CH309491A - Russbläser. - Google Patents

Russbläser.

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CH309491A
CH309491A CH309491DA CH309491A CH 309491 A CH309491 A CH 309491A CH 309491D A CH309491D A CH 309491DA CH 309491 A CH309491 A CH 309491A
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CH
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helical path
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Superior Aktiebolaget
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Superior Ab
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G15/00Details
    • F28G15/04Feeding and driving arrangements, e.g. power operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description


      Russbläser.       Die Erfindung bezieht sich auf einen       Russbläwr    für     Dampfkesselanlagen    und     der-          @-leichen    Anlagen, umfassend ein in einem     Ge-          stell    drehbar und verschiebbar angeordnetes  Düsenrohr mit. einer Anzahl:

   von     Düsenöff-          nun-en    für ein     Blasemittel    sowie auch ein  Getriebe, durch das das Düsenrohr jeweils  aus einer Ruhelage im Gestell     vorwärts    zu  einer vordern Umkehrlage in die Anlage  hinein unter Drehung verschoben wird und  aus     der    Umkehrlage     zurück    zur Ruhelage       gleichfalls    unter Drehung verschoben wird,  wobei     ,jede    Düsenöffnung sich während der  Vorwärtsbewegung und der Zurückbewegung  in einer     schraubenlinienförmigen    Bahn     be-          we;.,#    t.  



  Bei derartigen     Russblä:sern    der bisher     all-          gemein    verwendeten     Ausführung    bewegt sich  Jede     Düsenöffnung    während der Vorwärts  bewegung und während der     Zurückbewegiulg     in genau derselben schraubenlinienförmigen  Bahn, so dass stets dieselben Stellen. z. B. der  Röhren einer     Dampfkesselanlage    von den aus  den Düsenöffnungen austretenden     Strahlen     getroffen werden.

   Dies stellt einen Nachteil       dar,    teils mit     Rüeksicht    darauf, dass die Russ  entfernung     ungleichmässig    verteilt wird, teils  weil die Röhren korrodierenden und     mecha-          nischen    Angriffen durch die Strahlen     aus-          ;,esetzt    werden, da. die Strahlen stets auf die  selben. Stellen der Röhren     aufschlagen.    Die  Aufgabe, die der Erfindung zugrunde liegt,  ist die     Seha.ffung    einer einfachen Anordnung    zur Verbesserung der     Russbläser    in der oben  erwähnten Hinsicht.  



  Gemäss der     Erfindung    ist das Getriebe  derart ausgebildet, dass es die eine der beiden       Bewegungen    - Drehbewegung und Ver  schiebebewegung - für ein gewünschtes Zeit  intervall im vordern Umkehrpunkt     stillsetzt     und dadurch eine Phasenverschiebung der       schraubenlinienförmigen    Bahn bei der Zu  rückbewegung im Verhältnis     zu    der     schrau-          benlinienförmigen    ' Bahn bei der     Vorwärts-          bewegung    bewirkt,

   so dass das aus den Düsen  öffnungen ausgestrahlte     Blasemittel    während  der Zurückbewegung andere Stellen trifft als  während der Vorwärtsbewegung.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    der  Erfindung von der im Patent Nr. 309490 be  schriebenen Bauart ist in der beigeordneten  Zeichnung schematisch veranschaulicht, wo  bei die     Fig.    la und 1b zusammen einen teil  weisen Längsschnitt des     Russbläsers    (entspre  chend den     Fig.'2a    und 2b des erwähnten Pa  tentes) zeigen, während     Fig.    2 einen Quer  schnitt nach der Linie     II-II    der     Fig.        1b     darstellt (entsprechend der     Fig.    4 desselben  Patentes).  



  In der Zeichnung bezeichnen 1 das Dü  senrohr, 2 ein dicht in dieses Rohr     ein-          geführtes    feststehendes Rohr, 3 eine Glas  düse, 4 einen längsverlaufenden Träger, des  Gestells des Bläsers, 5 und 6     Endplatten    die  ses Trägers, 7 eine     Abstützhülse    zum Ein  setzen in die Wand, z. B. einer Dampfkessel-           anlage,    8 eine Lagerhülse für das Düsenrohr,  15 und 16 Kettenräder und 17 eine ;endlose  Antriebskette, 18 und 19 die Achsen     bzw.     Wellen der Kettenräder, 20, 21,     ?2    ein Ge  triebe zum Antrieb der Kette.  



  Das     Düsenrohr    hat auf seinem hintern  Ende eine     Verstäxkungs-    und Lagerhülse 32,  auf der ein Schlitten in Form eines Gehäuses  33 gelagert     ist.    Innerhalb des Gehäuses 33  ist ein Schraubenrad 34 ,auf dem Düsenrohr 1  bzw. der Hülse 32 fest angebracht. Dieses  Schraubenrad ist. mit. einem andern, inner  halb des Gehäuses 33 gelagerten Schrauben  rad 3.5 auf einer horizontalen Querwelle 36 in  Eingriff, welche Querwelle ein Kettenrad 37  trägt. Gegen dieses Kettenrad liegt die An  triebskette 17 an. Das Gehäuse 33     trägt.    an  seiner Aussenseite ein Führungsrad 38, um  die Antriebskette sicher in Eingriff mit dem  Kettenrad 37 zu halten.

   Das Gehäuse 33 be  sitzt weiter an der Aussenseite ein Kupplungs  glied 39, mittels welchem das Gehäuse mit der  Antriebskette gekuppelt ist. Das Gehäuse 33  hat eine Führungsrolle 40 in Eingriff mit  einer     Führungsschiene    41 am Träger 4.  



  Weiter bezeichnet 3' die Öffnungen in der  Düse 3 an dem vordern Ende des Düsenrohres       1..    In nicht, gezeigter, z. B. aus dem genannten  Patent     hervorgehender    Weise wird im     vor-          dern    Umkehrpunkt der     Gesamtbewegung    des  Düsenrohres die Umlaufrichtung für die An  triebskette 17 und dadurch die Drehrichtung  für die Treibwelle 36 des Getrieberades  (Schraubenrades) 35 umgekehrt, so dass die  Verschiebebewegung und die Drehbewegung  umgekehrt werden.  



  Das genannte Getrieberad 35 ist. nun auf  seiner Treibwelle 36 mit einem toten Gang in  der Drehrichtung gelagert, welcher tote Gang  durch die     kreisbogenförmige    Aussparung 35'  in dem Getrieberad und die damit zusammen  wirkende Feder 36', die in die Treibwelle 36  fest     eingepresst    ist, gebildet wird.  



  Bei der Verschiebung des Düsenrohres 1.  vorwärts von einer Ruhelage aus z. B. in eine       Dampfkesselanlage    hinein liegt die Feder 36'  gegen das eine Ende der     Ausspaiting    35' an,  um die     Drehbewegung    der Treibwelle 36 auf    das     Getrieberad    35     zn        übertragen.    Im     vor-          dern        Umkehrpunkt    der Gesamtbewegung des  Düsenrohres wird die     Umlaufrieht.iingfür    die  Antriebskette 17 und dadurch für das Ge  trieberad 35 umgekehrt, wobei die Verschie  bung des Düsenrohres rückwärts sofort an  fängt,

   aber die     Drehmig-    des Düsenrohres  wird verzögert, bis die Feder 36' sich durch  die     Aussparun-    35' hindurch     zu    dem. andern  Ende derselben bewegt hat, und dann beginnt  die     Zurückdrehung    des Düsenrohres. Die  Grösse des toten Ganges in der Umfangsrich  tung entspricht .also der Grösse des gewünsch  ten     Stillsetzintervalls    in der-     Drelibewegun     des Düsenrohr es im vordern Umkehrpunkt.  



  Demgemäss wird jede Düsenöffnung 3',  nachdem im vordern     Umkehrpunkt    die Ver  schiebebewegung des Düsenrohres sich umge  kehrt hat, ohne Drehung eine bestimmte  Strecke rückwärts durchlaufen, und     erst     dann     fängt    die     Drehung    wieder an. Die  schraubenlinienförmige Bahn, in der jede Dü  senöffnung sich während der     R.üeh@vä.rtsbewe-          gung    bewegt, wird also etwas in der     Längsr          riehtung    des Düsenrohres verschoben sein.

   Die  aus den     Düsenöffnungen    austretenden Strah  len des     Blasemittels        werden        cleinzuf'olg,e    einen       grösseren    Bereich, z. B. in der     Dampfkessel-          anlage,    bestreichen, als wenn jede Düsenöff  nung sich während der     Vorwärtsbewegung     und der     Rückwärtsbeive-ung    in genau der  selben Bahn bewegen würde.  



  Bei der dargestellten     Ausführungsform    ist  das Getriebe des Düsenrohres derart     aus-          geführt,        d,ass    es im     vordern    Umkehrpunkt die       Drehbewegung    des Düsenrohres für ein kur  zes Zeitintervall unter fortgesetzter     Ver-          schiebel)ewegaing    (rückwärts)     stillsetzt,    aber  es ist auch möglich, das Getriebe     derart,        aus-          zuführen,

          dass    es im     vordern    Umkehrpunkt  die     Verschiebebewegung    des Düsenrohres für  ein kurzes Zeitintervall unter     fortgesetzter     Drehbewegung     (rückwärts)        stillsetzt,    so dass  Glas Düsenrohr eine gewisse     'NVinlzelverdre-          hung    ausführt, während es in dem     vordern     Umkehrpunkt hinsichtlich seiner Verschiebe  bewegung still verbleibt.

   Auch dies kann  durch einen toten Gang in dem Getriebe des           Düsenrohres        bewirkt    werden,     falls    die Ver  schiebebewegung und die     Drehbewegung     durch parallel wirkende     Antriebsanordnun-          nen    bewirkt werden.  



  Das     Stillsetzen    der Drehbewegung, wie  bei der     dargestellten    Ausführungsform, ergibt       #        ,ibe        r        eine        in        konstruktiver        Hinsicht        ausser-          ordentlich    einfache Einrichtung, insbeson  dere im Zusammenhang mit einem     Russbläser     mit Kettenantrieb gemäss dem genannten Pa  tent.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Russbläser für Dampfkesselanlagen und dergleichen Anlagen, umfassend ein in einem Gestell drehbar und verschiebbar ,angeord- riet.es Düsenrohr mit einer Anzahl von Dü senöffnungen für ein Blasemittel sowie auch ein Getriebe, durch das das Düsenrohr jeweils aus einer Ruhelage im Gestell vorwärts zu einer vordern CTmkehrlage in die Anlage hinein unter Drehung verschoben wird und aus der Umkehrlage zurück zur Ruhelage gleiehfalls unter Drehung verschoben wird,
    wobei jede Düsenöffnung sich während der Vorwärtsbewegan;, und der Zurückbewegung in einer schraubenlinienförmigen Bahn be- wel-t, dadureh gekennzeichnet,
    dass das Ge triebe die eine der beiden Bewegungen - Drehbe @egung und Verschiebebewegung für ein gewünschtes Zeitintervall im vordern Umkehrpunkt stillsetzt und dadurch eine Phasenverschiebung der schraubenlinienför- migen Bahn bei der Zurückbewegung im Verhältnis zu der schraubenlinienförmigen Bahn bei der Vorwärtsbewegung bewirkt,
    so da.ss das aus den Düsenöffnungen ausge strahlte Blasemittel während der Zurück bewegung andere Stellen trifft als während der Vorwärtsbewegung. UNTERANSPRÜCHE 1. Russbläser nach Patentanspruch, wobei das Getriebe ein Getrieberad mit Treibwelle umfasst, deren Drehrichtung zwecks Umkeh rung der Bewegung des Düsenrohres im vor- dern Umkehrpunkt umgekehrt wird, da durch gekennzeichnet, dass das genannte Ge trieberad auf seiner Treibwelle mit einem toten Gang in der Drehrichtung gelagert ist,
    wobei die Grösse des toten Ganges in der Umfangsriehtungder Grösse des gewünschten Stillsetzintervalls der einen Bewegung des Düsenrohres entspricht. 2. Russbläser nach Patentanspruch und Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Getriebe die Drehbewegung des Dü senrohres für ein gewünschtes Zeitintervall im vordern Umkehrpunkt stillsetzt, und zwar unter Fortsetzen der Verschiebebewegung.
CH309491D 1952-12-03 1953-02-18 Russbläser. CH309491A (de)

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SE309491X 1952-12-03

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0061515A1 (de) * 1981-03-27 1982-10-06 Bergemann GmbH Russbläser
EP0335039A1 (de) * 1988-03-24 1989-10-04 The Babcock & Wilcox Company Russbläser mit Teilvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0061515A1 (de) * 1981-03-27 1982-10-06 Bergemann GmbH Russbläser
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