CH309654A - Taschen-Feuerzeug. - Google Patents
Taschen-Feuerzeug.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23Q—IGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
- F23Q2/00—Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
- F23Q2/34—Component parts or accessories
Landscapes
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Description
Taschen-Feuerzeug. Die üblichen Taschen-Feuerzeuge bestehen aus einem Brennstoffbehälter mit einem fest angebauten, die Zündeinrichtung enthalten den Zündkopf. Die Verschlussschrauben für das Bremistoff-Fülloch und das Feuerstein rohr sind aussen am Brennstoffbehälter als Senkschrauben angeordnet und müssen daher zur Bedienung mit Schlitzen zum Einführen von Münzen, Schraubenzieher oder derglei chen versehen werden.
Für eine unmittelbare Handbedienung ohne solche Hilfsmittel, die ja nicht immer zur Hand sind, können diese Schrauben deshalb nicht ausgebildet werden, weil sie dann aus ihrer Befestigungsfläche hervorstehen würden und der Gefahr der Selbstlösung ausgesetzt wären. Ausserdem sind alle hervorstehenden Teile an Taschenfeuer zeugen unerwünscht, weil sie das Taschenfut ter beanspruchen, anderseits aber auch die Oberflächenveredelung, Vernickelung oder dergleichen sich an diesen Stellen beim Ge brauch eher abreibt als an glatten Flächen.
Man hat auch bereits solche Feuerzeuge mit einem die Zündeinrichtung enthaltenden und mit dem Brennstoffbehälter leicht lösbar verbundenen Zündkopf versehen, an dem der Steinhalter sitzt.
Die Erfindung bezieht sich auf ein mit lösbarem Zündkopf versehenes Feuerzeug und besteht darin, dass das Feuerzeug aus einem auf derAussenseite vollkommen glatten Brenn stoffbehälter und einer die Zündeinrichtung enthaltenden, aussen glatten Haube besteht, und dass die Füllschraube auf der Oberseite des Brennstoffbehälters unter der Haube sitzt, so dass sie nur nach ihrem Abheben lösbar ist.
Dank dieser Anordnung ist die Füll schraube im normalen Gebrauchszustand des Feuerzeuges in der Haube untergebracht und kann, je nach dem vorhandenen Platz, derart ausgebildet sein, dass man sie sogar ohne Zu hilfenahme fremder Mittel von Hand lösen kann.
Die anliegende Zeichnung zeigt zwei bei spielsweise Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes.
Fig.1 ist eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des in Behälter und Haube zerlegten Feuerzeuges nach der ersten Ausführungs form.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt des obern Teils des Feuerzeuges nach der zweiten Ausführungsform.
Der in Fig.1 dargestellte Brennstoffbehäl ter a bildet ein für sich geschlossenes, aussen vollkommen glattes Gefäss. In sein Inneres ragt von oben eine oben offene zylindrische Buchse n. Die Oberseite b enthält eine Füll öffnung für den Brennstoff, die durch eine Schraube mit Rändelkopf c verschliessbar ist. Der Docht ist, da er für das Verständnis der Erfindung unwesentlich ist, in der Zeichnung fortgelassen; er würde aus dem links der Buchse n gelegenen Teil der Oberseite b her ausragen.
Der Zündkopf d besteht seinerseits ans den Seitenwangen e, die unten durch eine Grundplatte t (wie in Fig. 2) verbunden sind. Bei aufgesetzter Haube ragt der Rändelkopf c durch eine Öffnung der Grundplatte t hin durch.
Die Wangen e schliessen die Lagerachsen f für den Drücker g und i für den Dochtkap- penhebel j ein. Der Drücker g und der Docht kappenhebel j sind durch eine ineinandergrei- fende Zahnung k derart miteinander gekup pelt, dass beim Drücken des Drückers g der Doehtkappenhebel j mit Bezug auf die Zeich nung im Uhrzeigersinne nach oben geschwenkt wird und das nicht. dargestellte, auf der Achse i gelagerte Reibrad mitnimmt, das sei nerseits den aus dem obern Ende des Feuer steinrohres k- herausragenden Feuerstein be streicht.
Das Feuersteinrohr k ist von einer radial federnden Hülse Z nach Art eines Bananen steckers umgeben und unten durch eine Rän- delsehraube nz verschlossen.
Wird der Zündkopf mit dem Feuerstein rohr in die Buchse 7a gesteckt, so wird die Feder Z durch die etwas engere Buchse allsei tig zusammengedrückt und hält beide Teile durch ihre Reibung zusammen.
Soll Brennstoff nachgefüllt oder der Feuerstein ausgewechselt werden, so wird der Zündkopf d mit einer gewissen Kraftanwen dung zur Überwindung dieser Reibung aus dem Brennstoffbehälter herausgezogen, und dann sind die beiden Rändelschranben c und m zugänglich, die sehr gut von Hand bedient werden können.
An Stelle der Reibungsfeder l können auch alle andern hierfür geeigneten Mittel, wie Blattfedern, Ringfedern, Hülsen aus Filz oder andern. zusammendrückbaren Stoffen, am Feuersteinrohr oder an andern ineinandersteekbaren Teilen des Zündkopfes oder des Brennstoffbehälters verwendet wer den.
Die Fig. 2 zeigt eine andere Art von leicht lösbarer Verbindung der Feuerzeugteile.
An der Oberseite b des Brennstoffbehäl ters a ist, um eine Achse<I>r</I> drehbar, eine Klinke p gelagert, die unter der Wirkung einer Feder s mit Bezug auf die Zeichnung in Richtung des Uhrzeigers zu schwenken be strebt ist. Sie greift in eine Aussparung q der Grundplatte<I>t</I> des Zündkopfes<I>d</I> ein und hält. diesen dadurch in fester Verbindung mit dem Brennstoffbehälter a.
Am Drücker g ist ein Ausheber o ange bracht, welcher beim Betätigen des Drückers g mit letzterem um die Achse f gegen den Be hälter geschwenkt wird, so dass der Ausheber o die Klinke p gegen den Uhrzeigersinn dreht und damit die Kupplung zwischen Brennstoff behälter und Zündkopf löst. Die beiden Teile werden jedoch hierbei durch den gegeneinan- dergerichteten Druck der den Brennstoff behälter haltenden Finger und des auf den Drücker drückenden Fingers zusammengehal ten. Beim Loslassen des Drückers fällt die Klinke p unter dem Druck der Feder s wie der in die dargestellte Ruhelage zurück und hält beide Teile zusammen. Die Haube kann bei niedergedrücktem Drücker weggenommen werden.
Man kann diese Sperre noch so ausbilden, dass sie nicht jedesmal beim Betätigen des Drückers gelöst wird, sondern durch ein be sonderes Entsperrglied, z. B. einen Kopf, von aussen oder einen zum Beispiel nach Öffnen der Dochtkappe zugänglichen innern Aus heber lösbar ist.
Nach Abheben der Haube wird die etwa wie in Fig.1 angeordnete, hier nicht dar gestellte Füllschraube zugänglich.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Taschen-Feuerzeug mit einem. die Zünd- einrichtung enthaltenden und mit dem Brenn stoffbehälter lösbar verbundenen Zündkopf, dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem auf der Aussenseite vollkommen glatten Brenn stoffbehälter und einer die Zündeinrichtung enthaltenden, aussen glatten Haube besteht, und dass die Füllschraube auf der Oberseite des Brennstoffbehälters unter der Haube sitzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Feuerzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ausser der Füll- schraube auch die lösbare Verbindung zwi schen Zündkopf mit Steinhalter und dem Brennstoffbehälter auf der Behälteroberseite innerhalb der Haube liegen. 2.Feuerzeug nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das am Zündkopf befestigte, in den Behälter einsteckbare Zündsteinrohr von einer radial federnden Rohrfeder umgeben ist. 3. Feuerzeug nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Brennstoffbehäl ter und Zündkopf durch ein zwischen beiden liegendes Sperrglied zusammengehalten sind, das beim Niederdrücken des Zündkopfdrük- kers ausgelöst wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE309654X | 1952-02-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH309654A true CH309654A (de) | 1955-09-15 |
Family
ID=6122085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH309654D CH309654A (de) | 1952-02-13 | 1952-08-28 | Taschen-Feuerzeug. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH309654A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055859B (de) * | 1956-02-28 | 1959-04-23 | Wolfgang Maltner Dipl Ing | Reibradfeuerzeug mit einem von dem Brennstoffbehaelter loesbaren Zuendgetriebe |
-
1952
- 1952-08-28 CH CH309654D patent/CH309654A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1055859B (de) * | 1956-02-28 | 1959-04-23 | Wolfgang Maltner Dipl Ing | Reibradfeuerzeug mit einem von dem Brennstoffbehaelter loesbaren Zuendgetriebe |
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