CH309610A - Hygrometeranordnung. - Google Patents

Hygrometeranordnung.

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CH309610A
CH309610A CH309610DA CH309610A CH 309610 A CH309610 A CH 309610A CH 309610D A CH309610D A CH 309610DA CH 309610 A CH309610 A CH 309610A
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hygrometer
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pressure
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hygrometers
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August Rueeger Ernst
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August Rueeger Ernst
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N7/00Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour
    • G01N7/10Analysing materials by measuring the pressure or volume of a gas or vapour by allowing diffusion of components through a porous wall and measuring a pressure or volume difference

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Description


  



  Hygrometeranordnung.



   Die Erfindung betrifft eine Hygrometeranordnung, die gekennzeichnet ist durch zwei gleiche Diffusionshygrometer, deren Druckräume direkt an ein die   Druckdiffe-    renz zwischen diesen Druckräumen anzeigendes U-f¯rmiges Flüssigkeitsmanometer angeschlossen sind, wobei die Druckräume beider   Diffusionshygrometer    Wasser enthalten, oben durch por¯se Deckel abgeschlossen sind und Einmündungen f r die   Sehenkelenden    des   Manometerrohres    aufweisen.



   In der beiliegenden Zeiehnung ist sche  matisch ein Ausführungsbeispiel    der Hygrometeranordnung dargestellt.



   Gemäss der Darstellung sind zwei gleiche   Diffusionshygrometer 1    und II nebeneinander ortsfest angeordnet. Diese bestehen aus Glasgefässen 1, in welchen sich Wasser 2 und somit gesättigte Luft befinden. Die Gefässel sind oben durch eine por¯se Platte 3 abgeschlossen. In die Druckräume   la    der beiden   Diffusionshygrometer    I und II münden die Schenkel   4a    eines   Flüssigkeitsmanometers    4 mit Queeksilber-oder   gefärbtem      Flüssigkeits-    faden 4b ein. Das Manometer besitzt in  blicher Weise   U-Form.   



   In beiden Gefässen   I    und II ergeben sich zufolge der Diffusion durch die por¯se Platte 3 ¯berdrucke d1 und d2 gegen ber dem   Aussendrnek    (Luftdruck). Das Manometer 4 zeigt die Druckdifferenz D zwischen den beiden Gefässen : D=d1ùd2.



   Die ¯berdrucke d1 und   d2    sind einander nur dann gleich, wenn die beiden porösen Platten 3 in ihrer Beschaffenheit genau gleich sind.



   Es gilt : für das erste Gefäss I d1=k1 (psùp), für das zweite Gefäss II    d2=k2 (Ps-P)r    wobei k1   und k2    die meist etwas voneinander versehiedenen Materialkonstanten der beiden porösen Platten sind. Das Manometer 4 zeigt also die Differenz der   beiden Überdrucke    an :
D=(k1ùk2) (p8-p) Dieser Differenzdruck ist also ebenfalls dem   Sättigungsdefizit    (p8-p) proportional, aber viel kleiner als die   einzelnen Überdrueke d    und   d2.   



   Die erfindungsgemässe Doppelhygrometeranordnung ergibt folgende Vorteile gegen über dem bisher Bekannten : a) F r hohe Temperaturen kommt man mit   der gleichen Manometerlänge    aus wie bei normalen,   eingefässigen Geräten für    Zimmertemperatur. Das   Sättigungsdefizit(pg-p)    f r eine bestimmte relative Feuchtigkeit nimmt ja ungefähr exponential mit der absoluten Temperatur zu. F r z. B.   00/o    relative Feuchtigkeit und 0¯ C ist das Sättigungsdefizit etwa 0,5 em   Queeksilbersäule,    bei   100       C    dagegen 76 em. Ein solcher   Einzel-    apparat f r hohe Temperaturen würde somit als Manometer einer unpraktisch langen Glasr¯hre bed rfen.

       b)    Durch die Gegenschaltung der beiden Hygrometer werden weltgehend Fehlmessungen bei raschen Temperaturänderungen ausgemerzt. Ändert nämlich die Temperatur eines   eingefässigen,    normalen Hygrometers rasch, so ändert sich auch die Temperatur zwischen der porösen Platte und dem Wasser und der   eingesehlossenen    Luft,   d.    h. man erhÏlt eine zusätzl : che, verfälschende Druck änderung, bei zunehmender Temperatur einen zusätzlichen Überdruck und umgekehrt. Dieser   ITber-bzw. Unterdruck    gleicht sich aber nur langsam durch die poröse Platte aus.



   Bei der   Hygrometeranordnung gemäss    der Erfindung treten nun aber solche Erwärmungen gleichzeitig in beiden gegeneinander ar  beitenden    Gefässen 1 und II auf, d. h. der verfälschende Überdruck kompensiert sich weitgehend und tritt am Manometer nicht in Erscheinung. c) Beim normalen Einzelhygrometer ist das eine Ende des Manometerrohres offen gegen die Aussenluft. Das   Sättigungsdefizit      (pg-p),    das am Manometer auftritt, nimmt aberwie oben erwähnt-exponential mit der Temperatur zu. Wenn daher ein solches Hygrometer aus Unachtsamkeit zu hohen Temperaturen oder z. B. der Sonnenstrahlung ausgesetzt wird, so kann die   Manometerflüssig-    keit überfliessen.

   Bei der   Hygrometeranord-    nung gemäss der   Erfindung h : ngegen werden    derartige Erscheinungen durch die Kompensation verhindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Hygrometeranordnung, gekennzeichnet durch zwei bleiche D : ffusionshygrometer, cle- ren Druckräume direkt an ein die Druckdifferenz zwischen diesen Druckräumen anzeigendes U-föllmiges Flüssigke : tsmanometer angeschlossen sind, wobei die Druckräume bei- der Diffusionshygrometer Wasser enthalten, oben durch poröse Deckel abgeschlossen sind und Einmündungen für d : e Sehenkelenden des Manometerrohres aufweisen.
CH309610D 1952-07-05 1952-07-05 Hygrometeranordnung. CH309610A (de)

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ID=4493903

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