CH310013A - Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff. - Google Patents
Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff. Treibriemen mit einem Zugband aus Kunststoff mit, hoher Zugfestigkeit, insbeson dere Polyamid, können verhältnismässig sehr dünn ausgeführt werden. Die dadurch be dingte gute Querbiegsamkeit dieser Treibrie men ist zwar einerseits im Hinblick auf das satte Anliegen des Riemens gegen die Riemen seheibenkränze erwünscht, hat aber anderseits den Nachteil, dass solch dünne Riemen nicht immer für den Ausrüekbetrieb geeignet sind. Für diese Fälle ist es erwünscht, einen dik- keren Treibriemen zu verwenden, also ihn aus mehr als zwei Schichten zu bilden.
Solche dik- keren, mehrschichtigen Treibriemen kommen ferner auch dann in Betracht, wenn eine ver- liä ltnismässig grosse Leistung mit nur schma len. Riemenscheiben übertragen werden muss. Dies sind die Fälle, in denen man bisher auch schon statt einfacher Lederriemen Doppelrie men verwendet hat.
Der Gedanke, auch Treibriemen mit einer Zugschicht aus Polyamid oder dergleichen Kunststoffen als Doppelriemen auszubilden, lässt sich nicht ohne weiteres verwirklichen. Die dauerhafte Verbindung zweier Kunststoff bänder, insbesondere solcher aus den hier vor allein in Frage kommenden Superpolyamiden, ist in Frage gestellt, wenn die Flächen der Kunststoffbänder nicht völlig plan sind. Beim Lauf solcher Doppelzugbänder über ziemlich kleine Riemenscheiben ergibt sich bei der ver schiedenen geometrischen Länge der beiden Riemenschichten beim Krümmungslauf über die Scheiben leicht ein Abreissen der beiden Schichten voneinander, wenn sie nicht völlig homogen miteinander vereinigt wurden.
Gegenstand der Erfindung ist nun ein Treibriemen mit mindestens zwei übereinan der angeordneten Zugbändern aus zugfestem Kunststoff mit durch Recken herbeigeführter molekularer Orientierung, welcher dadurch gekennzeichnet ist, dass die Zugbänder durch eine haftfähige Zwischenschicht aus einem -V#@rerkstoff mit hoher Dehnung und Biege fähigkeit miteinander verbunden sind. Hier durch werden die geschilderten Schwierigkei ten in überraschend einfacher Weise beseitigt. Die verschiedenen Treibriemenschichten las sen sich aneinander befestigen.
Bei Verwen dung von Polyamid für die Zugbänder und von weichem Leder für die Zwischenschicht kann man zum Beispiel einfach die Polyamid bänder mit einer Säure, wie Ameisensäure, oberflächlich erweichen bzw. lösen; das gelöste Polyamid dringt dann zwischen die Fasern des Leders an dessen Oberfläche ein, und es ergibt sich eine untrennbare Verbindung. Dies gilt ausser für Leder auch für viele Textil stoffe und Asbest, wie asbesthaltige Gewebe.
Die hohe Dehnung und gute Biegefähigkeit der Trennschicht zwischen zwei Zugbändern ermöglichen den Längsausgleich der beiden (oder mehreren) Kunststoffschichten beim Krümmungslauf über die Scheiben und sichern trotz der für den Ausrückerbetrieb erwünschten Steifigkeit des Treibriemens in der Querrichtung sein sattes Anlegen auch an ballige Riemenscheibenkränze und damit eine gute Kraftübertragung. Man kann sich in die ser Hinsicht die Wirkung der Trenn- oder Zwischenschicht aus Leder oder dergleichen ähnlich vorstellen wie die Wirkung des Zwi schengummis in gummierten Textiltreibrie men.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel der Erfindung schaubildlich darge stellt.
Der gezeichnete Treibriemen setzt sich aus vier Schichten zusammen, nämlich dem dün nen. Spaltleder a an der den Piemenscheiben- kränzen zuzuwendenden Seite des Treibrie mens, weiterhin dem aus Kunststoff, wie Poly amid, bestehenden Zugband b, sodann der dünnen Lederschicht c und schliesslich dem aus Polyamid bestehenden Zugband d an der Aussenseite des Treibriemens. Die Zugbänder <I>b</I> und<I>d</I> bestehen jedes aus einer Mehrzahl nebeneinander angeordneter Kunststoffbän der, die an ihren Fugen miteinander ver schweisst sein können. Die Fugen sind, wie die Zeichnung zeigt, bei den Zugbändern b und d gegeneinander versetzt.
In dem gezeich neten Beispiel dient die Lederschicht c dazu, die eigentlichen Zugkraftüberträger, das heisst die Kunststoffzugbänder <I>b</I> und<I>d,</I> in ein facher Weise sicher und dauerhaft und in gewissem Masse auch nachgiebig miteinander zu verbinden. Hierzu wird an den Berüh rungsflächen der Lederschicht c mit den Kunststoffschichten <I>b</I> und<I>d</I> -bei deren Ver- einigung für das Vorhandensein aufgelöster Kunststoffmasse gesorgt, die tief zwischen die Fasern des Leders eindringt und damit eine praktisch unlösbare Verbindung ergibt.
Es können auch mehr als zwei je durch eine Zwischenschieht miteinander verbundene Kunststoffzugbänder übereinander angeord net sein.
Die Beanspruchungsfähigkeit von Riemen nach der Erfindung ist mit der der bekann ten Riemen in annähernd gleiehen Abmessun gen kaum zu vergleichen. Ein Riemen nach der Erfindung, der sich aus zwei Kunststoffbän dern von je 1,1 mm Dicke und 150 mm Ge samtbreite sowie zwei geringwertigen Spalt- ledersehichten von 1. bzw. 0,7 mm Dicke und gleicher Breite zusammensetzt, kann minde stens so hoch belastet werden wie ein erst klassiger Kernleder-Doppelriemen von 10 mm Dicke, der über das Dreifache des erwähnten Riemens nach der Erfindung wiegt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Treibriemen, insbesondere Flachriemen, mit mindestens zwei übereinander angeordne ten Zugbändern aus zugfestem Kunststoff mit durch Recken herbeigeführter molekularer Orientierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (b, d) durch eine haftfähige Zwischenschicht (c) aus einem Werkstoff mit hoher Dehnungs- und Biegefestigkeit mitein ander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH310013T | 1952-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH310013A true CH310013A (de) | 1955-09-30 |
Family
ID=4494043
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH310013D CH310013A (de) | 1952-09-01 | 1952-09-01 | Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH310013A (de) |
-
1952
- 1952-09-01 CH CH310013D patent/CH310013A/de unknown
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