CH310013A - Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff. - Google Patents

Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff.

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CH310013A
CH310013A CH310013DA CH310013A CH 310013 A CH310013 A CH 310013A CH 310013D A CH310013D A CH 310013DA CH 310013 A CH310013 A CH 310013A
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CH
Switzerland
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belts
plastic
belt
leather
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Inventor
Gmbh Spezialtreibriemen-Fabrik
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Ernst Siegling Spezialtreibrie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/14Driving-belts made of plastics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description


  Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff.    Treibriemen mit einem Zugband aus       Kunststoff    mit, hoher Zugfestigkeit, insbeson  dere Polyamid, können verhältnismässig sehr  dünn ausgeführt werden. Die dadurch be  dingte gute Querbiegsamkeit dieser Treibrie  men ist zwar einerseits im Hinblick auf das  satte Anliegen des Riemens gegen die Riemen  seheibenkränze erwünscht, hat aber anderseits  den Nachteil, dass solch dünne Riemen nicht  immer für den     Ausrüekbetrieb    geeignet sind.  Für diese Fälle ist es erwünscht, einen     dik-          keren    Treibriemen zu verwenden, also ihn aus       mehr    als zwei Schichten zu bilden.

   Solche     dik-          keren,    mehrschichtigen Treibriemen kommen  ferner auch dann in Betracht, wenn eine     ver-          liä        ltnismässig    grosse Leistung mit nur schma  len. Riemenscheiben übertragen werden muss.  Dies sind die Fälle, in denen man bisher auch  schon statt einfacher Lederriemen Doppelrie  men verwendet hat.  



  Der Gedanke, auch Treibriemen mit einer  Zugschicht aus Polyamid oder dergleichen  Kunststoffen als Doppelriemen auszubilden,  lässt sich nicht ohne weiteres verwirklichen.  Die dauerhafte Verbindung     zweier    Kunststoff  bänder, insbesondere solcher aus den hier vor  allein in Frage kommenden Superpolyamiden,  ist in Frage gestellt, wenn die Flächen der  Kunststoffbänder nicht völlig plan sind. Beim  Lauf solcher     Doppelzugbänder    über ziemlich  kleine Riemenscheiben ergibt sich bei der ver  schiedenen geometrischen Länge der beiden  Riemenschichten beim     Krümmungslauf    über  die Scheiben leicht ein Abreissen der beiden    Schichten voneinander, wenn sie nicht völlig  homogen     miteinander    vereinigt wurden.  



       Gegenstand    der Erfindung ist nun ein  Treibriemen mit mindestens zwei übereinan  der angeordneten Zugbändern aus zugfestem  Kunststoff mit durch Recken herbeigeführter  molekularer Orientierung, welcher dadurch  gekennzeichnet ist, dass die Zugbänder durch  eine haftfähige Zwischenschicht aus einem       -V#@rerkstoff    mit hoher Dehnung und Biege  fähigkeit miteinander verbunden sind. Hier  durch werden die geschilderten Schwierigkei  ten in überraschend einfacher Weise beseitigt.  Die verschiedenen     Treibriemenschichten    las  sen sich aneinander befestigen.

   Bei Verwen  dung von Polyamid für die Zugbänder und  von weichem Leder für die Zwischenschicht  kann man zum Beispiel einfach die Polyamid  bänder mit einer Säure, wie     Ameisensäure,     oberflächlich erweichen bzw. lösen; das gelöste  Polyamid     dringt    dann zwischen die Fasern  des Leders an dessen Oberfläche ein, und es  ergibt sich eine untrennbare Verbindung. Dies  gilt ausser für Leder auch für viele Textil  stoffe und Asbest, wie asbesthaltige Gewebe.

    Die hohe Dehnung und gute Biegefähigkeit  der Trennschicht zwischen zwei Zugbändern  ermöglichen den Längsausgleich der beiden  (oder mehreren) Kunststoffschichten beim       Krümmungslauf    über die Scheiben und  sichern trotz der für den     Ausrückerbetrieb     erwünschten     Steifigkeit    des Treibriemens in  der Querrichtung sein sattes Anlegen auch an       ballige        Riemenscheibenkränze    und damit eine      gute Kraftübertragung. Man kann sich in die  ser Hinsicht die Wirkung der Trenn- oder       Zwischenschicht    aus Leder oder dergleichen  ähnlich vorstellen wie die Wirkung des Zwi  schengummis in gummierten Textiltreibrie  men.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel der     Erfindung    schaubildlich darge  stellt.  



  Der gezeichnete     Treibriemen    setzt sich aus  vier Schichten zusammen, nämlich dem dün  nen. Spaltleder     a    an der den     Piemenscheiben-          kränzen    zuzuwendenden Seite des Treibrie  mens, weiterhin dem aus Kunststoff, wie Poly  amid, bestehenden Zugband b, sodann der  dünnen Lederschicht c und schliesslich dem  aus Polyamid bestehenden Zugband d an der  Aussenseite des Treibriemens. Die Zugbänder  <I>b</I> und<I>d</I> bestehen jedes aus einer Mehrzahl  nebeneinander angeordneter Kunststoffbän  der, die an ihren Fugen miteinander ver  schweisst sein können. Die Fugen sind, wie  die Zeichnung zeigt, bei den Zugbändern b  und d gegeneinander versetzt.

   In dem gezeich  neten Beispiel dient die Lederschicht c dazu,  die eigentlichen     Zugkraftüberträger,    das heisst  die     Kunststoffzugbänder   <I>b</I> und<I>d,</I> in ein  facher Weise sicher und dauerhaft und in  gewissem Masse auch nachgiebig miteinander  zu verbinden. Hierzu wird an den Berüh  rungsflächen der Lederschicht c mit den       Kunststoffschichten   <I>b</I> und<I>d</I> -bei deren Ver-         einigung    für das Vorhandensein aufgelöster  Kunststoffmasse gesorgt, die tief zwischen die  Fasern des Leders eindringt und damit eine  praktisch unlösbare Verbindung ergibt.  



  Es können auch mehr als zwei je durch  eine     Zwischenschieht    miteinander verbundene       Kunststoffzugbänder    übereinander angeord  net sein.  



  Die     Beanspruchungsfähigkeit    von Riemen  nach der Erfindung ist mit der der bekann  ten Riemen in annähernd gleiehen Abmessun  gen kaum zu vergleichen. Ein Riemen nach der  Erfindung, der sich aus zwei Kunststoffbän  dern von je 1,1 mm Dicke und 150 mm Ge  samtbreite sowie zwei     geringwertigen        Spalt-          ledersehichten    von 1. bzw. 0,7 mm Dicke und  gleicher Breite zusammensetzt, kann minde  stens so hoch belastet werden wie ein erst  klassiger     Kernleder-Doppelriemen    von 10 mm  Dicke, der über das Dreifache des erwähnten  Riemens nach der Erfindung wiegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Treibriemen, insbesondere Flachriemen, mit mindestens zwei übereinander angeordne ten Zugbändern aus zugfestem Kunststoff mit durch Recken herbeigeführter molekularer Orientierung, dadurch gekennzeichnet, dass die Zugbänder (b, d) durch eine haftfähige Zwischenschicht (c) aus einem Werkstoff mit hoher Dehnungs- und Biegefestigkeit mitein ander verbunden sind.
CH310013D 1952-09-01 1952-09-01 Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff. CH310013A (de)

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CH310013D CH310013A (de) 1952-09-01 1952-09-01 Treibriemen, insbesondere Flachriemen, aus Kunststoff.

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