CH309612A - Preisanzeigende Waage mit einer Einrichtung zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrischen Preisangabetrommel. - Google Patents

Preisanzeigende Waage mit einer Einrichtung zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrischen Preisangabetrommel.

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CH309612A
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Company Toledo Scale
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Toledo Scale Co
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means
    • G01G23/34Indicating the weight by optical projection means combined with price indicators

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Description


  



  Preisanzeigende Waage mit einer Einrichtung zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrischen Preisangabetrommel.



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf   c!nepreisanzeigendeWaage    mit einer Ein  riehtung    zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrischen Preisangabetrommel.



   Es ist üblieh, bei   preisanzeigenden Waagen    einen geraden Faden oder Draht, der als Zeiger dient, in der he der   Oberfläehe    der beweglichen Preisangabetrommel anzuordnen.



     Während eine solehe Anordnung befriedigend    ist, solange die Angaben stets von derselben Stelle aus abgelesen werden, treten durch    Parallaxe sehr leicht Fehlablesungen auf,    wenn der Beobachter seine Stellung ändert.



   In der beiliegenden Zeichnung ist ein   Aus-    f hrungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes   (largestellt, und zwar zeigt    :
Fig. 1 ein Schaubild einer   preisanzeigen-      dcnWaage,welche    die   genannte Einrichtung    trÏgt.



   Fig. II ein vereinfachtes Schaubild, das die   Lage der Preisangabetrommel    der Ein   richtung mit ihrem Aufbau, zur Veranschau-      lichung der Zusammenarbeit    der Teile (einzelne Teile sind weggelassen), wiedergibt,
Fig. III eine Vorderansicht, in grösserem   Massstab und mit weggebroehenen    Teilen,
Fig. IV einen Schnitt naeh der Linie IV-IV in Fig. III (vergrössert) und
Fig. V einen Sehnitt nach der   Linie V-V    der Fig. III (vergrössert).



   Eine dargestellte Waage weist eine ge  wiclitsatifnehmende    Platte 1 auf, die von einem Hebelsystem getragen wird, das in einem niedrigen, sich nach vorn erstreckenden Gehäuseteil 2 untergebracht ist. Ein sich über dem hintern Teil des Gehäuses 2 erhebendes Gehä. use 3 enthält   Gegengewichts-und An-    zeigemechanismen, einschliesslich eine Betrach  tungseinrichtung    4, welche hinter einem Fenster 5 in einem sich nach vorn erstreckenden, kippbaren GehÏuse 6 angeordnet ist. Die   Be-      trachtungseinrichtung      4    kann lÏngs des Fensters 5 versehoben werden, indem ein Handrad 7 am einen Ende des kippbaren Gehäuses 6 gedreht wird.



   Bei dieser besonderen Ausführungsform sind   dureh    die   Betraehtungseinrichtung    4 hindurch   Wertangaben ersichtlich, während    Gewichtsangaben in einem Fenster 8 des kuppelartigen Gehäuses 9, oben am einen Ende des Skalengehäuses 3 sichtbar werden.



   Gemäss Fig. II enthält die Anzeigeeinrichtung der Waage eine Trommel 10, die von einem nach oben ragenden Arm 11, der an einem Fuss 12 am Soekelteil 13 am hintern Ende des Gehäuseteils 2 der Waage befestigt ist, emporragt.



   Die Trommel 10 trägt auf ihrer zylindrischen   Oberfläehe, Zahlenangaben, welche    in einer Mehrzahl von Reihen 14 angeordnet sind, die in der Umfangsrichtung verlaufen und welche in der Betraehtungseinrichtung 4 sichtbar werden. Diese Einrichtung 4 weist ein pyramidenstumpfförmiges Gehäuse 15 f r eine Vergr¯¯erungslinse 16 auf, die im Vorderteil des Gehäuses gehalten ist. Das der Trommel 10 benachbarte Ende der Kammer 15 ist offen und so breit, dass eine der Kolonnen der in Umfangsrichtung verlaufenden Reihen 14 von Angaben ersiehtlieh ist.



   Jede Reihe von Angaben 14 weist eine Bezifferung auf, die dem Preis der Ware auf der Platte 1, bei einem bestimmten Preis pro Gewichtseinheit entspricht.



   Ein von Hand betätigter Antrieb mit dem Handrad 7 dient zum Verstellen der Betraeh  tmngseinrichtung    4 in der Längsrichtung der Trommel, um wahlweise die   Bezifferung er-    scheinen zu lassen, welche dem gewählten Preis pro Gewichtseinheit entspricht. Der   Querver-    schiebemechanismus weist das Handrad 7 und ein Paar Kegelräder 17 auf, von denen das eine durch das Handrad 7 angetrieben ist und das andere ein Kegelrad 17 antreibt. Das Zahnrad 18 steht mit einem Zahnrad 19 auf einer senkrechten Welle 20 in Eingriff.

   Ein auf der Welle 20 angebrachtes Kettenrad 21 treibt eine Kette 22, deren eines Ende fest mit einem naeh unten ragenden Arm   23    der Betrachtungseinrichtung 4 verbunden ist, und deren anderes Ende, naehdem es  ber ein weiteres Kettenrad   24      gelaufen    ist, mit einem weiteren, naeh unten ragenden Arm 25 der Betrachtungseinrichtung verbunden ist. Das GehÏuse 15, an dem die naeh unten ragenden Arme 23 und 25 befestigt sind, weist noch ein Paar nach unten ragende Lappen 26 auf, von denen der eine in Fig. II sichtbar ist. Die Lappen 26 laufen auf einer Stange   27    (siehe Fig. IV), die in Endplatten 28 des kippbaren GehÏnses 6 befestigt ist. Der vordere, weitere Teil des pyramidenförmigen Gehäuses 15 ist mit einer Rolle 29 ausgestattet (siehe Fig.

   IV), welche auf einer Führung 30, die mit einer Zugstange 31 zwischen den Platten 28 verbunden ist, läuft.



   Die Endplatten 28 sind schwenkbar an sieh nach vorn erstreckenden Armen   32    und   33    befestigt, die gleitbar in den nach oben ragenden Armen 11 und Seitenarmen   34    des Fu¯es der Waage angebracht sind. Eine Zugfeder 35, die zwischen dem hintern Ende des Armes 32 und einem Lenker 36, der an der vordern obern Ecke der linksliegenden Platte   28    angreift,   ausgespannt ist. bildet einen Ausgleich    für das Gewicht des kippbaren GehÏuses 6 und der Betrachtimgseinrichtung 4.Um Verwindungsbeanspruchung zu verhindern, ist ein weiterer   Gewichtsausgleich am ändern Ende    der Anordung und mit der andern Platte   28    verbunden, vorgesehen.



   Gemäss   Fig. III ist eine Einheitspreisan-    zeigetafel 37   längs des Weges der Betrach-       tungseinriehtung 4 angeordnet, die Angaben      awfweist,    die   zur Zusammenarbeit mit einem    Zeiger 38 am   untern    Ende des GehÏuses 15 mit der Linse, bestimmt sind. Diese Anordnung von Preistafel und Preiszeiger so, da¯ dieselben unmittelbar   sichtbar    sind. wenn die Betrachtungscinrichtung lÏngs ihres Weges bewegt wird, ist einer Anordnung bei der die   Einheitspreise    unmittelbar neben der drehbaren Trommel 10   angeordnet sind. und durch    eine Vergr¯¯erungslinse betraphtet werden,   vorzuziehen.

   Wahrend    in   beiclen    FÏllen   die       Einheitspreistafel sichtbar ist. ergibt sich,    wenn durch die Linse]   16 betrachtet wird.    eine rasehe scheinbare Bewegung   der Einheits-    preise wÏhrend des Verstellens der Betrach   tungseinrichtung 4. Durch Anordnung der    Preiskarte 37 und des Zeigers 38 ausserhalh des Gesichtsfeldes   der Linse 16 und zu jeder    Zeit voll   siehtbar, wird diese scheinbare Bewe-      gung eliminiert.   



   Um   Verwechslungen zu vermeiden, kann    wie dargestellt, ein Paar Vorhänge 39 und 40 vorgesehen sein, die am LinsengehÏuse 15 be  festigt sind, und sich von demselben in    ent  gegengesetzter Richtung erstrecken, um so    alle Teile der Trommel 10 mit Ausnahme des Gesiehtsfeldes   der Betrachtungseinrichtung ab-    zudecken. Die   Vorhänge    39 und 40 sind auf Spulen 41 und   42    aufgewickelt, von denen die eine auf   die senkrechte'Welle 20 aufgeschoben    ist und die andere auf eine zweite   senkreeilte    Welle   43,    deren unteres Ende das veite Kettenrad 24 trägt.

   Ein Paar von Sehraubenfedern 44 und   45,    die auf die   obern Enden    der   senkrechten Wellen 20 und 43 aufgescho-    ben sind, sind zwisehen der Welle und den Schlitzen angebracht und befestigt, um eine Spannung in den VorhÏngen aufrecht zu er halten, wenn sie auf die Spulen auf-oder von denselben abgewickelt werden, wenn die    Be'trachtungseinriehtung 4 sieh längs ihres      Ave",.    bewegt.



   Da die Betraehtungseinriehtung 4 auf ein  nll    nur eine Reihe von Preisangaben sichtbar machen kann. und da es ebenfalls erforderlieh ist, eine Angabe der Gewichte zu haben, ist eine besondere Reihe von Gewichtsangaben 46 an einen Ende der Trommel 10 angeordnet, und es sind optische Mittel vorgesehen, um   lieue      Gewichtsangaben ebenfalls durch    das Fenster 8   hindureh      siehtbar zu machen.   



   Gemäss Fig. V weisen die   optischen Mittel.    die hinter dem Fenster 8 zur Sichtbarmachung der Gewichtsangaben angebracht sind, eine   Linse 47 und    ein Prisma 48 innerhalb des   kuppelformigen Gehäuses    9 über dem Ende der Trommel 10 auf. Eine dünne Platte   49.    die an einem Rahmen befestigt ist, ist bündig mit der   Oberfläehe    der drehbaren Trommel 10    angeordnet, und zwar unmittelbar unterhalb    des reflektierenden Prismas   48.    Ein Zeiger 50   auf der dünnen Platte 49    arbeitet mit den Gewichtsangaben 46 zusammen.

   Die   z, urüek-      geworfenen und vergrösserten    Bilder der Ge  wichtsangaben 46    und des Zeigers 50   ersehei-    nen im Fenster 8, wie dies Fig. III zeigt.



     ANTie    aus Fig. IV ersichtlich, ist auf dem Gehäuse 15   eine Liehtquelle    in der Form einer Birne 51 angebracht, deren Glühfaden im wesentlichen in der Achse eines   Rohres 52    liegt, das an der obern, Ïu¯ern Seite des   Linsengehäuses    15 befestigt ist.

     Lieht,    das vom   Glühfaden ausgestrahlt    und gegen die   Trom-    mel 1 geworfen wird, wird durch einen sphÏ  rischem    Spiegel 53 auf dem Rohr   52    aufgenommen und auf den Gl hfaden znr ckgewor  í'en.    Die reflektierten Strahlen und diejenigen des   Glühfadens,    die von der Trommel 10   zurüekgeworfen    werden, durchlaufen ein   opti-      sches System    mit einer Kondenserlinse 54, die passend im Rohr 52 gehalten ist und werden an einem Spiegel 55 reflektiert.

   Die   Anord-      nung    ist so, class die   Liehtstrahlen,    naeh Zu  rückwerfung durch    den Spiegel 55 auf einen Schlitz 56 konzentriert werden, der aus einer Blende 57 ausgeschnitten ist. Das Licht, das durch den Schlitz 56 geht, läuft durch einen weiten Schlitz 58 in der obern Wand des Linsengehäuses 15 und fällt auf ein reflektierendes Prisma 59, das im untern Teil des Linsengehäuses 15, im   Ra. ume zwischen den nach    unten gerichteten Lappen 26 gelagert ist. Die Lichtstrahlen aus dem Schlitz 56, treten nach dem Zurüekwerfen von der hintern Fläehe des Prismas 59, durch eine zylindrische, konvexe Fläche 60 des Prismas 59 aus.

   Die Fläche 60 dient zum Abbilden des beleuchteten Schlitzes 56 in Form eines feinen, hellen Striches auf der Oberfläehe der Trommel 10. Dieser helle Strich, der sich auf der Oberfläche der Trommel 10 befindet, bildet einen Zeiger, der nieht Anlass zu einer Parallaxe gibt und der zufolge der Wirksamkeit des optischen Systems so leuchtet, dass er trotz der relativ starken Beleuchtung der Trommel durch das Licht der Birne 51 leicht sichtbar ist. Damit die Birne diese starke, allgemeine Beleuchtung ergibt, besitzt die obere Wand des Linsengehäuses 15 eine Durchbrechung   62,    die mit einer entspre  chenden    Durchbrechung 63 des Rohres 52 zusammenfällt, so dass nach unten austretendes und gegen die Trommel 10 geneigtes Licht auf diese fällt.

   In gleicher Weise ist der untere Teil des sphärischen Spiegels 53   ausgesehnit-    ten.



   Bei dieser Anordnung ist es   erforderlieh,    dass die Stangen 27 und 31 genau parallel zueinander verlaufen, damit der Abstand zwischen der Trommel 10 und den optischen Elementen an dem Linsengehäuse 15 5 sich nicht ändert, wenn das Linsengehäuse längs der durch die Stangen gebildeten Führung bewegt wird. Jede Abweichung des   Linsengehäuses    15 vom richtigen Weg, stört die Schärfe des Striches auf der Trommel   10 und ergibt    eine senkrechte Bewegung der Lage des hellen Striches, in bezug auf das Linsengehäuse. Eine solche Relativbewegung führt zu Irrtümern.



   Das Anbringen der Lichtquelle und anderer Teile am Linsengehäuse gestattet eine hohe   Beleuchtungsstärke    der   Trommelober-    fläche, wie auch einen äusserst hellen   Licht-      ablesestrich,    der sich von der Umgebung gut abhebt, zu erreichen.   Aul3erdem    gestattet die gedrängte Anordnung die Aufrechterhaltung der nötigen   Beleuchtungsstärke    mit einer kleinen Gl hbirne statt einer starken   Projektions-    birne, so dass keine übermässige Wärme in das Gehäuse und auf die benachbarte empfindliehe Trommel gebracht wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Preisanzeigende Waage mit einer Einrieh tung zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrisehen Preisangabetrommel (10), dadurch gekennzeichnet, da¯ sie ein lÏngs einer parallel zur Achse der Trommel (10) verlaufenden Führung (26, 27) verstellbares Gehäuse (15) aufweist, das eine Linse (16) enthält, welche ein vergrössertes Bild der Angabe ergibt, wobei dieses Gehäuse (15) ein optisehes System mit einer Liehtquelle (51), mit einem Projektionssystem (54, 55, 59) und mit einer Blende (56) mit einem durch die Liehtquelle beleuchteten Sehlitz (57) zum Abbilden des beleuchteten Schlitzes die Oberfläche der Tromel (10) trägt.
    UNTERANSPRUCH : Waage naeh auf wie in der Zeiehnung dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH309612D 1952-12-16 1952-12-16 Preisanzeigende Waage mit einer Einrichtung zum Sichtbarmachen der Angaben auf der zylindrischen Preisangabetrommel. CH309612A (de)

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