<U>Verfahren zur Veredlung von Textilmaterialien</U> Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Veredlung von Textilmaterialien; das Verfahren besteht darin, dass man die Textilmaterialien mit einer wässrigen Flotte behandelt, die aus Vinyl- oder Divinylmonomeren hergestellte Polymerisate oder Mischpolymerisate und Isocyanatgruppen besitzende Umsetzungsprodukte, welche aus mindestens zwei Hydroxylgruppen tragenden Verbindungen vom Molekulargewicht 500 - 6000 und Polyisocyanaten hergestellt sind, enthält.
Als Vinyl- oder Divinylmonomere, die den erfindungsgemäss zu verwendenden Polymerisaten oder Mischpolymerisaten zugrunde liegen können, seien beispielsweise genannt Äthylen, Propylen, Vinylchlorid, Vinylacetat, Vinyläther, wie Vinyläthyläther, ferner Styrol oder Divinylbenzol, Butadien,
Isopren oder "hloropren und et,B-ungesättigte Carbonsäuren, wie Acrylsäure urh Methacrylsäure, sowie deren Nitrile, Ester und Aride. Polymerisate, welche zur Reaktion mit Isocyanaten befä.hie@, te Gruppen besitzen, sind im allgemeinen vorzuziehen;
hierzu gehören z.B. die aus Acrylsäure, Methacrylsäure, ihren Hydroxyalkylestern oder Amiden hergestellte Polymerisate oder Mischpolymerisate sowie die Mischpolymerisate, die erhältlich sind, wenn man N-Methylol-acrylämid, N-Methylolmethacrylamid oder deren durch Umsetzung mit mindestens eine weitere funktionelle Gruppe enthaltenden Alkoholen bereitete<B>Abkömmlinge</B> mit anderen olefinisch ungesättigten Verbindungen misch polymerisiert,
z.B. gemäss dem Verfahren der französischen Patentschrift 1 328 255. Zu den mindestens zwei Hydroxylgruppen tragenden Verbindungen vom Molekulargewicht 500 - 6000, die den erfindungsgemäss zu verwendenden Umsetzungsprodukten zugrunde liegen, gehören beispielsweise Polyättrylen-, Polypropylen-, Polybutylen- oder Polyhexylenglykole, ferner die Polyester, die aus aliphatischen Dicarbonsäuren, wie Bernsteinsäure, Adipinsäure,
Sebacinsäure oder Maleinsäure, und Polyalkoholen, wie Äthylenglykol, Diäthylenglykol, Propylenglykol, Butandiol und Neopentylglykol, erhältlich sind. Hbevorzugt sind solche Verbindungen, deren Molekulargewicht im Bereich von 800 - 3500 liegt und deren OH-Zahl einen Wert von 30 - 250 hat.
Für die Herstellung der Umsetzungsproduktg kommen als Polyisocyanate vorzugsweise aliphatische und cycloaliphatische Diisocyanate in Betracht.
Genannt seien beispielsweise Tetramethylendiisocyanat, Hezamethylendiisocyanat, 1,4-Cyclohezandiisocyanat, 4,4'-Dicyclohexylmethandiisocyanat sowie 2,4- und 2,6-Hezahydrotoluylendiisocyanat. Geeignet sind ferner auch aromatische Diisocyanate, wie p-Fhenylen- diisocyanat und 2,4- oder 2,6-Toluylendiisocyanat, sowie Triisocyanate,
wie das aus 3 Mol Hexamethylendiisocyanat und 1 Mol Wasser erhältliche Umsetzungsprodukt der Formel OCN-(CH2)6-N,7'CONH-(CH2)6-NCV2. Die Herstellung der Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsprodukte kann in an sich bekannter Weise erfolgen,
indem man die mindestens zwei Hydroxylgruppen tragenden Verbindungen mit einem auf den Hydroxylgehalt berechneten stöchiometrischen Überschuas an Polyisocyanaten bei erhöhten Temperaturen umsetzt. Die Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsprodukte können gewünschtenfalls auch in Form der bekannten Bisulfit- Additionsprodukte eingesetzt werden.
Das Gewichtsverhältnis zwischen den Polymerisaten <B>bzw.</B> Mischpolymerisaten und den Isocyanatgruppen enthaltenden Umsetzungsprodukten beträgt zweckmäasig 0,25 bis 4 : 1. Der Gehalt der wässrigen Flotte an den Polymerisaten <B>bzw.</B> Mischpolymerisaten und den Isocyanatgruppen enthaltenden Umsetzungsprodukten kann gleichfalls in weiten Grenzen - etwa zwischen 5 und 70 Gewichtsprozent - schwanken.
Die Behandlung der Textilmaterialien mit der erfindungsgemäes zu verwendenden wässrigen Flotte kann in der Weise erfolgen, dass man die Textilmaterialien mit der erfindungsgemäea in Betracht kommenden wässrigen Flotte tränkt, dann auf eine Gewichtszunahme von etwa<B>60</B> - 100 % abquetscht oder abschleudert und anschliessend trocknet. Man kann die Textil- Materialien auch mit der wässrigen Flotte besprühen und anschliessend trocknen.
Vielfach empfiehlt es sich, die behandelten Materialien anschliessend noch einige Tage bei Raumtemperatur lagern zu lassen. Das erfindungsgemässe Verfahren gestattet, Textilmaterialien natürlicher oder synthetischer Herkunft, beispielsweise Textilmaterialien aus Baumwolle, regenerierter Cellulose, Wolle und Seide, bzw.
aus Polyamid-, Polyurethan-, Polyester-, Polycarbonat-, Polyacrylntril- und Polypropylenfasern, hervorragend zu veredeln, insbesondere hinsichtlich Knitter- festigkeit, Scheuerfestigkeit bzw. Formbeständigkeit;
bemerkenswert ist dabei, dass die Reissfestigkeit der Textil materialien, die bei den bislang üblichen Textilausrüstungs- verfahren häufig stark beeinträchtigt wird, bei dem erfindungs- gemässen Verfahren nur unwesentlich herabgesetzt wird. Die in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. In den Tabellen der Beispiele sind in den mit a)bezeichneten Spalten die Werte für die kette und in den mit b)bezeichneten Spalten die Werte für den SchuB angegeben.
<U>Beispiel</U> 1s Ein Baumwollgewebe wird mit einer wässrigen Flotte imprägniert, die im Liter 200 g einer 40%igen wässrigen Dispersion eines Mischpolymerisats von 85 Teilen Jlcrylsäure- äthylester und 15 Teilen Methacrylsäure-B-oaypropylester <B>sowie</B> 330 g der nachstehend beschriebenen Emulsion eines Isocyanat- gruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält.
Das<B>Gewebe</B> wird dann auf eine Gewichtszunahme von 100 9L abgequetscht und 2 bis 5 Minuten bei 80 - 110 C getrocknet. Der erzielte Veredlungseffekt ist aus der folgenden Tabelle ersichtlich, in der auch die entsprechenden technologischen Daten wiedergegeben sind, die auf dem gleichen<B>Baumwollgewebe</B> mit Hilfe des bekannten Knitterfestmittels Dimethylol- äthylenharnstoff erhältlich sind.
<U>T a b e 1 1 e</U> errlnaungs- mit Dimethylol- gemäss äthylenharnstoff behandeltes behandeltes behandeltes Gewebe Gewebe Gewebe Trockenknitter winkel Kette 48o 1350 138<B>0</B> Schuss 5<B>90</B> 1380 1400 Nassknitterwinkel Kette 620 1460 1260 Schuss 800 1380 128<B>0</B> Reissfestigkeits- - verlust <B>195 % 3592</B> 96 Scheuerfestig- <B>190</B> Touren 620 Touren 130 Touren keit nach Schoppe Die
Ausrüstung mit dem Knitterfestmittel Dimethyloläthylen- harnstoff erfolgte in üblicher Weise in der Form, dass das Gewebe mit einer wässrigen Flotte imprägniert wurde, die im Liter 100 g Dimethyloläthylenharnstoff sowie 10 g Magnesiumchlorid enthielt; das Gewebe wurde dann auf 100 Gewichtszunahme abgequetscht und 5 Minuten auf 1500C erhitzt.
Die oben erwähnte Emulsion des Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes war folgendermassen bereitet worden: 3000 g eines Polypropylenglykols, das ein Molekulargewicht von etwa 2000, eine OH-Zahl von 55,5 und eine Säurezahl C0,5 besass, wurden mit 535 g Heaamethylendiisocyanat <B>zwei</B> Stunden auf 1100C und anschliessend noch 1 1/2 Stunden auf 130 - 1400C erhitzt.<B>Aus</B> 300 g des erhaltenen Umsetzungs- produktes,
dessen Gehalt an freien Isocyanatgruppen 3,9 Gewichtsprozent betrug, wurde dann zusammen mit 300 g Äthylacetat und 400 g Wasser unter Zusatz von 5 g Lauryl- sulfat eine Emulsion bereitet.
<U>Beispiel 2:</U> Ein Baumwollgewebe wird mit einer w4;.asrigen Flotte imprägniert, die im Liter 200 g einer 4"m#ig-n- wässrigen Dispersion eines Mischpolymerisats aus 85 g Acrylsäur-e- butylester, 10 Teilen Butadien und 5 Teilen Nethacry1säure- amid sowie 330 g der im Beispiel 1 beschriebenen Emulsion eines Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält.
Anschliessend wird das Gewebe auf eine Gewichtszunahme von 100 % abgequetscht und 4 Minuten bei 80 - 100 C getrocknet. Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten und 5 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Gewebe erzielt werden, gehen aus der folgenden Tabelle hervor:
Trocken knitter- winkel Nass- Reiss knitter- festigkeits- winkel verlust a b unbehandeltes 48o 59o Gewebe behandeltes<B>1300 150'</B> Gewebe a b 62o 80o <B>1350 132'</B> 7 <U>Beispiel 3s</U> Ein Zellwollgewebe wird mit einer wässrigen Flotte imprägniert, die im Liter 200 g einer 38%igen wässrigen Dispersion eines Mischpolymerisats aus 65 Teilen Vinylchlorid un;:
35 Teilen Äthylen sowie 330 g der im Beispiel 1 beschriebenen Emulsion eines Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält. Das Gewebe wird dann auf eine i Gewichtszunahme von etwa 100 4 abgequetscht und 4 Minuten bei 80 -<B>100</B> C getrocknet. Das Gewebe ist weitgehend knitterfest ausgerüstet. Gleich zeitig ist die Scheuerfestigkeit beträchtlich erhöht.
Dies geht aus der folgenden Tabelle hervor, in der auch der Wert für die Scheuerfestigkeit angegeben ist, die ein Zellwollgewebe aufweist, welches mit Dimethyloläthylen- harnstoff in der im Beispiel 1 wiedergegebenen Weise behandelt ist:
Scheuerfestigkeit nach Schopper unbehandeltes Gewebe 470 Touren erfindungsgemäss behandeltes Gewebe 640 " mit Dimethyloläthylenharnstoff behandeltes Gewebe 230 <U>Beispiel 4:
</U> Ein Baumwollgewebe wird mit einer wässrigen Flotte imprägniert, die im Liter 20Ü g der im Beispiel 2 beschriebenen 40%igen wässrigen Mischpolymerisat- dispersion sowie 330 g der najnstehend beschriebenen Emulsion eines Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungs produktes enthält. Anschliessend wird das Gewebe auf eine Gewichtszunahme von 100 % abge -uetscht und 4 Minuten bei 80 -<B>100</B> C getrocknet.
Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten und 5 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Gewebe erzielt sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor: Trockenknitter- Nasskriltter- Reissfestigkeite- winkel Winkel verluet a b a b unbehandeltes Gewebe 48o 59o 62o 80o behandeltes Gewebe 130<B>0</B> 1.2'0 143o<B>138'</B> 294<B>%</B> Die oben erwähnte Emulsion des Isocyanatgruppen besitzenden
Umsetzungsproduktes war folgendermassen bereitet worden: 600 g eines verzweigten Polypropylenglykols, das durch Propoxylierung von Trimethylolpropan hergestellt war und ein Molekulargewicht von 3000, eine OB-Zahl von 56 sowie eine Säurezahl < 0,5 besass, wurden mit 115 g 2,4-Toluylendiisocyanat 90 Minuten auf 900C erhitzt.
Aus 300 g des erhaltenen Umsetzungsproduktes, dessen Gehalt an freien Isocyanat- gruppen 4,1 Gewichtsprozent betrug, wurde dann zusammen mit 300 g Äthylacetat und 400 g Wasser unter Zusatz von 5<B>g</B> Zaurylsulfat eine Emulsion bereitet.
Beispiel <U>5:</U> Ein Zellwollgewebe wird m:v einer Käse ,iger, Motte imprägniert, die im Liter 200 g der im Eeispiel 2 beschriebenen 40%igen wässrigen Mischpolymerisatdispersion und 33qgder nachstehend beschriebenen Emuisicn eines Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält.
Das Gewebe wird dann auf eine Gewichtszunahme von 100% abgequetscht und 5 Minuten bei 110 C getrocknet. Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten und 5 Tage bei Raumtemperatur gelagerte. Gewebe erzielt sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor: Trockenknitterwinkel Nassknitterwinkel a b a b unbehandeltes Gewebe 102 110<B>0</B> 50 61o behandeltes Gewebe 140<B>0</B> 15'7 147<B>0</B> 153 Die verwendete Emulsion des Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes war folgendermassen bereitet worden:
1000 g eines verzweigten polypropylenglykol.s, das durch Propoxylierung von Trimethylolpropan hergestellt war und ein Molekulargewicht von 3750, eine OU-Zahl von 45 sowie eine Säure zahl < 0,5 besass, wurden mit 135 g gexamethylendiisocyanat <B>zwei</B> Stunden auf 110 C und anschliessend noch 1 Stunde auf 130 C erhitzt.
Aus 300 g des erhaltenen Umsetzungsproduktes, dessen Gehalt an freien Isocyanatgruppen 2,9 Gewichtsprozent betrug, wurde dann zusammen mit 300 g Äthylacetat und 400 g Wasser unter Zusatz von 5 g Laurylsulfat eine Emulsion bereitet.
<U>Beispiel 6:</U> Ein Wollgewebe wird mit einer wässriger; Flottp imprägniert, die im Liter 200 g der im Beisp e v #,eschä=eben°n 40%igen wässrigen Mischpolymerisatdispersion und 200 g der nachstehend beschriebenen Emulsion eines Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält. Das Gewebe wird dann auf eine Gewichtszunahme von 100 % abgequetscht und 10 Minuten bei 110 C getrocknet.
Die Scheuerfestigkeit (Repenning) des so behandelten und 4 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Gewebes beträgt 1020 Tourent während die Scheuerfestigkeit des unbehandelten Gewebes lediglich 210 Touren beträgt.
Das behandelte Wollgewebe zeigt nach einer sodaalkalischen Maschinenkochwäsche keine Neigung zur Verfilzung; der Flächenschrumpf ist erheblich verringert, wie aus folgender Tabelle hervorgeht: unbehandeltes Wollgewebe behandeltes Wollgewebe Schrumpfung a b 18,7<B>12,6</B> p 3,1 94 1,2 Plisseefalten, die in ein so behandeltes Gewebe eingebügelt werden, bleiben auch nach mehrerer Wäschen erhalten.
Die verwendete Emulsion des Isocyanatgruppen besitzenden Umsetzungsproduktes war folgendermassen bereitet worden: 3000 g des in Beispiel 4 angeführten Polypropylenglykols wurden mit 535 g Hexamethylendiisocyanat zwei Stunden auf 110 C und anschliessend noch 11/2 Stunden auf 130-140 C erhitzt.
Aus 500 g des erhaltenen Umsetzungsproduktes, dessen Gehalt an freien lsocyanatgruppen 3,9 Gewichtsprozent betrug, wurde dann zusammen mit 100 g Äthylacetat und 400 g Wasser unter Zusatz von 5 g Laurylsulfat eine Emulsion bereitet. <U>Beispiel 7:</U> Seiden-Krepp und Seiden-Trikot werden in der in Beispiel 6 beschriebenen Weise behandelt.
Die vorteilhaften Wirkungen, die auf den so behandelten und 4 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Textilmaterialien erzielt sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor: Trockenknitter- Nassknitter- winkel winkel a b a b A.<U>Seiden-Krepp</U> 1) unbehandelt 2) behandelt 3) unbehandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch wäsche unter worfen 4)
behandelt und einer soda- alkalisc hen Maschinenkoch- wäsche unter worfen Scheuer festigkeit (Repenning) 140o 151o 82.o 62o 60 Touren 164o 1700 148o 146' 148o 1570 930 880 175<B>0</B> 1710<B>1</B> 144o 210 Touren Trockenknitter- Nassknitter- winkel winkel a b a b Scheuer festigkeit (Repenning) B.<U>Seiden-Trikot</U> 1) unbehandelt 2) behandelt 3)
unbehandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch wäsche unter worfen 4) behandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch wäsche unter worfen 143o 148o 112o 131o 160o 165o 163o 151o 138o 141o 115o 132o <B>152'</B> 160o<B>152'</B> 160o 40 Touren 220 Touren <U>Beispiel 8s</U> Ein Mischgewebe aus ?0 Gewichtsteilen Baumwolle und 30 Gewichts teilen Polyterephthalsäureglykolester-Fasern wird mit einer wässrigen Flotte imprägniert,
die im Liter 100 g der in Beispiel 2 beschriebenen 40%igen wässrigen Mischpolymerisatdispersion und 100 g der in Beispiel 6 beschriebenen Emulsion eines Isocyanat- gruppen besitzenden Umsetzungsproduktes enthält. Das Gewebe wird dann auf eine Gewichtszunahme von 100 % abgequetscht und 10 Minuten bei 110 C getrocknet.
Die vorteilhaften Wirkungen, die auf dem so behandelten und 5 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Gewebe erzielt sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor: 1) unbehandelt 2) behandelt 3) unbehandelt und einer sodaalkalischen Maschinen <B>kochwäsche</B> unterworfen Trockenknitter- Nassknitter- winkel Winkel a b a b 120o 93o 108<B>0</B> 123<B>0</B> 143o 157o 148o 150o 92<B>0</B> 88<B>0</B> 126<B>0</B> 131<B>0</B> 4)
behandelt und einer soda- alkalischen Maschinen kochwäsche unterworfen <B>150'</B> 142<B>0 153'</B> 148<B>0</B> In der gleichen<B>Weise</B> werden Gewebe aus Polyterephthalsäure- glykolester-Pasern oder aus Polycaprolactam-Pasern bzw. Misch- gewebe aus gleichen Teilen Polyacrylnitril-Pasern und Polyterephthalsäureglykolester-Pasern behandelt.
Die vorteil haften Wirkungen, die auf den so behandelten und 5 Tage bei Raumtemperatur gelagerten Geweben erzielt sind, gehen aus der folgenden Tabelle hervor: Trockenknitter- NaBknitter- Scheuer winkel Winkel festigkeit a b ä b (Repenning) <B>A.</B> Gewebe aus Pol - tere thalsäure- gly <U>o es</U> er-Fasern 1) unbehandelt<B>135'</B> 2) behandelt 168o 3) unbehandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch wäsche unter worfen.
154o 4) behandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch- Wäsche unter worfen 170o B. Gewebe aus Pol - capro actam-Pasern 1) unbehandelt 64o 2) behandelt 170o 3) unbehandelt und einer soda- alkalischen Maschinenkoch wäsche unter worfen 72o 4) behandelt und einer soda- alkal i sc hen Maschinenkoch wäsche unter worfen<B>1800</B> 146o 140o 148o 530 Touren 165o 163o 164o.
1060 Touren 158o 140o 143o - 165o 162o 166o - 66<B>0</B> 44o 62o 220 Touren 170o 147o 167o 530 Touren 83o 87o<B>860</B> - <B>180</B> o<B>165</B> o<B>168</B> o - <B>Trockenknitter-</B> Nassknitter- <B>Scheuer-</B> <B>winkel</B> Winkel <B>Festigkeit</B> <B>a</B> b a b (8epenning)
<B>C.</B> lisch ewebe <B>aus Pol</B> - acr n r - asern und <B>o</B> tere <B>t a s</B> ure- g y <U>to<B>es</B></U> er-xasern 1)<B>unbehandelt 140o</B> 155o 132o 142o 380<B>Touren</B> 2)<B>behandelt</B> 170o 171o 152o 157o.<B>720 Touren</B> 3)
<B>unbehandelt und</B> <B>einer</B> soda- alkalischen Maschinenkoc h- wäsche <B>unter-</B> <B>worfen</B> 145o 157o 135o 140o - <B>4</B>)<B>behandelt</B> und <B>einer</B> soda- alkalischen MaschinenkochT wäsche <B>unter-</B> <B>worfen</B> 172o 175o 163o<B>1600</B> -