CH309365A - Sicherung gegen Überschreitung vorbestimmter Temperaturen. - Google Patents

Sicherung gegen Überschreitung vorbestimmter Temperaturen.

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CH309365A
CH309365A CH309365DA CH309365A CH 309365 A CH309365 A CH 309365A CH 309365D A CH309365D A CH 309365DA CH 309365 A CH309365 A CH 309365A
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Description


  <U>Verfahren zur Veredlung von Textilmaterialien</U>    Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur  Veredlung von Textilmaterialien; das Verfahren besteht darin,       dass    man die Textilmaterialien mit einer wässrigen Flotte  behandelt, die aus     Vinyl-    oder     Divinylmonomeren    hergestellte       Polymerisate    oder     Mischpolymerisate    und     Isocyanatgruppen     besitzende Umsetzungsprodukte, welche aus     mindestens    zwei       Hydroxylgruppen    tragenden Verbindungen vom     Molekulargewicht     500 - 6000 und     Polyisocyanaten    hergestellt sind, enthält.

      Als     Vinyl-    oder     Divinylmonomere,    die den     erfindungsgemäss    zu       verwendenden        Polymerisaten    oder     Mischpolymerisaten        zugrunde     liegen     können,    seien beispielsweise genannt Äthylen,     Propylen,          Vinylchlorid,        Vinylacetat,        Vinyläther,    wie     Vinyläthyläther,     ferner     Styrol    oder     Divinylbenzol,        Butadien,

          Isopren    oder       "hloropren    und     et,B-ungesättigte        Carbonsäuren,    wie     Acrylsäure          urh        Methacrylsäure,    sowie deren     Nitrile,    Ester und     Aride.          Polymerisate,    welche zur Reaktion mit     Isocyanaten        befä.hie@,        te     Gruppen besitzen, sind im allgemeinen     vorzuziehen;

      hierzu      gehören     z.B.    die aus     Acrylsäure,        Methacrylsäure,    ihren       Hydroxyalkylestern    oder     Amiden    hergestellte     Polymerisate    oder       Mischpolymerisate    sowie die     Mischpolymerisate,    die erhältlich  sind, wenn man     N-Methylol-acrylämid,        N-Methylolmethacrylamid     oder deren durch Umsetzung mit mindestens eine weitere  funktionelle Gruppe enthaltenden Alkoholen bereitete<B>Abkömmlinge</B>  mit anderen     olefinisch        ungesättigten    Verbindungen misch  polymerisiert,

       z.B.    gemäss dem Verfahren der französischen  Patentschrift 1 328 255.    Zu den mindestens zwei     Hydroxylgruppen    tragenden     Verbindungen     vom     Molekulargewicht    500 - 6000, die den     erfindungsgemäss    zu  verwendenden     Umsetzungsprodukten    zugrunde liegen, gehören  beispielsweise     Polyättrylen-,        Polypropylen-,        Polybutylen-    oder       Polyhexylenglykole,    ferner die Polyester, die aus     aliphatischen          Dicarbonsäuren,    wie Bernsteinsäure,     Adipinsäure,

          Sebacinsäure     oder     Maleinsäure,    und Polyalkoholen, wie     Äthylenglykol,          Diäthylenglykol,        Propylenglykol,        Butandiol    und     Neopentylglykol,     erhältlich sind.     Hbevorzugt    sind solche Verbindungen, deren       Molekulargewicht    im Bereich von 800 - 3500 liegt und deren  OH-Zahl einen Wert von 30 - 250 hat.

      Für die Herstellung der     Umsetzungsproduktg        kommen    als         Polyisocyanate    vorzugsweise     aliphatische    und     cycloaliphatische            Diisocyanate    in Betracht.

   Genannt seien beispielsweise           Tetramethylendiisocyanat,        Hezamethylendiisocyanat,          1,4-Cyclohezandiisocyanat,        4,4'-Dicyclohexylmethandiisocyanat     sowie 2,4- und     2,6-Hezahydrotoluylendiisocyanat.    Geeignet  sind ferner auch aromatische     Diisocyanate,    wie     p-Fhenylen-          diisocyanat    und 2,4- oder     2,6-Toluylendiisocyanat,    sowie       Triisocyanate,

      wie das aus 3     Mol        Hexamethylendiisocyanat          und    1     Mol    Wasser     erhältliche        Umsetzungsprodukt    der     Formel          OCN-(CH2)6-N,7'CONH-(CH2)6-NCV2.    Die     Herstellung    der       Isocyanatgruppen    besitzenden     Umsetzungsprodukte        kann    in an  sich bekannter Weise erfolgen,

   indem man die mindestens  zwei     Hydroxylgruppen    tragenden     Verbindungen    mit einem auf den       Hydroxylgehalt    berechneten     stöchiometrischen        Überschuas        an          Polyisocyanaten    bei erhöhten Temperaturen umsetzt. Die       Isocyanatgruppen    besitzenden     Umsetzungsprodukte    können       gewünschtenfalls    auch in Form der bekannten     Bisulfit-          Additionsprodukte    eingesetzt werden.

      Das     Gewichtsverhältnis    zwischen den     Polymerisaten   <B>bzw.</B>       Mischpolymerisaten        und    den     Isocyanatgruppen    enthaltenden  Umsetzungsprodukten beträgt     zweckmäasig    0,25 bis 4 : 1.  Der Gehalt der     wässrigen    Flotte an den     Polymerisaten   <B>bzw.</B>       Mischpolymerisaten    und den     Isocyanatgruppen    enthaltenden       Umsetzungsprodukten    kann gleichfalls in weiten Grenzen  - etwa zwischen 5     und    70 Gewichtsprozent - schwanken.

        Die Behandlung der Textilmaterialien mit der     erfindungsgemäes     zu     verwendenden    wässrigen Flotte kann in der Weise erfolgen,  dass man die     Textilmaterialien    mit der     erfindungsgemäea    in  Betracht kommenden wässrigen Flotte tränkt, dann auf eine       Gewichtszunahme    von etwa<B>60</B> - 100     %    abquetscht oder       abschleudert    und     anschliessend    trocknet.     Man    kann die Textil-    Materialien auch mit der     wässrigen    Flotte     besprühen    und  anschliessend trocknen.

   Vielfach empfiehlt es sich, die  behandelten Materialien     anschliessend    noch einige Tage bei       Raumtemperatur    lagern zu lassen.    Das     erfindungsgemässe    Verfahren gestattet, Textilmaterialien  natürlicher oder synthetischer Herkunft, beispielsweise  Textilmaterialien aus Baumwolle, regenerierter     Cellulose,     Wolle und Seide, bzw.

   aus Polyamid-,     Polyurethan-,    Polyester-,       Polycarbonat-,        Polyacrylntril-    und     Polypropylenfasern,     hervorragend zu     veredeln,    insbesondere hinsichtlich     Knitter-          festigkeit,    Scheuerfestigkeit bzw.     Formbeständigkeit;

       bemerkenswert ist dabei,     dass    die Reissfestigkeit der Textil  materialien, die bei den bislang üblichen     Textilausrüstungs-          verfahren    häufig stark beeinträchtigt wird, bei dem     erfindungs-          gemässen    Verfahren nur unwesentlich herabgesetzt wird.    Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind  Gewichtsteile. In den Tabellen der Beispiele sind in den  mit     a)bezeichneten    Spalten die Werte für die kette und in  den mit     b)bezeichneten    Spalten die Werte für den     SchuB     angegeben.

        <U>Beispiel</U>     1s       Ein     Baumwollgewebe    wird     mit    einer     wässrigen    Flotte  imprägniert, die im Liter 200 g einer     40%igen    wässrigen  Dispersion eines     Mischpolymerisats    von 85 Teilen     Jlcrylsäure-          äthylester    und 15 Teilen     Methacrylsäure-B-oaypropylester   <B>sowie</B>  330 g der     nachstehend    beschriebenen     Emulsion    eines     Isocyanat-          gruppen    besitzenden     Umsetzungsproduktes    enthält.

   Das<B>Gewebe</B>  wird dann auf eine     Gewichtszunahme    von 100     9L    abgequetscht  und 2 bis 5 Minuten bei 80 - 110 C getrocknet.    Der erzielte     Veredlungseffekt    ist aus der folgenden Tabelle  ersichtlich, in der auch die entsprechenden technologischen  Daten     wiedergegeben    sind, die auf dem gleichen<B>Baumwollgewebe</B>  mit Hilfe des     bekannten        Knitterfestmittels        Dimethylol-          äthylenharnstoff    erhältlich sind.

        <U>T a b e 1 1 e</U>         errlnaungs-    mit     Dimethylol-          gemäss        äthylenharnstoff     behandeltes behandeltes behandeltes  Gewebe Gewebe Gewebe  Trockenknitter  winkel  Kette 48o     1350    138<B>0</B>  Schuss 5<B>90</B> 1380 1400       Nassknitterwinkel     Kette 620 1460 1260  Schuss 800 1380 128<B>0</B>       Reissfestigkeits-        -          verlust   <B>195 % 3592</B>     96          Scheuerfestig-   <B>190</B> Touren 620 Touren 130 Touren       keit    nach Schoppe      Die     

  Ausrüstung    mit dem     Knitterfestmittel        Dimethyloläthylen-          harnstoff    erfolgte in üblicher Weise in der Form, dass das  Gewebe mit einer wässrigen Flotte     imprägniert        wurde,    die  im Liter 100 g     Dimethyloläthylenharnstoff    sowie 10 g       Magnesiumchlorid    enthielt; das Gewebe wurde dann auf 100       Gewichtszunahme        abgequetscht    und 5 Minuten auf     1500C    erhitzt.

      Die oben erwähnte Emulsion des     Isocyanatgruppen    besitzenden         Umsetzungsproduktes    war folgendermassen bereitet worden:  3000 g eines     Polypropylenglykols,    das ein     Molekulargewicht     von etwa 2000, eine     OH-Zahl    von 55,5 und eine     Säurezahl     C0,5 besass,     wurden    mit 535 g     Heaamethylendiisocyanat   <B>zwei</B>  Stunden auf     1100C    und anschliessend noch 1 1/2 Stunden auf  130 -     1400C    erhitzt.<B>Aus</B> 300 g des erhaltenen     Umsetzungs-          produktes,

      dessen Gehalt an freien     Isocyanatgruppen     3,9 Gewichtsprozent betrug,     wurde    dann     zusammen    mit 300 g       Äthylacetat    und 400 g Wasser     unter        Zusatz    von 5 g     Lauryl-          sulfat    eine Emulsion bereitet.

      <U>Beispiel 2:</U>    Ein Baumwollgewebe wird mit einer     w4;.asrigen    Flotte    imprägniert, die im Liter 200 g einer     4"m#ig-n-        wässrigen     Dispersion eines     Mischpolymerisats    aus 85 g Acrylsäur-e-           butylester,    10 Teilen     Butadien    und 5 Teilen Nethacry1säure-         amid    sowie 330 g der im Beispiel 1 beschriebenen     Emulsion       eines     Isocyanatgruppen    besitzenden     Umsetzungsproduktes    enthält.

           Anschliessend    wird das Gewebe auf eine Gewichtszunahme von  100     %    abgequetscht und 4 Minuten bei 80 - 100 C getrocknet.    Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten         und    5 Tage bei     Raumtemperatur    gelagerten Gewebe erzielt werden,    gehen aus der folgenden Tabelle hervor:

      Trocken       knitter-          winkel       Nass- Reiss  knitter-     festigkeits-          winkel        verlust       a b         unbehandeltes    48o 59o  Gewebe  behandeltes<B>1300 150'</B>  Gewebe    a b  62o 80o   <B>1350 132'</B> 7    <U>Beispiel 3s</U>    Ein     Zellwollgewebe    wird mit einer wässrigen Flotte  imprägniert, die im Liter 200 g einer     38%igen    wässrigen  Dispersion eines     Mischpolymerisats    aus 65 Teilen     Vinylchlorid          un;:

          35    Teilen Äthylen sowie 330 g der im Beispiel 1  beschriebenen     Emulsion    eines     Isocyanatgruppen    besitzenden       Umsetzungsproduktes    enthält. Das Gewebe     wird    dann auf eine       i     Gewichtszunahme von etwa 100 4 abgequetscht     und    4 Minuten  bei 80 -<B>100</B>  C getrocknet.      Das Gewebe ist weitgehend knitterfest     ausgerüstet.    Gleich  zeitig ist die Scheuerfestigkeit beträchtlich erhöht.  



  Dies geht aus der folgenden Tabelle hervor, in der auch  der Wert für die     Scheuerfestigkeit    angegeben ist, die ein       Zellwollgewebe    aufweist, welches mit     Dimethyloläthylen-          harnstoff    in der im Beispiel 1 wiedergegebenen Weise  behandelt ist:

      Scheuerfestigkeit     nach          Schopper       unbehandeltes Gewebe    470 Touren    erfindungsgemäss behandeltes Gewebe 640 "  mit     Dimethyloläthylenharnstoff     behandeltes Gewebe 230    <U>Beispiel 4:

  </U>    Ein Baumwollgewebe wird mit     einer    wässrigen Flotte  imprägniert, die im Liter     20Ü        g    der im Beispiel 2  beschriebenen     40%igen        wässrigen        Mischpolymerisat-          dispersion        sowie    330 g der     najnstehend    beschriebenen  Emulsion eines     Isocyanatgruppen    besitzenden Umsetzungs  produktes enthält. Anschliessend wird das Gewebe auf eine  Gewichtszunahme von 100     %        abge        -uetscht    und 4 Minuten  bei 80 -<B>100</B>  C getrocknet.

        Die vorteilhaften     Wirkungen,    die auf dem so behandelten  und 5 Tage bei     Raumtemperatur    gelagerten Gewebe erzielt    sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor:         Trockenknitter-        Nasskriltter-        Reissfestigkeite-          winkel        Winkel        verluet     a b a b  unbehandeltes  Gewebe 48o 59o 62o 80o   behandeltes       Gewebe    130<B>0</B>     1.2'0    143o<B>138'</B> 294<B>%</B>    Die oben erwähnte     Emulsion    des     Isocyanatgruppen    besitzenden         

  Umsetzungsproduktes    war folgendermassen bereitet worden:    600     g    eines     verzweigten        Polypropylenglykols,    das durch       Propoxylierung    von     Trimethylolpropan    hergestellt war und  ein     Molekulargewicht    von 3000, eine OB-Zahl von 56 sowie eine       Säurezahl     < 0,5 besass, wurden mit 115 g     2,4-Toluylendiisocyanat     90 Minuten auf     900C    erhitzt.

   Aus 300 g des erhaltenen       Umsetzungsproduktes,    dessen Gehalt an freien     Isocyanat-          gruppen    4,1     Gewichtsprozent    betrug, wurde     dann    zusammen  mit 300 g     Äthylacetat    und 400 g Wasser unter Zusatz von 5<B>g</B>       Zaurylsulfat    eine Emulsion bereitet.

           Beispiel   <U>5:</U>    Ein     Zellwollgewebe    wird     m:v    einer Käse     ,iger,        Motte    imprägniert,  die im Liter 200     g    der im     Eeispiel    2 beschriebenen     40%igen     wässrigen     Mischpolymerisatdispersion    und     33qgder        nachstehend     beschriebenen     Emuisicn    eines     Isocyanatgruppen    besitzenden           Umsetzungsproduktes    enthält.

   Das Gewebe wird dann auf eine    Gewichtszunahme von     100%    abgequetscht und 5 Minuten bei    110 C getrocknet.    Die vorteilhaften     Wirkungen,    die auf dem so behandelten und    5 Tage bei Raumtemperatur gelagerte. Gewebe erzielt sind,    gehen aus der folgenden Tabelle hervor:         Trockenknitterwinkel        Nassknitterwinkel     a b a b  unbehandeltes  Gewebe 102  110<B>0</B> 50  61o  behandeltes  Gewebe 140<B>0</B>     15'7    147<B>0</B> 153     Die verwendete Emulsion des     Isocyanatgruppen    besitzenden         Umsetzungsproduktes    war     folgendermassen    bereitet worden:

      1000 g eines     verzweigten        polypropylenglykol.s,    das durch       Propoxylierung    von     Trimethylolpropan    hergestellt war und ein       Molekulargewicht    von 3750, eine     OU-Zahl    von 45 sowie eine Säure  zahl  < 0,5 besass,     wurden    mit 135 g     gexamethylendiisocyanat   <B>zwei</B>  Stunden auf 110 C und     anschliessend    noch 1     Stunde    auf 130 C  erhitzt.

   Aus 300 g des erhaltenen     Umsetzungsproduktes,    dessen  Gehalt an freien     Isocyanatgruppen    2,9 Gewichtsprozent betrug,  wurde     dann        zusammen    mit 300     g        Äthylacetat    und 400 g     Wasser     unter Zusatz von 5 g     Laurylsulfat    eine     Emulsion    bereitet.

      <U>Beispiel 6:</U>  Ein Wollgewebe wird mit einer     wässriger;        Flottp    imprägniert,  die im Liter 200 g der im     Beisp    e     v        #,eschä=eben°n        40%igen         wässrigen     Mischpolymerisatdispersion    und 200 g der nachstehend  beschriebenen Emulsion eines     Isocyanatgruppen    besitzenden  Umsetzungsproduktes enthält. Das Gewebe wird dann auf eine  Gewichtszunahme von 100     %    abgequetscht und 10 Minuten bei  110 C getrocknet.

      Die Scheuerfestigkeit     (Repenning)    des so behandelten und  4 Tage bei     Raumtemperatur    gelagerten Gewebes beträgt  1020     Tourent    während die Scheuerfestigkeit des unbehandelten  Gewebes lediglich 210 Touren beträgt.

      Das behandelte Wollgewebe zeigt nach einer     sodaalkalischen          Maschinenkochwäsche    keine Neigung zur Verfilzung; der       Flächenschrumpf    ist erheblich verringert, wie aus folgender  Tabelle hervorgeht:    unbehandeltes     Wollgewebe       behandeltes Wollgewebe    Schrumpfung  a b  18,7<B>12,6</B>     p       3,1     94    1,2    Plisseefalten, die in ein so behandeltes Gewebe eingebügelt    werden, bleiben auch nach mehrerer     Wäschen    erhalten.

      Die verwendete Emulsion des     Isocyanatgruppen    besitzenden    Umsetzungsproduktes war folgendermassen bereitet worden:      3000 g des in Beispiel 4     angeführten        Polypropylenglykols       wurden mit 535 g     Hexamethylendiisocyanat    zwei Stunden auf  110 C     und    anschliessend noch 11/2 Stunden auf 130-140 C    erhitzt.

   Aus 500 g des erhaltenen     Umsetzungsproduktes,    dessen    Gehalt an freien     lsocyanatgruppen    3,9 Gewichtsprozent betrug,  wurde     dann        zusammen    mit 100 g     Äthylacetat    und 400 g Wasser    unter Zusatz von 5 g     Laurylsulfat    eine Emulsion bereitet.    <U>Beispiel 7:</U>    Seiden-Krepp und Seiden-Trikot werden in der in Beispiel 6  beschriebenen Weise behandelt.

   Die vorteilhaften Wirkungen,  die auf den so behandelten und 4 Tage bei     Raumtemperatur     gelagerten Textilmaterialien erzielt sind, gehen aus der  folgenden Tabelle hervor:    Trockenknitter-     Nassknitter-          winkel        winkel     a     b    a b    A.<U>Seiden-Krepp</U>  1) unbehandelt    2) behandelt    3) unbehandelt und  einer     soda-          alkalischen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen  4)

   behandelt und  einer     soda-          alkalisc        hen          Maschinenkoch-          wäsche    unter  worfen    Scheuer  festigkeit       (Repenning)       140o 151o 82.o 62o 60 Touren    164o 1700 148o 146'  148o 1570 930 880  175<B>0</B> 1710<B>1</B> 144o    210     Touren              Trockenknitter-        Nassknitter-          winkel        winkel     a b a b    Scheuer  festigkeit       (Repenning)       B.<U>Seiden-Trikot</U>    1) unbehandelt  2) behandelt  3)

   unbehandelt und  einer     soda-          alkalischen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen  4) behandelt und  einer     soda-          alkalischen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen    143o 148o 112o 131o  160o 165o 163o 151o    138o 141o 115o 132o    <B>152'</B> 160o<B>152'</B> 160o    40 Touren    220 Touren    <U>Beispiel 8s</U>  Ein     Mischgewebe    aus ?0 Gewichtsteilen Baumwolle und 30 Gewichts  teilen     Polyterephthalsäureglykolester-Fasern    wird mit einer  wässrigen Flotte imprägniert,

   die im Liter 100 g der in Beispiel 2  beschriebenen     40%igen        wässrigen        Mischpolymerisatdispersion    und  100 g der in Beispiel 6 beschriebenen Emulsion eines     Isocyanat-          gruppen    besitzenden Umsetzungsproduktes enthält. Das Gewebe  wird dann auf eine Gewichtszunahme von 100     %    abgequetscht und    10 Minuten bei 110 C getrocknet.

        Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten und    5 Tage bei     Raumtemperatur    gelagerten Gewebe erzielt sind,  gehen aus der     folgenden    Tabelle hervor:    1) unbehandelt  2) behandelt    3) unbehandelt und einer       sodaalkalischen    Maschinen  <B>kochwäsche</B>     unterworfen       Trockenknitter-     Nassknitter-          winkel    Winkel    a b a b    120o 93o 108<B>0</B> 123<B>0</B>  143o 157o 148o 150o  92<B>0</B> 88<B>0</B> 126<B>0</B> 131<B>0</B>    4)

   behandelt und einer     soda-          alkalischen    Maschinen  kochwäsche     unterworfen   <B>150'</B> 142<B>0 153'</B> 148<B>0</B>  In der gleichen<B>Weise</B> werden Gewebe aus Polyterephthalsäure-         glykolester-Pasern    oder aus     Polycaprolactam-Pasern    bzw. Misch-         gewebe    aus gleichen Teilen     Polyacrylnitril-Pasern    und       Polyterephthalsäureglykolester-Pasern    behandelt.

   Die vorteil  haften Wirkungen, die auf den so behandelten und 5 Tage bei         Raumtemperatur    gelagerten Geweben erzielt sind, gehen aus  der folgenden Tabelle hervor:      Trockenknitter-     NaBknitter-    Scheuer  winkel Winkel     festigkeit     a b ä b     (Repenning)       <B>A.</B> Gewebe aus Pol     -          tere        thalsäure-          gly   <U>o es</U>     er-Fasern     1) unbehandelt<B>135'</B>  2) behandelt 168o  3) unbehandelt und  einer     soda-          alkalischen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen.

   154o  4) behandelt und  einer     soda-          alkalischen          Maschinenkoch-          Wäsche    unter  worfen 170o  B. Gewebe aus Pol     -          capro        actam-Pasern     1) unbehandelt 64o  2) behandelt 170o  3) unbehandelt und  einer     soda-          alkalischen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen 72o  4) behandelt und  einer     soda-          alkal    i     sc        hen     Maschinenkoch  wäsche unter  worfen<B>1800</B>    146o 140o 148o 530 Touren  165o 163o 164o.

   1060 Touren    158o 140o 143o -    165o 162o 166o -    66<B>0</B> 44o 62o 220 Touren  170o 147o 167o 530 Touren    83o 87o<B>860</B>  -    <B>180</B> o<B>165</B> o<B>168</B> o -      <B>Trockenknitter-</B>     Nassknitter-   <B>Scheuer-</B>  <B>winkel</B>     Winkel   <B>Festigkeit</B>  <B>a</B> b a b     (8epenning)

       <B>C.</B>     lisch        ewebe   <B>aus Pol</B>     -          acr    n r -     asern        und     <B>o</B>     tere   <B>t a s</B>     ure-          g        y   <U>to<B>es</B></U>     er-xasern     1)<B>unbehandelt 140o</B> 155o 132o 142o 380<B>Touren</B>  2)<B>behandelt</B> 170o 171o 152o 157o.<B>720 Touren</B>  3)

  <B>unbehandelt und</B>  <B>einer</B>     soda-          alkalischen          Maschinenkoc        h-          wäsche   <B>unter-</B>  <B>worfen</B> 145o 157o 135o 140o -    <B>4</B>)<B>behandelt</B>     und     <B>einer</B>     soda-          alkalischen          MaschinenkochT          wäsche   <B>unter-</B>  <B>worfen</B> 172o 175o 163o<B>1600</B>  -

Claims (1)

  1. <B><U>Patentanspruch:</U></B> <B>Verfahren zur Veredlung von</B> Textilmaterialien, <B>dadurch</B> gekennzeichnet, dass <B>man die</B> Textilmaterialien <B>mit einer</B> wäserigen <B>Flotte behandelt, die</B> aus.Vinyl- <B>oder</B> Divinyl- monomeren <B>hergestellte</B> Polymerisate <B>oder</B> Nischpolymerisate und Isocyanatgruppen <B>besitzende Umsetzungsprodukte,
    welche</B> <B>aus mindestens zwei</B> Hydroxylgruppen <B>tragenden</B> Verbindungen <B>vom</B> Molekulargewicht 500 - 6000<B>und</B> Polyisocyanaten <B>herge-</B> stellt sind, enthält.
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