfeile  die Richtung der Zeichen- und     Hilfsimpulse     angeben.  



  In     Fig.    3 enthält die Sendeseite einen Ge  nerator 1, ein Relais 2, dessen     Wicklung    in      der Zeichnung nicht gezeigt wird, ein Relais 3  und einen Wählermagnet 4, mit dem eine in       oler    Zeichnung nicht gezeigte     Wählerv        orrich-          tung    verbunden ist.  



  Die Empfangsseite enthält einen Generator  1', Relais 3', 5, 6, einen mit einem in der  Zeichnung nicht gezeigten Wähler verbun  denen Wählermagnet 4' und ein Relais 7, des  sen Wicklung in der Zeichnung nicht ge  zeigt wird.  



  Nach erfolgtem     Anlassimpuls    wird der Ge  nerator 1 mittels des Kontaktes 21 des Relais  2 an die Leitung angeschlossen. Bei Erregung  des Relais 2 wird auch der zweite Kontakt  22 dieses Relais geschlossen, so dass die Spule  des Wählermagnetes 4 erregt und der mit ihm  verbundene Wähler schrittweise in Gang ge  setzt wird. Die Impulse werden z. B. in der  in     Fig.    1 dargestellten Reihenfolge ausgesen  det. In den leeren Intervallen 2 und 3 zwi  schen diesen Impulsen wird an die Leitung  statt des Generators das durch die Hilfs  impulse aus der Empfangsseite erregte Emp  fangsrelais 3 der Sendeseite an die Leitung  angeschlossen, dessen Kontakt 31 die Spule des  Wählermagnetes 4 wiederum erregt, so dass  auch in den leeren Intervallen der mit dem  Magnet verbundene Wähler einen Schritt  weitergeschaltet wird.

    



  Das Relais 3' an der Empfangsseite ist  durch den Kontakt 51 des Relais 5 in der  Ruhelage an die Leitung angeschlossen. Bei       Erregung    des Relais 3' während der Aussen  dung der Übertragungsimpulse wird durch  seinen Kontakt 31' der Wählermagnet 4' er  regt, welcher den mit ihm verbundenen Wäh  ler     synchron    mit dem Wähler an der Sende  seite in Gang setzt, wodurch also der syn  chrone Gang beider Seiten bei Sendung von  Übertragungsimpulsen gesichert ist. Gleich  zeitig schliesst sieh auch der zweite     Kontakt    32  des Relais 3', so dass ein verzögert abfallendes  Relais 6 erregt wird. Solange die Reihenfolge  der     Übertragungsimpulse    ununterbrochen ist,  erfolgt kein Abfall des Relais 6.

   Das Relais  7 wird gleichzeitig mit dem     Anlassimpuls    er  regt, und sein Kontakt 71 bleibt vom Beginn    der Übertragung bis zu deren Beendigung  in der Arbeitslage.  



  Wenn an der Empfangsseite kein weiterer  Übertragungsimpuls von der Sendeseite an  langt, kann das Relais 6 während des leeren       Interv    alles abfallen, und sein Kontakt. 61 wird  geschlossen, so dass das Relais 5 über den  geschlossenen Kontakt 71 erregt wird. Die  Kontakte 51, 52, 53 werden geschlossen. Der  Generator 1' der Empfangsseite wird anstatt  des Relais 3' an die Leitung angeschlossen und  sendet einen Hilfsimpuls aus, der vom Relais  3 empfangen wird. Das Relais 3' wird ab  erregt, so dass dessen Kontakte 31' und 32' ab  fallen. Nun wird über den Kontakt 53 der  Wählermagnet 4' und durch Erregung des  Relais 3 an der Sendeseite über den Kontakt  31 auch der Wählermagnet 4 erregt, so dass  sieh die Wähler beider Seiten wiederum um  einen Schritt synchron bewegen.  



  Der Kontakt 52 erregt das Relais 6, welches  anzieht und durch seinen     Abschaltkontakt    61  den Stromkreis des Relais 5 unterbricht, wel  ches abfällt. Dieses Relais 5 schaltet durch  seinen Kontakt 51 den Generator 1' von der  Leitung ab, wodurch der erste Hilfsimpuls be  endet wird, und schliesst an diese Leitung die  Wicklung des Empfangsrelais 3' -an. Durch  den Kontakt 5. wird der     Stromkreis    des ver  zögert abfallenden Relais 6 unterbrochen. Da  bei dem nachfolgenden Schritt der in     Fig.    1  dargestellten Impulsfolge kein Übertragungs  impuls die Empfangsseite erreicht, wird das  Relais 3' nicht erregt, der Kontakt 32 bleibt  geöffnet, und das Relais 6 fällt ab.

   Durch  den Kontakt 61 wird der Stromkreis des Re  lais 5 wieder geschlossen, welches durch seinen  Kontakt 51 den zweiten Hilfsimpuls aussendet.  Die Beendigung dieses Hilfsimpulses ist die  selbe, wie die des ersten Hilfsimpulses. Der  Kontakt 53 erregt den Wählermagnet 4' des  Wählers, welcher um einen Schritt weiter  geschaltet wird. Der zweite Hilfsimpuls wird  in der Sendeseite mittels des Relais 3 emp  fangen, welches durch seinen Kontakt 31 den  Wählermagnet. 4 des Wählers erregt, der auch  um einen Schritt     weitergesehaltet    wird. Nach  diesem Schritt soll die Sendeseite zwei weitere      Übertragungsimpulse aussenden, was auch  nach Beendigung des zweiten Hilfsimpulses  durch den Kontakt 21 - auf dieselbe Weise  wie bei dem ersten Übertragungsimpuls   durchgeführt wird.

   Diese weiteren     übertra-          gungsimpulse    werden durch die Wicklung des  Relais 3' empfangen, welches durch seinen  Kontakt 32' wieder den Stromkreis des Relais  6 schliesst. Die Verzögerung des Relais 6 ist  derart gewählt, dass es nach Abschaltung  durch den Kontakt 52 noch nicht abfällt. Es  wird also auch das Relais 5 nicht erregt, und  der Impuls wird dem Wählermagnet 4' des       Wählers    nur durch den Kontakt<B>31'</B> übermit  telt, so dass der     Synchronismus    der beiden  Wähler aufrechterhalten bleibt.  



  Nach Beendigung der Übertragung wird  der Kontakt 71 geöffnet, so dass die Relais 5  und 6 voneinander getrennt werden.  



  Die in     Fig.    1 und in     Fig.    2 dargestellten  Impulsreihen sind nicht im     Zeitmassstabe    ein  getragen. In Wirklichkeit ist der Zeitabstand  vor jedem Übertragungsimpuls kurz; der Zeit  abstand vor jedem Hilfsimpuls ist dann im  Verhältnis zu den Zeitabständen vor dem  Übertragungsimpulse lang. Die Zeitdauer des  Zeitabstandes vor jedem Hilfsimpuls ist     haupt-          säehlieh    durch die Zeitdauer des     Abfallens    des  Relais 6 gegeben.  



  Auf diese Weise werden die Empfangs  und Sendeseite synchron gehalten, ohne Rück  sicht auf die Anzahl und Reihenfolge der von  der Sendeseite ausgeschickten     übertragungs-          Impulse.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Fernübertragungsanlage mit einer Vorrichtung zur Synchronisierung der Sende- und Empfangsseite, welche Anlage mit tels Relais arbeitet, welche Impulskombina tionen aussenden, dadurch gekennzeichnet, dass in den Intervallen, in denen die Sende seite keine Übertragungsimpulse aussendet, Hilfsimpulse von der Empfangsseite in die Sendeseite geschickt werden, durch welche die Tätigkeit von Wählorganen auf beiden Sei ten synchron gehalten wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aussendung von Impulsen von der Sendeseite nach der Emp fangsseite Relais (2, 3') in Tätigkeit gesetzt werden, deren Kontakte (22, 31') die Wähl- organe (4, 4') an der Sende- und Empfangs seite synchron fortschalten, während in den Intervallen, in denen von der Sendeseite kein Impuls an die Empfangsseite gesendet wird, an der Empfangsseite eine Stromquelle (1') zur Aussendung von Hilfsimpulsen nach der Sendeseite angeschlossen wird, wobei auf bei den Seiten der Anlage Relais (3, 5) erregt werden, deren Kontakte (31, 53) ebenfalls die Wählorgane (4, 4')
    an der Sende- und Emp fangsseite synchron fortschalten. 2. Anlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregerkreis des die Wählorgane (4') an der Empfangsseite während der Intervalle, in denen kein Übertragungsimpuls ausgesen det wird, in Tätigkeit setzenden Relais (5) durch ein verzögert abfallendes Relais (6) kontrolliert wird, welches während der Aus sendung von Übertragungsimpulsen ständig erregt bleibt, aber in den Impulspausen ab fällt, wodurch der erwähnte Erregerkreis ge schlossen wird. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass durch den Anlassimpuls der ausgesen deten Impulsreihe auf der Empfangsseite ein Relais (7) erregt wird, dessen Kontakt (71) vom Beginn der Übertragung bis zu deren Be endigung geschlossen bleibt, wodurch der Stromkreis des einen die Wählorgane (4') an der Empfangsseite in Tätigkeit setzenden Re lais (5), welcher Stromkreis einen Ruhekon takt (61) des verzögert abfallenden Relais (6) aufweist, vorbereitend geschlossen wird.
CH309309D 1952-12-22 1952-12-22 Elektrische Fernübertragungsanlage mit einer Vorrichtung zur Synchronisierung der Sende- und Empfangsseite. CH309309A (de)

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CH309309D CH309309A (de) 1952-12-22 1952-12-22 Elektrische Fernübertragungsanlage mit einer Vorrichtung zur Synchronisierung der Sende- und Empfangsseite.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US10998730B1 (en) 2019-04-26 2021-05-04 NeoVolta, Inc. Adaptive solar power battery storage system

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US10998730B1 (en) 2019-04-26 2021-05-04 NeoVolta, Inc. Adaptive solar power battery storage system
US11605952B1 (en) 2019-04-26 2023-03-14 NeoVolta, Inc. Adaptive solar power battery storage system

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