CH310115A - Fahrzeug mit vier lenkbaren Rädern. - Google Patents

Fahrzeug mit vier lenkbaren Rädern.

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CH310115A
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Ledergerber Hugo
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Ledergerber Hugo
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D9/00Steering deflectable wheels not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


  Fahrzeug mit vier lenkbaren Rädern.    üblicherweise ist bei Strassenfahrzeugen  mit vier Rädern nur das vordere Räderpaar  lenkbar. Es ist auch schon vorgeschlagen wor  den, alle vier Räder von solchen Fahrzeugen  durch ein einziges Steuerorgan lenkbar aus  zubilden, um dadurch die Wendigkeit des  Fahrzeuges zu erhöhen. Dabei werden die  hintern Räder jeweils in entgegengesetztem  steuert wie die vordern Räder, derart,       ';,*inne   <B>0</B>       dass    beim Befahren einer Kurve sowohl die  vordern wie auch die hintern Räder zum  Wenden des Fahrzeuges beitragen und dieses  deshalb verhältnismässig enge Kurven befah  ren kann.  



       Die    vorliegende Erfindung betrifft eben  falls ein Fahrzeug mit vier Rädern, die durch  ein einziges Steuerorgan gelenkt werden kön  nen. Von bekannten Fahrzeugen dieser Art  unterscheidet sieh der     Erfindungsgegenstand     dadurch,     dass    Mittel vorhanden sind, um zu  veranlassen,     dass    das Steuerorgan     auf    das  hintere Räderpaar wahlweise derart einwirkt,       dass    dieses jeweils in gleichem oder in     ent-          Ige.gengesetztem    Sinne wie das vordere Räder  paar gelenkt wird oder aber beim Lenken  des vordern Räderpaares in der neutralen  Mittellage festgehalten ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          aenstandes    ist schematisch in der     beigefüg-          c(en   <B>C</B>       ten    Zeichnung veranschaulicht, und zwar  zeigt,     -          Fi#-.   <B>1</B> die zum Verständnis der Lenkung  der Räder wesentlichen Teile eines Fahrzeu-    ges in Seitenansicht, wobei das eine Vorder  rad des Fährzeuges abgenommen ist,       Fig.    2 einen     Grundriss    zu     Fig.   <B>1,</B> teils in  Draufsicht und teils im waagrechten Schnitt,  bei in der Mittellage festgehaltenen hintern  Rädern,

   wobei einige Teile von     Fig.   <B>1</B> der  Deutlichkeit wegen nicht gezeigt sind,       Fig.   <B>3</B> eine Einzelheit des     Falirzeuges    teils  <B>in</B> Seitenansicht und teils im senkrechten  Schnitt,       Fig.    4 die zu     Fig.    2 analoge Darstellung  bei einer Einstellung der Lenkung, so     dass    die  hintern Räder in entgegengesetztem Sinne wie  die vordern geschwenkt werden, und       Fig.   <B>5</B> die analoge Darstellung bei einer  Einstellung der Lenkung, so     dass    die hintern  Räder im gleichen Sinne wie die vordern ge  schwenkt werden.  



  Das dargestellte Fahrzeug weist zwei vor  dere Räder<B>10</B> und zwei hintere Räder<B>11</B>     auf,     die alle auf schwenkbaren     Aehsstüeken    ge  lagert sind, wie es zum Beispiel beim     Auto-          m,obilbau    für die vordern Räder üblich ist.  Mit jedem dieser     Achsstüeke    ist ein Lenker  12 starr verbunden, dessen freies Ende ge  lenkig mit einer Stange<B>13</B> gekuppelt ist.

   Die  Stangen<B>13</B> der beiden vordern     bzw.    der bei  den hintern Räder sind     anderends    am einen  Schenkel<B>je</B> eines Winkelhebels 14     angelenkt,     der in seinem Scheitel schwenkbar an dem       Achststückträger   <B>15</B>     bzw.   <B>1,6</B> des Fahrzeug  gestelles gelagert ist.

   Der zum vordern Räder,  paar gehörende Winkelhebel 14 ist mit seinem  andern Schenkel an eine Schubstange<B>17</B> an-      gelenkt, welche mit einem     Sehwenkarm   <B>18</B> in       Verbind-ung    steht, der durch     Betätigurg    eines  Steuerrades<B>19</B>     auf    nicht dargestellte Weise  bewegt werden kann, wodurch die vordern  Räder in an sich bekannter Weise gelenkt  werden können.  



  Der gleiche Schwenkarm<B>18</B> ist auch ge  lenkig mit dem einen Ende einer     Selrubstange     <B><U>90</U></B> verbunden, deren anderes Ende eine Gabel  21 trägt. Zwischen die Schenkel dieser Gabel  ragt das eine Ende eines Waagebalkens     ""     hinein, welcher durch den Balken nicht durch  setzende     Gelenkzapfen    mit der Gabel 21  schwenkbar verbunden ist. Der Balken 22 ist  in seiner Mitte -um einen Zapfen<B>25</B> schwenk  bar an einem Teil 24 des nicht weiter  dargestellten Fahrzeuggestelles gelagert. Der  Waagebalken<B>229</B> ist als Kulisse ausgebildet  und hat gemäss     Fig.   <B>3</B> eine Längsnut mit     un-          tersehnittenen    Flanken.

   In dieser Längsnut  ist ein zylindrischer Gleitstein<B>26</B> quer zu sei  ner     Längsaxe        versehiebbax    geführt, welcher  Stein am einen Ende einer weiteren Schub  stange<B>27</B> befestigt ist, die mit ihrem andern  Ende gelenkig mit, dem     Winkelhebel    14 des  hintern Räderpaares in Verbindung steht.  



  Die     Sehubstange,   <B>27</B> kann in ihrer Lage  bezüglich des Balkens 22 in der     -Längsrieli-          tung    des letzteren verstellt werden, derart,       dass    sie entweder in der Mitte des Balkens oder  am gleichen oder am andern Ende wie die  Schubstange 20 angreift. Die Stange<B>27</B> durch.  setzt     längsverschiebbar    eine Hülse<B>28,</B> die       sehwerikbar    am Ende des einen     Schenkells     eines Winkelhebels<B>29</B> gelagert ist. Der letz  tere ist an seinem Scheitel schwenkbar an  einem Teil<B>30</B> des Fahrzeuggestelles gelagert  und mit seinem andern Schenkel gelenkig mit  einer Stange<B>'all</B> verbunden.

   In der Nähe des       Ste-Lierrades   <B>19</B> ist ein Stellhebel<B>32</B> schwenk  bar an einem Teil<B>33</B> des Fahrzeuggestelles  gelagert. Dieser Hebel<B>32,</B> steht gelenkig mit  der genannten     Sehubstange   <B>3,1</B> in Verbindung.  



  Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der  beschriebenen Lenkung des     Fahr7euges    ist wie  folgt:  Wenn der Stellhebel     3:2    in seiner mitt  leren Lage ist, wie     Fig.   <B>1</B> und 2 zeigen, so    verläuft der mit der Hülse     '218    verbundene  Sehenkel des Winkelhebels<B>29</B> parallel zur  Längsrichtung des Fahrzeuges. Dieser Sehen  kel hält mittels der Hülse 28 die verstellbare  Schubstange<B>27</B> in einer     solehen    Lage,     dass    die  letztere in der Mitte des Balkens angreift.

    Wird das Steuerrad<B>19</B> betätigt, so werden  die vordern Räder<B>10</B> in der bekannten Weise  gelenkt, und die Schubstange 20 bewegt     sieli     in ihrer     Längsrielitung    nach vorn     bz-%v.        naeli     hinten. In     Fig.    2 nimmt sie eine     naeh    vorn  bewegte Lage ein, indem die vordern. Räder  Tür eine     Rechtssehwenkung    des Fahrzeuges       ausgelenkt    sind.

   Durch die Stange 20 wird  beim Betätigen des     Ste-Lierrades   <B>19</B> der Bal  ken '22 um den Zapfen<B>25</B>     geseh#venkt.    Da  aber die     Sehubstange   <B>27</B> in der Mitte des  Balkens 22,2 angreift, werden die Bewegungen  nicht     auf    die Stange<B>27</B> übertragen, und die  hintern Räder<B>11</B> bleiben daher in ihrer neu  tralen     Alittellage.    Das Fahrzeug ist dann wie  ein bisher bekanntes zu lenken, bei     weleheia     nur die vordern Räder lenkbar sind.  



  Schwenkt man das obere Ende des Stell  hebels<B>32</B> nach hinten, so erfährt     dadureh    die  Stange<B>31</B> gemäss     Fig.    4 eine Bewegung     naeb     vorn im Sinne des Pfeils P. Der Winkelhebel  <B>'29</B> schwenkt dabei in eine Lage, in     weleher     sein mit der Hülse, 28 verbundener Schenkel  die     Sehubstange   <B>27</B> an das vom     Anschluss-          punkt    der Stange 20 abgekehrte Ende des  Balkens 22 bringt.

   Werden die vordern Räder  <B>10</B> nun mittels des Steuerrades     naeh        reehts     geschwenkt, so bewegt sieh die Stange 20 wie  der nach vorn, deren Bewegung durch den  Balken 2,2 in     umgel':ehrtem    Sinn     auf    die       Sehubstange   <B>27</B> übertragen wird. Diese<B>be-</B>  wegt sieh somit in ihrer     Längsriehtung    nach  hinten     und    steuert mittels des Winkelhebels  14 und der Stangen<B>13</B> die hintern, Räder<B>11</B>  in entgegengesetztem Sinne wie die, vordern  Räder. Das Fahrzeug kann nun viel engere  Kurven befahren als im ersten Fall und     auf     relativ kleinem Platze vollständig wenden.  



  Bringt man das obere Ende des Stellhebels  22 jedoch nach vorn, so bewegt sieh die  Stange<B>31</B> gemäss dem Pfeil     Q    in     Fig..   <B>5</B>     naeh     hinten. Der Winkelhebel<B>29</B> drückt die ver-           stellbare        Sehubstange   <B>27</B> an das gleiche Ende       'M     des Balkens 22, an dem auch die Stange 20  angreift. Bei der     Betätik-un-    des Steuerrades  führen die Stangen 20: und<B>'27</B> somit gleich  sinnige     Be-wegungen    aus, die vordern und die  hintern Räder werden in gleichem Sinne ge  lenkt, das heisst so,     dass    sie stets wenigstens  angenähert parallel zueinander bleiben.

   Das  Fahrzeug kann nun gewissermassen auch seit  wärts fahren, was Tür das Parkieren     beispiels,     weise von grosser Bedeutung ist, wenn der  zur     Verfüguing    stehende Raum knapp bemes  sen ist.  



       Zweekmässigerweise    sind sowohl die     hin-          tern    als auch die vordern Räder durch den  Fahrzeugmotor     antreibbar.     



  Selbstverständlich können für die Verbin  dung zwischen den einzelnen Rädern unter  einander und mit dem Steuerrad oder einem  andern Steuerorgan anstatt Gestänge und       'Winkelhebei        -e(Yebenenfalls    auch andere     Cyber-          traguingsmittel    vorhanden sein, wie zum Bei  spiel     kegelige    Zahnräder oder     Sehneekenge-          triebe        usw.     



  Die beschriebene Fahrzeuglenkung hat     ge-          "enüber    den bisher bekannten den Vorteil,       (lass        dasFahrzeug    sehr wendig gemacht und  auch mit einer seitlichen Bewegungskompo  nente     -efahren    werden kann.  



  <B>C</B>

Claims (1)

  1. PATENT'ANSPRUCH: Fahrzeug mit vier Rädern, die durch ein einziges Stenerorgan gelenkt werden können, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorhan den sind, um zu veranlassen, dass das Steuer organ auf das hintere Räderpaar wahlweise derart einwirkt, dass dieses jeweils in glei-. ehem oder in entgegengesetztem Sinne wie das vordere Räderpaar gelenkt wird oder aber beini, Lenken des vordern Räderpaares in der neutralen 3',rittella,-e festgehalten ist.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Fahrzeu- nach Patentansprueh, bei wel.- C t-Ii(,iii die Radaehsen durch Gestänge und kelhebel miteinander und mit dem Steuer organ verbunden sind, dadurch gekennzeich net, dass zwei das vordere und das hintere Räderpaar verbindende Schubstangen durch einen Waagebalken miteinander gekuppelt sind,
    der in seiner Mitte schwenkbar auf dem Fahrzeuggestell gelägert ist und einerends ge lenkig mit der einen Stange in Verbindung steht, während die andere Stange wahlweise am gleichen oder am andern Ende oder auch in der Mitte des Balkens gelenkig zum An griff gebracht worden kann. 2. Fahrzeug nach Patentansprueli -und Unteransprueh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Waagebalken als Kulisse ausgebildet ist, in welcher das Ende der verstellbaren Schubstange in Längsrichtuing des Balkens verschiebbar geführt ist.
    <B>3.</B> Fahrzeug nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass beim Steuerorgan ein schwenkbarer Stell' he-bel angeordnet ist, der so mit der verstell baren Schubstange, gekuppelt ist, dass deren Lage bezüglich des Waagebalkens dureh Be tätigung des Stellhebels verändert werden kann, ohne dass hierdurch die Längsverschieb- barkeit der Schubstange beeinträchtigt wird. 4.
    Fahrzeug nach Patentanspruch und Un, teransprilehen <B>1</B> bis<B>3,</B> dadurch gekennzeich net, dass die verstellbare Schubstange am Ende des einen Schenkels eines. Winkelhebels ge führt ist, der an seinem Scheitel schwenkbar am Fahrzeuggestell gelagert ist und mit sei nem andern Schenkel durch ein Gestänge mit dem Stellhebel in Verbindung steht.
    <B>5.</B> Fahrzeug nach Patentanspruch und Un- teransprüehen <B>1</B> bis 4, dadurch gekennzeieh- net, dass die verstellbare Sehubstange eine Hülse längsversebiebbar durchsetzt, die am einen Schenkel des Winkelhebels schwenkbar gelagert ist.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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CN110758556A (zh) * 2019-11-26 2020-02-07 宜昌天工智能机械股份有限公司 一种轮式农机前后轮同辙控制机构
CN119430024A (zh) * 2025-01-09 2025-02-14 众力专用车辆有限公司 一种横向移动式堆高车

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110758556A (zh) * 2019-11-26 2020-02-07 宜昌天工智能机械股份有限公司 一种轮式农机前后轮同辙控制机构
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