CH310016A - Rücklauf-Beimischorgan für Einrichtungen, wie z. B. Flüssigkeitsheizungen, mit zwei Flüssigkeitskreisläufen. - Google Patents
Rücklauf-Beimischorgan für Einrichtungen, wie z. B. Flüssigkeitsheizungen, mit zwei Flüssigkeitskreisläufen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F16K11/02—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves with all movable sealing faces moving as one unit
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Description
Rücklauf-Beimischorgan für Einrichtungen, wie z. B. Flüssigkeitsheizungen, mit zwei Flüssigkeitskreisläufen. Die vorliegende Erfindung betrifft ein zum Beispiel für Flüssigkeitsheizungen be stimmtes Rücklauf - Beimischorgan mit zwei Eintritts- und zwei Austrittsstutzen für Frimär- und Sekundärstrom und mit einem von aussen her verschiebbaren Durchfluss- kolben, der in einer im Gehäuse des Beimisch- organs eingesetzten Führungsbfiehse gleitet, die für die beiden Ströme in den beiden Ein trittsstutzen gesonderte Durchtrittsöffnungen aufweist,
denen zwei an solchen Stellen des Durehflusskolbens in dessen Wandung vorge sehene Gruppen von Durchtrittsöffnungen zu- geordet sind, dass sich das Beimischverhältnis des Beimisehorgans durch Verschieben des Durchflusskolbens verändern lässt. Bei bisher bekannten Rücklauf - Beimischorganen dieser Art zum Beispiel gemäss Schweizer Patent Nr.247395 ist in der einen Endstellung des Durehflusskolbens der Primärstrom unter bunden, was in gewissen Fällen jedoch nicht erwünscht ist.
Die vorliegende Erfindung be- zweekt deshalb die Schaffung eines Beimisch- organs der erwähnten Art, bei welchem aber in keiner Stellung des Durchflusskolbens eine Unterbindung weder des Primär- noch des Sekundärstromes stattfindet.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes veranschaulicht.
Fig.1, 2 und 3 zeigen je einen Vertikal schnitt durch das Beimischorgan in drei ver schiedenen Zustandsstellungen, und Fig. 4 dient zur Erläuterung einer gewis sen Einzelheit.
Das für eine Wasserzentralheizung vor gesehene Beimischorgan gemäss Fig. 1, 2 und 3 hat ein aus zwei Teilen a und b bestehendes Gehäuse mit zwei Eintrittsstutzen cl und c2, die gleichachsig sind, und zwei Austritts stutzen c3 und c4. Der Eintritts- und der Austrittsstutzen<B>ei</B> und es werden an den Primärstrom und der Eintritts- und der Austrittsstutzen c2 und c4 an den Sekundär strom des Heizsystems angeschlossen.
Dem nach tritt beim Eintrittsstutzen<B>ei</B> das vom Kessel her kommende, heisse Vorlaufwasser ein und fliesst bei entsprechender Einstellung des Beimischorgans durch den Austritts stutzen es hinaus in das Heizsystem, wäh rend durch den Eintrittsstutzen c2 das kältere Rücklaufwasser vom Heizsystem her eintritt, um dann, wie das bei Beimischorga- nen der Fall ist, entweder durch den Aus trittsstutzen c4 wieder dem Heizkessel oder dann zum Teil oder ganz dem Heizsystem (durch Stutzen c3) zugeführt zu werden.
Die Steuerung der Durchflusswege des Beimiseh- organs erfolgt hier mittels eines Durchfluss- kolbens d, der eine mittlere Querwand d' aufweist, an welcher eine .durch Vermittlung einer Stopfbüchse e durch den Gehäuseteil a hindurchgeführte Kolbenstange d2 befestigt ist. Zu beiden Seiten dieser Querwand d1 sind in der Kolbenwandung zwei Gruppen von Löchern<I>m</I> und n; vorgesehen, die auf den ganzen Kolbenumfang verteilt angeordnet sind.
Dieser Kolben d läuft in einer im Ge häuseteil b eingepressten Führungsbüchse f, die ihrerseits drei Gruppen von ringsherum verteilt angeordneten Löchern g, h und i auf weist. Die mittlere, von den Löchern li. ge bildete Gruppe liegt auf der Höhe der ge meinsamen Achse der beiden Eintrittsstutzen <B>ei</B> und c2 und die beiden andern Gruppen dies- und jenseits dieser mittleren Gruppe, die von einem in Verbindung mit dem Ein trittsstutzen<B>ei</B> stehenden Ringkanal r um geben ist.
Die beiden Gruppen von Löchern g und i sind ihrerseits von zu beiden Seiten des Ringkanals<I>r</I> gebildeten Ringkanälen s und<I>t</I> umgeben, die an einen gemeinsamen Vorraum i. angeschlossen sind, in den der Eintritts stutzen e2 mündet. Je nach der Stellung des automatisch mittels eines elektrischen An triebes mit Thermostatsteuerung zum Beispiel in Abhängigkeit der Temperatur des Rück laufwassers verschobenen Kolbens d sind die einen oder die andern Gruppen von Löchern des Kolbens und. der Führungsbüehse mitein ander verbunden, so dass der eine oder der andere oder gleichzeitig verschiedene Durch flusswege geöffnet werden.
In den Fig. 1, 2 und 3 sind diese verschie denen Möglichkeiten veranschaulicht. In Fig. 1 nimmt der Kolben d seine untere End- stellung ein, in welcher die Löcher<I>m</I> und lt sowie<I>n</I> und i der beiden Teile<I>d</I> und<I>f</I> ein ander gegenüberliegen, was zur Folge hat, dass ein Durehfluss vom Stutzen<B>ei</B> nach dem Austrittsstutzen<B>e3</B> und gleichzeitig ein Durehfluss vom Stutzen e2 nach dem Aus trittsstutzen c4 stattfinden kann.
Das Misch verhältnis ist somit 0o/oig, das heisst, dass alles durch den Stutzen c2 zurückfliessende R.ücklaufwasser durch den Stutzen c4 hin durch zum Heizkessel zurückgeführt wird. In Fig. 2 nimmt der Kolben d eine mittlere Lage ein, was einem etwa 50 o/oigen Miseh- v erhältnis entspricht, während er in Fig. 3 seine obere Endstellung einnimmt.
Das Misch verhältnis ist hier 100 o/oig, das heisst, dass alles durch den Stutzen c2 zurückfliessende Rücklaufwasser durch den Stutzen c3 hin- durch zum Reizkessel zurückgeführt wird. Die verschiedenen Durchlaufwege für alle drei Stellungen des Kolbens d sind durch Pfeile ersichtlich gemacht und man sieht hieraus, dass in keiner Stellung des Beimisch- organs weder der Primär- noch der Sekundär strom unterbunden ist. Durch eine geeignete Anordnung der Boh rungen in der Führungsbüchse und eine ge eignete Wahl der Grösse dieser Bohrungen kann erreicht werden, dass die Steigerung bzw.
Verminderung der den einzelnen Strö mungswegen der Büchse zugeordneten Durch flussmengen während der Verschiebung des Kolbens in der einen oder andern Richtung annähernd gleichmässig ist. In Fig. 4 ist in einem grösseren Massstab eine Abwicklung eines Teils des Abschnittes der Führungs büchse mit der einen Gruppe von Bohrungen gezeigt. Die . schraffierte Fläche deutet den Abdichtungs- und Führungsteil d3 des Kol bens d an, der sich gerade in der Mitte der Gruppe der Bohrengen h befindet. Diese sind so angeordnet und von solcher Grösse, dass, wenn sich der Kolben d nach der einen oder andern Richtung bewegt, in der Büchse f eine solche Zu- bzw.
Abnahme des Durch flussquerschnittes der beiden, durch diese Gruppe von Bohrungen gehenden Strömungs wege stattfindet, da.ss eine annähernd gleich mässige Steigerung bzw. Verminderung der diese Gruppe von Bohrungen durchströmen den Durchflussmenge in jedem der beiden Strömungswege erzielt wird. Analog sind die Verhältnisse bezüglich der beiden, von den Bohrungen g und i gebildeten Strömungs wege.
Es ist ferner zu beachten, dass der Ge häuseteil b doppelwandig ausgeführt. ist, um so einen Heizmantel zu bilden, der an einer nicht ersichtlichen Stelle an den Heisswasser kreislauf angeschlossen ist. Dadurch werden Wärmespannungen und verschiedene Aus dehnungen zwischen Führungsbüchse bzw. Gehäuse und Durchflusskolben vermindert und dadurch wiederum Durchtrittsverluste herabgesetzt.
Obwohl das in der Zeichnung dargestellte Beimischorgan im Zusammenhang mit einer Wasserheizung erläutert wurde, kann das selbe begreiflicherweise auch als ltiisehorgan zum Misehen von andern Flüssigkeiten als Wasser verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: R.ücklauf-Beimischorgan für Einrichtun gen mit zwei Flüssigkeitskreisläufen, das mit zwei Eintritts- und zwei Austrittsstutzen für Primär- und Sekundärstrom und mit einem von aussen her verschiebbaren Durchfluss- kolben versehen ist, der in einer im Gehäuse des Beimisehorgans eingesetzten Führungs- büchse gleitet, die für die beiden Ströme in den beiden Eintrittsstutzen gesonderte Durch trittsöffnungen aufweist,denen zwei an solchen Stellen des Durchflusskolbens in des sen Wandung vorgesehene Gruppen von Durehtrittsöffnungen zugeordnet sind, dass sieh das Beimisehverhältnis des Beimisch- organs durch Verschieben des Durchfluss- kolbens verändern lässt, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Eintrittsstutzen gleich achsig sind, dass in der Wandung des Durch- flusskolbens u beiden Seiten einer Querwand desselben, an der eine Kolbenstange befestigt ist, je eine Gruppe von rings um den Kolben verteilt angeordneten Löchern vorgesehen ist,und dass die Führungsbüchse drei Gruppen von ebenfalls rings um sie verteilt angeordne ten Löchern aufweist, von denen die mittlere auf der Höhe der gemeinsamen Achse der bei den Eintrittsstutzen liegt und von einem mit dem einen dieser Stutzen in Verbindung stehenden Ringkanal umgeben ist, während die beiden andern Gruppen von zu beiden Seiten des genannten Ringkanals gebildeten, andern Ringkanälen umgeben sind, die an einen gemeinsamen Vorraum angeschlossen sind, in den der andere Eintrittsstutzen mündet, das Ganze so, dass in keiner Stellung des Durchflusskolbens eine Unterbrechung weder des Primär- noch des Sekundärstromes stattfindet.UNTERANSPRUCH: Rücklauf-Beimischorgan nach Patentan spruch, wie in der Zeichnung dargestellt und mit Bezug hierauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
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1953
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